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    Gebrüll vor jedem Einschlafen :-(

    Hallo ihr Lieben,

    habe in der Suchfunktion leider nichts passendes gefunden, deshalb frag ich euch mal direkt um Rat.

    Mein Sohn ist 9,5 Monate (korrigiert 7,5 da Frühgeburt). Er schläft, wenn er schläft sehr gut und auch recht viel. Nachts ca. 11-12 Stunden und tagsüber so zwischen 2 und 5 Stunden auf zwei bis drei Schläfchen verteilt.

    Die ersten ca. 3 Monate, als er zu Hause war schlief er ohne Probleme ein, egal wo er sich grade befand. Auch als wir angefangen haben ihn Abends immer richtig ins Bett zu bringen, konnte er alleine einschlafen (es war höchstens ein paar Mal Schnuller geben nötig).

    Irgendwann fing es an, dass der Kleine fürchterlich schreien musste, wenn er müde war und schlafen sollte. Wir haben ihn dann aus dem Bett genommen und auf dem Arm gewiegt, worüber er dann meistens eingeschlafen ist. Anfangs dachten wir, das wäre eine Phase, aber bis jetzt ist es so geblieben und er schläft immer nur auf dem Arm ein.

    Das ist es aber gar nicht, war mich primär stört, sondern ich würde ihm so gerne einfach das Einschlafen erleichtern. Er tut mir halt unendlich leid, wenn er vorher so schrecklich brüllen muss (auch auf dem Arm). Wobei das mittel-/langfristige Ziel natürlich schon auch wäre, dass er in seinem Bett einschlafen kann.

    Ich bringe ihn tagsüber bei den ersten Müdigkeitsanzeichen ins Bett, also zu übermüdet ist er nicht, denke ich. Abends geht er meistens ca. zur gleichen Zeit, da ist er aber dann auch bettreif. Vor zwei, drei Wochen haben wir ein Ritual eingeführt (vielleicht hätte man das schon viel früher machen sollen?!): auf dem Wickeltisch ein wenig nackig strampeln lassen, wickeln, Schlafsack anziehen, währenddessen singe ich immer die gleichen Schlaflieder, dann sagen wir allen Gute Nacht, dann gibts noch ein Fläschchen und danach sollte er ins Bett. Oft schreit er aber schon, bevor ich ihn überhaupt reinlegen kann.

    Wenn er nachts mal aufwacht, schafft er es übrigens meistens, sich selbst schnell wieder zu beruhigen und weiterzuschlafen. Auch nach den nächtlichen Trinkstop(s), schläft er zu 99 % ohne Probleme und ohne Hilfe in seinem Bett wieder ein.

    Vielleicht habt ihr ja den ein oder andern Tip für mich.

    Danke und liebe Grüße
    Lily
    Zwei Maikäferchen an der Hand (2011 und 2013)
    Und unser Sternchen ganz fest im Herzen (*Mai 2011+)



    Meine Bino ist die liebe paulinenbaer mit ihren zwei süßen Mädels
    Stolze Bino von Fairy_1501 mit ihrem Mini

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    AW: Gebrüll vor jedem Einschlafen :-(

    Hallo Lily,

    erstmal !
    Ich kann mir in etwa vorstellen, wie es für euch sein muss - wir haben das Gebrüll regelmäßig vor den Tagschläfchen (Sohnemann ist heute genau 4 Monate jung), mal länger, mal kürzer. Abends hatten wir es auch eine ganze Weile, bis wir draufgekommen sind, dass der Kleine einfach völlig übermüdet war (er dreht nämlich so richtig auf, wenn er müde ist, strampelt wie verrückt, plappert und lacht - wir haben das schlicht mit Wachsein verwechselt). Wir haben dann das abendliche Insbettgehritual geändert und ihm die Flasche nicht erst im Bett, sondern vorm Wickeln und Schlafanzuganziehen. Vielleicht dauert eurem Sohn das Insbettbringen zu lang? Könnt ihr schon eher damit anfangen oder die Flasche vorziehen und dann vom Wickeltisch gleich ins Bett? Oder braucht er die Flasche zum Einschlafen (wobei du dann sicher geschrieben hättest, dass er sie im Bett bekommt)?
    Ist viel los vor der Schlafenszeit?

