Hallo,
vielleicht lesen manche bei uns "Junis" mit. Mich hat das KH wuschig gemacht, dass "evt" ein Kaiserschnitt nötig sein würde, das Köpfchen ist nicht fest unten drin und so haben wir eben nicht die Gewissheit, dass es schon mal passt.
Ich muss dazu sagen, dass die in dem KH total mit dem Holzhammer gekommen sind. Wie auch immer, ob das nun nötig sein wird oder nicht... hab mal paar Fragen an die, die KS hatten. Denn ich hab da bis jetzt, trotz kleiner Überschreitung ET und somit 10 Monate schwanger... nicht einen Gedanken dran verschwendet... und passieren kann der KS ja schon... zB wenns dem Baby nicht mehr gut gehen sollte
- wie habt Ihr den KS erlebt?
- wie Euer Baby, war es sehr verschreckt? Das Baby wird ja quasi rausgerissen aus seiner Umgebung, das stell ich mir schlimm vor
- kann man dem Baby vorher "klarmachen", dass nun was unvorhergesehenes passieren wird... dass es halt vorher merkt "da kommt nun was wo ich gar nicht mit rechne"?
- habt Ihr dann gleich kuscheln können?
- hat das Stillen geklappt, denn auch mein Körper denkt ja erst "hö was ist denn jetzt los?"
Lieben Dank und schön Däumchen drücken, danke!
Kapuzinerkresse
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Ergebnis 1 bis 10 von 60
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12.06.2010, 10:05
Kaiserschnitt, wie habt Ihr den erlebt? Und alles drumrum?
Geändert von Kapuzinerkresse (12.06.2010 um 10:14 Uhr) Grund: Frage ergänzt
Minikapuziner ist da
Meine Bino war Wiesenkraut 
... be like the squirrel girl... @ White Stripes
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12.06.2010, 11:00
AW: Kaiserschnitt, wie habt Ihr den erlebt? Und alles drumrum?
mach' dir nicht so viele gedanken. schön ist ein kaiserschnitt nicht, aber auch nicht so eltementar verändernd, wie du in deinen fragen vermutest.
meine jungs sind jetzt 6 und 4 und beide per kaiserschnitt geboren. der erste kaiserschnitt erfolgte wg. bel und dann in vollnarkose, weil die pda nicht gewirkt hat. da war das aufwachen schon komisch 'mein bauch ist leer', aber ich hatte vorher mit meinem mann abgesprochen, dass er sich auf alle fälle um das baby kümmert und nicht um mich. so durfte er die ersten 2 stunden mit nacktem baby auf nacktem oberkörper in einem kerzenbeleutetem zimmer verbringen. das fand er sehr schön.
beim zweiten kaiserschnitt klappte die pda und ich war live dabei. was bis zum ersten schrei und ersten sehen schön war, aber dann blöd, weil ich a) zum baby wollte und b) die geräusche beim zunähen unangenehm klingen. deshalb empfehle ich dir da den ulitmativen tipp von sammyjo: lass dir einen mp3-player bespielen und lass' ihn dir aufsetzen, wenn es soweit ist. beim zweiten hatte mein mann wenig zeit zum kuscheln, weil ich schneller wieder da war. das fand er doof.
zum guten schluss: ich hatte bei beiden kindern abgesprochen, dass ich auf die wehen warten wollte. das wurde mir von beiden krankenhäusern & hebamme gestattet. das war völlig problemlos, auch weil ich beim zweiten die natürliche geburt versuchen wollte.
die krankenhäuser freuen sich über jeden planbaren kaiserschnitt (aus welchen gründen auch immer).
deine gesundheitlichen gründe klingen nicht nach 'notfall'. mein zweiter sohn war bis zur geburt nicht im becken und wurde auf 4,5 kg geschätzt. da sprach keiner davon, dass ich nicht auf die wehen warten soll, weils möglicherweise nicht passt.
