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    Nächtliche Mahlzeiten abgewöhnen?

    Guten Abend,

    ich wollte mal in die Runde fragen, wer damit Erfahrungen gemacht hat?

    Ich habe heute Mädels aus meinem Geburtsvorbereitungskurs getroffen, unsere Minis sind jetzt alle ungefähr 10 bis 11 Monate alt.

    Eine meiner "Mit-Gebärenden" hat mir erzählt, dass sie ihrem Kleinen das nächtliche Stillen "abgewöhnt" hat. Sie sei fest davon überzeugt, dass die Kleinen das nicht mehr brauchen.

    Die Mutter muss dazu komplett das Feld räumen und dem Vater die Aufgabe überlassen, das Kind nachts zu trösten. Nach 2, 3 Nächten soll dann schon Ruhe sein, idealerweise das Kind durchschlafen. Steht wohl so auch in "Jedes Kind kann schlafen lernen" (JKKSL) und hat bei ihr funktioniert.

    Hat das jemand von Euch probiert?

    Und noch eine Frage an diejenigen mit älteren Kindern, bei denen sich das Problem von alleine gelöst hat: Wie lange hat es ungefähr gedauert?

    Mein Mann und ich haben schon ein paarmal beschlossen: Heute nacht ist Schluss! Aber wenn der Kleine dann so quengelt und heult und sich von meinem Mann nicht beruhigen lässt, dann werde ich doch immer wieder schwach und stille ihn, obwohl ich es wegen der spitzen Zähnchen zunehmend unangenehm finde.

    Ich bin eigentlich keine Programm-Durchzieherin und habe das Gefühl, dass der Kleine das nächtliche Stillen wirklich braucht (er trinkt zügig und schläft danach sofort weiter), daher fällt es mir vermutlich auch so schwer, das konsequent zu verweigern.

    So, und nun Ring frei für Eure Antworten.

    Vielen Dank!
    Historia

  2. Inaktiver User

    AW: Nächtliche Mahlzeiten abgewöhnen?

    ich hatte bei der kleinen tochter durchaus das gefühl, dass ihre nächtlichen "hungerattacken" nicht nahrungsaufnahme waren, sondern: mamiiiiiiiii, wo bist du?

    also: ins bett dazu. zwischen uns beiden erwachsenen gelegt und angedockt. und weitergeschlafen.

    oder zumindest gedöselt.

    innerhalb von max. 10 min. ist sie auch wieder ruhiger geworden, vermütlich durch sein schnarchen (grins) und gut war.

    irgendwann haben ich oder er sie dann wieder in ihr bett gelegt und es war ruhe im saal.

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    AW: Nächtliche Mahlzeiten abgewöhnen?

    Mit einigen Monaten sind die meisten Babys körperlich durchaus in der Lage tagsüber genug Muttermilch/Flasche zu trinken, um in der Nacht ohne Stillen/Flasche auszukommen.

    Die meisten Erwachsenen würden es aber auch überstehen, nur jeden zweiten oder dritten Tag zu essen, ohne krank zu werden.


    Bei der Überlegung - braucht das Kind mit 10 Monaten nachts noch Milch, wird Stillen reduziert auf seine Ernährungsfunktion. Stillen befriedigt aber auch andere angeborene Bedürfnisse. Trost, Einschlafhilfe, Entspannung, Nähe ... Das laute Schreien - na ja, zeigt halt wie wichtig ihnen diese Bedürfnisse sind.

    "Manipulationen" am Schlaf (ferbern) bzw. nächtliches Abstillen, ich würde sagen wie die Kinder darauf reagieren hängt auch stark vom Charakter des Kindes ab. Manche Kinder meckern kurz und finden sich schnell mit der neuen Situation ab, andere Kinder schreien und sind dann kaum zu beruhigen. Da muss jeder selbst entscheiden.

    Meine Tochter hat sich mit etwa 16 Monaten abgestillt (von mir forciert weil ich ihr Beißen trotz vieler Stillberatungstermine nicht in Griff bekam)) und danach wurde es richtig lustig. Den Milch wollte sie weiterhin. Und mir haben die Hormone gefehlt die mich nach dem Stillen schnell wieder einschlafen ließen - selbst wenn sie sich mit Streicheln beruhigen ließ lag ich danach lange lange wach. Zu Stillzeiten bin ich meist während des Stillens schon wieder weggeschlafen.

