Ich weiß. Deshalb würde ich nach aktuellem Recht auch unverheiratet kein Kind zeugen. Ich bin ja noch was jünger und hoffe, das sich da viell. noch was tut in den nächsten 10 Jahren.Zitat von Inaktiver User
Aber ehelich, wären auch Kinder meine die nicht ich gezeugt hätte. Unehelich kann es mir also egal (auf das Thema bezogen) sein, wenn ich betrogen werden sollte und dabei ein Kind entsteht. Ich muss nur für die Kinder gradestehen, die ich auch gezeugt habe (oder für die ich mich freiwillig entscheide, grade stehen zu wollen).
Als Ehemann lauern da einfach nen paar Gemeinheiten im Familienrecht, auf die ich keine Lust habe. Das hat nichts mit der Frau selbst zu tun. Wer das nicht versteht.. schade.. ändert aber nichts daran, das ich nicht so enden möchte wie manch anderer, der sich vorher zu wenig Gedanken gemacht hat.
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Thema: Er will nicht heiraten
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15.11.2008, 11:22
AW: Er will nicht heiraten
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15.11.2008, 11:26Inaktiver User
AW: Er will nicht heiraten
Erstens kann man die Vaterschaft anfechten ...
und außerdem sprichst Du doch immer von Vertrauen, oder ... ?
Ich kann mir nicht vorstellen, dass der Gesetzgeber in Fällen gemeinsames Sorgerecht vergeben wird, in denen die Mutter dem nicht - durch Hochzeit oder eben im Einzelfall - zugestimmt hat.
Auch in 10 Jahren nicht.
Du willst doch aber Kinder - also wirst Du doch heiraten?
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15.11.2008, 11:48
AW: Er will nicht heiraten
Deshalb schrieb ich doch, das ich weder ehelich noch unehelich Kinder in die Welt setzen werde, solange das Familienrecht nicht verbessert wurde und Väter rechtlich gleichgestellt hat.
Zitat von Inaktiver User
Ja, ich hätte gern irgendwann Kinder. Aber nicht um jeden Preis. Wenn sich das Rechtssystem nicht ändert, würde ich auf Kinder verzichten. Auch wenns schwer fällt.
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15.11.2008, 11:52Inaktiver User
AW: Er will nicht heiraten
und das soll eine Frau ernstnehmen
Zitat von Satyr
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15.11.2008, 11:57Inaktiver User
AW: Er will nicht heiraten
Das ist auch mal ne originelle Begründung, wieso sich jemand einen Herzenswunsch versagt!!!
Zitat von Satyr
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15.11.2008, 11:58Inaktiver User
AW: Er will nicht heiraten
Wer sprach von initiieren? Aber eine Beziehung bei der es niemals eine größere Krise gegeben hätte, der würde ich nicht ohne weiteres zutrauen, das Fundament für eine Ehe zu sein.
Zitat von Inaktiver User
Also ich habe gelernt, dass die Gründe oftmals völlig irrelevant und Krisen da sind um sie zu bewältigen.aber wenn man so eine Krise hat - dann lernt man doch vor allem, dass es Gründe für solche großen Krisen gibt.
Ich würde nicht glauben, dass es mehr als 50% ausmacht!Und ein großer Teil der Scheidungen geschehen doch aus Gründen, die zur Hochzeit bekannt waren oder zumindest erkennbar gewesen wären - wenn man denn genau hingeschaut hätte oder in der Lage gewesen wäre, genau hinzuschauen.
Es waren insbesondere Probleme mit der Ex-Frau, aber auch Kriminalitäten, mit denen wir nichts zu tun hatten, die aber durchaus Auswirkungen auf uns hatten. Außerdem ein Kommunikationsproblem, eine ungewollte Schwangerschaft und Diskrepanzen was das Heiraten angeht.Darf ich indiskret fragen, was das für Krisen bei Euch waren. Und ob diese Probleme dann wirklich gelöst wurden - oder irgendwie wieder auftraten?
Das Kommunikationsproblem ist das Problem, dass auch späterhin wieder auftrat.
Ich bin mir ziemlich sicher, dass wir "größere" Krisen anders definieren.Gute Frage - ich hatte ja noch keine wirklich große.
Aber genau darum geht es ja - dass aus kleinen Krisen keine großen werden.
Da gehe ich mit dir konform.Untreue würde jedenfalls dazugehören - da wäre vor der Hochzeit meine Reaktion aber klar gewesen - da hätte es nichts durchzustehen gegeben.