    Bin gespannt auf weitere Tipps und drück dir die Daumen, dass die Brüllphase schnell verschwindet!

    LG Jasperia

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    AW: Gebrüll vor jedem Einschlafen :-(

    Moin Lily,

    Söhnchen hatte das auch, und zwar richtig lange. Er schläft erst seit Januar regelmäßig ohne Geschrei ein und ist jetzt 20 Monate alt. Es ist tatsächlich nur eine Phase, aber eine, die dauern kann!
    Söhnchens Problem war, dass man Energie braucht, um sich zu entspannen. Wenn er müde war, konnte er das nicht, sondern zappelte sich immer wieder wach. Ich habe ihn in meinen Armen gepuckt und Schlaflieder gesungen, bis er weg war, und ihn danach erst in sein Bett gelegt. Ohne zwangsweise Ruhigstellung schlief er nicht ein, aber gegen den Zwang hat er natürlich protestiert. Im Lauf der Zeit war der Protest mal mehr und mal weniger, mal half Einschlafstillen, mal nicht - es wechselte. Aber er hat es schließlich gelernt, sich zu entspannen.

    Liebe Grüße -
    Halbnomadin
    Uns hat ein Goldstück gefunden.

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    AW: Gebrüll vor jedem Einschlafen :-(

    mir fallen auch nur 3 Varianten ein, die obwohl genau gegensätzlich von der Symptomatik sehr ähnlich sind.

    1. eigentlich zu müde zum schlafen
    dann ist schreien oder aufdrehen das bei Kindern übliche Ventil um runterzukommen

    2. zuviel körperliche Energie
    das Phänomen hatten wir nach dem Sommer, da konnte das Fünkchen ja draussen toben, als dann das Wetter so wurde, dass dem gewohnten Bewegungsdrang nicht mehr so nachgekommen werden konnte, wie noch eine Woche zuvor. Da war das Fünkchen im Kopf zwar Müde aber der Körper war es nicht, um diese Energie loszuwerden brüllte sie.

    3. zuviel Eindrücke zu verarbeiten (wobei meine glaub ich kleiner waren als sie das Schreien zur Verarbeitung bei zu viel "Aufregung" über den Tag hatten

    mein Weg wäre, viel frische Luft. Wenn das Wetter es zulässt Spielplatz oder auf einer Wiese krabbeln lassen (damit der Zwerg körperlich müde wird) Den frühen Abend immer nach dem selben möglichst ruhigen Schema ablaufen lassen. Bei uns gibts abendessen. zähneputzen buch schauen (eine gute halbe Stunde) dann flasche/stillen und schlafen.

    das ganze mal 2 Wochen beobachten.

    Wir haben in den Schreiphasen zusätzlich einen ähnlichen Weg gewählt wie Halbnomadin als wir das letztes Jahr Ende des sommers hatten. ich hab mich zur Kleinen gelegt sie fest in den Arm genommen, dass sie sich wenig bewegen konnte und leise gesungen. Das klappte auch mal mehr mal weniger.


    Letztendlich weiss ich nicht, ob irgendwas davon geholfen hat, oder einfach nur die Phase irgendwann rum war. Es wurde jedenfalls irgendwann besser (ich meine es fing im September an und hörte im Dezember auf). Mir war wichtig die Kleine nicht alleine zu lassen. In dieser Phase fing sie wieder an mit meinen Haaren zu spielen und schlief darüber ein. Nachts macht sie das inzwischen bei ihren und beruhigt sich so selbst. Diesen Schritt hat dein Sohn ja schon geschafft.

    Mehr fällt mir leider auch nicht ein, ausser dem warscheinlich momentanen geringen Trost, es geht vorbei.

    Manchmal ist das ganz große Glück ganz klein



    meine Binometten waren Kapuzinerkresse und Diadora.
    einen dicken an die Beiden



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    AW: Gebrüll vor jedem Einschlafen :-(

    Danke euch für eure Antworten!

