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  1. Inaktiver User

    AW: Er will nicht heiraten

    Je länger ich hier mitlese, liebe Opalblau, umso stärker beschleicht mich das Gefühl, dass es Dir vordergründig gar nicht um Deinen Partner geht, sondern um das Heiraten an sich.

    Ich habe alles gelesen, auch, dass es einen heiratswilligen Mann gegeben hat, den Du nicht wolltest.

    Dennoch - die Botschaft, die bei mir (und vielleicht auch bei Deinem Partner?) ankommt, ist nicht die - ich will diesen einen Mann heiraten, sondern ich will heiraten, vielmehr geheiratet werden.

    Zitat von Opalblau
    ich würde es natürlich nicht so formulieren, sondern eher so: ich möchte mit dir zusammenbleiben und mit dir leben. Aber für mich ist es sehr wichtig, zu heiraten. Wenn du dies nicht möchtest, möchte ich unsere Beziehung überdenken und du riskierst, mich zu verlieren. Überleg dir bitte, was du denn konkret gegen das Heiraten hast.


    Hier vermisse ich ein: mir ist es wichtig, Dich zu heiraten. Und ein: Wenn Du dies nicht möchtest, will ich zumindest versuchen, Deine Gründe zu aktzeptieren, weil ich Dich liebe und mit Dir zusammen sein möchte.

    Wieso sollte Dein Wunsch zu heiraten so viel stärker wiegen, als sein Wunsch, dies nicht zu tun?

    Nichts für ungut, aber mit diesem emotionalen Druck im Nacken wollte und könnte ich auch nicht heiraten.

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    AW: Er will nicht heiraten

    Zitat Zitat von Inaktiver User

    Wieso sollte Dein Wunsch zu heiraten so viel stärker wiegen, als sein Wunsch, dies nicht zu tun?

    Nichts für ungut, aber mit diesem emotionalen Druck im Nacken wollte und könnte ich auch nicht heiraten.
    Stimmt, Molli. Wieso sollte sein Wunsch nicht genau so stark wiegen?

    Und wenn man das Problem so anschaut, was für Schlüsse zieht man denn? Dann wird in der Regel ja die Frau nachgeben (und wenn sie Pech hat, erleben müssen, wie er ihre Nachfolgerin innert Rekordzeit heiratet)...

    Ich weiss keine Lösung. Aber als Frau, die gerne heiraten möchte (nicht unbedingt will, sondern möchte) ist man ja eh die Dumme und jeder Versuch, die Beziehung zu überdenken, ist Erpressung des Partners. Ich kenne übrigens einige Männer, die ihre frühen Partnerinnen verlassen haben, weil sie, also die Männer Kinder wollten und die Frauen nicht. Die meisten haben dann eine Frau gefunden und mit ihr Kinder in die Welt gesetzt. Das findet dann jeder toll. Sicher haben sie dies ihren Partnerinnen auch so vor der Trennung gesagt: Kinder oder ich gehe, aber bei Männern nennt man dies wohl anders als Erpressung.
    Geändert von Opalblau (27.10.2008 um 11:01 Uhr)

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    AW: Er will nicht heiraten

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Opalblau,


    Wenn Du Dir von einer Ehe mehr Sicherheit versprichst, die Du sonst meinst nicht zu erhalten, dann hätte ich an Deiner Stelle den Schuss gehört, ich würde gehen....entweder ich wäre soviel Wert, dass ich ohne gesetzliche Verpflichtung oder gerichtliche Auseinandersetzung etwas bekomme - oder - ich kann für mich selber sorgen...bzw. es gibt andere Männer....

    Viel Glück
    Monsoon


    Im Moment geht es mir wieder recht gut, aber lest doch mal Hibbelchens Beiträge. Sie ist mir ihrem Partner, der sie nicht heiraten will, schon recht lange zusammen und scheint wirklich unter der Situation zu leiden und weiss offenbar nicht so recht, was tun.

    Übrigens schreibt eine TE im Nachbarsstrang, dass sie nun doch heirate, weil sie ein Kind erwarte und ja alles einfacher sei (Vaterschaftsanerkennung, Steuern, Erben etc.) und vor allem, weil der Mann dies so möchte.

    Komisch, denn wenn ich als Frau schreibe, dass ich gerne mit dem Mann, den ich liebe (!) längerfristig verheiratet sein (ich möchte sehr gerne mit ihm alt werden, aber mit 60 möchte ich nicht mehr "seine Freundin" sein...) möchte, dann werde ich angemacht, es würde mir ja nur um die Heirat an sich gehen...

