Ich verstehe was du meinst - wenn die innere Verbundenheit nicht da ist, hilft auch eine Hochzeit nichts. Oder?Zitat von Inaktiver User
Trotzdem wird andersrum kein Schuh draus: ich hab das nämlich durchaus so erlebt, dass durch die Hochzeit die Beziehung für mich auf emotionaler Ebene sehr viel tiefer wurde, einfach durch die Einzigartigkeit der Ehe. Freunde und Beziehungen hat man vielleicht viel, Ehemänner normal nicht. Ein Mann der mich heiratetm, das ist was Besonderes (umgekehrt auch) - und das eben vor allem auf emotionaler Ebene.
Wenn also die Verbindlichkeit da ist und man heiratet, wird sie noch verstärkt.
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Thema: Er will nicht heiraten
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10.11.2008, 13:37Inaktiver User
AW: Er will nicht heiraten
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10.11.2008, 13:42Inaktiver User
AW: Er will nicht heiraten
Du kannst mir gerne den Unterschied zwischen "emotionaler Verbindlichkeit" und "emotionaler Verbundenheit" erläutern, wenn es so einen großen Unterschied macht.
Zitat von Inaktiver User
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10.11.2008, 13:43Inaktiver User
AW: Er will nicht heiraten
insbesondere die emotionale Verbindlichkeit hat sich geändert.
Zitat von Inaktiver User
nicht die Liebe an sich - aber das Versprechen, alles miteinander durchzustehen, egal was kommt - das gab es doch vorher nicht.
auch wer "nächster Angehöriger" ist, hat sich geändert - bis kurz vor der Hochzeit waren das meine Eltern (ich war ja jung bei meiner Hochzeit).
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10.11.2008, 13:44Inaktiver User
AW: Er will nicht heiraten
Klingt gut
Zitat von Inaktiver User
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10.11.2008, 13:51Inaktiver User
AW: Er will nicht heiraten
Ich glaube ja zwar eigentlich nicht, dass das nötig ist. Aber:
Zitat von Inaktiver User
Man kann sich einem Menschen, ohne jegliche Verbindlichkeit, sehr verbunden fühlen. Und auch Verbindlichkeit setzt nicht immer Verbundenheit voraus.
Zur emotionalen Verbindlichkeit gehört für mich z. B. Treue - ob mit oder ohne Trauschein. Das ist völlig egal. Treue im Sinne von Loyalität, aber durchaus auch körperliche Treue.
Dass man sich "verbundener" fühlt, wenn man verheiratet ist, kann ich dagegen nur bestätigen. Aber auch nicht auf emotionaler Basis, denn ein Höchstmaß an emotionaler Verbundenheit ist für mich Grundvoraussetzung, um überhaupt zu heiraten.
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10.11.2008, 14:07Inaktiver User
AW: Er will nicht heiraten
Zitat von Inaktiver User
Für mich war Leonies Gedanke dazu, wie sich durch das Heiratsversprechen eben auch gerade die "emotionale Verbindlichkeit" erhöht, gut nachvollziehbar. Ich bin mir also immer noch nicht "einig", dass mit einer Hochzeit nicht doch die "emotionale Verbindlichkeit und Verbundenheit" zunehmen kann. Kann ich natürlich nicht "beweisen". Muss ich aber auch nicht. Ich bin einfach sehr gespannt darauf, diese Erfahrung selbst zu machen...
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10.11.2008, 14:07
AW: Er will nicht heiraten
Schön, daß es jemanden gibt, der mich versteht
Zitat von Minee
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Wir hatten dieses Jahr 2 ernste Gespräche über dieses Thema (eines im Mai und eines im Juli). Seitdem habe ich nicht mehr darüber gesprochen und werde es auch nicht mehr. Er kennt meine Einstellung (auch, daß ich ihn verlassen werde, so denn nichts von ihm kommt, habe ihm aber nicht bekannt gegeben, wie lang genau mein Ultimatum sein wird).
Er hat jetzt noch 4 Möglichkeiten zu fragen:
1. Kennenlerntag
2. Weihnachten
3. Silvester
4. Jahrestag (der 4.)
LG Minee[/QUOTE]
Schauen wir doch mal den Tatsachen ins Auge.
Welche Möglichkeiten gibt es?
A) Mollies Partner ist ein erklärter Heiratsgegner. Wenn ja, wie viel Zukunft hat denn überhaupt ihre Beziehung?
B) Er ist sicher, dass Mollie die Richtige ist. Wieso zögert er denn dermassen mit dem Heiraten? Wenn er es zwar grundsätzlich möchte, aber noch nicht jetzt, dann kann er dies ja kommunizieren.
C) Er spürt, dass Mollie nicht die Richtige ist. Dann wäre es verkehrt, die Beziehung weiterzuführen, wenn Mollie es sich ersparen möchte, eines Tages verlassen zu werden, sobald er die Richtige gefunden hat.
D) Er ist nicht sicher, ob Mollie die Richtige ist. Aber wenn er es nach vier Jahren noch nicht weiss, wie lange braucht er dann? Fünf Jahre? Sechs? Sieben? Acht? Noch länger. Also mich etwas auf die Palme bringt, sind es herumeiernde Männer....
Ich bleibe bei meiner Meinung: wirkliche Heiratsgegner gibt es, aber sie sind doch eher selten. Meist klären aber gerade sie im Vorfeld genau ab, was eine Frau möchte und viele würden wohl eine Beziehung mit einer "heiratslustigen" Frau gar nicht erst eingehen, auf jeden Fall aber würden sie es ganz klar kommunizieren, und zwar schon am Anfang.
Dann gibt es die ewigen Zögerer (eine Bekannte hatte einen solchen Mann). Dann finde ich es nicht schlecht, wenn man mal (sanft) das Messer auf die Brust setzt. Dann weiss man wenigstens, woran man ist.
Dass ein Mann (ausser dem wirklich erklärten Heiratsgegner) eine Frau ziehen lässt, die er liebt, nur weil sie heiraten möchte, kann ich mir eher schwer vorstellen.
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10.11.2008, 14:18
AW: Er will nicht heiraten
Zitat von Inaktiver User
Ich habe auch schon an Männern gehangen, die ich nicht wirklich geliebt und niemals geheiratet hätte, mit denen ich auch keine Zukunft gesehen habe. Aber es war doch zu schön, um es ganz zu beenden.
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10.11.2008, 14:25
AW: Er will nicht heiraten
Mit einem „entscheidungsunfreudigen“ Partner möchte ich allerdings nicht leben. In allen Belangen – und das schließt die Lebensplanung mit ein. Daher finde ich nichts Verwerfliches daran, Fristen für eine Entscheidungsfindung – und deren Durchführung - zu setzen.
LG, Betty
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10.11.2008, 14:29Inaktiver User
AW: Er will nicht heiraten
Verwechselst Du da grad nicht Minee und Molli?!
Zitat von Opalblau


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