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    Geldgeschenke - wieviel ist ZUWENIG?

    Hallo Ihr Lieben,

    eine meiner besten Freundinnen heiratet diesen Herbst. Gerade ist die Einladung angekommen, und JA, ich sag ihr gleich zu, versprochen.

    Sie wünschen sich Geldgeschenke.

    Nun bin ich etwas unsicher, was die Summe angeht.

    Zur Info: Bin Studentin (hoffentlich BALD nicht mehr), studiere in einer anderen Stadt 500 km entfernt. Mein Freund wurde auch eingeladen.
    Die Feier findet in einem Gasthof im Ort statt.

    Ich weiß von anderen Hochzeiten, dass ca. 50 Euro pro Person als Kostgeld ZUSÄTZLICH zum Geschenk bezahlt wurden.

    Das wären dann 100 Euro für uns beide.

    Leider ist das schon sehr viel Geld für mich. 100 Euro fände ich ok, aber mehr? Ojemine.

    Wieviel würdet Ihr bezahlen?

    Bitte versteht mich nicht falsch, ich bin nicht geizig (nur arm), und möchte meine Freundin echt nicht verletzen oder so.

    Vielen Dank für Eure Antworten!

    Eure Sugarnova

    PS: Als Mitbringsel möchte ich ihr noch ein paar schöne Gläser kaufen. Hab sie schon gefragt, ob das ok ist....

  2. Inaktiver User

    Re: Geldgeschenke - wieviel ist ZUWENIG?


    Ich weiß von anderen Hochzeiten, dass ca. 50 Euro pro Person als Kostgeld ZUSÄTZLICH zum Geschenk bezahlt wurden.

    Das wären dann 100 Euro für uns beide.

    Dann ist man ja gar nicht mehr eingeladen, oder?
    Und Fahrt und Übernachtung kommen noch dazu!
    Also das finde ich unangemessen viel für "Studentenfreunde".
    (Beim wohlsituierten Patenonkel mag das etwas anderes sein).

    Aber ich habe sowieso ein absolut gebrochenes Verhältnis zu Geldgeschenken. Zumindest sollten die anonym in eine Kasse oder über das Konto einer vertrauten Freundin gehen. Dass der Beschenkte sieht, wer genau (!) wieviel gegeben hat, ist für mich das "Hinterletzte". Und dass es dabei "Tarife" gibt, so dass man Angst hat, den anderen zu verletzen, wenn man die nicht kennt.
    Aber ich weiß, dass andere (und Deine Freundin offensichtlich auch) das ganz anders sehen.


    Wieviel würdet Ihr bezahlen?

    Wiegesagt, nichts. Höchstens wenn bei einem Studentenpaar Zwillinge unterwegs sind und sie sich andernfalls keine Waschmaschine leisten können.

    Das hilft Dir jetzt wahrscheinlich nicht. Aber ich würde einfach mehr und richtig gute Gläser kaufen, und fertig.

    Gruß, Leonie

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    Re: Geldgeschenke - wieviel ist ZUWENIG?

    Aber ich würde einfach mehr und richtig gute Gläser kaufen, und fertig.

    Das Brautpaar wünscht sich Geld und du rätst, Gläser zu kaufen?

    Also, ich wünsch mir nächstes Jahr auch Geld (zwei komplette Hausstände von meinem Partner und mir reichen ja wohl völlig) und wenn dann die Verwandten und Freunde mit Haushaltswaren anrücken, dann fühl ich mich schon leicht verschaukelt.

    Wieviel würdet Ihr bezahlen?

    Wenn du dir so vorkommst, als müsstest du für deine Teilnahme Eintritt "bezahlen" (sorry, aber mir gefällt die Wortwahl absolut nicht) dann geh doch gar nicht erst hin. Wenn du das doch möchtest, dann gib soviel, wie du für ein normales Geschenk ausgeben würdest und denk dir nichts bei. Im Zweifelsfall hab ich immer so gerechnet: Wieviel würde ich bei einem privaten schönen Essen plus Getränken ausgeben? Wieviel ist mir der Abend mit FREUNDEN wert?

