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    AW: Phimose beim Vorschulkind - Erfahrungen?

    Wegen den erwähnten Entzündungen hatten wir uns auf den Versuch mit der Kortison Salbe eingelassen.

    Mein Sohn hat das auch gut verstanden, und er fand die Aktion eigentlich ganz spannend. Der würde auch lautstark äußern wenn ihm was nicht passt.

    Ich finde im Alter von 5 ist es noch ok wenn die Mami das supervidiert.
    Geändert von Eichblatt (25.05.2020 um 10:18 Uhr)

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    AW: Phimose beim Vorschulkind - Erfahrungen?

    Nur Zusehen und Anleiten ist ja auch noch mal etwas anderes. Es wird da auch kein schwarz/weiß geben und „altersgemäße Selbstbehandlung“ ohne unterstützende Mitwirkung in irgendeiner Form ist bestimmt nur eine Idealvorstellung.

    Trotzdem finde ich es richtig, darauf hinzuweisen, dass Vorsicht und Zurückhaltung geboten ist, um Nebenwirkungen zu vermeiden. Und man muss auch die Möglichkeit in Betracht ziehen und gegebenenfalls akzeptieren, dass die Behandlung fehlschlägt und doch eine OP erforderlich wird, ohne dann in Schuldzuweisungen und Versagensgefühlen zu versinken. Und nicht etwa denken, mehr Manipulation und mehr Kontrolle hätte es vielleicht gebracht und die Vorhaut wäre erhalten geblieben.

    So eine OP ist normalerweise kein Weltuntergang und ich glaube wirklich, manchmal auch das geringere Übel. Zwar fehlt dann etwas (was meist aber nicht wirklich vermisst wird), dafür sind Ängste und Sorgen, ob es sich wohl richtig entwicklen wird, im Grunde vom Tisch und der Weg ist frei für einen unbeschwerteren selbstbestimmten Umgang mit dem Körper.
    "She got a mind of her own And she use it well."
    (The Rolling Stones, Memory Motel)

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    AW: Phimose beim Vorschulkind - Erfahrungen?

    Zitat Zitat von Alaska Beitrag anzeigen
    Wenn er da 12 Jahre alt war, wird er vermutlich schon eine Vorstellung davon entwickelt haben, was es bedeutet, wenn die Situation weiter andauern würde.

    Wie gesagt, ich war 11 Jahre alt, als dann eine OP angesetzt wurde, aber ich kann mich nicht erinnern, da in eine Entscheidung einbezogen worden zu sein.

    Konnte er denn schon mitentscheiden? Warum ist es dann eine komplizierterer Eingriff geworden? War es sein Wunsch oder der der Ärzte oder Deiner, dass etwas anderes gemacht wird, als eine einfache Beschneidung?
    Mein Sohn hatte Beschwerden bei jeder Erektion, deshalb hat er sich an mich gewandt- es waren SEINE Beschwerden, die ich ja nicht mitbekommen habe.

    Die OP war weder ein Wunsch des Arztes noch meiner, noch der Wunsch meines Sohnes, sondern medizinische Notwendigkeit.
    Eine "einfache" Beschneidung hätte das Problem nicht gelöst. Es gibt noch andere Fehlbildungen im Genitalbereich, die operativ behandelt werden müssen, wenn man irgendwann ohne Schmerzen Geschlechtsverkehr haben möchte.
    Mein Sohn hat die Entscheidung zusammen mit dem Arzt getroffen, ich war in beratender Funktion dabei.
    Und sobald du die Antwort hast, ändert das Leben seine Frage!

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    AW: Phimose beim Vorschulkind - Erfahrungen?

    Zitat Zitat von Wunschpunsch65 Beitrag anzeigen
    Eine "einfache" Beschneidung hätte das Problem nicht gelöst.
    Verstehe.

    Ich kam darauf, weil ich im Nachhinein lieber eine "einfache" Beschneidung gehabt hätte und nicht so eine aufwändige und anstrengende Erhaltungsoperation.

    Aber wenn es bei ihm nicht nur um Phimose ging, kann man es wohl nicht vergleichen.
    "She got a mind of her own And she use it well."
    (The Rolling Stones, Memory Motel)

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