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    AW: Papa nimmt Elternzeit - Mama blutet das Herz...

    Ja,vom Verstand her malt man sich alles immer anders aus... Und du kannst dir x Erfahrungsberichte anhören, am Ende mag es für euch doch anders aussehen/ausgehen. Ich denke, die Kunst ist es da, zwischen Anfangsschwierigkeiten und einer Situation, die einen dauerhaft unglücklich macht, zu unterscheiden, und dann, wenn man die Möglcihkeiten hat, Anpassungen vorzunehmen...

    Ich bin - weil es hier (nicht D) keine weitergreifende Regelung gibt, aber auch, weil mein Job nicht nur ein Brotjob ist, aus dem ich aber auch nicht wirklich länger aussteigen kann, wenn ich ihn oder einen vergleichbaren behalten möchte - nach 15 Wochen wieder arbeiten gegangen. Vollzeit, da gab/gibt es auch keine Alternative. Bevor unser Sohn da war, klang das perfekt (O.K., ein bisschen länger wäre vielleicht nett gewesen), ich gehe wieder arbeiten, papa bleibt zuhause, dann die Krippe.

    Ab ungefähr einem Monat vor Arbeitsbeginn habe ich echt wachsende Panik verspürt und musste mir immer wieder klar machen, dass ich mein Kind jetzt nicht aussetzen werde und für immer verliere. Hatte zwar an sich volles Vertrauen in meinen Mann, aber auch so (völlig unnötige) Gedanken zum Thema Spass vs. Fürsorge, wie du es beschreibst.
    Ein anderer Teil von mir hat sich aber auch auf die Arbeit gefreut... Aber insgesamt war ich nicht sooo glücklich vor dem ersten Arbeitstag.

    Und dann ging an sich alles gut - ich habe mich gefreut, meine professionellen Fähigkeiten wieder nutzen zu können, ich habe den Kleinen tagsüber nicht übermässig vermisst, brav Milch abgepumpt und abends voller Vorfreude nach Hause gefahren, um noch Zeit mit meinem Hasen zu verbringen. Der mit seinem Vater vollkommen zufrieden war, natürlich...

    Ich denke, Teilzeit wäre ganz schön gewesen, manchmal war ich nicht ganz glücklich, den Kleinen zurückzulassen, aber ansonsten haben sich meine Panikgefühle sehr rasch zerstreut. Und wie einige Posterinnen schon erwähnt haben - es ist sicher auch nicht einfacher, wenn man zu einem späteren Zeitpunkt wieder arbeiten geht. Ich denke z.T. dass es eher schwieriger ist, wenn einem sein Kind zeigt, dass es einen aktiv vermisst. Für meinen Sohn ist z.B. die Krippe ein ganz normaler Teils eines Lebens, seit er knapp 5 Monate ist. Die Eingewöhnung war meines Erachtens viel unproblematischer als vielelicht bei einem älteren Kind. (weiss nicht. Hauptsache er fühlt sich wohl)

    Was Stillen/Flasche angeht: Wissend, dass ich wieder arbeiten gehen würde zu einem Zeitpunkt an dem ich noch (voll) stillen würde, aber auch, damit ich mal vorher schon 1h zum Sport oder für Erledigungen in die Stadt konnte, haben wir ab ca. 2 1/2 Monaten angefangen, abgepumpte Milch in der Flasche zu geben. Ging am Anfang auch nicht gleich so furchtbar gut, aber recht schnell dann schon. (Und mein Man war sooooo glücklich, als er den Hasen zum ersten Mal füttern konnte ) Ich denke, das ist Übungssache... Ich bin ganz froh, dass wir damit angefangen haben, als wir das ganze noch entspannt sehen konnten (aber ihr habt ja auch noch einen Monat!)

    Abgesehen vom jetzt nicht mehr so häufigen Stillen klappt das mit der Teilung des Baby-Versorgens und -Bespassens zwischen meinem Mann und mir total gut, sicher auch, weil ich früh einsehen musste, dass er die Dinge manchmal etwas anders, aber genauso gut macht. (Momentan arbeitet mein Mann etwas weniger als ich und macht deutlich mehr, gerade von den nicht so spassigen Dingen)

    Hm, wie gesagt, dass sind nur meine Erfahrungen dazu, wie es funktionieren kann, wie gesagt, jeder Jeck ist anders... Ich hoffe, ich habe nciht zu viele Gedanken wiedergekäut, die schon geschrieben wurden

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    AW: Papa nimmt Elternzeit - Mama blutet das Herz...

    Ich finde, alleine der Strangtitel spricht Bände...
    Bis auf Weiteres a.D.

