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  1. Avatar von Steffi-S
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    AW: Das dritte Kind

    Piccolo,ich gratulier auch noch recht herzlich..:-)
    Angeboren ist es nicht...man vermutet dass die Krankheit nach der Geburt des Großen ausgebrochen ist und die Schwangerschaft mit der Tochter hat das dann getriggert...
    Die Krankheit ist ziemlich selten,ich hab bis zur Diagnose noch nie von ihr gehört und dementsprechend wenig erforscht ist sie...man weiß nicht woher sie kommt.
    Man hat allerdings festgestellt dass sie gern Frauen zwischen 30 und 40 nach Schwangerschaften bekommen.
    Ich hab eine noch seltenere Form,das hat sonst fast niemand...selbst nicht im Spezialforum in dem ich schreibe...

    Also ich vermute mal dass dein Norden noch höher ist...
    Die Reha ist in Bad Fallingbostel..
    Familie wird dann in Bremen urlauben..aber für so jemand wie mich ist dass auch schon echt weit oben :-0


  2. Registriert seit
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    AW: Das dritte Kind

    Hallo Steffi,

    du bist eine tolle Frau.

    Da klingt soviel liebenswerte innere Stärke aus deinen Zeilen.

    Ich hab auch nie von dieser Erkrankung gehört, bin aber sehr betroffen, dass diese ausgerechnet durch eine Schwangerschaft ausgelöst wird.

    Ich drücke dir alle Daumen, dass du ein neues passendes Organ findest und kann mir vorstellen, dass dem ein Prozess des Verabschiedens und Annehmens vorausgeht.
    In allen Dingen ist hoffen besser als verzweifeln
    Johann Wolfgang von Goethe

  3. Avatar von Steffi-S
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    AW: Das dritte Kind

    Peppi,danke...

    ich glaube mit Sicherheit dass eine Schwangerschaft nicht schuld an der Erkrankung ist...das schlummert sicher irgendwo in den Genen und das ist halt dann der überlaufende Tropfen..irgendwann wird man sicher mehr darüber wissen.
    Männer haben diese Krankheit auch,aber eben doch deutlich mehr Frauen mit Kindern...

    Trotzdem bin ich so glücklich über meine Sonnenscheine und ich würde es jederzeit wieder so entscheiden,auch wenn ich den Ausgang wüsste


  4. Registriert seit
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    AW: Das dritte Kind

    Da gibt es ja noch andere Dinge, die wohl schlummern und dadurch ausbrechen können.

    Ich hab eine Bekannte, bei der löste die erste Schwangerschaft MS aus. Eine richtig schlimme, schnelle Form.

  5. Inaktiver User

    AW: Das dritte Kind

    Steffi, dein Beitrag berührt mich zutiefst und ich kann in so vielem nachvollziehen wie du dich fühlst (obwohl unsere Situation anders war und es nicht um mich ging sondern um mein Kind, aber mein Kind war/ist mein Leben), und ich finde es sehr bewundernswert wie schnell du dich wieder fängst und tapfer nach vorne siehst und wie ihr das als Familie meistert (denn ich weiss nur zu gut welch grosse Herausforderung das für eine ganze Familie ist). Du machst das super, ihr macht das super, und ich wünsche dir von ganzem Herzen dass das passende Organ schnellstmöglich gefunden wird, ihr die schwere Zeit bestmöglichst meisterst und deine Lebensqualität danach um ein Vielfaches erhöht sein wird und du wieder so richtig mit deinen Kindern herumtollen kannst und ihnen die Mutter sein kannst die du möchtest (wobei du sicherlich auch nun schon die beste Mutter bist die deine Kinder sich wünschen können).

    Was dein schlechtes Gewissen gegenüber deinen Kindern betrifft, das habe ich ja auch gegenüber meinen Grossen, die viel einstecken und zurückstecken mussten, ich weiss nicht ob du vor ein paar Tagen gelesen hast, was ich dazu geschrieben. Es ist nicht so einfach wenn man seinen Kindern gezwungenermassen nicht das geben kann was man will, aber die Kinder sehen das sicher nicht so, deine sind ja auch quasi von klein auf an deinen Zustand gewöhnt und kennen dich nicht anders und wissen nicht wie es anders sein könnte. Und Kinder wachsen vor allem auch daran. Meine Kinder streiten wie andere Kinder oder sind mal gemein zu anderen, wie ganz normale Kinder eben, aber trotzdem haben sie auch ein grosses Einfühlungsvermögen und eine grosse Empathie gegenüber anderen, was mir auch immer wieder von anderen Eltern und Lehrern berichtet wird. Und das ist sicherlich bedingt durch die ganze Situation und den Kampf ihres kleinen Bruders den sie hautnah miterlebt haben.
    Wenn ich mal emotionsloser zurückdenke, kann ich unserer Geschichte nun sogar Positives abgewinnen, ich glaube dass alles was wir erlebt haben uns als Familie gebildet hat, und jeden Einzelnen von uns (ich blende mal hierbei aus dass es unsere Familie auch zerstört hat, das ist die eine Seite, aber da seid ihr und eure Familie stärker als wir es waren), die andere Seite ist dass wir uns alle dadurch weiter entwickelt und verändert haben, ich habe viel an Lebensweisheit (wenn du verstehst was ich meine, soll jetzt nicht hochnäsig rüberkommen), an Menschlichkeit und Empathie hinzugewonnen, irgendwo habe ich letztens in der Bri von Herzensbildung gelesen, ja mein Herz und das meiner Kinder ist sicher dadurch "gebildeter" geworden. Ich habe einfach ein anderes Feeling, ein anderes Verständnis gegenüber anderen bekommen, was mir in meinem Alltag und in meinem Beruf, in dem ich mit Menschen mit Behinderung, Krankheit und Beeinträchtigungen arbeite, sehr viel hilft. Irgendeinen Sinn und irgendwas Positives hat ja alles, obwohl es manchmal lange braucht um den Sinn in solchen Geschichten zu finden und diese akzeptieren zu können.