    Fazit: wenn man als Mann heiraten möchte wegen Steuern, Erbschaft und weil vieles leichter ist, dann ist das wunderbar, toll und der Mann möchte ja nur aus Liebe heiraten, mag dies aber vielleicht so nicht sagen etc. etc.

    Als Frau aber, wenn man den Mann, den man liebt und mit dem man zusammen bleiben möchte, heiraten möchte (irgendwann) ist man nur auf Heirat aus und auf Sicherheit etc. etc.

    Wir leben einfach noch im finstersten Patriarchat, das ist der Punkt.
    Geändert von Opalblau (27.10.2008 um 10:59 Uhr)

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    AW: Er will nicht heiraten

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Je länger ich hier mitlese, liebe Opalblau, umso stärker beschleicht mich das Gefühl, dass es Dir vordergründig gar nicht um Deinen Partner geht, sondern um das Heiraten an sich.

    .

    Das kann man ja so sehen. An sich ist das "Du möchtest ja nur geheiratet werden, egal von wem" aber ein Totschlagargument, mit welchem man jede Frau, die den Mann, den sie liebt gerne heiraten möchte, mundtot machen kann.

    Ich frage mich, wie die Ratschläge an einen Mann aussehen würden, der gerne heiraten würde, während seine Partnerin seinen Heiratsantrag abgelehnt hat.

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    AW: Er will nicht heiraten

    Also das mit der Intensivstation stimmt so nicht! Ich selbst lag schon auf einer Intensivstation und zwar als ich nicht verheiratet war. Mein Exfreund und mein Freund konnten mich problemlos besuchen. Wäre ja noch schöner. Es gibt keine Passkontrollen an einer Intensivstation!

    Ansonsten kann ich nur sagen, dass ich mir manchmal wünschte, ich und mein Mann wären nicht verheiratet. Der andere würde nicht als so selbstverständlich hingenommen werden. Man wäre sich jeden Tag klarer über die Tatsache, die sich mit oder ohne Heirat nie ändern wird: man hat seinen Partner nicht auf Dauer gepachtet. Sicher ist, dass nichts sicher ist im Leben. Jeder von uns kann sich jeden Tag umentscheiden.

    Die Liebe und Zugehörigkeit, die man ohne Hochzeitsformular nicht spürt, wird auch mit Hochzeitsformular nicht spürbar sein.

    Ein Mensch, der sich nur freudlos zu einer Hochzeit überreden lässt wird durch eine Hochzeit nicht plötzlich zum Traum-Partner. Er bleibt das, was er vor der Hochzeit war: ein ganz normaler Partner. Er wird keinerlei größeres Zugehörigkeitsgefühl vermitteln, nur weil er sich zu so einem Ritual notgedrungen hat überreden lassen.

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    AW: Er will nicht heiraten

    Zitat Zitat von rabeana

    Die Liebe und Zugehörigkeit, die man ohne Hochzeitsformular nicht spürt, wird auch mit Hochzeitsformular nicht spürbar sein.

    Ein Mensch, der sich nur freudlos zu einer Hochzeit überreden lässt wird durch eine Hochzeit nicht plötzlich zum Traum-Partner. Er bleibt das, was er vor der Hochzeit war: ein ganz normaler Partner. Er wird keinerlei größeres Zugehörigkeitsgefühl vermitteln, nur weil er sich zu so einem Ritual notgedrungen hat überreden lassen.
    Also ich habe mich hier noch nie über meine Beziehung beklagt. Diese ist eigentlich wunderbar und mein Freund ein Superpartner. Daraus sollte nun eigentlich hervorgehen, dass ich ihn weder überreden noch erpressen würde, mich zu heiraten.

    Andererseits: man muss in so einem Fall dem Partner auch die Konsequenzen mitteilen, die ein Leben als "nur Freundin" hat.

    Mein Ex-Ex hat, wie ich mal erwähnt habe, meinen Wunsch nach Heirat mit einem "kommt überhaupt nicht in Frage" kommentiert. Ein paar Wochen später ist herausgekommen, dass er evtl. seine Stelle nicht halten kann. Er hat dann den Wunsch geäussert, wieder in sein Heimatland (în Europa) zurückzukehren. Für mich war aber klar, dass ich ihn nicht begleiten mochte und dass ich keine Fernbeziehung über 500 bis 1000 Kilometer führen wollte. Einen Ehepartner hätte ich wohl begleitet, dann hätte er beides haben könnten: Beziehung und gute Stelle.