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    AW: Papa nimmt Elternzeit - Mama blutet das Herz...

    Ich kann dich gut verstehen- habe aber leider keine Lösung für dich. Ich hatte den Luxus die vollen 3 Jahre zuhause bleiben zu können. Ich hätte das nicht missen wollen.
    Meine Freundin macht es aber genauso wie ihr und sie leidet auch - in diesem Fall prallen eben Theorie und Praxis aufeinander ! Ich drück dir die Daumen, dass sich alles in Wohlgefallen auflöst

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    AW: Papa nimmt Elternzeit - Mama blutet das Herz...

    Den Satz find ich noch besonders wichtig:
    Kokolores, ein Mann, der gerne und aus Überzeugung Elternzeit nimmt, ist keine Ersatzmama, sondern ein toller Papa,
    Der Vater wird nie eine Ersatzmutter sondern das was er eben ist, ein Papa und einer der überzeugt ist, wird eben warscheinlich auch ein toller Papa.
    Ich denke da muss man sich als Mutter bewußt sein, dass er zuhause anders gestalten wird als man selbst.
    Es ist allerdings eine einmalige Gelegenheit, dass das Kind mit dem Papa soviel Zeit verbringen kann wie vermutlich nie mehr in seinem Leben. Das würde ich mir nie entgehen lassen und ich finds heute noch schade, dass Herr Wiese in einer so kleinen Firma arbeitet, dass Elternzeit einfach nicht ging. q


    Ach ja, eines sollte die Mutter während der Vater-Elternzeit tatsächlich können: Den Mann auch mal machen lassen, auch wenn sie´s selber anders machen würde. Fiel mir am Anfang manchmal auch schwer, heute nur noch dann, wenn die Kleine abends wieder mal etwas an hat, das mit "Mustermix" völlig unzureichend beschrieben ist.
    *Kicher* wir haben zwar die Elternzeit nicht getauscht aber Herr Wiese musste letzt bei Krankheit her...die Windel hatte das Muster hinten (er hat zum ersten mal gewickelt), das Kind das eigentlich Größe 80/86 hatte steckte in einer irgendwo ausgegrabenen 74er Strumpfhose, hatte eine 3/4 Sommerhose drüber und einen farblich sehr interesanten Pullover oben drauf. Versteht sich von selbst dass der stolze Papa so durch die ganze Stadt mit Kind im Kinderwagen war

    Abstriche muss man sicher auch im Haushalt machen.

    Ansonsten find ich eben sehr gut, dass der Papa vieles anders macht. Herr Wiese hat z.b eingeführt dass das Fünkchen Tisch decken hilft. Sie wird mit allem aus dem Kühlschrank bestückt was man ihr geben kann und trägt das stolz wie Oskar auf den Tisch. Auf die Idee bin ich einfach nicht gekommen. Auch ihre Windel entsorgt sie seit der Krankheit schön zu einem Paket zusammengepackt selbst (ich nehm an Herr Wiese fand das eklig)
    Meist ists so dass die Väter mutiger sind und den Kindern mehr zutrauen, bei uns ists allerdings umgekehrt, was evtl daran liegt, dass es mein 3. aber Herr Wieses erstes Kind ist.


    ha Ninjtje auf dich hab ich hier gehofft

    Manchmal ist das ganz große Glück ganz klein



    meine Binometten waren Kapuzinerkresse und Diadora.
    einen dicken an die Beiden



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    AW: Papa nimmt Elternzeit - Mama blutet das Herz...

    Liebe Tulipali,

    Ich möchte Dir Mut machen. Ich bin (zwar nur 22 Stunden die Woche aber mit Samstagen und abendlichen Veranstaltungen kam ich im Durchschnitt auch auf 26 Stunden etwa) nach 10 Wochen wieder arbeiten gegangen - ich bin bei uns die Hauptverdienerin. Das ganze verteilt sich auf 4 Tage. Vorher habe ich 30 Stunden gearbeitet.

    Natürlich war das nicht unbedingt leicht - aber auch nicht so schwer wie gedacht. Ich mag meinen Job sehr und habe daraus Kraft gezogen, durch meine neue Rolle als Mutter nochmal deutlich an Selbstbewusstsein und Zeitmanagement gewonnen.