    Wir sind ja einige Etappen weiter als du, wir haben den schwersten Punkt überschritten und uns unsere Lebensqualität zurückerkämpft, manchmal wenn ich hier zurücklese, kann ich mir kaum noch vorstellen wie wir das damals gepackt haben, dabei ist es noch nicht lange her. Ich kann dir sagen das Gefühl der Freiheit, wenn man den Gipfel überwunden hat, ist überwältigend und das Leben umso schöner und intensiver. Ich wünsche dir so sehr dass du bald auch diesen Punkt erreichen darfst, wo das Leben wieder eine hohe Lebensqualität hat, wo ihr dankbar zurückblicken könnt und wo ihr vertrauensvoll vorwärts blicken könnt und euch sagen : es wird alles gut.
    Den allerletzteren Punkt habe ich auch noch nicht ganz erreicht, morgen gibts hier auch wieder Analysen und die Stunde der Wahrheit und, obwohl nichts auf Verschlechterung hindeutet, fühlt mein Herz sich doch wie in einem Schraubstock an und die Angst vor einen Rückfall ist, wie immer, riesig. Aber ich bin in der letzten Zeit, wo alles ruhig und einfach lief, der Akzeptanz ein gutes Stück näher gekommen, ich hätte sehr sehr gerne auf diese 2 Jahre verzichtet, darauf dass mein Kind unter 150 000 Kindern dazu auserwählt wurde dieses Leben zu leben (das ist die Inzidenz seiner Erkrankung), aber es ist nun mal so und diese Jahre sind nun ein Teil von uns und sie haben uns zu dem gemacht was wir sind und unser Leben zu dem gemacht was es ist, es ist nicht einfacher geworden dadurch, aber wir wissen es umso mehr zu schätzen, wir leben bewusster und wir geniessen jeden Moment, da wir wissen wie kostbar das Leben ist und wie wenig selbstverständlich es ist gesund zu sein und normal leben zu dürfen. Irgendwann wirst du am gleichen Punkt stehen und auch voller Dankbarkeit und Demut zurückblicken und sagen können: Ich habe es geschafft. Bis dahin, bleib weiter so tapfer und voller Energie, deine Kinder werden dir täglich die Kraft geben nach vorn zu schauen und weiter zu machen. Ich wünsche dir alles Glück der Welt und ganz bald eine gesunde Lunge die dich deinem Leben von vor der Krankheit wieder näher bringen wird.

  6. Inaktiver User

    AW: Das dritte Kind

    Das hier möchte ich dir gerne zeigen, das Lied steht für meinen Sohn und sein Leben und passt sicherlich auch gut zu dir: klick
    das werden wir morgen im KH hören, (ist so was wie ein Ritual geworden dass wir im Kh Lieder hören die für uns bedeutungsträchtig sind, Colina hatte uns die ersten geschickt als es ihm ganz schlecht ging, seitdem bedeutet uns das sehr viel und trägt es uns durch die peniblen Momente, es bringt den Mini runter und es beruhigt ihn und es beruhigt mich mir Durchhalteparolen und schöne Zukunftsvisionen abzuspielen). Das Lied finde ich steht symbolisch für sein Leben: den stolzen Anfang, den Zusammenbruch und nun seinen Sieg, "he has the power and he don't give up, feeling stronger every day, he is free free like the wind, he is free and he will win". Minimann versteht die Symbolik zwar nicht, aber er liebt das Lied und er liebt Spirit, und ich liebe den Text, die Bilder und ich liebe meinen Mini, der dieses Lied lebt, und für mich den stolzen schönen Spirit verkörpert.