    Auch würde ich nur mit einem Ehemann ein Haus bauen oder ein Geschäft aufbauen, nicht aber mit einem Partner.

    im Übrigen sollte dies hier niemals ein "wie bringe ich ihn zum Heiraten-Thread" werden. Ich hätte mich lediglich gerne mit anderen "Betroffenen" ausgetauscht, die ebenfalls eine gute Beziehung haben, diese auch fortsetzen wollen, aber eben zusätzlich noch den Wunsch verspüren zu heiraten, welcher dem Partner völlig abgeht. Mittlerweile habe ich mich mit dem Gedanken angefreundet, eben wohl nicht mehr zu heiraten in diesem Leben, aber einfach ist es nicht. Am So waren wir an einer kleinen Einladung, alles Ehepaare (ausser wir natürlich) und ein Paar hat Hochzeitsfotos gezeigt. Ich habe nichts gesagt, aber ich war schon etwas traurig. Ich ertappe mich dann auch bei Gedanken wie "diese hier anwesenden Frauen waren es ihren Männern wert, geheiratet zu werden"...ich hingegen...

    Was ich ganz sicher nicht kann: jahrelang auf eine Meinungsänderung warten. Wir sind nun ein knappes Jahr zusammen und ich werde sicher noch ein oder zwei Jahre Geduld haben, aber wenn er dann immer noch der gleichen Meinung ist, ist dieses Thema für mich durch. Dann kann es ihm ruhig gehen, wie dem Mann einer Freundin, der in frühen Beziehungsjahren nicht heiraten wollte. Sie sind mittlerweile über 11 Jahre ein Paar und er möchte sehr, sehr gerne heiraten, aber sie dummerweise nicht mehr. Sie liebt ihn, möchte mit ihm zusammen bleiben, evtl. sogar Kinder haben, aber eben nicht mehr heiraten. Konsequent, finde ich.

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    AW: Er will nicht heiraten

    Zitat Zitat von Opalblau
    Einen Ehepartner hätte ich wohl begleitet, dann hätte er beides haben könnten: Beziehung und gute Stelle.

    Auch würde ich nur mit einem Ehemann ein Haus bauen oder ein Geschäft aufbauen, nicht aber mit einem Partner.
    Das empfinde ich genauso. Ich habe immer viel für meine Partner gemacht. Von meinem jetzigen Partner höre ich auch: "Das hätten meine Exfreundinnen nie für mich getan, die waren viel zu egoistisch." Aber es gibt eben die Unterschiede bei existenziellen Entscheidungen, Umzug, Hausbau etc. Da kann ich dich sehr gut verstehen...


    Zitat Zitat von Opalblau
    Mittlerweile habe ich mich mit dem Gedanken angefreundet, eben wohl nicht mehr zu heiraten in diesem Leben, aber einfach ist es nicht.



    Zitat Zitat von Opalblau
    Am So waren wir an einer kleinen Einladung, alles Ehepaare (ausser wir natürlich) und ein Paar hat Hochzeitsfotos gezeigt. Ich habe nichts gesagt, aber ich war schon etwas traurig. Ich ertappe mich dann auch bei Gedanken wie "diese hier anwesenden Frauen waren es ihren Männern wert, geheiratet zu werden"...ich hingegen...
    Wir hatten so eine Situation auch am Wochenende. Die Frage nach unserer Hochzeit wurde dann von ihm sofort abgewiegelt und auf eine Diskussion vor anderen Leuten habe ich keine Lust. Das Thema nochmals anscheiden wollte ich auch nicht

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    AW: Er will nicht heiraten

    Zitat Zitat von Opalblau
    "diese hier anwesenden Frauen waren es ihren Männern wert, geheiratet zu werden"...ich hingegen...
    Liebe Opalblau!
    Diesen Gedanken kann ich sehr gut nachvollziehen - denn diesen Gedanken hatte ich früher auch!

    Mit meinem vorherigen Partner war ich 13 Jahre zusammen. Der wollte mich nie heiraten und auch keine Kinder mit mir. Weil dann irgendwann die Partnerschaft auch nur noch so dahin plätscherte ging die Beziehung kaputt und wir haben uns in beiseitigen Einverständnis sehr friedlich getrennt.

    Ich fand es schade, dass er mir nie zu verstehen gegeben hat, dass er gerne eine Familie mit mir gegründet hätte. Heute behauptet er, er hätte das sehr gerne getan und bereut es sogar. Damals hat er sich aber definitiv mit Händen und Füßen dagegen gewehrt.

    Tja. Wir hatten trotzdem eine sehr nette Zeit und in meiner Singlezeit danach fand ich es trotz allen dann schade, dass alle Freundinnen um mich herum heiraten oder Kinder produzieren und ich scheine "dies aber niemanden wert zu sein".