    Gut, ich hatte den enormen Vorteil das mir mein Kleiner bei Bedarf gebracht wurde zum Stillen und das es bei mir auf der Arbeit überhaupt kein Thema war, das zu tun. Er hat aber auch die Flasche genommen, da ich zu Anfang oft abpumpen musste, weil das Stillen nicht recht wollte. Ich habe über 6 Monate abgepumpt, zusätzlich zum Stillen - das fand ich eigentlich das anstrengendste, aber auch das ging, man konnte die Pumpe mitnehmen, man hat ja auch Zeit dafür, ist ja im Gesetz verankert. Ich habe meiner Hebamme gleich am Anfang gesagt wie unser Plan ausschaut und sie hat uns gut unterstützt mit Tipps zum Abpumpen, Stillen etc. Ich habe so 6 Monate voll gestillt, dann nach und nach Mahlzeiten ersetzt (zunächst die, wo ich nicht zuhause war) und habe bis 9 Monate nachts/morgens und dann nur noch morgens gestillt - letzte Woche ist mein Kleiner 1 Jahr alt geworden und hat sich kurz danach selbst abgestillt.

    Anyway, das nur zum Stillen - da würde ich denken: macht es so, wie es für Dich passt. Es geht mit Abpumpen, es geht auch Flaschenmilch - das was Dich am wenigstens stresst, Punkt.

    Mein Mann ist zuhause geblieben und hat 2 Semester Elternzeit eingereicht. Einen Kurs hat er in der Zeit an der Uni abgeschlossen - mit Baby, das hat er eben mitgenommen. Ansonsten war er eben zuhause und ich sage Dir: er war es gern. Er ist ein toller Vater und mit dem Kleinen wunderbar und ihr Verhältnis ist spitze. Das hat mir auch einige Freiheiten eröffnet - ich konnte durchatmen, mal alleine ins Kino gehen - es war gut. Natürlich macht er Sachen anders als ich - na und? Kann man drüber reden .

    Ich kann es natürlich nicht genau sagen, aber mir hat das wieder Arbeiten gehen auch geholfen das mir nicht die Decke auf den Kopf fällt, wie das so oft passiert. Ich freue mich jeden Abend auf meinen Kleinen, wir machen dann das Abendritual zusammen - durch meine Arbeitszeit haben wir auch einiges an gemeinsamer Familienzeit. Ich glaube nicht das er unglücklich ist: er weiss das ich dabin und wenn ich es nicht bin, dann ist es sein Papa . Und ich empfinde das für mich als genau den richtigen Weg - er hat das allerbeste von beiden.

    Was mir wichtig ist...sich mittags schön verabschieden und abends ungeteilte Aufmerksamkeit für meinen Süßen. Sonntags ist Mama-Sohn-Tag, da machen wir immer etwas nur zu zweit. Ich kann von der Arbeit aus 1-2x pro Tag anrufen und mache das auch meist - der Kleine juchzt schon beim Telefonklingeln.

    Wenn es für DICH okay ist und für deinen Mann, dann wird es auch für dein Baby in Ordnung sein.

    Und ganz davon abgesehen: ich gebe zu bedenken (und das frage ich mich wirklich häufig, wenn ich lese, wie viele Frauen es handhaben) das man halt auch immer an das danach denken muss. Es kann jederzeit passieren, das (in diesem Falle) der Mann einen Unfall hat und nicht mehr erwerbstätig ist. Und dann? Seit Jahren raus aus dem Job oder nur in Teilzeit, mit wenig Einkommen? Oder eine Trennung? Ich wünsche das wirklich niemand, aber mir wäre immer wohler dabei wenn ich wüsste, ich bin drangeblieben im Job und kann im Notfall auch für mich alleine sorgen. Und natürlich - für mein Kind. Denn auf lange Sicht ist das dann doch nicht ganz unwichtig. Man darf diese wirtschaftliche und job-bedingte Komponente einfach nicht vergessen.

    Liebe Grüße,
    Zimtfisch
    That rug really tied the room together. The Big Lebowski

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    AW: Papa nimmt Elternzeit - Mama blutet das Herz...

    Ich kann dich gut verstehen - habe aber leider keine Lösung für dich. Ich konnte den Luxus genießen und die vollen 3 Jahre zuhause bleiben - ich hätte es nicht missen wollen. Einige meiner Freundinnen machen oder machten es so wie ihr und waren teilweise richtig unglücklich. Hier prallen eben Theorie und Praxis aufeinander.
    Ich drück dir die Daumen dass sich alles in Wohlgefallen auflöst

  7. Inaktiver User

    AW: Papa nimmt Elternzeit - Mama blutet das Herz...

    Liebe Tulipali,

    Ich war in einer ähnlichen Situation wie du - bin als mein Kleiner 6 Monate alt war wieder 4 Tage/Woche arbeiten gegangen (das war vor 2 Monaten), allerdings hat nicht mein Mann die Betreuung übernommen, sondern eine Tagesmutter.

