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  1. Inaktiver User

    AW: Er will nicht heiraten

    Zitat Zitat von Opalblau
    Es kommt drauf an, weiso ein Mensch gegen die Ehe ist.

    Es gibt ja Menschen, die sich sehr viele Gedanken über sich und das Leben machen, auch über die Ehe und dann zum Schluss kommen, dass sie die Ehe aus "sozialpolitischen" Gründen ablehnen. Gerade solche Menschen sind aber oft überaus verantwortungsbewusst. Bei so einem Menschen würde ich aus Liebe auf die Ehe verzichten.

    Wenn es darum geht, dass man sich die Unabhängigkeit und Freiheit bewahren möchte: solche Menschen sollten meiner Meinung nach keine feste Beziehung eingehen.

    bei vielen geht es aber darum, dass sie in ihrem Kopf einfach den Sprung von "ledig" zu "verheiratet" nicht machen wollen. Da wäre ich nicht bereit, ihm zuliebe zu verzichten.

    Ich liebe meinen Partner und möchte ihn zu nichts überreden, was ihm unangenehm wäre. Aber wenn er solche inneren Widerstände hätte, mich zu heiraten, würde ich wirklich Fragezeichen setzen. Man kann jemanden lieben ohne ihn heiraten zu wollen. Aber kann man jemanden lieben, wenn man gleichzeitig grossen inneren Widerstand verspürt, mit dieser Person verheiratet zu sein?
    Evtl. ist der innere Widerstand ja nicht auf die Person bezogen.

  2. User Info Menu

    AW: Er will nicht heiraten

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Evtl. ist der innere Widerstand ja nicht auf die Person bezogen.
    Das müsste er mir darlegen und diskutieren.

    Bisher habe ich zwei Männer getroffen, die einen "nicht personenbezogenen inneren Widerstand" gegen die Ehe haben. Die andern haben gross herumposaunt, wie wenig sie für die Ehe übrig hätten, dann aber doch geheiratet, kaum war die richtige Frau da.

    eine ehemalige Chefin war mit dem Geschäftsführer der Firma liiert und hatte drei Kinder. Die beiden haben nie geheiratet, ich glaube, sie hat sich seinen links-alternativen Parolen irgendwann gefügt. Als das Jüngste etwa ein Jahr alt war, hat er sich in die Sekretärin verliebt. Mit ihr war er nach knapp zwei Jahren verheiratet. Seine Ex-Partnerin war übrigens diejenige, die das Nachsehen hatte, sie hat nur minimen Unterhalt bekommen für die Kinder und musste die drei unter recht schwierigen Bedingungen allein aufziehen. (Sozialhilfe, miese Jobs.)

  3. Inaktiver User

    AW: Er will nicht heiraten

    Zitat Zitat von Opalblau
    Das müsste er mir darlegen und diskutieren.

    Bisher habe ich zwei Männer getroffen, die einen "nicht personenbezogenen inneren Widerstand" gegen die Ehe haben. Die andern haben gross herumposaunt, wie wenig sie für die Ehe übrig hätten, dann aber doch geheiratet, kaum war die richtige Frau da.

    eine ehemalige Chefin war mit dem Geschäftsführer der Firma liiert und hatte drei Kinder. Die beiden haben nie geheiratet, ich glaube, sie hat sich seinen links-alternativen Parolen irgendwann gefügt. Als das Jüngste etwa ein Jahr alt war, hat er sich in die Sekretärin verliebt. Mit ihr war er nach knapp zwei Jahren verheiratet. Seine Ex-Partnerin war übrigens diejenige, die das Nachsehen hatte, sie hat nur minimen Unterhalt bekommen für die Kinder und musste die drei unter recht schwierigen Bedingungen allein aufziehen. (Sozialhilfe, miese Jobs.)
    Wenn sie immer berufstätig war, hätte sie wahrscheinlich auch nach Ehe keinen Unterhalt erhalten und hätte die Kinder mit demselben Unterhalt auch alleine aufgezogen. Ich sehe da keinen großen Unterschied.

