Naja.. der unterschied ist, das die meisten "Heiratsgegner" eben GENERELL nicht heiraten möchten. Ein "ich kaufe keine Immobilie wenn Du nicht heiratest", ist da eine reaktion, keine aktion.Zitat von Minee
Deshalb sieht das für mich nach einer kindlichen Retourkutsche aus.
Denn was sich an einem Immobilienkauf ohne Heirat nun so schlecht sein soll, erschließt sich mir nicht. Du würdest die ja - genauso wie er(!) - nicht für IHN kaufen, sondern für EUCH. Somit auch für Dich.
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Thema: Er will nicht heiraten
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14.11.2008, 23:17
AW: Er will nicht heiraten
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14.11.2008, 23:25
AW: Er will nicht heiraten
Ich glaube Du verwechselst hier etwas. Ich rede NICHT von generellen Heiratsgegnern sondern von jemandem, der erst nichts gegens Heiraten hatte, seine Meinung aber dann aus unerfindlichen Gründen geändert hat.
Zitat von Satyr
Aber warum ist das oben geschriebene eine kindliche Retourkutsche???
Es ist meine Einstellung eine Immobilie nur mit jemandem zu kaufen mit dem ich verheiratet bin.
Nett ist die kleine Schwester von Sch*e*i*ß*e!
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14.11.2008, 23:43
AW: Er will nicht heiraten
Naja.. aus unerfindlichen Gründen, ändern die wenigsten ihre Meinung. Die meisten Männer tun das warscheinlich, weil sie die aktuelle Rechtslage langsam kapieren. Was, meiner Meinung nach, dann ein verständlicher Grund ist.
Zitat von Minee
Änderst Du nie Deine Meinung über Dinge? Menschen verändern sich. Das ist menschlich, alles andere fände ich erschreckend.
Weil ich bisher keine Begründung dazu gelesen habe.Aber warum ist das oben geschriebene eine kindliche Retourkutsche???
Es ist meine Einstellung eine Immobilie nur mit jemandem zu kaufen mit dem ich verheiratet bin.
Und ohne Begründung, liest sich das für mich eben nach einer Retourkutsche.
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15.11.2008, 10:11
AW: Er will nicht heiraten
Zitat von Satyr
Satyr, die Rechtslagenargumentat geht mir ehrlich gesagt auf die Nerven. Ich verstehe ja, dass ich ein Mann nicht knechten will, weil er die falsche Frau geheiratet hat und ich habe auch schon von Fällen gehört, im beruflichen und privaten Umfeld, wo die Männer wirklich nicht mehr auf die Füsse gekommen sind nach einer Scheidung.
Wieso überlegt ihr denn nicht vor der Ehe oder schon bei der Partnerwahl? Die beste Möglichkeit, nacheheligen Unterhalt zu vermeiden ist, wenn man eine Frau wählt, die ihren Job liebt und ihre (finanzielle!) Unabhängigkeit dazu. Mir muss kein Mann je Unterhalt zahlen, weder vor noch während, noch nach der Ehe, es sei denn, mich würde wirklich ein garstiger Schicksalsschlag treffen (schwere Krankheit, Unfall).
Aber wenn mir ein Mann bei einem schweren Schicksalsschlag nicht beistehen möchte, dann habe ich doch eh Grund, die Beziehung zu hinterfragen.
Ausserdem: ich musste leider wiederholt feststellen, dass gerade Männer, die am lautesten jammern wegen des nacheheligen Unterhalts, am Schluss Frauen heiraten, bei denen es am wahrscheinlichsten ist, dass sie ihr Unterhalt zahlen müssen.
Bsp. meine Freundin. Ihr Mann hat ohne zu zögern seine Urlaubsliebe geheiratet. Eine nette, hübsche Frau aus einem sogenannten Entwicklungsland. Als sie ihn verlassen hat, kaum war sie hier etabliert, musste er kräftig zahlen und sie hatte sogar den Nerv, ihn Jahre nach der Scheidung erneut um einen grossen Betrag zu bitten. Meine Freundin hingegen ist Akademikerin, die auch mit Kind nicht dran gedacht hat, ihren Job aufzugeben und ihn auch wohl nie aufgeben wird. Wieso hat er denn bei ihr gezögert, sie zu heiraten? Ich habe schon so vielen Männern nach der Trennung/Scheidung ein offenes Ohr geliehen und bei den meisten tragischen Fällen war dies schon vor der Ehe absehbar.