    Etwa mit 2 Jahren hat sie nachts keine Flasche mehr gebraucht, der Schlaf wird langsam ruhiger. Sie wacht etwa 3 Mal pro Nacht auf und ist mit Streicheln oder einigen beruhigenden Worten schnell wieder eingeschlafen.

    Wenn du das Gefühl hast dein Kleiner braucht das nächtliche Stillen würde ich es beibehalten, gibt keinen vernünftigen Grund ihn schreien zu lassen. Ich denke du hast ein gutes Gefühl für die Bedürfnisse deines Kindes, darauf kannst du dich viel besser verlassen als auf Bücher oder Weisheiten anderer Mütter

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    AW: Nächtliche Mahlzeiten abgewöhnen?

    Besonders viel Erfahrung habe ich in dieser Hinsicht (noch) nicht, aber ich habe mir zu dem Thema auch schon einige Gedanken gemacht.

    Meine Tochter ist jetzt 8 Monate alt. Nachdem sie eine ganze Weile nur noch einmal pro Nacht, so gegen 4-5 Uhr, trinken wollte, fing sie vor ca. 6 Wochen plötzlich an, wieder gegen 2 Uhr wach zu werden und zu quengeln. Mit Stillen schlief sie praktisch gleich weiter, aber ich hatte überhaupt keine Lust, wieder eine zweite "Mahlzeit" einzuführen, hatte allerdings auch nicht das Gefühl, dass sie Hunger hat (sie trank nicht besonders lang).
    Da haben wir dann damit angefangen, dass mein Mann versucht hat, sie bei diesem ersten nächtlichen Aufwachen zu beruhigen und das hat nach ein paar Nächten gut funktioniert. Ich war natürlich trotzdem wach und wenn er sie gar nicht beruhigen konnte hab ich sie gestillt. Aber seit ca. 3 Wochen schläft sie wieder bis morgens um 5 durch, manchmal sogar bis 6 (Sie geht allerdings abends auch erst gegen 21:30-22 Uhr ins Bett).
    Zwischenzeitlich hatte ich mir schon das Buch "The no cry sleep solution" besorgt, weil ich davon in einem anderen Strang gelesen hatte - da soll es brauchbare Tips geben, seinem Baby beim Durchschafen zu helfen ohne es schreien zu lassen, aber ich bin noch nicht über Kapitel 3 hinausgekommen. Zugegebenermassen ist die Situation bei uns gerade auch nicht mehr so akut...

    Wie oft wird dein Sohn denn nachts wach, Historia? Und schläft er direkt neben Dir oder im eigenen Zimmer oder wo? Wir haben unsere Tochter mittlerweile auf die Bettseite von meinem Mann verlegt (vorher lag sie in einer Wiege direkt neben mir), damit er sie leichter beruhigen kann, wenn sie außer zu ihrer typischen Zeit wach wird. Und ich habe auch schon daran gedacht, sie in ein anderes Zimmer zu verlegen, obwohl ich das eigentlich erst mit 1 Jahr machen wollte...

    Tja, ich hab dir jetzt nicht wirklich helfen können, aber sowieso ist jedes Kind und jede Situation anders. Würde mich aber auch über andere Erfahrungen zu dem Thema freuen!

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    AW: Nächtliche Mahlzeiten abgewöhnen?

    Huhu Historia,

    unser Mini bekommt üblicherweise eine Flasche pro Nacht (manchmal auch zwei), in manchen Nächten ist er mit dem Schnuller glücklich. Wir machen das davon abhängig, wie gut er ohne Trinken schläft. Es kann dann halt passieren, dass er in 30min 3 mal quengelt - dann gibts ne Flasche und er schläft sofort wieder. Ich hab da dann das Gefühl, dass er die Milch in dem Moment braucht, er zieht die nämlich richtig zügig weg und schläft danach sehr ruhig ein.
    Ich kann mir zur Zeit nicht vorstellen, da was dran drehen zu wollen - wir sind über jede geschlafene Minute sooooo froh

    Eine Freundin von mir hat ihrem Junior, als er 8 Monate alt wurde, nachts auch alles außer Wasser verweigert. Bei ihm klappts - meiner würd mich gern lünchen, wenn ich ihm nachts mit Wasser komme.... (Soviel zum Thema: Bei anderen Müttern klappt das aber...)