    Ich glaube nicht, dass eure Freundin euch verübelt, wenn ihr soviel schenkt, wie ihr euch leisten könnt und wollt. Ich war in den letzten Jahren auf x-Hochzeiten und mit Ausnahme von einer wünschten sich alle Geld, was ja auch völlig legitim ist. Dabei fiel die Höhe von 20 Euro bis 200 Euro völlig unterschiedlich aus, je nachdem, wie nah ich den Leuten stand bzw. wieviel ich mir zu dem Zeitpunkt leisten konnte.

    Zumindest sollten die anonym in eine Kasse oder über das Konto einer vertrauten Freundin gehen. Dass der Beschenkte sieht, wer genau (!) wieviel gegeben hat, ist für mich das "Hinterletzte". Und dass es dabei "Tarife" gibt, so dass man Angst hat, den anderen zu verletzen, wenn man die nicht kennt.

    Sorry, aber das finde ich voll daneben, weil ich es selber erlebt habe, wie Gutverdiener 2 Euro in den gemeinsamen Topf geschmissen hatten, sich verächtlich über das Brautpaar äußerten und dann auf der Feier so auftraten, als hätten sie sich maßlos verausgabt mit ihrer Spende. Was ist so schlimm dran, Geld zu verschenken? Bei anderen Waren kennt man auch den Wert (z.B. an Geburtstagen) und schämt sich dafür nicht. Nur bei Geld kriegen alle das Flattern, weil es zuwenig sein könnte. Ist doch Quatsch.

    Mitternachtsfee

  4. Inaktiver User

    Re: Geldgeschenke - wieviel ist ZUWENIG?


    Das Brautpaar wünscht sich Geld und du rätst, Gläser zu kaufen?

    Nein, ich rate das nicht, aber ich würde das tun.

    Ich verschenke grundsätzlich kein Geld. Jedenfalls nicht an Leute, die sich Geld wünschen, weil sie schon alles haben. Das geht mir dermaßen gegen den Strich, dass ich das nicht mache, und Punkt.

    Ich sage den Leuten das, und dann können sie sich doch noch etwas wünschen. Und wenn sie das nicht tun, dann suche ich etwas aus. Und komischerweise bin ich damit sehr oft (nicht immer natürlich) sehr gut gelandet. Eierkocher verschenke ich nämlich keine.

    Was ich dagegen immer akzeptiere, ist, wenn jemand wirklich nichts möchte und dafür einen Spendenzweck angibt. Wenn jemand sich nichts wünscht, ok, aber dann bitte auch kein Geld für sich.

    Kann jeder sehen, wie er möchte.

    Aber Mitternachtsfee, jetzt kommt doch ein Rat:

    Sorge vor, dass einige Deiner Gäste so denken könnten wie ich. Und überlege Dir ein paar Wünsche.

    Gruß, Leonie

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    Re: Geldgeschenke - wieviel ist ZUWENIG?

    Huiii, wollte mich echt nicht in die Nesseln setzen.

    Ich dachte eben, dass es da auch schon bestimmte Grenzen gibt, ob nach oben oder unten ist ja nun egal. Ich wollte nur Eure Erfahrungswerte wissen.

    Und ne, ich will ja gar nicht dafür bezahlen.

    Ich freue mich wirklich auf die Hochzeit.

    Und JA, ich schenke lieber richtige Geschenke als Geld. Das gebe ich offen zu.

    Aber den Wunsch des Brautpaares werde ich respektieren. Ich weiß ja auch, dass es Ihnen an nichts fehlt und nicht erst noch das Porzellan gekauft werden muss.

