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    verwirrt Mein Sohn hat ADHS, Erfahrungen?

    Hallo miteinander,

    bis jetzt war ich ein stiller Mitleser. Jetzt hoffe ich darauf, nicht ganz allein zu sein.

    Zu mir bzw. uns.
    Ich bin seit einem Jahr offiziell alleinerziehend. Im Januar 2017 wurde bei meinem Sohn (9Jahre) ADHS festgestellt. Seitdem bekommt er auch Medikamente. Zum Kinderpsychologen gehen wir schon länger, weil seine Probleme seit Kindergarten bestehen.

    Seit meiner Trennung und der gleichzeitigen medikamentösen Behandlung hat sich mein Sohn schon um 100% gewandelt. Er ist für seine Verhältnisse ruhiger und weniger aggressiv geworden. Ich bemühe mich nach Kräften ihn zu unterstützen und ihm ein gutes Gefühl ihm selbst gegenüber zu vermitteln. Mal mehr, mal weniger erfolgreich.

    Hat er doch noch mal einen seiner "Ausraster" fühle ich mich hilflos. Beim JA war ich wegen Hilfe (z.B. Verhaltenstherapie) schon. Dort wurde ich nur zur Caritas überwiesen. Die Betreuer dort haben mir aber nicht weiter helfen können.

    Ein: "Frau ...., Sie machen das alles super usw." als Aufmunterung hat mir nicht weiter geholfen. Ich hätte mir eine Schulung oder ähnliches erhofft, wie ich in angespannten Situationen reagieren soll.

    Wer hat damit auch Erfahrung, bzw. selber Kinder mit ADHS?

    Über tatkräftige Ratschläge bin ich wirklich sehr glücklich

    liebe Grüße
    Sonnengelb

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    AW: Mein Sohn hat ADHS, Erfahrungen?

    Zunächst mal vorweg - herzlich Willkommen!

    Ich bin nicht selber betroffen, ich habe nur eine Familie im Freundeskreis, wo 1 von 2 Kindern ADS (ich meine ohne H, über die genaue Diagnose bin ich mir nicht sicher, es ist eher ein Kind, das sich komplett zurückzieht, und komplett sein eigenes Ding durchzieht und ganz in einer Tätigkeit aufgehen kann).

    Mir scheint es so, dass sie beste Hilfe beim Kinderarzt bekommen haben, weil er sie an die richtigen Stellen verwiesen hat. Die Eltern haben dann auf eigene Initiative (und eigene Kosten, wenn ich mich richtig erinnere) bei einem Familientherapeuten mit AD(H)S Spezialisierung Hilfe gesucht. Der hat viel mit ihnen an der eigenen Einstellung gearbeitet. Sie hatte mal erzählt, dass es für sie ein Augenöffner war, als der Therapeut mal gesagt hatte: 'Von einem Querschnittsgelähmten würden Sie nicht erwarten, dass er Tango lernt - aber von ihrem Sohn erwarten Sie, dass er Dinge schafft, die für ihn komplett unmöglich sind.'

    Kann Dich der Kinderpsychologe vielleicht an jemanden über-/verweisen, der Dich unterstützen und stärken kann?

    Ansonsten möchte ich Dir einfach eine Portion Mitgefühl dalassen, da habt Ihr ja ein ganz ordentliches Paket im letzten Jahr aufgepackt bekommen. Wie ist es denn mit dem Vater?

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    AW: Mein Sohn hat ADHS, Erfahrungen?