    Zuerst muss ich mal sagen, dass ich dich nur zu gut verstehen kann - es ging mir sehr ähnlich wie dir, auch ich dachte, dass ich viel cooler sein würde, und war überrascht, dass mich meine Muttergefühle doch so ein bisschen "übermannt" haben. Ich denke mir, dass das normal ist - solange man nicht selbst Mutter ist, kann man sich einfach schwer vorstellen, wie intensiv die Beziehung zum eigenen Kind ist und wie es einem selbst damit geht. Daher auch von mir kein "das hättest du vorher wissen müssen"

    Viel wurde schon zu dem Thema gesagt - ich glaube, zu verstehen, dass du deine Entscheidung, im September wieder einzusteigen, eigentlich nicht wirklich in Frage stellen möchtest/kannst (die Umstände hast du ja ausführlich erläutert, und ich kann sie gut nachvollziehen), sondern eher Zuspruch suchst, dass es deiner Kleinen gut gehen wird und deine Entscheidung nicht falsch ist. Ich schließe mich den Vorschreiberinnen an, die gesagt haben, dass das Loslassen immer schwer fallen wird - mit 4, 6 oder 12 Monaten. Und wenn du in dem Strang, den Wiese verlinkt hat, ein bisschen querliest, wirst du sehen, dass es uns allen so erging wie dir, dass wir alle gezweifelt haben, traurig waren, uns Sorgen um das Wohl unserer Kleinen gemacht haben - und das vor allem in den 1-2 Monaten vor dem Wiedereinstieg.

    Natürlich ist deine Tochter mit 4 Monaten noch sehr klein. Und natürlich wird der Papa vieles anders handhaben. Aber: Du wirst an 3 Tagen/Woche + an allen Abenden bei ihr sein. Sie schläft tagsüber bestimmt auch noch viel. Mir hat es ein wenig geholfen, mir zu sagen, von den 9,5h, die mein Kleiner fremdbetreut wird, sind meistens 3,5 - 4h Schlaf Und die übrige Zeit hat sie in deinem Fall mit dem Papa - das finde ich wunderbar Und zum Kuscheln und Schmusen habt ihr beide dann auch noch genügend Zeit, ihr wird da ganz bestimmt nichts fehlen

    Bleibt das Stillen, wo ich ebenfalls ganz bei dir bin - ich dachte auch nicht, dass ich es sooo toll finde, und wollte auch nicht abstillen (hab ich übrigens auch nicht - ich stille noch immer). Dass die Kleine die Flasche nicht nimmt, macht es natürlich nicht einfacher. Welche Fläschchen habt ihr denn? Ich weiß, es gibt viele, die sagen, das spielt keine Rolle, aber bei uns wurden die hier schlussendlich akzeptiert - zuerst mit Muttermilch, dann mit einer Mischung aus Mumi + Pulvermilch, und schlussendlich nur mit Pulvermilch. Ich weiß nicht, bei wie vielen Mahlzeiten ihr im Moment steht, aber wenn du von 8 bis 18h außer Haus bist, kannst du morgens und abends (und nachts ) bestimmt weiterstillen wenn du das möchtest. Ich konnte mir das gar nicht vorstellen, und mache es nun schon seit über 2 Monaten.

    Natürlich ist das nur eine "Teillösung", aber du wirst in den nächsten Monaten wahrscheinlich sowieso langsam mit Beikost beginnen, und dann bist du plötzlich wieder bei "alle Milchmahlzeiten werden durch's Stillen abgedeckt". Zumindest ist es bei uns jetzt so (Mittags und um 16h Brei bzw. Obstgläschen, abends seit kurzem ebenfalls Brei + Stillen, ansonsten nur Stillen).

    Wir haben hier wie gesagt eine andere Situation, da unser Kleiner bei der Tagesmutter ist, aber ich kann nur sagen, dass er super drauf ist, dort problemlos isst und schläft, und ich wirklich den Eindruck habe, dass es ihm gut geht (und uns dadurch auch). Offensichtlich ist es wirklich so, dass uns die Trennung viel schwerer fällt als unseren Kleinen ... deine Gefühle sind also völlig normal und ich kann sie sooo gut nachvollziehen, aber deiner Tochter wird es beim Papa sehr gut gehen!

    Und noch kurz zum Thema, wollen Frauen so einen (Macho)Mann ...? Manche bestimmt Ich glaube, du nicht

    Alles Gute! Du schaffst das, und deine Kleine wird auch zum Papa eine tolle enge Beziehung aufbauen, die sie auf eine besondere Art und Weise bereichern wird

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    AW: Papa nimmt Elternzeit - Mama blutet das Herz...