    Zitat Zitat von jasperia Beitrag anzeigen
    Vielleicht dauert eurem Sohn das Insbettbringen zu lang? Könnt ihr schon eher damit anfangen oder die Flasche vorziehen und dann vom Wickeltisch gleich ins Bett? Oder braucht er die Flasche zum Einschlafen (wobei du dann sicher geschrieben hättest, dass er sie im Bett bekommt)?
    Ist viel los vor der Schlafenszeit?
    Ich habe eher das Gefühl, dass ihm das Ritual evtl. zu kurz sein könnte und das Jetzt-muss-ich-schlafen zu plötzlich kommt. Er ist zwar müde, aber ich hab manchmal das Gefühl, dass er in dem Moment, in dem er kapiert "aha, es geht jetzt ins Bett" erst mal zornig wird und das rauslassen muss. Dachte eher schon daran, dass Ritual etwas zu verlängern, damit er sich einfach besser drauf einstellen kann, dass jetzt dann geschlafen wird.
    Wenn er wach ist, ist er unglaublich aktiv, er hält sich wirklich keine Minute still und seit ein paar Wochen robbt er quer durchs Wohnzimmer und entdeckt ständig neues. Wenn er müde wird, dann wird er meist nicht schläfrig (wie vielleicht manch andere Kinder), sondern eher quenglig. War letztens in der MuKi-Gruppe total überrascht, dass zwei Kinder einfach auf dem Schoß/Arm der Mütter eingepennt sind, obwohl außen rum total viel Lärm und viel zu sehen war. Das gäbs hier nie. Der muss immer kucken, will ja nichts verpassen. Könnte mir schon vorstellen, dass das Einschlafen etwas abrupt kommt für ihn, weil er sich selbst eben nicht aufs Schlafen "vorbereitet".

    Bin gespannt auf weitere Tipps und drück dir die Daumen, dass die Brüllphase schnell verschwindet!
    Danke, ich euch ebenso!


    Halbnomadin und Wiesenkraut
    Ich hatte ja ehrlich gesagt ein wenig gehofft, dass das vielleicht besser wird, wenn man Kindern auch mal mit Worten was erklären kann... Aber eure sind/waren da ja auch schon in dem Alter, wo sie einiges verstehen können, oder?

    Wiese, ihr habt glaub ich Familienbett, oder? Halbnomadin, ihr auch? Hab nämlich echt Bedenken, wie das weitergehen soll, wenn wir bald die Matratze seines Bettchens eine Etage nach unten stellen müssen. Das wird nicht mehr allzu lang dauern und ich glaub eher nicht, dass man ihn dann schlafend so ablegen kann, dass er nicht aufwacht. Vielleicht müssen wir uns dann sowieso was anderes einfallen lassen...
    Nachtrag Halbnomadin, hab grad nochmal nachgelesen, dass euer Sohn im eigenen Bettchen schläft. Konntet ihr ihn da gut ablegen, auch wenn die Matratze so weit unten ist? Ich hab's nur einmal im Reisebett getestet, da ginge das glaub ich gar nicht. Kann aber auch sein, dass das niedriger ist.

    Manchmal funktioniert es auch total gut. Wir sind heut um 6 aufgestanden, um kurz vor 8 gähnte er das erste Mal und rieb sich die Augen. Hab ihn dann in den Schlafsack verfrachtet, mit Schnulli ab auf den Arm. Nach knapp 10 Minuten und drei Mal kurz aufjaulen lag er schon im Bettchen.
    Manchmal ist es auch so, dass er auf dem Arm brüllt wie am Spieß und von einer Sekunde auf die andere wird er total ruhig, so als ob es jetzt für ihn ok wäre, dass er einschläft. Dann schaut er noch ne Weile rum oder spielt ganz ruhig mit seinen Fingern/meinem Pulli und nach ein paar Minuten fallen die Augen zu. Aber ich kann mir einfach nicht erklären, woran das liegt.

    Wiese, der Trost, dass es irgendwann aufhört, hilft schon. Und ich glaub da auch fest dran. Zum Glück ist es so, dass die Situation für mich (noch) gut auszuhalten ist. Klar gehts auch mal an die Nerven, aber grundsätzlich kann ich absolut damit leben (vor allem auch, da er wirklich gut schläft, wenn er dann schläft).

    GLG
    Geändert von --Lily-- (18.03.2012 um 09:28 Uhr)
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    AW: Gebrüll vor jedem Einschlafen :-(

    ich hab hier auch gute Erfahrung gemacht mit Ritual verlängert. bei uns fängt das ganze wie gesagt nach dem Abendessen an und Bilderbuch gucken wir wirklich eine gute halbe Stunde danach gibts ja noch Flasche. Also Start ab wickeln bis zum wirklichen Schlafen rechne ich immer eine Stunde.

