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  1. Administrator

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    Sollten Männer bei der Geburt dabei sein?

    Liebe Userinnen, liebe User,

    haben Sie schon gehört? Die französische Präsidentengattin Carla Bruni hat ihr Kind bekommen - und ihr Mann Nicolas Sarkozy war nicht dabei. Stattdessen traf er sich mit Angela Merkel in Brüssel, um den Euro zu retten. Ist ja sein gutes Recht, möchte man meinen, schließlich ist er Präsident. Aber trotzdem bleibt da der Gedanke: Hat er sich gedrückt? Was kann es Wichtigeres geben, als die Geburt des eigenen Kindes? Oder wollte ihn Carla vielleicht gar nicht dabei haben? Was denken Sie?

    Der Mann im Kreißsaal - dieses Thema begegnet jedem Paar, das ein Kind bekommt. Während es für die einen das größte Glück ist, dieses Ereignis zusammen erleben zu können, sehen es andere Paare kritischer. Auch so manche Hebamme berichtet von überforderten Männern, die bei der Geburt eher stören als helfen.

    Wie ist Ihre Meinung dazu?

    Herzliche Grüße
    Ihr BRIGITTE.de-Team
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    AW: Sollten Männer bei der Geburt dabei sein?

    Hmm, weiß man denn etwas mehr über die Geburt? War es ein geplanter Kaiserschnitt - dann fände ich es unverständlich, dass er nicht dabei war. War es eine natürliche Geburt - dann fände ich es verzeihbar, wenn Nicolas Sarkozy nicht plötzlich alle Termine verschieben kann. Außerdem ist es doch auch bei Carla Bruni schon das zweite Kind, oder nicht? Vielleicht hatte sie ja eine andere vertraute Person dabei?

  3. Inaktiver User

    AW: Sollten Männer bei der Geburt dabei sein?

    Ich geh jetzt mal davon aus, dass Carla Bruni keinen geplanten Kaiserschnitt hatte und da sich eine Geburt nicht mal einfach so in einen Terminkalender eintragen lässt, ist es sicher einfach der Preis, den das Paar als Präsidentenpaar zahlen muss.

    Ich glaube, dass hat nichts damit zu tun, dass er sich gedrückt hat oder sie ihn nicht dabei haben wollte, es ist einfach das Leben, das passiert ohne zu schauen, passt es gerade.

    Abgesehen davon:

    Ich fand es toll, dass mein Mann dabei war. Wir haben an einem Strang gezogen, mit ihm konnte ich mich gehen lassen und von Überforderung war bei ihm keine Spur. Es war bei uns auch nie ein Thema, wenn ich so rückblickend überlege.

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    AW: Sollten Männer bei der Geburt dabei sein?

    Das ist wohl der Preis der Macht

    Bei uns war das tatsächlich auch ein Thema, weil wir ein zweites Kind haben, für das wir keine gesicherte Betreuung hatten. Am Ende war mein Mann dann pünktlich zu den Presswehen wieder da und es war sehr schön, dass er dabei war. Sieht er genauso.

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    AW: Sollten Männer bei der Geburt dabei sein?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    haben Sie schon gehört? Die französische Präsidentengattin Carla Bruni hat ihr Kind bekommen - und ihr Mann Nicolas Sarkozy war nicht dabei. Stattdessen traf er sich mit Angela Merkel in Brüssel, um den Euro zu retten. Ist ja sein gutes Recht, möchte man meinen, schließlich ist er Präsident. Aber trotzdem bleibt da der Gedanke: Hat er sich gedrückt? Was kann es Wichtigeres geben, als die Geburt des eigenen Kindes? Oder wollte ihn Carla vielleicht gar nicht dabei haben?

    Was denken Sie?
    … dass mich das eigentlich nichts angeht.

    jedes paar sollte das selbst für sich klären dürfen. es gibt sicher viele gute gründe für beide positionen.

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    AW: Sollten Männer bei der Geburt dabei sein?