das stillen hat bei mir nicht so gut geklappt. ich habe bei beiden kindern nur 3 monate gestillt. beim ersten war es sehr schwierig, beim zweiten war es leichter. aber ich hatte nicht genug milch. das war nicht im kaiserschnitt begründet.
es gibt viele 'kaiserschnittmütter', die problemlos gestillt haben. der körper ist ein wunderwerk und kann sich schnell umstellen.
kaiserschnittkinder haben die schöneren köpfe
ich glaube nicht, dass es andere erkennbare unterschiede gibt.Immer nur zu meckern auf das blöde Scheißsystem, das ist schön bequem, du bist nicht Teil der Lösung, du bist selber das Problem und feige außerdem, sei nicht so unsportlich, es geht nicht ohne dich, so funktioniert das nicht, es geht nicht ohne dich
Die Ärzte
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12.06.2010, 11:19Inaktiver User
AW: Kaiserschnitt, wie habt Ihr den erlebt? Und alles drumrum?
Hallo Kapuzinerkresse,
mein KS ist fünf Jahre her und war ein Notkaiserschnitt. Kind lag fest im Becken, ich war acht oder neun Tage „drüber“ und es tat sich nichts. Wegen wenig Fruchtwasser wurde dann eine Einleitung beschlossen, d.h. ich bekam ein Gel gelegt und davon dann auch Wehen, aber eben künstliche und keine „eigenen“. Sobald es ging habe ich mir eine PDA legen lassen (im Nachhinein kann ich sagen, dass zumindest bei mir künstliche Wehen deutlich unangenehmer sind als die, die ich bei den nachfolgenden Geburten von selbst produziert habe). Eine Weile ging die Geburt dann auch voran, aber irgendwann ging der Muttermund nicht weiter auf und die Herztöne meines Sohnes sind so abgesackt, dass es plötzlich ziemlich schnell ging: Raum voller Leute, die alle gleichzeitig an mir herumfummeln und auf mich einreden, PDA wurde aufgespritzt und zehn Minuten später war mein Sohn geboren.
Ich war von dem Erlebten schon ziemlich traumatisiert, weil ich überhaupt nicht damit gerechnet hatte, völlig überrumpelt wurde und erst mal fertig war mit der Welt. Dementsprechend kam ich auch mit den Schmerzen danach nicht gut klar. Ich habe eine ganze Weile gebraucht, um mich zu berappeln, bin aber sehr sicher, dass das daran lag, dass ich eben seelisch gar nicht darauf vorbereitet war (selbst Schuld also
).
Mein Sohn hat das Ganze gut verkraftet, er war ja im Prinzip „reif“ (ist Dein Baby ja wohl auch) und hat auch Wehen erlebt. Ich denke also, er hat gemerkt, dass sich da etwas grundlegend ändert, und welchen „Ausgang“ er dann genommen hat, hat für ihn keinen großen Unterschied gemacht. Ich finde rückblickend jedenfalls nicht, dass er als Baby anders war als seine auf natürlichem Weg geborenen kleinen Schwestern.
Sicher kannst Du Deinem Baby vorher gut zureden und ihm erzählen, dass es gleich geboren wird, ob das was ändert? Keine Ahnung, denn ich hatte dazu ja keine Gelegenheit.
Ob man gleich kuscheln kann oder nicht hängt wohl von den Umständen und der Klinik ab: Mein Sohn musste wegen der schlechten Herztöne erst mal blitzartig zum Kinderarzt, im OP wäre es zu kalt zum Kuscheln gewesen und ich war auch körperlich von der durchwachten Nacht und der Narkose so k.o., dass ich es nicht gekonnt hätte. Mein Mann ist aber dann sehr schnell zu unserem Sohn gerufen worden (mein Mann durfte wegen der gebotenen Eile nicht beim KS dabei sein, aber das hängt sicher auch von Umständen und Klinik ab) und hat mit ihm gekuschelt, bis ich zusammengeflickt war und in den Aufwachraum kam, wo ich dann Zeit mit den Beiden verbringen konnte.
