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    AW: Geldgeschenke - wieviel ist ZUWENIG?

    Zitat Zitat von Tirili Beitrag anzeigen
    Als BESTE Freunde mit nem Zwanni zur Hochzeit anzukommen finde ich den Gipfel. Die hatten anscheinend schon vorher die Freundschaft überdacht. Da hätte ich gesagt "Lasst stecken, ihr braucht es dringender". Nein, wahrscheinlich hätte ich gar nichts gesagt, weil mir sprichwörtlich die Kinnlade runtergeklappt wäre.
    20 euro sind zu wenig?
    Ich finde, es kommt darauf an, was der Schenkende zur Verfügung hat. Für jemanden, der nicht gut verdient, sind 20 € viel Geld.
    (Aber sollte das Paar aus Herrn Ingenieur und Frau Lehrerin bestehen, wäre ich vermutlich auch indigniert.)

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    AW: Geldgeschenke - wieviel ist ZUWENIG?

    In meinem Umfeld wird gerade zweit- oder drittgeheiratet. Netterweise möchten die Paare nichts geschenkt bekommen, sondern sammeln maximal Geld für Spenden. Das finde ich ziemlich cool.

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    AW: Geldgeschenke - wieviel ist ZUWENIG?

    Zitat Zitat von -franzi- Beitrag anzeigen
    In meinem Umfeld wird gerade zweit- oder drittgeheiratet. Netterweise möchten die Paare nichts geschenkt bekommen, sondern sammeln maximal Geld für Spenden. Das finde ich ziemlich cool.
    Das machen wir schon seit mehreren runden Geburtstagen.
    Wir machen es so, dass wir auf der Einladung die Kontonummer der Organisation oder des Projektes angeben, für das wir um Spenden bitten. Das bedeutet, dass wir gar nicht erfahren, ob und wie viel von den einzelnen Gästen gespendet wurde.

    Das ist uns so am liebsten und alle sind einverstanden.
    Die Gäste, weil ihnen die Spende einleuchtet und wir, weil wir nicht Dinge bekommen, die vielleicht ganz schön sind, die wir aber nicht brauchen.
    Wie die erkennen,
    die etwas zu sagen haben?
    An ihrem Schweigen?


    (Gefunden auf dem Haiku-Weg von Bad Kohlgrub nach Bayersoien.)

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    AW: Geldgeschenke - wieviel ist ZUWENIG?

    Zitat Zitat von schafwolle Beitrag anzeigen
    Ich finde es ein bisschen schwierig, wenn hier alle Geschenk-Anlässe in einen Topf geworfen werden.

    Hochzeiten haben nun mal eine Sonderstellung, was meist schon an einer höheren Gästeanzahl liegt. Wer will schon 50 oder 100 vermeintlich individuelle Geschenke? Geld IST die perfekte Option. Entsprechend aufgehübscht bleibt auch die persönliche Note nicht auf der Strecke.

    Geburtstage und Weihnachten fallen für mich in eine andere Kategorie. Hier verstehe ich schon, was @Dahlia mit der liebevollen Zuwendung meint. Und wenn es hier auch offenbar viele Leute gibt, die gar nichts schenken, dann ist das völlig in Ordnung, weil so eine Entscheidung bestimmt gemeinsam getroffen wird.

    Für mich wäre das nichts, denn gerade Geschenke machen bei mir und meiner Familie einen wesentlichen Bestandteil eines Geburtstages oder Hl. Abends aus. Ich liebe geradezu das ganze Drumherum: das Nachdenken über etwas Passendes, die Freude, wenn ich es auch finde, das Einpacken und das Zusehen beim Auspacken. Gerade Letzteres hat bei uns fast etwas Zeremonielles.
    Ja gut: für mich ist aber ne Hemmschwelle gefallen wenn wirklich in der Einladung als Wunsch Geld steht.

    Ich hebe immer alle Quittungen auf, also ist Umtausch immer möglich.
    Kann ja Jeder halten wie er will.

    Grundsätzlich gilt für mich: ich sorge allein für mein Wohl und das was ich brauche.
    Geschenke sind immer ein Sahnehäubchen.

    Und das finde ich heute noch toll.
    Mode kann man kaufen.
    Stil muss man haben.

    Edna Woolmanchase
    Chefredakteurin, Vogue, 1914 - 1952

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    AW: Geldgeschenke - wieviel ist ZUWENIG?