    Zitat Zitat von Ichbinsdochnur Beitrag anzeigen
    Sie hatte mal erzählt, dass es für sie ein Augenöffner war, als der Therapeut mal gesagt hatte: 'Von einem Querschnittsgelähmten würden Sie nicht erwarten, dass er Tango lernt - aber von ihrem Sohn erwarten Sie, dass er Dinge schafft, die für ihn komplett unmöglich sind.'
    Das finde ich einen sehr schönen Satz. Ich habe so etwas ähnliches (allerdings ohne Einsicht auf ihrer Seite) zur Grundschullehrerin meines mit einer heftigen LRS belasteten Sohnes gesagt, als sie mit völlig überzogenen Erwartungen ankam. Ich sagte: "Das ist jetzt so, als ob Sie zu einem Behinderten, der bisher im Rollstuhl saß und jetzt mit Mühen gelernt hat, mit Krücken ein Stück zu gehen, sagen würden 'siehst Du, Ende des Jahres kannst Du bei Deinen Klassenkameraden im 100m-Lauf mithalten.'"

    Ich glaube, man darf da auch nicht zu viel erwarten, und muss das Kind ein Stück weit in seiner Eigenheit annehmen und auch viel die Stärken betonen und stärken, die das Kind hat. Zwar schon an den Schwächen arbeiten, aber eben nicht nur.

    Liebe Grüße, Tigerente

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    AW: Mein Sohn hat ADHS, Erfahrungen?

    Vielen Dank für eure aufbauenden Worte. Das hilft schon sehr.

    Der Vater sieht seinen Sohn als Trennungsgrund. Was er aber nicht ist. Mein Ex war oft aggressiv dem Jungen gegenüber, weil er meinte mit Strenge reagieren zu müssen.

    Er sieht ihn nur noch unregelmäßig, kommt mit seinem eigenen Leben nicht klar.

    Mir tut es nur leid, dass ich mich so spät erst getrennt habe. Ich hab immer gehofft, meinen Kindern eine heile Welt bieten zu können.

    Mein Sohn geht auf eine Förderschule, dort ist er einer der Klassenbesten. Dies stärkt ihn sehr und die Lehrer Befürworten einen Übergang auf die Regelschule nächstes Jahr.

    Ich denke immer förder ihn hier, förder ihn dort. Im Endeffekt ist er dann überfordert was ja nicht Sinn sein soll. Ich habe halt oft das Gefühl ihm gegenüber etwas falsch zu machen

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    AW: Mein Sohn hat ADHS, Erfahrungen?

    @tigerente

    super Idee den Psychologen zu bitten. er müsste das ja am besten wissen wegen Hilfe. Es ist halt nur verdammt schwer sich einzugestehen, es allein nicht zu schaffen

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    AW: Mein Sohn hat ADHS, Erfahrungen?

    Hallo Sonnengelb,

    ich habe Erfahrung mit ADHS als Mutter und als Lehrerin.

    Zunächst mal, und das auch vor dem Hintergrund des Vater-Verhaltens gegenüber Eurem Sohn:

    ADHS hat wahrscheinlich eine genetische Komponente aus prähistorischer Zeit, die z.B. in der Steinzeit einen Selektionsvorteil aufwies, junge Männer mit diesen Merkmalen wurde gerne als Partner und Vater für Kinder gewählt, weil sie sehr gut in dem waren, was das steinzeitliche Leben von ihnen abverlangte und damit ihre Sippe versorgen konnten, z.B. durch die Jagd. Das muss eine so erfolgreiche genetische Komponente gewesen sein, dass sie sich bis heute durchgesetzt hat. Und heute? Werden diese Kinder überall als störend empfunden - und natürlich, sie haben in heutiger Zeit auch viel größere Probleme als andere mit sich, den anderen, dem Erwachsenwerden und dem Erwachsensein. Das liegt dann aber am gesellschaftlichen Wandel seit der Steinzeit und nicht am Kind/Menschen an sich.

    Ich weiß nicht, wie wissenschaftlich untermauert diese These inzwischen ist, aber mir hat der Blickwinkel privat und beruflich sehr geholfen. Das Kind ist nicht das Problem, das Problem ist, dass alle, die mit seinem Aufwachsen zu tun haben, ihm helfen sollten, mit dem Leidensdruck, der inmitten der Gesellschaft entsteht, zurechtzukommen und ihm Möglichkeiten in eine Zukunft vermitteln, die ja auch ist wie sie ist.