    So irgendwann beim Buchgucken fängt das augen reiben an und wenn dann gähnen dazu kommt, weiss ich ich kann über flasche bzw stillen nachdenken

    und ja wir haben hier ein Mutter/Kindbett. Die Kleine schläft bei mir im Arm ein. Ich leg sie inzwischen aber oft wenn ich ins Bett geh in ihr Bett. Zu der Zeit schläft sie so tief dass ich sie schlafend in den Schlafsack packe und umlege (das Fünkchen verweigert wach den Schlafsack). Von daher könnt ich mir vorstellen dass in der Tiefschlafphase auch das ablegen ins Kinderbett in die tiefste Stellung geht...ob das allerdings für dein Kreuz so doll ist...


    die letzte Schreiphase die wir hatten fing kurz nach dem Laufen lernen an. jetzt wo ich so drüber nachdenke hatten wir die Phasen immer wenn etwas neues zu lernen anstand und die erste Zeit wenn das dann ging. Sei es krabbeln oder laufen. Vielleicht doch Unmut weil das Schlafen ja das Neue lernen/tun unterbricht?

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    AW: Gebrüll vor jedem Einschlafen :-(

    Hallo Lily,

    wir haben auch so einen Extrawachen, der sich mit dem Loslassen sehr schwer tut. Einschlafen ist einfach kein Begabungsschwerpunkt von ihm - war es nie und wird es vielleicht auch nie sein.
    Das Schreien ist aber dennoch nur eine Phase gewesen, die besser wurde, als er sich besser ausdrücken konnte - erst nonverbal und dann auch verbal.
    Mir hat der Gedanke geholfen, dass so ein kleines Kind halt "brüllt statt spricht" und dass es vielleicht einfach seine Art ist, den Tag loszuwerden.
    Wir haben in unser Einschlafritual eine Sequenz eingefügt, in der ich seinen Tag nacherzähle und dann erzähle, was jetzt als Nächstes passieren wird (Mama macht die Gardine zu, die Tür zu, das Licht aus) - immer in derselben Reihenfolge und mit denselben Worten.

    @Ablegen: Wir haben im Krabbelalter das Bett aus die niedrigste Stufe gestellt und eine Seitenwand ausmontiert und eine Matratze davor gelegt. So kann man sich neben ihn legen. Für ihn hat das auch schlagartig die Antipathie gegen sein Bett beendet - vielleicht hat er sich ja tatsächlich "eingesperrt" gefühlt.
    Jetzt kann er zwar selbstständig ein- und aussteigen, ruft uns aber trotzdem eigentlich immer, wenn er nachts etwas braucht.

    Ich wünsche Dir weiterhin gute Nerven,

    Minstrel

    P.S.: Ich finde es schön, dass Ihr ihn auf dem Arm einschlafen lasst. Ich bin eindeutig der Ansicht, dass man die verschiedenen "Talente" auch beim Schlafenlernen berücksichtigen muss. Es kann mE eben nicht jedes Kind gleich gut schlafen lernen. (Es kann ja auch nicht jedes Kind gleich schnell laufen, essen oder bruchrechnen lernen)

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    AW: Gebrüll vor jedem Einschlafen :-(

    Ich denke, wir werden es wirklich mal mit einem verlängerten Ritual probieren. Ich kann mir schon vorstellen, dass er einfach mehr Zeit braucht, um runterzukommen.

    Minstrel, den Tag Revue passieren lassen, finde ich auch eine sehr schöne Idee, die wir bestimmt mal mit einbauen werden. Und ich hoffe eben auch, dass es besser wird, wenn er selbst auch mehr Möglichkeiten hat, sich auszudrücken.
    Bezüglich der verschiedenen "Talente", die auch das (Ein-)Schlafen betreffen, geb ich dir vollkommen Recht. Sowas lässt sich nicht erzwingen und will ich auch gar nicht. Aber ein paar Schubser in die richtige Richtung können bestimmt nicht schaden.