    Allerdings weiß ich auch, dass sie beide gerade ein Kind bekommen haben, deswegen fände ich es unhöflich, 10 Euro in eine Glückwunschkarte zu legen,
    sorry.

    Ich war ja bisher auch der Meinung, dass der Eingeladene nicht zu zahlen braucht, macht man beim Geburtstag ja auch nicht.

    Aber bei uns ist es absolut üblich, auch noch Bargeld zu schenken.

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    Re: Geldgeschenke - wieviel ist ZUWENIG?

    Ich verschenke grundsätzlich kein Geld. Jedenfalls nicht an Leute, die sich Geld wünschen, weil sie schon alles haben. Das geht mir dermaßen gegen den Strich, dass ich das nicht mache, und Punkt.

    Und die Moral ist dann, dass das Paar deine liebevoll ausgesuchten Sachen bei Ebay vercheckt, wenn das Geschenk nicht gefällt oder in anderer Form schon im Haushalt steht (kann ja passieren)?

    Nichts gegen deine Einstellung , aber ich berücksichtige eigentlich die Wünsche derer, die mich einladen. Das ist so, als ob man sich z.B. ein bestimmtes Topfset wünscht und der Schenker dann sagt: Nö, dieses Set find ich blöde, ich kauf euch ein anderes

    Was ich dagegen immer akzeptiere, ist, wenn jemand wirklich nichts möchte und dafür einen Spendenzweck angibt.
    Und spendest du dann? Weil das ist nämlich auch Geld in gewisser Hinsicht Und Geld an Hochzeiten zu schenken ist eben ne Spende an das Brautpaar, so verwerflich finde ich das nicht.

    Sorge vor, dass einige Deiner Gäste so denken könnten wie ich. Und überlege Dir ein paar Wünsche.

    Ich sach ja, dafür gibts Ebay. Du glaubst gar nicht, wieviele Brautpaare ich kenne, die die Wochen nach der Trauung vorm PC hingen und Kaffeemaschinen und Co verkloppten

    @Sugarnova: Du hast doch gar nichts angerichtet Ist doch ganz legitim, sowas zu fragen. Aber glaub mir, deine Freundin wird nicht böse sein, wenn ihr nicht hunderfach Kohle auf den Tisch legt - sie weiß doch auch, dass ihr studiert.

  7. User Info Menu

    Re: Geldgeschenke - wieviel ist ZUWENIG?

    Hallo Mitternachtsfee,

    nix für ungut.

    Ich kann dat ja verstehen, dass man nicht die fünfte Kaffeemaschine haben will. Aber keine Sorge, soooo ein langweiliges Geschenk würde mir doch NIE einfallen.

    Hab mich ja auch über die Einladung gefreut, und versuche, trotz alledem ein großzügiger Mensch zu sein. Ich HASSE geizige Menschen, und wollte eben auf der Feier nicht so rüberkommen. Obwohl ich die Braut kenne und weiß, sie würde nie in diesen Kategorien denken.

    Was ich superklasse finde, sind diese Wedding Registries. Natürlich muss man da aufpassen, welches Kaufhaus man wählt... Aber wenn ich mir dat so vorstelle - ich bei Macy's in New York: Sugarnova im Wunderland!!!

    War einfacher, als wir Kinder waren, das mit dem schenken.

  8. Inaktiver User

    Re: Geldgeschenke - wieviel ist ZUWENIG?

    Hi,

    ich habe letztes Jahr auch geheiratet und wir haben uns ebenfalls Geld für einen neuen Tisch gewünscht.

    Meine Freundin, die als Trauzeugin die Koordination übernommen hatte, wurde dann auch prompt von vielen Gästen darauf angesprochen, welcher Betrag denn angemessen sei. Wir haben daraufhin ganz klar kommuniziert, dass jeder soviel schenken soll, wie er sich leisten kann. Unter unserer Gästen waren viele, die aus den verschiedensten Gründen nicht grade mit Reichtümern gesegnet waren und da hätte ich es indiskutabel gefunden, feste Richtlinien oder gar Tarife festzulegen.