    Also, einen unwilligen Mann will ich nicht im Kreisaal dabei haben......- dann nehme ich mir lieber meine Schwester mit.

    Am Anfang war mein Freund total dagegen und hat sich dann doch urplötzlich umentschieden. Viel gemerkt habe ich ihn nicht, er kam sich wohl doch sehr linkisch und nicht wirklich hilfreich vor. Die Anwesenheit war für mich aber sehr wohltuend.

    Ich denke aber auch, dass das jedes Paar für sich entscheiden sollte.

    Bzgl. Sarkozy kursieren ja die Gerüchte, von wegen sie hätte den KS extra vorher noch machen lassen, er wäre gar nicht dabei gewesen usw. Und wenn schon, wen interessierts eigentlich wirklich???
    Aller guten Dinge sind drei


    10/12/14


    Und niemand weiß, wie weit seine Kräfte gehen, bis er sie versucht hat.

    Goethe

    Bino von und zu:

    Pimboli, Sandra1990, Anne3186, Icebaer, Callalilly, und angel76

  7. Inaktiver User

    AW: Sollten Männer bei der Geburt dabei sein?

    Präsident Sarkozy hat im Moment so immens wichtige Termine im Rahmen einer wirklich kritischen Finanzlage, also auch nur zu denken, er habe sich vor der Geburt gedrückt, finde ich mit Verlaub ziemlich unangemessen.

    Für meinen Mann war die Geburt ein einschneidendes, unvergessliches Erlebnis, und ich war froh, diesen Moment mit ihm teilen zu können. Ich würde es nie anders wollen, aber das muss jedes Paar für sich entscheiden.

  8. Inaktiver User

    AW: Sollten Männer bei der Geburt dabei sein?

    Also nach meinem Informationsstand ist uns´Carla am Vormittag in die Klinik gekommen und hat abends entbunden. Klingt schonmal nicht nach KS, zumindest keinem geplanten. Dass der Papa wenn er der französische Präsident ist da auch einfach mal nicht dabei sein kann, finde ich mehr als verständlich. Frau Merkel ist zwei Tage nach dem Tod ihres Vaters wieder in Erscheinung getreten. Es gibt Berufe, die Präsenz fordern zu Zeiten, in denen Otto-Normalverbraucher sicher mal auf den Job pfeifen würde.

    Ob Männer bei der Geburt dabei sein sollten, muss jeder für sich wissen. Ich denke auch, dass das nur Sinn macht, wenn der entsprechende Mann sich das auch zutraut. Mit einem zusätzlichen Sorgenkind im Kreißsaal ist wohl keinem geholfen. Und wie alles unterliegt ja auch die Anwesenheit der Väter bei der Geburt Moden - unsere Väter waren bis auf Ausnahmen nicht dabei, heute sind Väter bis auf Ausnahmen dabei.

    Aber: wen das interessiert mit Carla und Nicolas und dem premier bébé? MICH!

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    AW: Sollten Männer bei der Geburt dabei sein?

    also mir wäre ohne meinen mann im kreißzimmer einfach nur stinklangweilig gewesen, ich hatte eine pda und da kanns dann, nachdem man sich nicht mit den schmerzen befassen muss, echt fad werden.
    ausserdem wars (für mich) lustig als er, angesichts der langen spritze, die der anästhesist gezückt hat umgekippt ist.

    bei madame bruni würde ich mal sagen dass ihr ehemann nicht einfach mal eben von einem wichtigen treffen weg kann. vielleicht wollte sie ihn ja auch nicht dabei haben. wer weiss das schon, ist ja auch unwichtig. hauptsache der mutter und dem kind gehts gut.
    wenn man nicht überzeugen kann, sollte man wenigstens verwirrung stiften.
    do it now or spend your life wishing you had.

    binomette von biggi82

  10. User Info Menu

    AW: Sollten Männer bei der Geburt dabei sein?

    *fassungslos ab*
    Bis auf Weiteres a.D.

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