    @tina
    warum schreibst du das denn gleich 2 mal ?
    Ich kann dich gut verstehen - habe aber leider keine Lösung für dich. Ich konnte den Luxus genießen und die vollen 3 Jahre zuhause bleiben - ich hätte es nicht missen wollen.
    Ich weiss ganz ehrlich nicht ob ich das als Luxus sehen soll. Ich hab ja nun den direkten Vergleich. Bei den Gr0ßen war ich zuhause. Jetzt bei der Kleinen geh ich arbeiten.
    Wenn ich für ein Kind (nicht für mich) eine Wahl treffen würde, was ihm wohl am besten bekommt, würde ich wie Tulipali entscheiden.

    Denn den Luxus dass ein Kind soviel Zeit mit dem Papa hat, den gibts eben nur während der Elternzeit. Es gibt massig Studien dazu wie wichtig der Papa für die Entwicklung des Kindes ist. Ich mag die neue Elternzeitregelung nicht besonders im Vergleich zu der von vor 14 Jahren, aber DEN Teil dass der Vater Elternzeit nehmen kann und man 14 Monate nur dann bekommt wenn er es tut, den find ich ganz ehrlich klasse.
    Klar für eine Frau die mit ganzem Herzen Mutter ist, sind 3 Jahre vielleicht toll. Aber für ein Kind gibts in meinen Augen nichts besseres wie geteilte Elternzeit...
    vielleicht nicht gerade schon geteilt wenn das Kind 4 Monate alt ist, aber sobald die Beikost soweit ist, dass das Kind tagsüber ohne Stillen auskommt finde ich Papaelternzeit für das Kind absolut toll und bezeichne das als wirklichen Luxus.

    Eben weil es in der Form jetzt erst möglich ist und die Verbindung zwischen dem Kind und seinem Vatr nachhaltig verbessert. Ich denke auch dass es beziehungsfördernd ist, weil so der Mann mal die Gelegenheit hat in die Schuhe der Frau zu schlüpfen.

    Manchmal ist das ganz große Glück ganz klein



    meine Binometten waren Kapuzinerkresse und Diadora.
    einen dicken an die Beiden



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    AW: Papa nimmt Elternzeit - Mama blutet das Herz...

    Ach ja, Thema Stillen und Pulvermilch etc.

    Ich möchte mich da Zimtfisch anschliessen - wichtig ist es, eine gute Lösung zu finden, mit der man nicht noch den Stress hochsetzt. Ich konnte z.B. nicht ganz genug Milch abpumpen (hätte irgendwie schon, sicher, aber zu welchem Preis...statt einer extra Pumppause bei der Arbeit bin ich dann lieber zeitiger anch Hause gefahren und habe Zeit mit dem Hasen verbracht), daher hat mein Mann angefangen, zusätzlich eine (kleine) Flasche Pulvermilch zu füttern. Das ist mir erst total schwer gefallen, mich damit abzufinden - aber es war eine gute Lösung und auch nicht der Einstieg ins Abstillen, wie man immer gerne erzählt bekommt.

    (Ich glaube auch nicht, dass ich das Abpumpen monatelang durchgehalten hätte, aber ich hatte dann das grosse Glück, dass die Krippe direkt bei der Arbeit ist und ich direkt stillen konnte, bis dann die Milchmahlzeiten durch Brei ersetzt waren)

  10. Inaktiver User

    AW: Papa nimmt Elternzeit - Mama blutet das Herz...

    Zitat Zitat von Wiesenkraut Beitrag anzeigen
    vielleicht nicht gerade schon geteilt wenn das Kind 4 Monate alt ist, aber sobald die Beikost soweit ist, dass das Kind tagsüber ohne Stillen auskommt finde ich Papaelternzeit für das Kind absolut toll und bezeichne das als wirklichen Luxus.

    Eben weil es in der Form jetzt erst möglich ist und die Verbindung zwischen dem Kind und seinem Vatr nachhaltig verbessert. Ich denke auch dass es beziehungsfördernd ist, weil so der Mann mal die Gelegenheit hat in die Schuhe der Frau zu schlüpfen.
    Das unterschreibe ich voll und ganz. Und auch mein Mann würde das aus ganzem Herzen tun.

    Ich ergänze noch: Auch für den Vater ist die Elternzeit eine wunderbare Sache. Mein Mann wird oft gefragt, wie das in Elternzeit so ist, und er ist immer ganz begeistert und erzählt, dass er diese Bindung, die er zu seiner Tochter bekommen hat und die Zeit mit ihr nie missen möchte.

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