    Ich schließe mich da EMAM an: Wenn es für dich okay ist ihn nachts zu stillen, mach das weiterhin. Er scheint das ja in dem Moment zu brauchen...

    Lieben Gruß

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    AW: Nächtliche Mahlzeiten abgewöhnen?

    Ach Historia,
    das ist so ein Thema, das mich auch immer verunsichert. Allein aufgrund der Tatsache, daß ich ja schon wieder arbeite und mein Mann den Kleinen nicht hört, wenn er einmal schläft (er wird nur durch das Gesumm von Mücken wach...) würde ich auch gern mal wieder duchschlafen.

    Mein Kleiner hat es in der letzten Woche immerhin drei Mal geschafft, von 22-7h durchzuschlafen.
    Dann hat er leider Durchfall bekommen, hatte auch Fieber und hat tagsüber kaum gegessen. Da war ich dann froh, daß er nachts auch trinken wollte. Und sein Eßverhalten ist leider immer noch nicht wieder wie vorher.

    Ich vertraue darauf, daß sich das irgendwann einrenkt. Und damit lebe ich sonst ganz gut, egal, was andere Mütter so meinen. Ist doch okay, wenn sie damit gut leben können.
    Das Leben ist wie eine Flasche Ketchup: Erst kommt lange nichts und dann alles auf einmal!

  7. VIP

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    AW: Nächtliche Mahlzeiten abgewöhnen?

    Ich vertraue darauf, daß sich das irgendwann einrenkt. Und damit lebe ich sonst ganz gut, egal, was andere Mütter so meinen. Ist doch okay, wenn sie damit gut leben können.
    eben.

    das gefährliche bei so einem programm ist, dass es als negativer verstärker wirken kann - wenn man es nicht konsequent durchführt. d. h. wenn man, dann doch nachgibt, lernt das kind: ich muss nur lange genug schreien, dann bekomme ich was ich will. ähnlich ist es bei hunden, wenn die am tisch betteln und immer mal wieder was bekommen, hören sie nicht auf am tisch zu betteln. denn dieses verhalten hat ja funktioniert.

    auch wenn ich sonst eher zur konsequenten kategorie gehöre, bin ich bei den nächtlichen mahlzeiten dafür, dass kinder sie so lange haben sollen, wie sie sie brauchen. kinder wachsen nachts und ich vermute, dass das dann auch zu erhöhtem hunger führt, auch wenn sie es körperlich 'aushalten' müssten.

    mein großer war ein exzessiver nachttrinker ( 3 - 6x pro nacht), da er ab dem 3. monat die flasche bekam, konnte ich das gut nachrechnen. er musste nachts trinken, weil der tag viel zu spannend war für große mahlzeiten. dies war mit 9 monaten vorbei. der kleine kam nachts nicht so oft, kam aber bis ca. 18 monate - ab dem 1. geburtstag nicht jede nacht, aber er kam lange. auch hier war die nachtportion der 'auffüller'.
    eine freundin hat ihrem 2jährigen kind in der wachstumsphase nachts joghurt gefüttert (milch wurde verweigert), das ging immer mal eine woche und dann schlief das kind wieder durch.

    allerdings ist sicher, dass das kind sich die brust abgewöhnt, wenn mama nicht mehr zur verfügung steht. wie wäre es also mit einem wellnessurlaub nur für dich?
    wenn dich die zähne beim stillen stören könntest du auf die flasche umsteigen - die nächtlichen mahlzeiten gäbe es wahrscheinlich immer noch. aber dann könnte papa miteinspringen und nachts aufstehen - im wechsel.

    eamm, schrieb davon, dass sie sich hat beraten lassen zum thema 'stillen und beißen', vielleicht wäre das auch eine möglichkeit für dich, wenn du weiter stillen willst.
    Immer nur zu meckern auf das blöde Scheißsystem, das ist schön bequem, du bist nicht Teil der Lösung, du bist selber das Problem und feige außerdem, sei nicht so unsportlich, es geht nicht ohne dich, so funktioniert das nicht, es geht nicht ohne dich
    Die Ärzte

  8. User Info Menu

    AW: Nächtliche Mahlzeiten abgewöhnen?

    Guten Morgen,

    danke für Eure Antworten!

