Sicherlich kann man es versuchen und daran glauben. Ich halte es aber für eine Irrglauben, dass eine Beziehung länger glücklich bleibt, nur weil man sich für eine Heirat entscheidet.Zitat von Inaktiver User
Ich glaube an lange Beziehungen, gemeinsame Arbeit an diesen Beziehungen und den Wert dieser Beziehungen, das heißt aber nicht, dass ich gleichzeitig auch für die Ehe bin.
Dass ich zu meinem Mann stehe und mich für ihn entschieden habe, haben die Menschen in meinem Umfeld schon bemerkt, als wir noch nicht verheiratet waren. Ich habe ihn während einer schlimmen Phase seiner Krankheit unterstützt und in dieser Zeit zu ihm gestanden wo auch immer es mir möglich war. Ich verhalte mich durch die Ehe auch nicht anders als vorher.
Ich zeige immer, dass ich mit ihm zusammen bin, dass wir uns füreinander entscheiden haben etc., aber... ich habe nach der Hochzeit meinen Namen behalten und er seinen und wir tragen keine Ringe (Allergie bei mir). Der uneingeweihte Beobachter würde uns also eher für ein unverheiratetes Paar halten, wohl aber für ein Paar, dass ich sehr deutlich als Paar präsentiert.
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Thema: Er will nicht heiraten
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29.10.2008, 15:42Inaktiver User
AW: Er will nicht heiraten
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29.10.2008, 15:44
AW: Er will nicht heiraten
Meine Erfahrung mit meinen Expartnern ist aber genau diese hier: Sie waren grundsätzlich für die Ehe, fanden das sehr wichtig. Aber offensichtlich nicht mit mir. So ausgesprochen hat das natürlich keiner - aber es lief ja darauf hinaus. Das man sich dann in jeder neuen Partnerschaft fragt, bin nur ich der Faktor, der die Ehe unvorstellbar macht, ist doch unausweichlich.
Zitat von Monsterpueppi
Wenn man mal 10 - 20 Jahre serielle Monogamie hatte, dann kann man nicht so recht daran glauben, dass man sich ausgerechnet prinzipielle Ehegegner geangelt hat. Besonders, nachdem sie dann die Next geheiratet haben.
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29.10.2008, 15:44
AW: Er will nicht heiraten
Sokrates lehrte eins, dass kein Unterschied bestehe zwischen Leben und tot sein. Ein Kritiker fragte ihn dann, wieso er nicht sterbe und er antwortete, eben, weil kein Unterschied bestehe.
Zitat von Inaktiver User
Ich habe die Erfahrung gemacht, dass gerade die Leute, denen die Ehe an sich eigentlich nichts bedeutet, gerne bereit sind, zu heiraten, weil es sich der Partner wünscht. Eben weil es für sie keinen Unterschied macht.
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29.10.2008, 15:46Inaktiver User
AW: Er will nicht heiraten
über 70% der Erst-Ehen halten.
Zitat von Opalblau
und Zweit-Ehen haben statistisch gesehen eine schlechtere Prognose als Erst-Ehen.
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29.10.2008, 15:47Inaktiver User
AW: Er will nicht heiraten
Siehst Du, auch ein Grund warum ich trotz meiner eigentlichen Ablehnung geheiratet habe. Ich bin davon ausgegangen, dass es meiner Beziehung zwar nicht nützen, aber auch nicht schade wird.
Zitat von Opalblau
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29.10.2008, 15:47Inaktiver User
AW: Er will nicht heiraten
Hast Du dazu einen Link?
Zitat von Inaktiver User
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29.10.2008, 15:47
AW: Er will nicht heiraten
Das klingt gut.
Zitat von Inaktiver User
B.i.t.c.h.
Babe in total control of herself

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29.10.2008, 15:48
AW: Er will nicht heiraten
Geht mir ähnlich. Seit 10 Jahren serielle Monogamie.
Zitat von Hibbelchen
Geändert von Opalblau (30.10.2008 um 09:03 Uhr)
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29.10.2008, 15:49
AW: Er will nicht heiraten
Raub doch Opalblau nicht die Hoffnung.
Zitat von Inaktiver User
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29.10.2008, 15:51
AW: Er will nicht heiraten
Zitat von Inaktiver User
Wenn mir ein Ehegegner sagt, die Ehe sei nur ein Papier, hat er Recht. Aber gerade deswegen verstehe ich seine Weiterung nicht (sofern es sich der Partner wünscht zu heiraten), denn wenn es nur ein Papier ist, könnte man ja gerade so gut heiraten.


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