Fazit: Männer heiraten ohne grosses Federlesen Frauen, die entweder nicht gerne arbeiten, aus dem Ausland kommen und daher nur geringe Chancen haben, sich selber zu versorgen oder aus sonst einem Grund finanziellen Support des Ehemannes benötigen, zieren sich aber, eine selbständig für sich sorgende Frau zu heirten? Das will mir nicht in die Rübe, ehrlich nicht.
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15.11.2008, 10:29
AW: Er will nicht heiraten
Zitat von Satyr
Es muss sich auch niemandem erschliessen. Es ist mein Geld und wenn ich dies unter gewissen Umständen nicht in eine Immobilie stekcken, ist dies doch mein gutes Recht.
Ausserdem: ich hatte noch nie das Verlangen nach einer Immobilie. So bin ich beruflich voll flexibel und kann für einen guten Job auch umziehen. Eine Immobilie würde ich nur einem Partner zuliebe mitkaufen, wenn es ihm eben wichtig wäre.
wenn ich deine Beiträge lese, werde ich das Gefühl nicht los, als würdest du am liebsten eine Beziehung ganz nach deinen Bedingungen führen (heiraten nein, Immobilie kaufen ja, Partnerin soll bitte Geld zuschiessen etc. etc.) Und wenn die Partnerin nicht ganz so spurt, wie du möchtest ist es eine kindische Retourkutsche.Geändert von Opalblau (15.11.2008 um 10:50 Uhr)
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15.11.2008, 10:56
AW: Er will nicht heiraten
Weil ich das Wort "Partnerwahl" nicht ernst nehmen kann.
Zitat von Opalblau
Ich "wähle" nicht, ich verliebe mich - und gucke was man daraus machen kann. Ich kann, im Gegensatz zu einigen anderen hier, nicht steuern in wen ich mich verliebe.
Davon mal abgesehen, das sich auch Frauen verändern können. Was noch immer, wie ich schon mehrfach schrieb, menschlich ist.
Da spricht auch nichts gegen.. aber es ist für mich nicht vorhersehbar, in welche Rechtsschwierigkeiten ich dadurch mal kommen kann. A) weil ich nicht weiß wie die Frau sich mal verändert und B) weil ich nicht weiß wie sich das Eherecht verändert.
Was ich immer interessant finde ist, das diejenigen die am wenigsten von den Rechtsfolgen betroffen sind, den anderen vorwerfen das sie sich einen zu großen Kopf darum machen. Kein Wunder.. aus der Situation heraus geht das ja auch leichter.
Wenn man sich dann allerdings die Frauen ansieht, die einen ehemals verheirateten Mann haben, die an diesem mitbekommen wie die Ex-Frau noch immer in sein Leben fuscht, er zu Hause sitzt und depressionen bekommt weil er seine Kinder nicht mehr sehen kann usw. usw.. diese Frauen sehen Dinge dann oft glücklicherweise anders. Können nachvollziehen, wieso Männer langsam immer seltener dieses Risiko eingehen möchten.
Klar. Kennst einen, kennste alle.. hm? :)Fazit: Männer heiraten ohne grosses Federlesen Frauen, die entweder nicht gerne arbeiten, aus dem Ausland kommen und daher nur geringe Chancen haben, sich selber zu versorgen oder aus sonst einem Grund finanziellen Support des Ehemannes benötigen, zieren sich aber, eine selbständig für sich sorgende Frau zu heirten? Das will mir nicht in die Rübe, ehrlich nicht.