  7. Inaktiver User

    AW: Das dritte Kind

    Und das hier mag ich auch sehr gerne (von Colina vor 2 Jahren für uns)
    klick und den Text finde ich so schön

  8. Avatar von Piccolo79
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    AW: Das dritte Kind

    In Deutschland leider nicht verfügbar skippy..
    Mit drei kleinen Rackern , dem besten Ehemann und einem Julibaby im Bauch


  9. Registriert seit
    24.10.2011
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    4.672

    AW: Das dritte Kind

    Skippy,

    ich denk morgen an euch.

    Festes Daumendrück, dass ihr den Tag gut gemeistert bekommt.
    In allen Dingen ist hoffen besser als verzweifeln
    Johann Wolfgang von Goethe

  10. Avatar von Symphonie
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    AW: Das dritte Kind

    Nabend die Damen, Sorry dass ich mich nun so lange nicht melde aber momentan bin ich vormittags nur KO und komme nicht aus dem Tee und abens bin ich auch KO und sitze auf dem Sofa.
    Mir raubt die Situation im Kiga auch viel Kraft.
    Letzte Woche sind die zukünftigen Schulkinder eine Backstube besuchen gewesen. Ich finde das toll und die fünf haben sich sehr drauf gefreut. Wir haben 1 euro Bahngel bezahlt und ich hatte einen tag vorher noch gefragt ob sie punkt 8 Uhr da sein müssten, da hieß es, nein, sie würen erst halb elf losfahren. ( kurz nach zwölf war abholen vor Ort).
    Am Ausflugstag waren es vier Grad Minus, wir Eltern waren der Meinung sie würden mit der Bahn fahren, kurz 10 Minuten zufuß gehen und dann eben in der Backstube sein, dementsprechend waren die Kids auch angezogen. Nur: sie sind die vier KM zufuß ( ich mag eigentlich spaziergänge und denke auch dass Kids das können, aber es waren VIER GRAD MINUS!!!!). Sie sind mitten auf einem Feldweg zwischen Bahnstrecke und Baumschulfelder gelaufen, also da wo es windig ist und kalt war. Kind hatte keine dicke Winterjacke an, sondern eine Mittlere, keine Schneehose und auch nichts zu trinken mit.

    Ich frage mich warum man das nicht vorher ansagen kann? ich mein, die haben Bahnfahrgeld eingesammelt, klar dass wir davon ausgehen dass sie mit der Bahn fahren!
    Habe die eine Erzieherin nächsten Tag angesprochen, Antwort nur: sie hätte nicht das Gefühl gehabt dass ihm kalt war. Hallo?

    Dazu kommt, dass die letzten Jahren von den Eltern der zukünftigen Schulkinder ein Abschiedsfest organisiert ( und bezahlt!) wird. Wir sind dieses Jahr zu fünft und sind alle unzufrieden mit den Erziehern ( Nochmal zur Erinnerung, es gab sogar schon offizielle Beschwerdebeschriefe an die Leitung so schlimm ist es) . Nun haben meine Bekannte und ich seit Monaten gesagt dass wir denken, ein nettes Frühstück, etwas besonderes, würde reichen. Es sind 14 neue Kinder ( und Eltern ) in der Gruppe, man kennt sich kaum, die sind alle sehr mit sich beschäftigt, haben alle kleine Babys. KLar sind sie nett aber es ist kein Gruppenzusammenhalt da.
    Wir hatten irgenwie einen Schokobrunnen und Obst im Kopf, tja und nun meinen die anderen drei Damen da eine riesen Party organisieren zu müssen. Spielplatz mieten ( 60 Euro), Grillen ( Fleisch zahlen immer die Abschiedseltern), Spiele ( und daher auch Gewinne), Naschi und und. Wir sind fünf Elternpaare ! Meine Bekannte wird defintiv nicht mitmachen wenn wir sowas dickes organisieren, also vier!
    Ich bin hin und hergerissen und habe denen auch gesagt dass ich es nicht für nötig halte, aber die Damen sind total umgeschwenkt, sie würden das für ihre Kinder machen, als Belohnung dass sie die Kiga Zeit hinter sich haben, neuer Lebensabschnitt bla bla.
    Tja und ich sitze hier und grübel, was mache ich. Ich würde mich da am liebsten abseilen, noch geht es. Sollen sie alleine machen. Wir wechseln ja komplett den Kiga, selbst Li geht aus der Einrichtung weil es so schlimm geworden ist!
    Nur: Mi ist diese Abschiedsfeier bewusst und er möchte da unbedingt teilnehmen, kann ich doch aber schlecht wenn wir nichts mit organisieren und zahlen oder?
    Im Kindergarten Vormittags wollen sie garnicht feiern, das sei zu sehr an einer Geburtstagsfeier im Kiga angelehnt. Ich fände es das Beste, ist es doch für die Kinder und nicht für die Eltern.
    Mag jemand seine Meinung sagen? würde mir sehr helfen

    Sie ist wieder da....
    Aller guten Dinge sind 3!!! *

    M (1/08), Li (12/09), La (10/11)

    * Das hat sogar Talea erkannt






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