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    Oligomenorrhoe und Kinderwunsch

    Da ich speziell zu meiner Frage nichts gefunden habe, eröffne ich nun eben ein neues Thema und hoffe, dass mir vielleicht jemand helfen kann.

    Ich bin 34 Jahre halt, habe vor 8 Monaten nach 7 Jahren die Pille abgesetzt und seitdem einen sehr langen Zyklus von 50 bis 70 Tagen.
    Mein FA hat einen Hormoncheck gemacht - alles ist ok. Auch PCO konnte er nach einem U-Schall ausschließen. Er meinte, dass der lange Zyklus nach so vielen Monaten nicht mehr vom Absetzen der Pille kommen könne und ich mich dringend einer KiWu-Behandlung unterziehen solle.

    Nun zu meiner Frage: Habt ihr ähnliche Erfahrungen gemacht? Wir verhüten momentan noch, da ich demnächst eine neue Stelle antreten werde, wollten aber ab August anfangen zu hibbeln.
    Würdet ihr erstmal versuchen, ob es auch so klappt oder wirklich sofort eine KiWu-Praxis aufsuchen?
    Ich bin ein bisschen verzweifelt und auch ängstlich, weil ich ja nun auch nicht mehr die Jüngste bin...

    Liebe Grüße!

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    AW: Oligomenorrhoe und Kinderwunsch

    Hallo Peterundderwolf,

    willkommen hier im Forum. Mein Tipp wäre, dass du dich mal schlau machst über NFP (Natürliche Familienplanung, auch symptothermale Methode genannt). Damit kannst du selbst feststellen, ob, wann und wie regelmäßig du Eisprünge hast. Ich hatte immer ganz komische Zyklen und bin damit jetzt schon zum 2. Mal schwanger Es braucht eine gewisse Zeit, bis man die Methode einigermaßen beherrscht, aber es lohnt sich.
    LG Kleinkatze


    We're all totally powerless, that's the great comfort. Anthony Hopkins

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    AW: Oligomenorrhoe und Kinderwunsch

    Liebe Kleinkatze,

    vielen Dank für die schnelle Antwort!

    In NFP habe ich mich eingelesen, als ich die Pille abgesetzt habe. Mich hat interessiert, wie mein Körper ohne Hormone tickt, daher beobachte ich täglich ganz genau. Leider scheint wohl auch kein Eisprung stattzufinden. Was mich hier ja gerade wundert, ist, dass die Hormonwerte alle in Ordnung sind, ebenso die Schilddrüse. War das bei dir ähnlich?

    Danke nochmal fürs Mutmachen - ich hoffe, dass es bei mir genauso klappt wie bei dir, das wäre toll!

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    AW: Oligomenorrhoe und Kinderwunsch

    morgen

    ich würde es wohl von der dringlichkeit des kinderwunsches abhängig machen...... häufig kann es schon dauern, bis eine diagnose gestellt werden kann. die ersten schritte in der kiwupraxis sind häufig, ausführliche hormonkontrollen, Zykluskontrollen etc. da kann schon zeit ins land gehen...... vorallem wenn ihr nicht sofort mit 'harten' massnahmen einsteigen wollt.
    aber ich rate dir auch, jetzt schon mal drei vier monate die temperatur zu messen und den schleim zu beobachten...... wenn du das einige monate machst, kannst du das bereits mit deiner frauenärztin oder eben in der kiwuklinik ankucken.

    NANA
    mit kleinem prinzen (01.2010) - einer kleinen trödel(wunder)tüte (03.2012)
    und einer Seele irgendwo im universum

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    AW: Oligomenorrhoe und Kinderwunsch

    wenn du wirklich keinen eisprung hast, dann muss natürlich irgendwie nachgeholfen werden. oftmals reicht es da, wenn ein präparat wie chlomifen oder so verabreicht wird.

    ich würde es ebenfalls von der dringlichkeit abhängig machen. wenn du das gefühl hast, es muss nicht gleich morgen etwas passieren, dann beobachte erst mal deinen zyklus und messe die temperatur. so kannst du halbwegs sicher herausfinden, ob du einen eisprung hast und wie lang (falls vorhanden) die zweite zyklushälfte ist.

    was mich betrifft: ich habe ebenfalls unregelmäßige zyklen. in den schlimmsten zeiten irgendwas zwischen 35 und 50 tage lang (länger aber nie). ich hatte aber in fast jedem zyklus einen eisprung, nur die eizellreifung war aus mir nicht bekannten gründen verzögert.

    die erste schwangerschaft stellte sich nach ca. 10 monaten wartezeit ein, die zweite nach ca. 20 monaten. aber im nachhinein betrachtet, wäre es in meinem fall quatsch gewesen, irgendwelche hormone zu nehmen. mein zyklus funktioniert ja, nur eben nicht in 28 tagen.

    ach ja, da ich ja wusste, dass ich einen eisprung habe, habe ich regelmäßig ovaria comp (1. zyklushälfte) und brophylum comp (2. hälfte) genommen. das macht natürlich nicht schwanger, aber es hat tatsächlich nach einiger zeit meinen zyklus soweit reguliert, dass er relativ sicher bei ca. 35 tagen war (plus/minus ein paar tage). das war für mich schon mal eine riesen erleichterung. ich halte übrigens wenig von homöopathie und habe es eher als strohhalm gesehen. zudem war ich der meinung, dass es im zweifelsfall gar nichts bewirkt - auch nichts schlechtes. vielleicht hat das zeug aber wirklich geholfen? aber wie geschrieben, das bringt vermutlich nichts, wenn gar kein eisprung stattfindet - denn dann steckt ggf. ein grundsätzliches problem dahinter.