  4. User Info Menu

    AW: Er will nicht heiraten

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Wenn sie immer berufstätig war, hätte sie wahrscheinlich auch nach Ehe keinen Unterhalt erhalten und hätte die Kinder mit demselben Unterhalt auch alleine aufgezogen. Ich sehe da keinen großen Unterschied.

    ach, ja, vergass ich zu erwähnen: natürlich wollte der Geschäftsführer (und Ehemann der ehemaligen Sekretärin) nicht, dass sie weiter dort arbeitet. Finde mal eine neue Stelle mit 3 Kindern, von denen das jüngste 1 Jahr alt ist, mit der du 4 Personen ernähren kannst.

    Sie wäre auf keinen Fall schlechter dran gewesen, wäre sie verheirat gewesen.

  5. Inaktiver User

    AW: Er will nicht heiraten

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Wenn sie immer berufstätig war, hätte sie wahrscheinlich auch nach Ehe keinen Unterhalt erhalten und hätte die Kinder mit demselben Unterhalt auch alleine aufgezogen. Ich sehe da keinen großen Unterschied.
    Da sie anscheinend in der selben Firma gearbeitet haben, in der er der Geschäftsführer war, ist zu vermuten, dass der Job sich für die Frau nach der Trennung zugunsten der Sekretärin erledigt hatte.
    Dies ist aus meiner Sicht ein Fall, in dem es wohl einigen Unterschied gemacht hätte und macht. Diese Frau hätte bei einer Ehe (auch nach neuem Scheidungsrecht ) sehr wahrscheinlich erhebliche Unterhaltsansprüche und Ansprüche auf Zugewinnausgleich an den Vater ihrer Kinder gehabt.

  6. Inaktiver User

    AW: Er will nicht heiraten

    Zitat Zitat von Opalblau
    ach, ja, vergass ich zu erwähnen: natürlich wollte der Geschäftsführer (und Ehemann der ehemaligen Sekretärin) nicht, dass sie weiter dort arbeitet. Finde mal eine neue Stelle mit 3 Kindern, von denen das jüngste 1 Jahr alt ist, mit der du 4 Personen ernähren kannst.

    Sie wäre auf keinen Fall schlechter dran gewesen, wäre sie verheirat gewesen.
    Besser aber auch nicht unbedingt. Und die Arbeitsstelle wäre sie als Exfrau warscheinlich genauso losgewesen wie als Exlebensgefährtin.

  7. User Info Menu

    AW: Er will nicht heiraten

    Zitat Zitat von Opalblau

    Das Ganze hat zwei Probleme: ich habe nichts anderes erlebt, dass auch grosse Heiratsmuffel plötzlich doch irgendwann geheiratet haben. Ich glaube keinem Mann, dass er grundsätzlich nicht heiraten möchte, weil ich einfach anderes erlebt habe. die meisten meiner Bekannten haben zwischen 30 und 45 geheiratet. Irgendwann war die Frau da, mit der sie durchs Leben gehen wollten und dann wurde oft auch schon bald geheiratet.
    ÄÄÄäääääääääh, dann kennst Du noch nicht alle. Mach Dich doch nicht so an dieser albernen Formalität fest. Ich will aus Prinzip auch nicht heiraten, wollte das nie. Trotzdem liebe ich meinen Partner. Und ich bin eine Frau.
    Wenn du einen Würdigen siehst, dann trachte ihm nachzueifern. Wenn du einen Unwürdigen siehst, dann prüfe dich in deinem Innern!
    Konfuzius

  8. Inaktiver User

    AW: Er will nicht heiraten

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Da sie anscheinend in der selben Firma gearbeitet haben, in der er der Geschäftsführer war, ist zu vermuten, dass der Job sich für die Frau nach der Trennung zugunsten der Sekretärin erledigt hatte.
    Dies ist aus meiner Sicht ein Fall, in dem es wohl einigen Unterschied gemacht hätte und macht. Diese Frau hätte bei einer Ehe (auch nach neuem Scheidungsrecht ) sehr wahrscheinlich erhebliche Unterhaltsansprüche und Ansprüche auf Zugewinnausgleich an den Vater ihrer Kinder gehabt.
    Meiner Erfahrung nach nicht. Wenn Sie während der Ehe schon gearbeitet hat, dann hätte sie - nach heutigem Recht - dieses auch nach der Ehe tun müssen und damit wäre dann auch der Betreuungsunterhalt nicht mehr angefallen. Den Kindesunterhalt für die gemeinsamen Kinder erhält sie unabhängig ob sie verheiratet war oder nicht in derselben Höhe.