    Mein Kleiner schläft in seinem Kinderbett direkt neben mir mit im Schlafzimmer. Da ich ein Problem mit meiner Schulter habe, hebt mein Mann ihn nachts aus seinem Bettchen zu uns ins Ehebett (heißt das so? klingt so spießig ...) und idealerweise nach dem Stillen wieder in sein Bettchen zurück. Meistens bleibt der Kleine aber nach dem Stillen mit im Bett liegen, weil sowohl mein Mann als auch ich dann schon wieder eingeschlafen sind. Manchmal, wenn ich morgens aufwache und es mir in meinem eigenen Bett zu eng wird, wandere ich ins Gästezimmer aus. Daran sieht man ja schon, wie konsequent ich bin ;-)

    Mein Kleiner wird so gegen 22 Uhr müde. Entweder bringt ihn dann mein Mann ins Bett (mit Herumtragen und Singen schläft er recht schnell ein), oder wir gehen alle zusammen ins Bett, dann wird der Kleine in den Schlaf gestillt. Meistens findet er dann innerhalb von fünf Minuten ins Reich der Träume.

    Wann er nachts wach wird, weiß ich nicht genau, weil ich nicht auf die Uhr gucke. Ich schätze mal, es dürfte so gegen 2 Uhr nachts sein. Nächster Trinkstopp ist dann gegen 6 Uhr, Aufwach-Zeit dann gegen 8 Uhr.

    Gestern war ich mit ihm den ganzen Tag unterwegs und von 10 bis 17 Uhr aus dem Haus. In der Zeit hat er gerade mal ein halbes Gläschen gegessen und 1x an meiner Brust getrunken. Vielleicht kriegt er tatsächlich tagsüber zu wenig und holt sich das Fehlende nachts ...?

    Gestern nacht hat mein Mann dem Kind in der Nacht eine Flasche gemacht und das hat ziemlich gut funktioniert. Er hat dem Kleinen einfach die Flasche in die Hand gedrückt und dann das Licht ausgeschaltet. Da konnten wir dann dem gierigen Schlürfen und anschließendem Schnarchen des kleinen Mannes lauschen. Das lief ziemlich gut, das hätten wir nicht gedacht. Nur das Anrühren war recht stressig (Nachttischlampe an, mit Thermoskanne und Milchpulver hantieren, beide werden wach). Wenn man gleich eine warme Flasche ohne großes Rumgewurschtel zur Hand hätte, wäre es natürlich besser. Das Fläschchen hätte auch noch den Vorteil, dass der Kleine nicht hin- und hergehoben werden muss, sondern in seinem Bett bleiben kann.

    Im Grunde bin ich wankelmütig, was das Abstillen betrifft. Daher wohl auch meine fehlende Konsequenz. Heimlich beneide ich aber die, die es schon durchgezogen haben. Sonst hätte ich wahrscheinlich keinen Strang eröffnet ;-)

    Und im Grunde haben wir ja leider schon den Weg zur "falschen" Konditionierung eingeschlagen, da mein Mann eben bis jetzt doch immer wieder "aufgegeben" hat.

    Ein Wellness-Wochenende kommt für mich eher nicht in Frage ;-) - allerdings will ich eventuell meine Schulter operieren lassen und wäre dann 2 Nächte im Krankenhaus, das wäre dann wohl die Gelegenheit für mein Vorhaben. Denn wenn nachts keine Brust zur Verfügung steht, muss mein Mann sich was anderes zur Beruhigung ausdenken.
    Geändert von Historia02 (02.06.2010 um 11:09 Uhr)

  9. User Info Menu

    AW: Nächtliche Mahlzeiten abgewöhnen?

    Hi Historia,
    meine verkürzte Antwort ist, nimm das Buch "Jedes Kind kann schlafen lernen" in die Hand. Lies es selbst und bilde dir eine Meinung. (habe den Eindruck bisher hast du von anderen auszüge daraus gehört)

    Wenn du überzeugt bist, packe es an, wenn nicht lass es sein!

