Hallo!
Habt ihr auch das Problem, das ihr immer weniger werdet?
Ihr seid froh, das euer Baby noch Muttermilch bekommt, aber selbst fühlt ihr euch körperlich nicht wohl?
Mir geht es so!
Ich habe jetzt schon fast 5 Kilo weniger als vor der Geburt! Ich habe mein Normalgewicht mit 55 kg nicht halten können. Esse, wann immer möglich, aber es kommt kein Gramm dazu, eher wird es immer weniger!
Mir ist schwindelig, habe keine Ausdauer!
Ich will weiter stillen! Unbedingt!
Ich möchte nicht, das ihr auf mich bezogen antwortet (ihr dürft natürlich), lieber will ich hören, wie es euch geht!
Hat jemand von euch deswegen abgestillt und wenn ja, wie macht man das? Reduziert man einfach die Stillmahlzeiten und wenn ja, über welchen Zeitraum? Oder muss man da Medikamente einnehmen?
Antworten
Ergebnis 1 bis 10 von 39
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04.12.2010, 18:49
Abstillen, weil der eigene Körper schlapp macht?
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04.12.2010, 18:50Inaktiver User
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04.12.2010, 18:59
AW: Abstillen, weil der eigene Körper schlapp macht?
Allein vom Stillen wird man nicht immer weniger, vielleicht wenn man über viele Jahre hinweg stillt. Stress vermeiden, Hausarbeit liegen lassen, Schlagsahne essen (hat mir meine türkische Ärztin empfohlen) und einfach nach Bedarf stillen. Nötigenfalls geh zu einem stillfreundlichen Arzt und lass dich insgesamt mal durchchecken! Wie alt ist Dein Baby?
Alles Gute für Eüch
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04.12.2010, 19:02Inaktiver User
AW: Abstillen, weil der eigene Körper schlapp macht?
Wenn du nur noch 50 Kilogramm wiegst (wie groß bzw. wie klein bist du?) und dir schwindelig ist, dann klingt das nicht gut! Es hört sich eher nach einem Erschöpfungszustand an.
Wie alt ist dein Kind? Kannst du vielleicht anfangen, langsam zuzufüttern?
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04.12.2010, 19:06Inaktiver User
AW: Abstillen, weil der eigene Körper schlapp macht?
wenn vollgestillt wird- ist der zusätzliche kalorienbedarf der mutter ca. 6oo kalorien.
die must erstmal bei dir zufüttern, damit du mit deinem gewicht nicht weiter runterkommst. und du solltest dringend deine schilddrüse checken lassen.
(ich hatte beim zweiten kind nach dem abstillen eine massive schilddrüsenunterfunktion, da sie mich "aussgesaugt" hat)
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04.12.2010, 19:18
AW: Abstillen, weil der eigene Körper schlapp macht?
Ich würde mir an deiner Stelle eine gute Stillberaterin suchen! Ansonsten achte wirklich darauf, dass du kalorienreich isst. Ich weiß von einer Bekannten, dass sie z.B. Mandelmus aß, um etwas zu Kräften zu kommen. Wenn du die benötigte Kalorienmenge nicht durch normale Nahrung allein aufnehmen kannst, musst du vielleicht auf irgendwelche Energieriegel oder so ausweichen? Aber sicher kann dir da eine Stillberaterin weiterhelfen.
Der hinweis auf die Schilddrüse ist sicher auch nicht verkehrt. Lass dich mal durchchecken!
Alles Gute!!!
mit Weihnachtsengel
12/08 und
Maikäferchen 05/11 
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04.12.2010, 19:20Inaktiver User
AW: Abstillen, weil der eigene Körper schlapp macht?
kalorien zum zufüttern für dich: maltodextrin.
unters essen gemischt- gibt zusätzliche kalorien.
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04.12.2010, 21:21
AW: Abstillen, weil der eigene Körper schlapp macht?
einer freundin ging es ähnlich. sie rührte auch maltodextrin unters essen - damit nahm sie nicht mehr so rapide ab - hat dann ca. 12 monate gestillt und musste dann plötzlich ins krankenhaus. grund war eine akute entzündung des darms bzw. eine verschärfung einer, bis dato unerkannten, chronischen entzündung des darms, die wohl auch die ganze zeit verhindert hat, dass sie zunimmt, bzw. in kombination mit dem stillen für den gewichtsverlust verantwortlich war.
deshalb rate auch ich einen arzt aufzusuchen, um einen gesundheitscheck durchführen zu lassen. vielleicht kann dir die la-leche-liga einen empfehlen, der dann in der behandlung deinen wunsch weiter zu stillen, berücksichtigt.Immer nur zu meckern auf das blöde Scheißsystem, das ist schön bequem, du bist nicht Teil der Lösung, du bist selber das Problem und feige außerdem, sei nicht so unsportlich, es geht nicht ohne dich, so funktioniert das nicht, es geht nicht ohne dich
Die Ärzte
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04.12.2010, 21:38
AW: Abstillen, weil der eigene Körper schlapp macht?