    Zitat Zitat von Daliah- Beitrag anzeigen
    Ja gut: für mich ist aber ne Hemmschwelle gefallen wenn wirklich in der Einladung als Wunsch Geld steht.
    Ich verstehe leider nicht, was damit gemeint ist.

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    AW: Geldgeschenke - wieviel ist ZUWENIG?

    Zitat Zitat von jofi2 Beitrag anzeigen
    Das ist uns so am liebsten und alle sind einverstanden.
    Die Gäste, weil ihnen die Spende einleuchtet und wir, weil wir nicht Dinge bekommen, die vielleicht ganz schön sind, die wir aber nicht brauchen.
    gekürzt von mir

    Find ich super, auch, dass alle damit einverstanden sind (wobei das für mich selbstverständlich ist, wenn ausdrücklich so gewünscht).

    Hab ich auch schon anders erlebt, Geburtstagskind wünschte sich eine Spende zugunsten einer Tierschutzorganisation, zwei aus dem Kreis der Eingeladenen schenkten einen protzigen Bildband und irgendeine Gartenpflanze. Die fanden das doof mit der Spende. Fand ich unmöglich.

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    AW: Geldgeschenke - wieviel ist ZUWENIG?

    Zitat Zitat von -franzi- Beitrag anzeigen
    20 euro sind zu wenig?
    Ich finde, es kommt darauf an, was der Schenkende zur Verfügung hat. Für jemanden, der nicht gut verdient, sind 20 € viel Geld.
    (Aber sollte das Paar aus Herrn Ingenieur und Frau Lehrerin bestehen, wäre ich vermutlich auch indigniert.)
    Klar, in dem Beispiel wurde aber nun ganz klar von finanziell gut gestellten Gästen gesprochen. Nur um die ging es.

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    AW: Geldgeschenke - wieviel ist ZUWENIG?

    Zitat Zitat von schafwolle Beitrag anzeigen
    Ich verstehe leider nicht, was damit gemeint ist.
    wirklich nicht?
    Schenken ist für mich was freies - ohne Erfüllungszwang.
    Mit dem Bedürfnis verbunden mir Gedanken zu machen - und was zu finden.

    Wenn das dann egal ist - nur Geld gewünscht wird - finde ich das einfach extrem ernüchternd.
    Und auch unpersönlich. Danach kommen dann die Gutscheine, dann werden genau die Firmen dafür genannt.

    Ich finde das alles freudlos.

    Und ich glaube eben, das beeinflusst auch das Miteinander.
    Man macht sich eben gar keine Gedanken mehr, gibt einfach nen Schein.

    Oder wie ich es auch von Bekannten kenne: füllt Überweisungen aus.
    Mode kann man kaufen.
    Stil muss man haben.

    Edna Woolmanchase
    Chefredakteurin, Vogue, 1914 - 1952

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    AW: Geldgeschenke - wieviel ist ZUWENIG?

    Also, wenn Geldgeschenke das Miteinander beeinflussen könnten, wäre es mit dem Miteinander nicht weit her.

    Zum Glück bin ich in einem Umfeld aufgewachsen, in dem Geschenke nicht so wichtig sind, sondern das Zusammensein. Wir haben uns gegenseitig auch schon ziemlichen Unsinn geschenkt (mit viel Hirnschmalz ausgesucht, aber trotzdem schlecht angekommen) - aber mehr als gemeinsam drüber lachen ist nie passiert. Und wenn mir meine Freundin eine Stehlampe anstatt gewünschtem Geld zur Hochzeit geschenkt hätte (nein, ist nicht passiert), hätte das auch kein Drama gegeben. Oder wenn ich mir eine Stehlampe gewünscht hätte und hätte stattdessen Geld bekommen, auch nicht schlimm.

    Und nur wenn man Geld schenkt, ist man nicht gedankenlos. Aber das wurde hier ja schon x-mal begründet und wiederholt. Warum du bei Geldgeschenken "gibt einfach nen Schein" daraus machst, weißt halt nur du.
    Wenn wir Narben haben, heißt es, dass die Wunden verheilt sind

    (Thomas D.)

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    AW: Geldgeschenke - wieviel ist ZUWENIG?

    Zitat Zitat von Daliah- Beitrag anzeigen
    Schenken ist für mich was freies - ohne Erfüllungszwang.
    Mit dem Bedürfnis verbunden mir Gedanken zu machen - und was zu finden.
    Aber die ausschlaggebenden Gedanken haben sich doch schon die gemacht, die den Wunsch äußern ;).

    Was mit der Hemmschwelle in # 444 gemeint ist verstehe ich trotzdem nicht.

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