    Daher finde ich u.a. auch den Einsatz von Medikamenten absolut okay.
    An Deiner Stelle würde ich mir ein Unterstützer-Netzwerk schaffen, vom Kinderarzt über den Kinderpsychologen, anderen Therapeuten, falls nötig, bis hin zum Klassenlehrer. Was ist so schlimm daran, Fachleute zu bemühen, Deinem Kind einen Weg in die Zukunft zu weisen, dazu sind Fachleute da! Du musst das nicht alleine schaffen – und Du kannst mit den Menschen vom Fach auch darüber reden, wie Du Dich verhalten sollst, wenn es spezielle kritische Situationen gibt. Rede offen mit den Menschen, stelle dar, was Du zuhause unternimmst, stimmt Euch ab und begleitet Dein Kind. Das ist der richtige Weg.

    Noch ein paar praktische Gedanken, auch aus schulischer Sicht:
    Lass Deinen Sohn viel Sport machen.
    Schränke Medienkonsum vernünftig ein.
    Überlege Dir in Abstimmung mit Fachleuten gut, ob Du Deinen Sohn wirklich auf die Regelschule geben willst, beziehe in die Überlegungen unbedingt die Situation vor Ort ein. Die Regelschule wird wahrscheinlich sehr volle Klassen haben, viele Kinder, die besonderer Aufmerksamkeit bedürfen, und möglicherweise ziemlichen Unterrichtsausfall. Es kann sein, dass diese Umstände sehr schwer für Deinen Sohn werden, auch wenn er dem Unterrichtsstoff z.B. einer Hauptschule folgen könnte. Die Schwierigkeiten bei der Fokussierung und die Lernumgebung sind es, die Deinem Sohn das Leben schwermachen. Ich würde ernsthaft dazu raten, abzuwägen, ob zunächst ein Förderschulabschluss nicht sinnvoller wäre, danach geht immer noch ein Hauptschulabschluss, und die Berufsorientierung ist an der Förderschule auch nochmal intensiver. Ich meine, dass die Lernumgebung einer Förderschule tatsächlich förderlicher sein könnte, und bedenke, Dein Sohn käme in der Regelschule halt auch bald in die Pubertät, das verschärft die Problematik meiner Erfahrung nach meistens auch nochmal etwas.

    Ich wünsche Euch beiden alles Gute – ich weiß, es ist anstrengend, aber machbar.
    Viele Grüße vom Limonadenbaum

    "Lass Dich nicht unterkriegen, sei frech und wild und wunderbar!"
    - Astrid Lindgren -

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    AW: Mein Sohn hat ADHS, Erfahrungen?

    Ist vielleicht bundeslandabhängig- hier geht aber an der Förderschule Lernen auch der MSA - qualifizierter Hauptschulabschluss.

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    AW: Mein Sohn hat ADHS, Erfahrungen?

    @Limonadenbaum

    Danke, dass du deine Erfahrungen mit mir teilst.
    Teilweise kommt mir vor, als wüsste jetzt z.B. die Lehrerin meines Sohnes nicht genug über die Krankheit bescheid. Sie fordert eben auch Sachen von ihm, die er zwar bemüht ist zu erfüllen, aber es nicht schafft. Die Enttäuschung folgt natürlich sofort.
    Wie siehst du das, du bist ja vom Fach?
    Sein Wunsch ist es, in die Regelschule bei uns im Ort mit seinen Freunden und seiner Schwester zu gehen. Ich würde ihm diesen Wunsch gern erfüllen, bin aber eben hin- und hergerissen. Vom IQ her schafft er den Übertritt spielend, ich weiss eben nur nicht ob der Druck dann zu hoch wird...

    Auch wenn es anstrengend ist, aber ich liebe meine Kinder und gemeinsam schaffen wir das!

    liebe Grüße und ganz lieben Dank nochmals an alle

    Sonnengelb

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    AW: Mein Sohn hat ADHS, Erfahrungen?