ich kann dir auch nur raten zum Arzt zu gehen.Aus dem anderen Strang weiss ich noch dass deine Tochter gerade mal 17 Wochen alt ist, wenn du JETZT schon 5kg unter dem Vorschwangergewicht bist solltest du aufpassen. Ich hab den Spass getrieben bis ich nach knapp 1nem Jahr noch 48kg hatte (von normal 55kg am Ende der Schwangerschaft 70kg) dann bin ich zusammengeklappt und von meiner Ärztin erst ins Krankenhaus dann in die Kur geschickt worden
Ida schrieb
sagt wer? ich hatte den mehr oder minder normalen Kinderstress den man halt mit 1nem Kleinkind und einem Baby (ok beide astmakrank )hat hab weit mehr als normal gegessen und abgenommen wie nichts. Meine Ärztin hat mir damals (ganz anders als du hier) erzählt dass es durchaus Kinder gibt die einen so aussaugen dass es an die Gesundheit der Mutter geht. Meine Großen wogen schon mit knappen 6 Monaten 10kg tranken teilweise stündlich beide Seiten leer und das ging dann wohl zusammen mti dem Mehr an Kolorienverbrauch durch den Stress sehr wohl an die Substanz und zwar so dass es ungesund für mich wurde.llein vom Stillen wird man nicht immer weniger, vielleicht wenn man über viele Jahre hinweg stillt. Stress vermeiden, Hausarbeit liegen lassen, Schlagsahne essen (hat mir meine türkische Ärztin empfohlen) und einfach nach Bedarf stillen. Nötigenfalls geh zu einem stillfreundlichen Arzt und lass dich insgesamt mal durchchecken! Wie alt ist Dein Baby?
Ich würde definitiv nicht gleich abstillen aber schon mich fachkundig beraten lassen und das kann keiner hier leisten, da gehörst du in medizinische Betreuung, so dass auch mal deine Blutwerte gecheckt werden können.
edit: hast du nun eigentlich mit Beikost angefangen und wenn ja wie klappts?
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04.12.2010, 22:02Inaktiver User
AW: Abstillen, weil der eigene Körper schlapp macht?
Hallo du Tapfere!
Ich hab so lange es irgendwie ging versucht zu stillen. Und das waren bei mir "nur"6 Monate plus 2 Monate reines Abpumpen.
Ich fand Ratschläge in der Zeit immer etwas befremdlich, weil nicht auf unsere persönliche Realität anwendbar. Da hieß es überspitzt: Muttermilch oder das Baby wird ganz furchtbar an allen Zivilisationskrankheiten leiden und es ist so wichtig, dass Freunde und Familie der Mami helfen.
Die Muttermilch hat bei mir leider nie ganz gereicht, zufüttern musste ich immer.
Am Schluss hab ich 3 Stunden am Tag reine Abpumpzeit gehabt für 100 ml, neben allem anderen.
Habe bis auf etwas Hilfe vom Kindsvater alles alleine stemmen müssen, wegen der Arbeitssituationwaren wir meist an getrennten Orten. Da war keine Familie zum zwischendurch aufpassen, damit ich mal schlafen konnte. Und meine Freunde verstanden nicht, warum ich keine Lust auf Ausstellungen, Weggehen und Klönen hatte, etc. Aber geholfen hat keiner. Ich krieg jetzt noch ein dreckiges Grinsen auf meinem Gesicht, wenn ich diese sich ständig untereinander zitierenden Artikel lese, in denen so selbstverständlich davon ausgegangen wird, dass mal jemand für einen kocht oder einem die Wasserflaschen hochschleppt. Soviel zu dem Stress, dem man sich aus reiner Liebe und auch aus Druck durch Unbeteiligte aussetzt.
Am Schluss war ich so fertig und hatte auch noch ein schlechtes Gewissen. Aber meine Maus hat mir die Entscheidung abgenommen: Sie fand nach 6 Monaten die Mamamöpse zu anstrengend und hat sich trotzdem zu einem schlanken lebhaften Kind ohne Zivilisationskrankheiten entwickelt. Sie isst nur wenn sie will und ich kann nur anbieten und abwarten(knirsch, sorg). Der KA meint, sie wäre eine seiner Gesündesten, trotz der lebensgefährlichen Erkrankung, die sie mal hatte.
Ich geh viel mit ihr raus, nehme sie nur zu Treffen mit, wenn sie fitt ist und lasse sie einfach alles ausprobieren, so gut wie sie es kann. Und ich halte sie so gut es geht von Terminstress fern. Manchmal sind wir ganz oft unter Leuten und anderen Zwergen, und wenn ich merke, sie bräuchte mehr Zeit ohne Aufregung und kleinere Aktionseinheiten, gehe ich lieber an der frischen Luft mit ihr spazieren und bei jedem Wetter auf den Spielplatz als in irgendwelche Gruppen.
Und bei ihr führt das zu einem fitten, entspannten und sehr aktivem Kind. Auch ohne ewiges Stillen. Ich vermute, das Gesamtpaket machts in diesem Fall.
Dir wünsch ich viel Kraft und lass dich nicht dadurch stressen, was andere für dein Kind und dich am Besten halten.
Manchmal können meiner Erfahrung nach die sogenannten und selbsternannten Profis genausolche Dösbaddel sein wie gänzlich von der Materie unbeleckte.
Schau dir dein Kind liebevoll an, schau dir dich liebevoll an und dann findet sich schon ein passender Mittelweg.
P.S. Ich muss gestehen, dass ich die Nähe beim Stillen geliebt habe, meine Mauss und ich im Mama-Mäuse-Kosmos! Aber körperlich, pfui Spinne, mir wurde beim Ansaugen immer ganz unangenehm schwummerig und dann zum großen Teil übel. Das wird nicht allen so gegangen sein, aber man nimmt aus Liebe und Fürsorge schon was auf sich. Und man geht so irgendwann auch weiter über die eigenen Kräfte, als man es merkt.Geändert von Inaktiver User (04.12.2010 um 22:15 Uhr)


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an die Beiden