    Als ich dann eine neuen Mann kennen gelernt habe und wir eine Beziehung anfingen, die wunderschön war hatte ich ganz heimlich immer wieder diesen Gedanken, den du auch hast. Dass ich es bestimmt nicht wert bin, mal von ihm geheiratet zu werden. Komisch war, dass ich seine Liebe nie geglaubt habe und ein Zugehörigkeitsgefühl vor der Hochzeit nie entstand. Ich selbst hab ständig nach Indizien gescannt um mir zu beweisen, dass er mich liebt, aber bestimmt nicht mit mir eine Familie gründen will.

    Als ich mal bei einem Familietreffen total schön mit seinen Neffen gespielt hab, hat mir seine Mutter vorgeschlagen, ich solle doch Kindergärtnerin werden, weil ich so schön mit Kindern spielen könnte.

    Das fand ich dann alles noch sehr viel merkwürdiger, denn von einer potentiellen Schwiegermutter hätte ich eher ein Statement erwartet wie "na, du wärst bestimmt selbst mal eine tolle Mutter, warte doch mal ab" oder so. Aber scheinbar hatte selbst die mich nicht als potentielle Schwiegertochter in petto. (Und ansonsten hab ich eh einen diplomierten Studienabschluss, und brauche keine Berufs-Vorschläge mehr.)

    Aus heiteren Himmel hat mir mein Partner dann irgendwann einen Heiratsantrag gemacht, sehr romantisch und genial. Der Antrag war genial, die Hochzeit war toll. Seine Eltern haben sich extremst gefreut und mich als ihre neue Tochter aufgenommen.

    Leider sind meine Ängste aber die selben, wie vor der Hochzeit!

    Wenn in deiner Partnerschaft der Wunsch nach einer Hochzeit wirklich nur formelle Beweggründe hat, dann überrede ihn einfach. Mach ihm einen Heiratsantrag!

    Wenn du ständig eine innere Verlassenheit spürst, wenn du nicht glauben kannst, dass dein Partner dich liebt, obwohl er es dir bestätigt, wenn du kein Zugehörigkeitsgefühl spürst, dann geh erst diesen Ängsten nach! Löse die, bevor du heiratest.

    Ansonsten wünsch ich dir ganz viel Glück! Und sei gewiss: ich versteh dich gut!! ;-)
    Geändert von rabeana (27.10.2008 um 12:12 Uhr)

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    AW: Er will nicht heiraten

    Zitat Zitat von Hibbelchen



    Wir hatten so eine Situation auch am Wochenende. Die Frage nach unserer Hochzeit wurde dann von ihm sofort abgewiegelt und auf eine Diskussion vor anderen Leuten habe ich keine Lust. Das Thema nochmals anscheiden wollte ich auch nicht
    Willst du denn nicht endlich wissen, woran du bist? Deine Geduld (4.5 Jahre) hätte ich nun wirklich nicht. Hut ab!

    Weisst du denn, was du tus, wenn er nicht heiraten möchte? Ich habe am WE auch noch oft über die Fälle nachgedacht, wo er nicht heiraten wollte und dann nach der Trennung eine andere geheiratet hat. Ich glaube nicht mal, dass er die neue Frau mehr liebt. Ich kann mir auch einfach vorstellen, dass ihn mal einfach das Neue reizt und dass einfach die neue Frau mehr Druck macht. Und wenn z.B. die Frau Ausländerin ist, muss der Mann sie unter Umständen heiraten, damit sie im Land bleiben kann.

    Übrigens ist dein Beispiel für mich eher beruhigtend: ich sehe nun, dass ich gar nichts davon hätte, würde mein Freund mir jetzt schon, nach einem knappen Jahr sagen, dass er mich mal heiraten möchte.

    Ich habe nun beschlossen, erstmal unsere Beziehung zu geniessen. Wenn wir in eineinhalb oder zwei Jahren immer noch nicht weiter gekommen sind, werde ich das Thema für mich abschliessen, meinem Freund aber auch die Konsequenzen erläutern: ich bin keine Frau, die jahrelang auf einen Meinungsumschwung wartet. Vom Tisch ist für mich vom Tisch und eben Dinge wie gemeinsamer Umzug (dmait meine ich einen Umzug, für den ich z.B. meine Stelle aufgeben müsste) oder Hausbau liegen für mich nicht drin. Ich würde sicher keinen Partner deswegen verlassen, wenn ich ihn liebe. So wichtig ist dieses Thema nun auch wieder nicht. Aber ich würde mich in gewissen Dingen eben zurück nehmen.