    Sonnegelb, zur Schulproblematik hier meine Meinung: schau Dir dir Schule genau an unter folgenden Aspekten:

    - herrscht eine klare Struktur?
    - wie verläuft der Unterricht? eher "altmodisch" mit klaren Ansagen und eher ruhigen Arbeitsphasen oder "modern" mit viel Gewusel, selbstorganisierter Eigenarbeit?
    - wenn die Noten nur so lala sind, wie geht die Schule bzw. Du und Dein Sohn damit um?

    Das sind Punkte, die uns mit unserem LRSler geholfen haben, entgegen Ratschlägen von außen eine gute Schule zu finden. Jeder riet uns "Gesamtschule", denn da ist man "solche Kinder" gewöhnt (und Du kannst hier an vielen Stellen LRS durch AD(H)S ersetzen). Wir hatten aber das Gefühl, dass er da viel mehr Nischen findet, seine Unkonzentriertheit (in seinem Fall, weil ihn alle Schriftliche von der Konzentration her sehr fordert und er dann Pausen und Ventile braucht - das ähnelt dann nach außen hin durchaus einem AD(H)S) "auszuleben".

    Am Ende ist das Kind auf einem tendenziell konservativen Gymnasium gelandet, mit sehr klaren Ansagen, sehr durchsichtiger, klarer Struktur, aber einem sehr positiven Blick auf's Kind als Mensch, mit sowas wie einem "Lärm-Management-Konzept", also man denkt auch darüber nach, wie man eine ruhige Atmosphäre für das Lernen schaffen kann.
    Es gab ein zweites Gymnasium, das uns auch sehr gut gefiel, bei dem aber das Lernen viel selbstorganisierter stattfindet, und wo wir das Gefühl hatten, das ist gar nicht seins.
    Pluspunkt für die Schule war auch, dass sie einen eher schlechten Ruf hat, was aber aus der Vergangenheit rührt, das ist nicht mehr gerechtfertigt - führt aber dazu, dass dort weniger Kinder angemeldet werden, so dass die Klassen kleiner sind als anderswo. Und wegen der kleinen Klassen wenig Antrieb hat, Kinder "auszusortieren". Sie haben Geduld mit den Kindern, wenn sie sehen, dass diese sich bemühen und positiv in die Klassengemeinschaft einbringen (so menschlich). Auch bei schlechten Noten. Die hat unser Kind dort nämlich - aber ich vermute, die hätte er auch auf anderen Schulen - da wären dann zwar die intellektuellen Ansprüche niedriger, aber dafür die Lernatmosphäre ungünstiger, so dass es sich rausmitteln würde.

    Aber das ist unser Kind, das ist die spezielle Schule, und das ist die Schulsituation in unserer Stadt, in der es z. B. keine Hauptschulen mehr gibt und die Realschulen inzwischen teilweise zu "Restschulen" werden (da bleiben z. B. in der 5. Klasse prozentual mehr Kinder sitzen als am Gymnasium).

    Schaut genau hin, die Atmosphäre, das Klima ist wichtig, und dass viel Struktur und wenig Unruhe herrscht, denke ich. Ich würde tatsächlich der Schulform weniger Bedeutung beimessen als dem Klima an der Schule für ein Kind mit dem speziellen Handicap.
    Geändert von Tigerente (24.10.2017 um 12:25 Uhr)

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    AW: Mein Sohn hat ADHS, Erfahrungen?

    Liebe Sonnengelb,

    ich kann nur allgemein antworten, denn ich kenne weder die Situation vor Ort, noch Dein Kind, benutze daher bitte meine Gedanken nur, um sie anschließend in Deinem Kopf hin- und herzuwenden.