Nö, nicht wirklich.wenn ich deine Beiträge lese, werde ich das Gefühl nicht los, als würdest du am liebsten eine Beziehung ganz nach deinen Bedingungen führen (heiraten nein, Immobilie kaufen ja, Partnerin soll bitte Geld zuschiessen etc. etc.) Und wenn die Partnerin nicht ganz so spurt, wie du möchtest ist es eine kindische Retourkutsche.
Ich habe schon meine beiden Lieblingsimmobilien, die reichen mir vorerst. Und das obwohl ich ganz singelig bin. Finanziell stehe ich auch gut genug da, als das ich meine Partnerin anpumpen müsste.
Ich finds allerdings albern, wenn man einerseits sagt "Nööö, ich steuere für UNSER Heim nichts bei - weil Du mich ja nicht heiratest und dann bleibt meins eben meins!".. auf der anderen Seite man, wenn man von Immobilien in dem Zusammenhang spricht, aber sicherlich gemeinsam dort wohnen würde. Gemachtes Nest finde ich auch nciht grade die feine Art.
Denn dann erwartest Du von Deinem Partner das, wozu Du selbst nicht bereit bist. Partnerschaftlich ist für mich anders.
Mit "nicht ganz spuren" hat das nichts zu tun.
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15.11.2008, 10:59Inaktiver User
AW: Er will nicht heiraten
nur mal so nebenbei - einen nennenswerten Teil unserer Ehe wäre ich im Fall einer Scheidung meinem Mann gegenüber unterhaltspflichtig gewesen - völlig zurecht.
Zitat von Satyr
Gruß, Leonie
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15.11.2008, 11:08
AW: Er will nicht heiraten
Die Unterhaltspflicht macht mir ehrlichgesagt weniger Sorgen.
Zitat von Inaktiver User
Das was mit Kindern passiert bei einer Scheidung ist das, was mich fertig machen würde.
Aber da setzt jeder andere Prioritäten.
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15.11.2008, 11:09Inaktiver User
AW: Er will nicht heiraten
dann muss ich erst eine inszenieren, bevor ich heiraten kann?
Zitat von Inaktiver User
ein paar schlechte Zeiten, ein paar böse Tage
aber wenn man so eine Krise hat - dann lernt man doch vor allem, dass es Gründe für solche großen Krisen gibt.Ohne eine Beziehungskrise in der Anfangsphase, wäre ich mir wohl nie sicher, ob wir derartige Krisen auch gemeinsam überstehen können.
Und ein großer Teil der Scheidungen geschehen doch aus Gründen, die zur Hochzeit bekannt waren oder zumindest erkennbar gewesen wären - wenn man denn genau hingeschaut hätte oder in der Lage gewesen wäre, genau hinzuschauen.
Darf ich indiskret fragen, was das für Krisen bei Euch waren.
Und ob diese Probleme dann wirklich gelöst wurden - oder irgendwie wieder auftraten?
Gute Frage - ich hatte ja noch keine wirklich große.Aber was genau wäre für dich eine größere Beziehungskrise gewesen?
Aber genau darum geht es ja - dass aus kleinen Krisen keine großen werden.
Untreue würde jedenfalls dazugehören - da wäre vor der Hochzeit meine Reaktion aber klar gewesen - da hätte es nichts durchzustehen gegeben.
Andere Lügen wären auch ein Trennungsgrund gewesen - den auch an Kleinigkeiten kann man u.U. sehen, dass es grundsätzlich nicht passt.
Unsere größte Krise vor der Hochzeit war, als ich nach 2 Jahren (1 Jahr vor der Hochzeit) meine Zweifelsphase bekam und das von mir initiierte Zusammenziehen platzen ließ. Darüber habe ich in Artischockes Prüfen-Thread geschrieben.
Diese Phase brauchte ich offensichtlich, um noch einmal genau hinzuschauen und mich endgültig zu entscheiden.
Gruß, Leonie
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15.11.2008, 11:10Inaktiver User
AW: Er will nicht heiraten
nee - aber das hängt ja nicht an der Hochzeit, oder?
Zitat von Satyr
Im Gegenteil - unverheiratet bekommst Du als Mann kein gemeinsames Sorgerecht, wenn sie nicht zustimmt.


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