Das Stillen hat problemlos geklappt. Ich habe zwar mit dem Milcheinschuss ziemlich zu kämpfen gehabt und am Anfang muss man ein bisschen nach geeigneten Positionen suchen, weil die Narbe eventuell stört, aber da können die Hebammen sicher gute Ratschläge geben. Insgesamt dauerte die Stillzeit mit meinem Sohn gut 16 Monate.
Ich habe mir ewig Gedanken gemacht, mein Kind könne unter dem Kaiserschnitt gelitten haben. Inzwischen denke ich aber, ich habe darunter gelitten und mir unnötige Sorgen gemacht, denn heute ist mein Sohn ein ganz normaler, pfiffiger Junge und das, was ihn von seinen Schwestern unterscheidet, hat garantiert nichts mit der Art zu tun, wie er auf die Welt gekommen ist.
Ich wünsche Dir bzw. Euch alles Gute, vielleicht ist die ganze Information ja völlig überflüssig und Dein Kind kommt problemlos spontan auf die Welt.
Yumi
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12.06.2010, 12:42
AW: Kaiserschnitt, wie habt Ihr den erlebt? Und alles drumrum?
Hallo Kapu
ich les ja wirklich bei euch mit und find es sehr schade dass sie Dich so überrumpelt haben. Soll der KU denn sehr groß sein oder warum zweifeln sie? Nur weil der Kopf noch nicht festsitzt?
Ich hatte ja zwei Kaiserschnitte,einen für mich ungeplanten nach drei Tagen Einleitung und einen geplanten,beide Kinder kamen 11 Tage vor ET.
Ich war in verschiedenen KHs und es wurde auch verschieden gehandhabt.
Zu Deinen Fragen
WIe Xanidae sagt,toll sind Kaiserschnitte nicht aber man vergisst hinterher ganz schnell.
Ich habe bei Mika drei Stunden vorher gesagt dass ich einen möchte,hatte wahnsinnige Angst aber ich konnte nicht mehr.
Schön war, dass es dann alles schnell ging und ich nicht immer aufgeregter werden konnte
Braunüle legen, nachrasieren, KH Hemd an und dann bin ich zufuß!!! in den OP maschiert. Die Spinale wurde im OP gelegt,war recht unangenehm aber ich habe auch eine leichte Wirbelsäulenverkrümmung und das war wohl mit ein Grund.
Das Drumherum hab ich garnicht so mitbekommen. Menne war da, irgendeiner vom Team unterhält Dich ( war mir bei Lina schon zu viel gequatsche) und dann war Mika da. Er schrie kurz und war dann recht ruhig.
Menne durfte mit ihm die U1 mitmachen,ihn nehmen,alles nachdem er mir gezeigt wurde und wir kurz kuschelten, und dann sind die beiden in den Kreißsaal in den ich dann auch gleich geschoben wurde.
Die Schmerzen kamen erst mit den ersten Nachwehen und dann nachher im Bett, Du kannst Dich eben nicht bewegen,auch nicht mal hochrutschen wenn Du im Bett immer runterrutscht. Die ersten Stunden sind die Schlimmsten. Im KH Nr 1 haben sie mir immer sehr sparsam Tabletten gegeben. Kann sein weil ich stillen wollte,bei Lina haben sie mir gleich immer für mehrere Tage ordentlich hingelegt.
Aufgestanden bin ich bei Mika nach 12 Stunden. Da sollte ich. Dann gehst Du mit einer Schwester auf Toilette ( was mir sehr peinlich war). Das Aufstehen ist fies, es ist ein Punkt da denkst Du,Du zerreist,aber Du schaffst das und dann gehst Du wie eine alte Oma. aber, je mehr Du gehst umso besser geht es!20 Stunden nach der Op bin ich auf dem Flur rumgeschlichen
Bei Lina war es etwas anders.