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    AW: Oligomenorrhoe und Kinderwunsch

    Vielen lieben Dank für eure Antworten!! Hier gefällt`s mir, hier muss ich bleiben.

    Also, ich denke, ich verfahre so, dass ich weiterhin NFP mache und im Sommer dann anfange zu hibbeln. Sollte das nicht klappen, werde ich mich evtl. nach einem weiteren halben Jahr mal an eine KiWu-Praxis wenden.

    Wer weiß, vielleicht klappt`s ja auch so und die Sorgen sind alle unbegründet.

    Dank nochmal für eure Tipps!

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    AW: Oligomenorrhoe und Kinderwunsch

    Hallo Peter und der Wolf,
    ich lese gerade deinen Beitrag weil es mir ähnlich geht wie dir.
    Habe vor circa einem Jahr (August 2011) die Pille abgesetzt, dann 6 Monate gar keine Periode bekommen, danach (ab Januar) nur (circa) alle 2 Monate und jetzt das erste Mal nach einem Abstand von 5,5 Wochen.
    Ansonsten das Gleiche wie bei dir: Laut Frauenarzt alles in Ordnung, weder zu viele männliche Hormone noch sonst irgendwas. Ich habe auch bisher leider keinen Eisprung zwischen den Zyklen (messe das mit diesem digitalen Ovulationstest).
    Meine Frauenärztin hat gesagt, das einzige "Problem" ist, das mein Gehirn das Hormon nicht ausschüttet, welches den Eisprung auslöst. Ich habe auch super Fruchtbarkeitswerte (hat sie auch schon untersucht).
    Das einzige, das helfen würde, wären homöopathische Mittel. Jetzt bin ich seit 2 Monaten bei einem Homöopathen in Behandlung, der hat mir gesagt, die Mittel brauchen Zeit und ich soll mich nicht stressen.
    Bin jetzt 32 und werde im Januar 33. Überlege, ob ich dann im Frühjahr den Eisprung künstlich auslösen lasse. Mein Freund ist dagegen, er meint, die Natur regelt das schon. Alle sagen mir, dass wäre auch durch meinen Stress gekommen (habe bis Sommer diesen Jahres nebenberuflich studiert). Aber es macht mich schon ganz schön verrückt, dass es nicht von alleine wieder normal wird und ich denke auch viel zu oft darüber nach (was auch nicht gut ist). Der Hömopath hatte mich vor 3 Monaten untersucht (kurz nach Abschluss meiner PRüfungen vom Studium) und hat mir gesagt, dass mein Energielevel gleich Null ist. Nach 2 weiteren Monaten war ich erneut da, und da war ich laut seiner Untersuchung schon deutlich erholter. (Da war das Studium dann auch vorbei und ich hatte meinen Zyklus das erstemal in einem kürzerem Abstand). Ich hoffe sehr, dass die Ursache des Ganzen wirklich der Stress war.
    Jetzt wollte ich mal nachhören, wie es dir in der Zwischenzeit ergangen ist. Dein EIntrag ist ja schon von Februar.
    Liebe Grüße, Steffi

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    AW: Oligomenorrhoe und Kinderwunsch

    Liebe Steffi,

    schön dass du schreibst, auch wenn der Grund dafür weniger schön ist. Dachte ja schon, ich wäre mal wieder die einzige mit seltsamen Dr.House-Problemen.

    Was du erzählst klingt ganz nach meiner Geschichte, die ich dir gleich mal weitererzähle.

    Ich habe meine Pille ja auch vor einem Jahr abgesetzt, dann immer Zyklen von 50-60Tagen, der vorletzte war allerdings knapp 130 Tage lang und ich dementsprechend am Verzweifeln.

    Da mein KiWu noch nicht supereilig war, wollte ich nicht direkt in eine Kiwu-Praxis, sondern bin erstmal zu einem Endokrinologen gegangen - was ich dir auch nur empfehlen kann. Mein FA hatte ja vor einem halben Jahr auch einen Hormonstatus gemacht, der perfekt war.

    Beim Endo wurde die Schilddrüse ausgiebig untersucht und geschallt und zusätzlich ein Hormontest gemacht, bei dem zweimal Blut abgenommen wurde und dazwischen Hormone gespritzt wurden, um zu testen, ob mein Hirn richtig funktioniert, d.h. ob dort die Infos an die Eierstöcke gesendet werden oder nicht.

    Raus kam dann, dass die SD voll ok sein, der LH/FSH allerdings viel zu hoch sei. Also musste ich wieder zum normalen FA und der meinte nun, es sei wohl PCO und ich solle mich jetzt wirklich sputen und in eine KiWu-Praxis gehen.

    Das Komische ist: Nach dem Rekordzyklus hatte ich zum ersten Mal einen mit 30 Tagen. Da ich NFP mache und die Temperatur messe, habe ich auch einen Eisprung bemerkt. Leider ging die Hochlage nur 5 Tage, was zusätzlich schlecht ist, wenn man ans Basteln denkt.

    Ich würde dir also raten, mal zu einem Endokrinologen zu gehen. Ich persönlich halte nichts von Homöopathie, kann dir aber schon zustimmen, dass solche Zyklusstörungen auch stressbedingt auftreten können.
    Künstlich auslösen würden ich den Eisprung erst, wenn wirklich alles gecheckt wurde. Hängt aber auch damit zusammen, dass ich sooo keine Lust mehr auf Hormone habe...

    Ich drück dir die Daumen, dass sich bald was tut bei dir!

    Liebe Grüße

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