    So kann ich mir hier schlecht ein Bild machen, was die Lehrerin „Unmögliches“ verlangt. Ist das objektiv so? Erzählt es Dein Sohn? (Kinder haben oft sehr gute Ausreden, warum sie nicht konnten…). Ist es etwas, was Dein Sohn tatsächlich nicht kann, oder war es ihm im Moment unmöglich? Ist es eine Sache, die in den Förderplan aufgenommen wurde? (Dann kann es sein, dass sie schaut, ob abzusehen ist, dass Dein Sohn gewisse Ziele erreicht…) Ist es eine Sache, die gekonnt werden sollte, wenn Dein Sohn zur Regelschule gehen sollte/wollte? (Dann wird vielleicht geschaut, welche Empfehlung letztlich gegeben werden kann…).

    Ich kann Dir an der Stelle nur raten, selbst ruhig und sachlich hinzuseheen, auf die Tatsachen zu schauen. Nicht alles, was Kinder zuhause erzählen, ist so gewesen: frag nach. Nicht jedes Rumheulen zu Hause bedeutet Nicht-Können, es bedeutet ebenso oft Nicht-Wollen. Was soll Dein Sohn erreicht haben in einem angegebenen Zeitfenster laut Förderplan? Was muss er können, damit die Schule im die Regelschule guten Gewissens empfiehlt?

    Auch wenn sich das womöglich fies anhört, ich würde nicht unter allen Umständen den Wunsch des Kindes nach der Regelschule erfüllen. Ein Kind kann sich seine schulische Zukunft kaum vorstellen, selbst für uns Eltern ist es ja schon schwer zu entscheiden, welche Schule die richtige für unsere Kinder sein wird. Dein Sohn bekundet seinen Wunsch auf der Basis einer ungefähren Vorstellung – Du solltest einerseits unbedingt den Rat der Förderkommissionen beachten (ich habe noch kein einziges Mal mitbekommen, dass die Förderschulkollegen mit ihrer Einschätzung falsch lagen), und andererseits genau das tun, was Tigerente schrieb: Schau Dir die infrage kommende Schule wirklich genau an.

    Auch meiner Meinung nach kommen ADHSler mit einem eher lehrerzentrierten, eher eng geführten Unterrichtsstil besser zurecht (unabhängig davon, dass sie sich darüber natürlich beklagen ), als mit freien Situationen, Wochenplanarbeit, viel Medieneinsatz und Gruppenarbeiten. Schau Dir das Konzept der Schule an, die Klassenstärken, die Lehrerversorgung, die Unterrichtsausfälle. Das sind alles Punkte, die schon Regelschülern zu schaffen machen können. Meiner Erfahrung nach wird’s schon in Klassen mit über 20 Schülern schwer für jemanden mit ADHS (und dann sind da ja noch mehr Kinder, die besonderer Aufmerksamkeit bedürfen), und wo gibt’s noch Klassen unter 20 Schülern? Wenn die Lehrerversorgung eng ist, ist es häufig schwer, eine Kontinuität in die Klassenversorgung zu bringen, eine Kontante bei den Bezugspersonen wäre aber gut für Deinen Sohn, und Unterrichtsausfälle führen dazu, dass Lernstoff häufig nicht kleinschrittig genug durchgenommen werden kann. Informiere Dich über all das, und fälle eine Entscheidung aufgrund Deiner Abwägung, nicht zwingend nach dem, was Dein Sohn schön findet.

    Am Ende gilt: Es muss realistisch sein, dass Dein Sohn den Regelschulabschluss schafft – das Maß der persönlichen Rücksichtnahme nimmt zum Abschluss hin stetig ab. So sehr es richtig und wichtig ist, ein ADHS-Kind persönlich zu stärken, so erforderlich ist es auch aus der Lehrersicht, die Interessen der anderen wahren, indem sie möglichst störungsfrei für den Abschluss lernen können. Und: Das tägliche Leben mit Anforderung, Belastung und Druck sollte für Deinen Sohn machbar sein.
    Viele Grüße vom Limonadenbaum

    "Lass Dich nicht unterkriegen, sei frech und wild und wunderbar!"
    - Astrid Lindgren -

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