Ich war davon ausgegangen sie auch gleich zu bekommen und auch im Vorgespräch wird sowas garnicht erläutert( daher würd ich an Deiner Stelle mal nachfragen)
Lina wurde dem Papa gegeben,ich sah sie nur kurz, und sie sind gegangen. ich bin in einen Op Aufwachraum bekommen, Schmerzmittel am Tropf und habe die beiden erst eine Stunde später wiedergesehen. Zwischendurch hab ich schon gefragt ob mit ihr was nicht stimmt,ich war fit,warum das so sein musste verstehe ich nicht und fand ich sehr schade.
Lina hat sofort sehr zickig geschrieen,war ja aber die ersten vier Monate auch ein Schreikind.
Beide hatten Fruchtwasser geschluckt,kann Dir bei einer spontanen Geburt auch passieren.
Hier hab ich versucht nach 12 Stunden aufzustehen,konnte wegen meiner Kreislaufs nicht und habe das dann auch gesagt,zumal die Schwester so klein und zerbrechlich war und ich locker 30 Kilo mehr hatte als die.
Nachts ging es dann.
Was ich beide Male nicht gemacht habe ist,das Baby in diese Babybetten zu stecken,wenn was ist kommst Du nicht ran. Ich hatte sie bei mir auf der Brust
Auch hier war ich schnell fit,bin beide male nach drei tagen gegangen.
Ich hatte dieses Mal etwas mehr Probleme mit der Narbe.D as Glatteis draussen,ich habe mich weniger geschont wegen Mika. kann schlecht im Bett liegen den ganzen Tag,
Aber nach 2 Monaten war sie ok und jetzt hab ich wieder keine Probleme,keine Wetterfühligkeit,nicht rot,nicht dick, alles ok
Stillen hat bei Mika gleich geklappt, Du hast ja eh schon Vormilch und ja auch gleich Nachwehen,also weiß Dein Körper bescheid. Ich hatte auch nach drei Tagen bzw in der dritten Nacht den Einschuss.
Ich bin ein Typ,ich weiß gerne was passiert,stelle mir das vorher vor. Habe auch gelernt immer und sofort nachzufragen wenn ich was nicht verstehe.
Ich würde beim morgigen Besuch im KH mal fragen wie die das mit dem KS handhaben
Im Übrigen kann ich Dir empfehlen ein Einzelzimmer zu nehmen. Du hattest eben doch eine Op, recht viel Stress und bist körperlich KO. Ich hatte bei Mika dann nach einem Tag jmd auf dem Zimmer und das ging garnicht. Die Person war nicht ok,aber ich war auch so mit mir selber beschäftigt,hab mich teilweise aus dem Bett wuchten müssen und sie hatte da Besuch und mir war das peinlich.
Du schaffst das! Eine spontane Geburt ist sicherlich angenehmer aber auch schmerzhaft. Da Du schon über ET bist wird das BAby bereit sein und sich schnell anpassen ( heißt so)
viel Glück
Sie ist wieder da....
Aller guten Dinge sind 3!!! *
M (1/08), Li (12/09), La (10/11)
* Das hat sogar Talea erkannt
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12.06.2010, 14:45
AW: Kaiserschnitt, wie habt Ihr den erlebt? Und alles drumrum?
Ich hatte 2 mal geplante Kaiserschnitte. Ich hatte das Gefühl, dass die Kinder ziemlich entspannt waren. Und auch jetzt 2 bzw. 4 Jahre später kann ich nicht sagen, dass sie sich von Kindern, die spontan entbunden wurden, unterscheiden.
Vermutlich hätte ich den ersten Kaiserschnitt nicht unbedingt durchführen lassen müssen. Beide Kinder lagen richtig. Aber bei Zwillingen wird oft zum Kaiserschnitt geraten. Letztendlich verlief er unspektakulär. Der Wundschmerz war fies, aber aushaltbar.