    Abstillen ging bei uns mit ca. 8 Monaten problemlos - allerdings wurde stillen durch Fläschen ersetzt. Mir ging es wie einer anderen Schreiberin, nach dem Stillen konnte ich schnell einschlafen, nach der Flasche nicht mehr.
    Wir haben das Schlafprogramm angewandt als unser Sohn 13 Monate war. Hart waren nur 2-3 Nächte. Dann gings prima für einige Monate bis ich wieder arbeiten ging und er Vollzeit in die Kita (er war nun 17 Monate). Ich musste 2-6 pro Nacht aufstehen. bei 2x war häufig eine 90min Session dabei. *gähn*

    Ich habe mich durchgeschleppt und auf Urlaub gewartet um das Programm nochmal zu machen... dann waren im Urlaub nacheinander alle krank.

    Was soll ich sagen, nach dem Urlaub konnte er plötzlich ZUVERLÄSSIG durchschlafen - mit 23 Monaten!

    Fazit: Ferbern nur mit Überzeugung, bei Wankelmut besser nicht
    Ferbern nur wenn man evtl. Schlafmangel bei den Eltern tagsüber nachholen kann - ist besser für die Nerven, darum in der Urlaubszeit.
    Wenn während des Ferberns nachts der Schlaf sich verkürzt, wegen häufiger Wachphasen, trotzdem aus dem Bett quälen und dem Kind nicht erlauben, den Nachtschlaf direkt anzuhängen. Man muss also auch mal morgens oder tagsüber ein übermüdetes, quengeliges Kind aushalten können.

    Das hört sich vermutlich brachial an - ich habe es aber nicht so empfunden, da sich bei uns die Schlaferfolge SEHR schnell eingestellt haben, wir vorher und eine Weile danach ein Schlafprotokoll geführt haben und unser Sohn hat in Summe ca. 2 Std mehr geschlafen und wurde ausgeglichener mit dem Mehr an Schlaf.

  10. User Info Menu

    AW: Nächtliche Mahlzeiten abgewöhnen?

    Historia, vielen Dank für diesen Strang!

    Mir geht es genauso. Ich bin sonst wirklich ein recht konsequenter Mensch - aber im Moment schlicht und ergreifend zu müde um ein Schlafprogramm - egal welches - durchzuziehen!

    Mein Kleiner isst tagsüber auch ziemlich wenig. Immer nur ein paar Löffel, vielleicht maximal ein halbes Gläschen.
    Deshalb rühre ich den Abendbrei jetzt mit 2er-Folgemilch an.
    Tatsächlich scheint er jetzt nachts nicht mehr so viel zu brauchen, er nuckelt nur noch ein bisschen am Busen um sich zu beruhigen.

    Das ist natürlich auch nicht toll für mich, aber ich hatte bei ihm auch oft das Gefühl, dass das bisschen Beikost und ca. 3 x Stillen am Tag nicht ausreichen! Er ist ja auch permanent in Bewegung, fängt jetzt an zu laufen ect...

    Ich mache mir jetzt mal keine Sorgen, dass er dick und fett wird von der 2er Milch. Ich habe ja Augen im Kopf.
    Es ist eben wirklich blöd, dass man nie weiß, wieviel er am Busen trinkt und ob es auch satt macht!

    Den Schnuller nimmt er nicht. Da wird er richtig wütend, wenn ich damit ankomme. Er lässt sich auch nicht anderweitig beruhigen. Der Busen bewirkt dagegen wirklich, dass er innerhalb von wenigen Minuten einschläft...
    Wie soll man da schon konsequent bleiben...?!
    Ich versuche zumindest die Mahlzeiten kurz zu halten und ihn, wenn möglich, wieder in sein eigenes Bett zu packen.

    Fläschchen habe ich einmal nachts angerührt. Mal davon abgesehen, dass er es nicht getrunken hat, war ich nach der Aktion so wach, dass ich nicht mehr einschlafen konnte.

    Vielleicht habe ich irgendwann mal wieder die Kraft und ziehe so ein Schlafprogramm durch. Aber ganz ehrlich, ich pack das einfach nicht, wenn er so arg weint.
    Vielleicht, weil er ansonsten generell wenig weint und quengelt. Da zerreisst es mich dann wirklich schier...
    Ich bin dann total angespannt und denk auch, so blöd das klingt, an die Nachbarn ect.
    Deshalb hoffe ich immer noch, dass sich das Ganze von alleine gibt... *träum*

    Das ist ein guter Strang hier, ich hoffe auf noch viele Erfahrungsberichte und werde fleißig mitlesen!

    Gruß, Ulani

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