    Ich finde es ziemlich ätzend, wenn bei den Gästen der Eindruck ensteht, man wolle die Feier durch Geldgeschenke refinanzieren. Schließlich müssen grade von auswertigen Gästen auch noch Anreise und Unterkunft bezahlt werden.Für viele ist ein opulentes Geldgeschenk dann einfach nicht mehr leistbar. Uns war es wichtig, dass all unsere Freunde und Verwandte mit dabei sein konnten, egal ob nun jemand 20, 50, 100 Euro oder mehr geschenkt hat.

    Es gab trotzdem auch einige Individualgeschenke und über die haben wir uns auch gefreut. In erster Linie haben wir eine Hochzeitsfeier veranstaltet, um mit unseren Gästen unseren großen Tag so schön wir möglich zu verbringen und NICHT, um durch die Feier möglichst viel Geld zu raffen.

    Habe ich bei Hochzeitseinladungen das Gefühl, dass genau das der Fall ist, bleibe ich lieber gleich weg. Solchen Gastgebern kann ich nur raten, auf eine teure Feier zu verzichten, damit kommt unterm Strich wahrscheinlich noch das meiste Geld zusammen....

    In diesem Sinne,
    Spellbound




  9. User Info Menu

    Re: Geldgeschenke - wieviel ist ZUWENIG?

    Ich kann sehr gut verstehen, wenn ein Brautpaar sich Geld wünscht. Häufig ist der Hausstand ja wirklich schon komplett und was sollte man sich denn dann wünschen. Bei uns ist es durchaus üblich zur Hochzeit Geld zu schenken.

    Wenn ich den ganzen Tag zur Hochzeit gehe, also auch mit warmer Mahlzeit, gebe ich i.d.R. 50 EUR. Dabei habe ich durchaus auch die Kosten der Hochzeit im Kopf. Sicher will das Brautpaar mit lieben Menschen feiern, aber es sollte doch danach auch nicht total verschuldet sein;-)

    Bei den letzten beiden Hochzeiten, hatten die Brautpaare auch bereits schon Kinder. Wir haben dann eine Kleinigkeit für die Kinder gekauft und das Geld noch im Umschlag dazugegeben. Die Beschenkten haben sich immer sehr gefreut, daß auch jemand an die Kleinen gedacht hat.

    Ich fände es einfach daneben, den Wunsch des Brautpaars zu ignorieren und irgendwas zu kaufen, nur weil man kein Geld schenken möchte.

  10. User Info Menu

    Re: Geldgeschenke - wieviel ist ZUWENIG?

    Mir flatterte vorgestern die Hochzeitseinladung meiner Schwester ins Haus. Sie schrieb in der Einladung ausdrücklich, dass sie sich Geld wünschen, weil sie eine neue Küche kaufen wollen, und dass sie an Geschirr etc. schon alles hätten. Da ich für die Teilnahme an der Hochzeit eine Fahrkarte von Berlin nach Böblingen und eine Übernachtung bezahlen muss, wird das Geldgeschenk 50 Euro nicht überschreiten.

    Ich finde, man sollte den Wunsch des Brautpaars nach Barem respektieren – und Geld im Rahmen seiner Möglichkeiten geben.

    @ Sugarnova

    Die Kostgeldregelung finde ich etwas merkwürdig, aber wenn da schon 50 Euro auf Dich zukommen, dann darfst Du Dich guten Gewissens mit einem Zehner in einem Umschlag als Geschenk begnügen. Ich war noch nie auf einer Hochzeit, wo ich Kostgeld zahlen musste. Das Essen war kostenlos, und wenn, dann mussten nur die Getränke selbst bezahlt werden.Frag doch mal nach, ob bei dieser Hochzeit überhaupt Kostgeld erhoben wird.

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