Für den zweiten KS wurde als medizinische Indikation der erste KS genannt. Da ich wieder Zwillinge bekommen habe, war die Rupturgefahr zu hoch. Weil sie zudem eineiig mit einer Plazenta waren, war das Risiko der Unterversorgung unter der Geburt für den zweiten Zwilling höher als bei dem ersten Zwillingspaar (das war zweieiig). Der KS verlief diesmal kompliziert; ich hatte eine Placenta accreta. Auch nach einer Spontanentbindung hätte mich ein weiterer medizinischer Eingriff erwartet. Obwohl es diesmal so viel schwieriger war, hatte ich diesmal kaum Schmerzen. Ich bin sehr schnell aufgestanden und konnte die beiden komplett allein versorgen. Und das, obwohl ich sehr viel Blut verloren hatte. Ich glaube, das lag an der Globulieinnahme (und das, obwohl ich kein eingefleischter Homöopath bin - aber das war das einzige, was ich anders gemacht habe). Es war wirklich nicht so schlimm.
Beim ersten KS hatte ich relativ schnell die Kinder bekommen; allerdings war ich so müde, dass ich auch froh war, dass mein Mann sich um die beiden weiter kümmern konnte.
Beim zweiten KS hat es allein deshalb schon länger gedauert, weil ich für einen KS lange im OP war. Und danach hatten die Ärzte Angst, dass mein Kreislauf nicht gut mitmacht. Das war einer der Gründe, warum sie es gerne gesehen hätten, wenn ich die Kinder in die Säuglingsstation zum Schlafen gegeben hätte. Aber das habe ich nicht gemacht.
Nur Mut, ob KS oder spontan, es wird ein Ereignis sein, woran Du Dich immer erinnern wirst. Und es gibt bei beiden Varianten eine Fülle von Facetten wie es ablaufen kann.
Also auch wenns ein KS wird, heißt das nicht, dass es schlecht sein muss. Ganz ehrlich.
LG, ZuckerschneckeGott schenkt dir das Gesicht, lächeln mußt du selber.
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12.06.2010, 14:48
AW: Kaiserschnitt, wie habt Ihr den erlebt? Und alles drumrum?
Ach ja, noch zur Narbe: ich hatte nie Probleme mit ihr. Sie ist so minimini klein, dass sie quasi nicht zu sehen ist. Total kurz, schmal, hell. Völlig unspektakulär.
Gott schenkt dir das Gesicht, lächeln mußt du selber.
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12.06.2010, 15:16Inaktiver User
AW: Kaiserschnitt, wie habt Ihr den erlebt? Und alles drumrum?
Ich bin gleich wieder weg hier, möchte nicht in der Luft zerrissen werden, denn ich hatte einen sogenannten "Wunsch-KS". Ich war schon 43, als mein Kind zur Welt kam, war Erstgebärende mit einer großen Angst vor einer Vaginalgeburt, also erschien mir ein KS am sichersten. Ich entschied mich für eine Spinalanästhesie, habe also den KS mitbekommen. Es ging irre schnell, mein Mann war dabei und ging mit unserer neugeborenen Tochter als erster aufs Zimmer, ca. eine Stunde später war ich dann auch oben und nur noch im Baby-Glücksrausch. Das Stillen hat wie üblich nach 1, 2 Tagen geklappt. Die Schmerzen waren für mich sehr gut auszuhalten, weitaus schlimmer fand ich die Prozedur mit Rasieren, Katheter usw., aber der wurde nach ein paar Tagen wieder gezogen und nach 5 Tagen war ich wieder daheim. Die Narbe ist klein und hat nie Probleme gemacht. Nachblutungen bzw. Wochenfluss hatte ich so gut wie gar nicht. Mein Kind ist mittlerweile 7, quietschvergnügt und kerngesund, von anderen Kindern nicht zu unterscheiden. Mach Dir also keinen Kopf. Das wird schon alles gut verlaufen !
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12.06.2010, 17:06
AW: Kaiserschnitt, wie habt Ihr den erlebt? Und alles drumrum?
Hier noch eine positive KS-Erfahrung:
Wir wussten aufgrund einer Plazentainsuffizienz und einer Gestose recht früh, dass es ein KS werden wird.