Ja, sehe ich auch so.Andere Lügen wären auch ein Trennungsgrund gewesen - den auch an Kleinigkeiten kann man u.U. sehen, dass es grundsätzlich nicht passt.
Das wäre in meinen Augen durchaus eine "größere" Krise! Und nach 2 Jahren Beziehung so durchdacht und wohlüberlegt zu heiraten ist meiner Meinung nach nicht durch vorbildliches Verhalten und Prüfen zu merken, sondern vielmehr ein Zeichen von entweder einer besonders hohen Passung oder Glück oder Beidem.Unsere größte Krise vor der Hochzeit war, als ich nach 2 Jahren (1 Jahr vor der Hochzeit) meine Zweifelsphase bekam und das von mir initiierte Zusammenziehen platzen ließ. Darüber habe ich in Artischockes Prüfen-Thread geschrieben.
Diese Phase brauchte ich offensichtlich, um noch einmal genau hinzuschauen und mich endgültig zu entscheiden.
Mir ist deine Sicht etwas zu einseitig, sie degradiert all jene die irgendwann mal vor einer gescheiterte Ehe stehen, zu verantwortungslosen Menschen, die "nicht richtig geschaut" haben. Das trifft es wie gesagt meiner Meinung nach nicht. Im Regelfall geht eine Ehe dann zu Bruch, wenn sich einfach zu viel ändert und kein gemeinsames Streben oder Ziel mehr vorhanden ist. Das kann auch mit 100%iger Passung passieren, auch wenn es 20 Jahre funktioniert hat, auch wenn alles durchdacht wurde...
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15.11.2008, 12:00Inaktiver User
AW: Er will nicht heiraten
Ich würde sagen, wir haben einfach den Turn nicht hinbekommen vom beruftstätigen Paar mit Putzfrau zur Familie, wo sie den ganzen Tag daheimsitzt mit kleinen Kindern und er sich im Job vergräbt.
Zitat von Inaktiver User
Ziemlich klassisch, glaub ich, hört man oft.
Wie ich das voraussehen hätte können? Ich weiß nicht. Wie sich mein Leben verändert durch die Kinder konnte ich mir vorher tatsächlich nicht vorstellen.
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15.11.2008, 12:02Inaktiver User
AW: Er will nicht heiraten
Und es ist auch ok so. Leben ist Veränderung - panta rhei.
Zitat von Inaktiver User
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15.11.2008, 12:10
AW: Er will nicht heiraten
Ich habe kinderlose geschiedene Männer kennen gelernt, die absolut keine so genannten Altlasten zu tragen hatten, während ich unverheiratete Väter kennen gelernt habe, die schwer an der Trennung von der Lebensgefährtin und Mutter der Kinder zu knabbern hatten.
Zitat von Satyr
Ich haben noch keinen kinderlosen Mann kennen gelernt, der hätte Unterhalt zahlen müssen ausser in den Fällen, wo er eine nicht hier aufgewachsene Frau geheiratet hat. Und auch in jenen Fällen musste meist nur moderat für kurze Zeit Unterhalt gezahlt werden. Probleme gab es immer nur, wenn Kinder im Spiel waren.
Die Kinder machen eine Trennung kompliziert, egal, ob mit oder ohne Trauschein. Kinderlos bist du sehr schnell geschieden und Unterhalt muss nur gezahlt werden, wenn es der Frau nicht zuzumuten ist, selber zu arbeiten. Dann muss halt der Mann schauen, dass die Frau nie ganz aus dem Berufsleben aussteigt.
Wenn du Angst vor Unterhaltspflichtigkeit hast, darfst du keine Kinder in die Welt stellen. Heiraten an sich ist kein grosses Risiko.Geändert von Opalblau (15.11.2008 um 12:16 Uhr)
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15.11.2008, 12:27
AW: Er will nicht heiraten
Ich schrieb doch schon, das es weniger der Unterhalt ist, der mich stört.
Zitat von Opalblau
Aber das grade Frauen meine Sicht da nicht verstehen können, habe ich in diesem Forum schon genug sehen dürfen. Ich hab auch meine Ahnung warum dem so ist. Aber das passt nicht in diesen Thread hinein.
Heiraten IST ein Risiko - für Männer. Das kann man noch so sehr versuchen wegzureden, es ändert nichts an den Tatsachen. Wer diese Risiken nicht teilen muss, kann aber natürlich leicht drüber weggehen.


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