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    AW: Er will nicht heiraten

    Zitat Zitat von rabeana


    Als ich mal bei einem Familietreffen total schön mit seinen Neffen gespielt hab, hat mir seine Mutter vorgeschlagen, ich solle doch Kindergärtnerin werden, weil ich so schön mit Kindern spielen könnte.



    Aus heiteren Himmel hat mir mein Partner dann irgendwann einen Heiratsantrag gemacht, sehr romantisch und genial. Der Antrag war genial, die Hochzeit war toll. Seine Eltern haben sich extremst gefreut und mich als ihre neue Tochter aufgenommen.

    Leider sind meine Ängste aber die selben, wie vor der Hochzeit!

    Wenn in deiner Partnerschaft der Wunsch nach einer Hochzeit wirklich nur formelle Beweggründe hat, dann überrede ihn einfach. Mach ihm einen Heiratsantrag!

    Wenn du ständig eine innere Verlassenheit spürst, wenn du nicht glauben kannst, dass dein Partner dich liebt, obwohl er es dir bestätigt, wenn du kein Zugehörigkeitsgefühl spürst, dann geh erst diesen Ängsten nach! Löse die, bevor du heiratest.

    Ansonsten wünsch ich dir ganz viel Glück! Und sei gewiss: ich versteh dich gut!! ;-)
    Hallo Rabeana

    Also wir sind ja wirklich noch nicht an dem Punkt, wo man heiraten sollte. Wir kennen uns ja noch kein Jahr und niemals hätte ich erwartet, dass mir ein Mann schon in dieser Zeit einen Heiratsantrag macht. Mit der Verbundenheit: dazu brauche ich persönlich eben Zeit, sicher mehr als ein Jahr und vorher würde ich auch nie heiraten wollen.

    Ich werde bestimmt noch eineinhalb oder zwei oder auch drei Jahre ins Land gehen lassen, dann aber klar formulieren, dass ich heiraten möchte. (Es sei denn, ich finde es bis dahin verlockender, nicht verheiratet zu sein.) So kann er mir einen Heiratsantrag machen oder eben nicht oder mir sagen, dass er definitiv nicht heiraten möchte. Und bez. Erpressung: das würde ich natürlich nie tun. Aber ich habe gemerkt, dass ein wenig Druck sehr wohl nützlich sein kann. Nicht um den Partner dazu zu bringen, das zu tun, was man möchte, sondern um herauszufinden, woran man ist. Ein Ex (Jahre her) wollte z.B. nach einem halben Jahr nicht übers Zusammenziehen reden, er wisse nicht, ob er in einem halben Jahr schon so weit sei. Ich habe das Thema noch einmal angeschnitten oder zweimal (ohne jeden Druck aber) und er hat mich verlassen. Ein paar Monate später hatte er eine Neue und wie ich gehört habe, ist er mir ihr nach einem halben Jahr oder so zusammen gezogen.

    Fazit: er hat mich einfach nicht geliebt. Hätte ich nicht über das Thema Zusammenziehen gesprochen, wäre er vielleicht noch ein paar Monate länger geblieben, aber dann wäre er auch gegangen. Ich war übrigens auch schon mit einem Mann zusammen, zu dem ich mich nicht wirklich bekennen konnte, den ich aber auch nicht verlassen konnte. Ich habe es einfach laufen gelassen, es war ja auch schön mit ihm. Hätte er mir jedoch das Messer an den Hals gesetzt (und ich habe mir oft gewünscht, dass er es täte), wäre ich sicher gegangen. Nicht weil er mich erpresst hätte, sondern weil ich sowieso keine Zukunft gesehen habe.

    Ansonsten kennst du ja das Problem: wenn ein Partner in einer guten und ansonsten verbindlichen Beziehung eine Ehe partout ablehnt, hat man wohl schnell das Gefühl, es einfach nicht wert zu sein. (Man kann auch nie mit letzter Sicherheit sagen, ob der Partner nicht doch einfach speziell uns nicht heiraten möchte.)

    Nicht so einfach, damit umzugehen. Für mich ginge es auf Dauer nur, indem ich das Thema für mich selber abschliessen würde. (War bei meinem Ex-Ex so: nach seiner Aussage, eine Heirat käme nicht in Frage, habe ich abgeschlossen und mich damit abgefunden, dass wir nicht heiraten würden. Seinen informellen Heiratsantrag Wochen später konnte ich nicht mehr annehmen. War auch besser für uns beide, immerhin ist er jetzt glücklicher Vater.) Für mich persönlich wäre es noch einfacher zu akzeptieren, eben nicht zu heiraten, als jahrelang zu warten, ob der Mann endlich einen Heiratsantrag macht.
    Geändert von Opalblau (27.10.2008 um 12:59 Uhr)

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