Natürlich gibt es Menschen, die mit einem Partner zusammenleben, ihn aber nicht heiraten wollen, wobei nicht die Rechtsform sondern der Partner der "Hinderungsgrund" darstellt. So wie Menschen mit einem Partner zusammenleben, mit diesem kein gemeinsames Kind haben wollen, jedoch einen Kinderwunsch empfinden (der dann eventuell mit einem anderen Partner realisiert wird.)Zitat von Kuehlesblondes
Zumindest die Empirie legt so etwas nahe, da viele Heiratsgegner irgendwann doch heiraten - und zwar meist einen anderen.
Hans
Antworten
Ergebnis 21 bis 23 von 23
Thema: alle anderen heiraten :-(
-
25.09.2008, 13:00
AW: alle anderen heiraten :-(
----------------------------------------------------------------
"Hören wir einfach auf, uns selbst und unser Land permanent unerträglich zu finden - denn das kam, gemessen an den Realitäten, schon immer einer Undankbarkeit von unappetitlichen Ausmaßen gleich." Juli Zeh.
-
25.09.2008, 13:15
AW: alle anderen heiraten :-(
Hans, das habe ich nie bestritten.
Zitat von HansDampf
Wenn das so ist, dann sollten sie so fair sein, das ihrem Partner zu kommunzieren.
Sind sie aber wahrscheinlich nicht.
Davon abgesehen glaube ich auch in den von dir beschriebenen Fällen, dass manche auch jemand anderen heiraten, weil sie sich weiterentwickelt haben und nicht wegen dieses naiven "Jetzt-ists-halt-der/die-Richtige". Davon halte ich nämlich sowieso nix.
Mein Anliegen hier war, dass ich es reichlich unsensibel fand, diese Annahme der TN um die Ohren zu hauen.
Überhaupt finde ich, dass einige TNs ganz schön unsensibel posten. Aber vielleicht bin ich ja eine Mimose!
-
25.09.2008, 14:37
AW: alle anderen heiraten :-(
Hallo KB,
Zitat von Kuehlesblondes
ich stimme Dir zu, das ist unsensibel. Man sollte es als Möglichkeit, die es zu hinterfragen gilt, ansprechen, aber nicht als Tatsache konstatieren.
Ich glaube nicht, daß es Menschen wirklich bewußt ist, wenn sie einen innerlichen Widerstand gegen das Heiraten empfinden, daß es auch daran liegen könnte, daß der Partner als nicht "heiratswürdig" empfunden wird. Das diffuse Unbehagen wird eher mit rationalen Argumenten untermauert (denen ich daher skeptisch gegenüber stehe).
Im analogen Fall des Kinderwunsches hat Reinhard Mey gesagt, daß er mit seiner ersten Frau keinerlei Kinderwunsch verspürte (und die Beziehung als sehr erfüllend beschrieb), beim Kennelernen seiner Frau das Thema sher schnell auf den Tisch kam und in ihm einen (im nachhinein betrachtet) starken Kinderwunsch "induzierte".
Manchmal ist der Partner einfach keiner, mit dem verheiratet sein stimmig erscheint. Ohne daß die Beziehung Mankos aufweist. Dann ist allerdings ein einseitiger Heiratswunsch eine echte Zwickmühle.
Hans----------------------------------------------------------------
"Hören wir einfach auf, uns selbst und unser Land permanent unerträglich zu finden - denn das kam, gemessen an den Realitäten, schon immer einer Undankbarkeit von unappetitlichen Ausmaßen gleich." Juli Zeh.


Zitieren