    Übrigens kann auch eine unverheiratete Mutter Betreuungsunterhalt bekommen.

  9. User Info Menu

    AW: Er will nicht heiraten

    Zitat Zitat von Nastasja.F
    ÄÄÄäääääääääh, dann kennst Du noch nicht alle. Mach Dich doch nicht so an dieser albernen Formalität fest. Ich will aus Prinzip auch nicht heiraten, wollte das nie. Trotzdem liebe ich meinen Partner. Und ich bin eine Frau.

    Wir kommten nicht weiter. Einige von uns möchten gerne heiraten, andere nicht. Wenn zwei gleiche sich nun finden: wunderbar.

    Blöd ist, wenn der Heiratsmuffel die Frau trifft, die heiraten möchte.

    Da gäbe es doch nur eines: dem Partner klipp und klar zu sagen, dass man ihn liebt, aber niemals heiraten möchte, weil man aus Prinzip nicht heiraten möchte. Nicht wischi-waschi-Aussagen, sondern klare Statements, an denen sich die Partnerin orientieren kann und keinesfalls heute so und morgen wieder anders. Dann kann die Frau überlegen, ob sie ihren Wunsch für ihren Partner aufgeben möchte und ich würde sagen, viele würden dies auch, sobald sie merken, dass es wirklich nur ums Heiraten geht, nicht um die Partnerin.

    Viele Partner von TEs hier scheinen dies aber nicht so klar und einfach rüberbringen zu können. Und wenn ein Partner, wie Hibbelchens Freund, jahrelang verkündet, er wolle irgendwann heiraten, nach 4.5 Jahren aber immer noch zögert, kann ich die Verunsicherung, die viele Frauen verspüren sehr gut verstehen. Darum geht es ja eigentlich: will er nun einfach mich nicht heiraten oder ist er wirklich gegen die Ehe?

    Und einigen scheint es ja ähnlich zu gehen wie mir: schon wieder ein Heiratsmuffel? Der dritte oder vierte in Folge? .....Schon etwas komisch, diese Häufung.... Und wenn er dann wieder die Next nach kürzester Zeit heiratet? Bin ich eigentlich ein Ehevorbereitungsseminar? Liegt das wirklich nicht einfach nur an mir?

  10. Inaktiver User

    AW: Er will nicht heiraten

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Meiner Erfahrung nach nicht. Wenn Sie während der Ehe schon gearbeitet hat, dann hätte sie - nach heutigem Recht - dieses auch nach der Ehe tun müssen und damit wäre dann auch der Betreuungsunterhalt nicht mehr angefallen. Den Kindesunterhalt für die gemeinsamen Kinder erhält sie unabhängig ob sie verheiratet war oder nicht in derselben Höhe.

    Übrigens kann auch eine unverheiratete Mutter Betreuungsunterhalt bekommen.

    Meine Erfahrungen sind da sehr anders. Eine geschiedene Frau mit drei Kindern, von denen das jüngste Kind ein Jahr alt ist, und die in ihrem alten Job nicht mehr arbeiten kann, weil sich da der Exmann mit der Sekretärin bequem gemacht hat, bekommt mit einiger Sicherheit auch heute noch von jedem Richter in Deutschland zunächst 3/7 des Geschäftsführergehalts ihres Exmannes als Unterhalt zugesprochen plus Kindesunterhalt. Davon kann man mit einiger Wahrscheinlichkeit erstmal besser über die Runden kommen als von Minijobs und Hartz IV. Und vom Unterhalt abgesehen gäbe es bei einer Scheidung auch noch Zugewinn- und Versorgungsausgleich, der je nach Vermögenslage ("Geschäftsführer" klingt ja erstmal nicht so schlecht) nicht unerheblich sein kann.

    Eine unverheiratete Frau in der gleichen Situation bekommt hingegen neben dem Kindesunterhalt in aller Regel nicht vielmehr mit auf den Weg als die bestenfalls mitleidige Feststellung ihres Umfeldes, dass sie jahrelang ein ziemliches Schaf war und nun leider Pech gehabt hat.

    Auch wenn ich hier nicht den finanziellen Gründen für eine Hochzeit uneingeschränkt Vorschub leisten will...
    Geändert von Inaktiver User (29.10.2008 um 17:55 Uhr)

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