Die Geburt an sich war wunderschön.
Mein Mann war dabei, die Anästhesie fand ich gar nicht schlimm, hat sich so angefühlt, als würde jemand fest mit dem Finger zwischen die Wirbel drücken und dann war auch schon alles taub.
Unsere Maus war ein Frühchen, wurde uns aber trotzdem sofort ganz kurz gezeigt und nachdem sie von den Kinderärzten versorgt wurde, durfte sie trotz Intubation den Rest der OP bei mir bleiben. Das war ganz toll. Das OP-Team hat uns gratuliert und lauter Fotos mit unserer Kamera geschossen. Es war eine sehr schöne Athmosphäre.
Die Schmerzen waren auszuhalten, ich habe immer rechtzeitig nach Schmerzmittel gefragt und sofort bekommen. Am Abend bin ich das erste Mal aufgestanden, am nächsten Tag wieder selbst aufs WC und dann auch wieder duschen. Nach fünf Tagen war ich zuhause, Narbe hat nie Probleme gemacht.
Ob man die Babys darauf vorbereiten kann? Keine Ahnung. Ich habe mir immer gesagt, dass es unserer Kleinen draußen besser gegangen ist als in meinem Bauch. Sie wog bei der Geburt in der 34. Woche nur 1.500 Gramm und nach drei Wochen in der Kinderklinik durften wir sie mit 750 Gramm mehr (!) heim holen.
Das Stillen hat von Anfang an geklappt, ich habe abgepumpt, konnte das Würmchen aber schon am dritten Tag normal stillen, trotz ihrem Frühstart.
Mein Mann fand den KS auch sehr schön, obwohl er zuerst ein bisschen Angst vor der OP-Athmosphäre hatte. Sein erstes Kind kam bei einer spontanen Geburt und es gab dabei so viele Komplikationen, dass er davon wirklich traumatisiert ist.
Also - ein KS muss nicht immer schlecht oder schlimm sein!
Wünsch Dir alles Gute!
The way a crow / Shook down on me / The dust of snow / From a hemlock tree
Has given my heart / A change of mood / And saved some part / Of a day I had rued.
(Robert Frost)
Binomette von Lou79 und Katkut1978

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12.06.2010, 17:26
AW: Kaiserschnitt, wie habt Ihr den erlebt? Und alles drumrum?
Kapuzinerkresse, wenn du willst, schicke ich dir gerne meinen Geburtsbericht per PN.
Time is an ocean but it ends at the shore - Bob Dylan
Und wenn der Wind mal von vorne kommt - leicht nach vorne beugen und einfach weitergehen - S.B.
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12.06.2010, 19:46Inaktiver User
AW: Kaiserschnitt, wie habt Ihr den erlebt? Und alles drumrum?
Hallo!
Also ich habe bereits vier Kaiserschnitte hinter mir, die ersten beiden wegen Komplikationen bei der Geburt, die nächsten beiden waren danach wegen dem Risko von Rissen.
Ich hätte gerne darauf verzichtet. Habe sie auch alle mit Spinalanästesie gemacht, das empfand ich als äußerst schmerzhaft, das Setzen der Narkose. Die Narbe ist bestimmt 20cm groß und tut mir auch von Zeit zu Zeit immer noch weh, obwohl sie sehr gut verheilt ist. Das war auch schon nach dem ersten KS so. Nach Hause kann man heute wieder relativ früh. Ich war nach dem letzten KS nach drei Tagen wieder zu Hause. In den OP durfte ich eine CD mitbringen, die wir gehört haben, mein Mann war auch dabei. Die Babys hatte ich immer direkt bei mir. Sie wurden nur kurz zur Untersuchung gebracht und kamen jeweils nach 10Min. zurück. Das war sehr angenehm, weil das Zunähen ja auch noch eine ganze Weile dauert und man dann abgelenkt ist.
Ich wünsche dir alles Gute für die Geburt!
LG,Grace


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