    Danke euch nochmal für eure Erfahrungen!
    Zwei Maikäferchen an der Hand (2011 und 2013)
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    AW: Gebrüll vor jedem Einschlafen :-(

    Zitat Zitat von Minstrel02 Beitrag anzeigen
    wir haben auch so einen Extrawachen, der sich mit dem Loslassen sehr schwer tut. Einschlafen ist einfach kein Begabungsschwerpunkt von ihm - war es nie und wird es vielleicht auch nie sein.

    P.S.: Ich finde es schön, dass Ihr ihn auf dem Arm einschlafen lasst. Ich bin eindeutig der Ansicht, dass man die verschiedenen "Talente" auch beim Schlafenlernen berücksichtigen muss. Es kann mE eben nicht jedes Kind gleich gut schlafen lernen. (Es kann ja auch nicht jedes Kind gleich schnell laufen, essen oder bruchrechnen lernen)
    Minstrel, danke für diese Formulierung, wir haben auch ein Kind dessen Begabungsschwerpunkt definitiv NICHT auf dem Schlafen liegt. Und prompt tönt es aus dem Babyphone,...
    Matti und Julia, ihr seid und bleibt unvergessen


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    AW: Gebrüll vor jedem Einschlafen :-(

    Hallo Lily,

    ich habe auch ein Fruehchen ohne Schlaftalent

    Wir hatten so ca. ab dem korrigierten 6. Monat mit zunehmender Mobilitaet das Schreiproblem abends (tags hat sie da immer noch nicht nennenswert geschlafen).
    Vieles habe ich ausprobiert: lange gepuckt, Abendroutine verlaengert/verkuerzt/umgestaltet, Schlafenszeiten veraendert usw ....nichts hat gefruchtet. Jeden Abend gab es Geschrei und als sie dann stehen konnte zusaetzlich noch x-Mal 'Stehaufmaennchen' plus Geschrei.
    Einschlafen ging ganz lange nur auf dem Arm (wir laufend, sie hin und her schaukelnd) und unter Absingen saemtlicher Schlaflieder.
    Mit ein bisschen Uebung kann man uebrigens auch ein schlafendes Kind ablegen, wenn die Matratze auf der untersten Stufe ist.....
    Ich habe sogar eine Schlaftherapeutin besucht, weil ich dachte, wir machen irgendwas Grundlegenes falsch. Helfen konnte sie allerdings auch nicht, mir hat es allerdings etwas mehr Gelassenheit gebracht.

    Bei uns kam die Besserung quasi von einemTag auf den anderen mit korrigiert 14/15 Monaten. Mit dem Laufen kam die noetige Bettschwere
    Da meine Tochter auch so ein hibbeliges Kind ist, gehoert bei uns laufen und klettern an der frischen Luft zum Standardprogramm. Selbst nach der Kita gehen wir noch auf den Spielplatz.

    Generell geholfen hat glaube ich auch die seit Ewigkeiten gleiche Abfolge am Abend: Abendessen, noch etwas spielen, Schlafanzug anziehen, waschen und dabei den Tag nacherzaehlen, dann wird den Katzen und dem Papa (oder der Mama, je nach dem wer sie ins Bett bringt) Gute Nacht gesagt, wir gehen ins Schlafzimmer, sie bekommt den Schlafsack angezogen, es gibt ein kleines Flaeschchen und dann wird sie wach ins Bett gelegt.
    Sie schlaeft noch bei uns im Zimmer und soweit, dass sie allein einschlaeft haben wir sie auch noch nicht - wir begleiten sie nach wie vor in den Schlaf. Aber mittlerweile koennen wir dabei auf dem Bett liegen und lesen, was eine grosse Verbesserung zu dem stundenlangen laufen, tragen und singen ist. Und vor allem laeuft es ohne Geschrei ab.

    Mittlerweile (korrigiert 19 Monate) rennt sie sogar schon freiwillig ins Schlafzimmer oder zeigt auf ihr Bett, wenn sie muede ist. Neulich hat sie sich sogar selbst ihren Schlafanzug geholt und mir gebracht.
    Wenn mir das jemand vor einem Jahr erzaehlt haette, ich haette es nie geglaubt.

    Also nur Mut - irgendwann wird es auch bei euch mit dem Einschlafen ohne Geschrei klappen

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