Ich weiß jetzt nicht, warum du so antwortest?
Die Beispiele waren Beispiele für deine Frage danach, ob wer "erzieherische" Geschenke benennen könne und welche das sein könnten.
Natürlich sind das Sachen mit denen man jemandem (dir) Freude machen kann.
Aber in dem Zusammenhang, den du erst angefragt hattest (Post #281 )
sind es auch Beispiele für "Message" Geschenk.
Denk' doch mal ein bisschen weg von dir und deinen Gewohnheiten...
Jemandem, der dick ist, Bio-Salatpflanzerl mit Kochbuch zu schenken oder jemandem, der sorg- und ahnungslos viel Plastikgegenstände kauft und wieder wegwirft einen Holzzahnbürste
Weiß nicht, ob das so ankommt, wie von dir für DICH empfunden?
Ich finde es seltsam, dass du den Zusammenhang zwischen deinem Post und (m)einer exemplarischen Antwort #295 so gar nicht zu sehen scheinst
Ich kenne dich nicht, daher kann ich jetzt kein Message Geschenk persönlich für dich konfiguriert ausdenken![]()
Antworten
Ergebnis 321 bis 330 von 511
-
09.09.2021, 18:22
AW: Geldgeschenke - wieviel ist ZUWENIG?
Geändert von R_Rokeby (09.09.2021 um 18:35 Uhr)
-
09.09.2021, 18:27
AW: Geldgeschenke - wieviel ist ZUWENIG?
Ich mag aber keine Haarseifen Lager.
ich mag normales Shampoo. Und ich will nicht auch nicht via Präsent darüber belehrt werden, dass "....."
Weiß ich selber. Mag trotzdem normales Shampoo lieber.
Und detto kann das (Bsp wiederum) der hardcore Fleischesser, dem die Tiere leider vollwurscht (sic!) sind auch sagen - wenn man ihm ein Veg. Grillbuch verehrte
Oder einem überzeugten Autofahrer die Bahncard
Alles nette Sachen. Aber ich mag nicht die Vorlieben oder Überzeugungen anderer bekommen.
Also für mich bitte keine "kostbare" Minzschokolade, auch wenn die Minze bei Mondenschein von maturierten *Gender* durch streicheln geernet wurde und der Schokobauer 10 Kinder zu ernähren hat, die auch maturieren sollen.
Geändert von R_Rokeby (09.09.2021 um 18:35 Uhr)
-
09.09.2021, 19:04Inaktiver User
AW: Geldgeschenke - wieviel ist ZUWENIG?
Ich kenn das.
Eine Bekannte beschenkt mich jedesmal mit Biogedöns. Alles wertvoll und hach, sieh mal wie sehr wir darauf achten tolle Menschen zu sein.
Dröge Kekse, die beim Öffnen zu Staub zerfallen.
Bio-Tees, die nach nichts schmecken
Bio-Badezusätze, die stinken und die Wanne mit einem Schmierfilm überziehen
und dann hier vor Ort sich ein Taschentuch geben lassen, weil die Nase läuft und dieses dann zweiteilen, damit man nicht ein ganzes verbraucht, denn das sei ja schließlich Verschwendung und unnötig. (dabei immer natürlich erwähnen, wie sehr man selbst ja auf sowas achtet, der erhobene Zeigefinger schwebt immer über einem)
Muss ich erwähnen, dass ich diese Person schon sehr lange nicht mehr eingeladen habe?
-
09.09.2021, 19:56
AW: Geldgeschenke - wieviel ist ZUWENIG?
Na, in Pandemiezeiten hat das Seifeschenken doch nochmal eine neue Aktualität erhalten...
Wie ich schon schrieb: Das war aber ein Missverständnis deinerseits.
Und man könnte ja tatsächlich auch gute Absicht vermuten. Also dass man mit entsprechenden Geschenken ein Ausprobieren ermöglicht und Neugier befriedigt?
Dir als Vegetarierin ist es doch bestimmt auch schon passiert, dass die Omnis am Buffet das vegetarische Angebot weggefuttert haben, weil man ist ja nicht engstirnig und niedrigschwellig kann man mal probieren und das würde man sich zwar nicht bestellen, sieht aber lecker aus... Also dies als Grundgedanke, den man haben könnte.
Hm. Das liest sich wie eine Klischeesammlung über „Öken“ von ca. 1986.
Also es mag ja die Sorte geben, die findet, dass „korrekt“ = lustfeindlich ist, aber das ist sicherlich nicht unbedingt gegeben. Und Leute mit schlechtem bzw. inkompatiblen Geschmack (über die Zunge hinaus) gibt es mit jeder Überzeugung.
Das Gegenstück zur Taschentuchpredigt wäre wohl der „F*ck Greta“-Aufkleber an der Stoßstange.
-
09.09.2021, 23:23
AW: Geldgeschenke - wieviel ist ZUWENIG?
Ziemlich oft.
Sicher nicht immer so, dass ich etwas "gar nicht will", aber dass ich nie auf die Idee gekommen wäre, mir das zu kaufen oder zu wünschen, und auch nach dem Auspacken noch nicht so recht weiß, was das soll - dass ich dann aber im Laufe der Zeit merke, was für eine tolle und nützliche Sache das ist - doch, das kommt immer wieder vor. Jedenfalls so oft, dass ich das nicht missen möchte in meinem Leben und dass ich dafür gerne das Risiko eingehe, dass auch mal jemand bei mir daneben liegt.
Wir haben auch gedankenlose Hochzeitsgeschenke bekommen (und teilweise wieder aus dem Haus geschafft) - aber gerade auch von Fernerstehenden richtig tolle Überraschungen und auch Dinge, die wir erst im Laufe der Zeit schätzen gelernt haben.... und nochmal seltener, wenn es um ein Hochzeitsgeschenk geht, da muss das schon engste Familie oder allerengste Freunde sein.
Doch - wir in der Großfamilie machen genau das - Wünsche für Geburtstag und Weihnachten aufheben.Natürlich ist das die Kür des Schenkens, aber wie häufig kommt das vor? Seien wir ehrlich, unsere Wünsche im finanziellen Rahmen dessen, was man so schenkt, erfüllen wir uns doch meistens dann, wenn es uns in den Sinn kommt. Alles, was so 30-70 Euro kostet, da wartet man doch nicht bis nächstes Jahr im Sommer, wenn man Geburtstag hat, das kauft man bald oder gleich, wenn man es möchte.
Vielleicht liegt es daran, dass wir so traditionell, bildungsbürgerlich und protestantisch geprägt sind, dass wir uns vieles eben nicht "einfach kaufen", sondern das aufschieben und uns als Geschenk wünschen.
Ob der Verein für ein größeres Geschenk, das das Brautpaar sich wünscht, zusammenlegt (so dass diejenigen, die das nicht organisieren, auch "nur Geld" geben) oder ob Geld in den großen Topf geschenkt wird - das ist für mich ein himmelweiter Unterschied - von "find ich gut" zu "mach ich nicht mit".Was bin ich froh, wenn es da die Möglichkeit gibt, sich an einem gewünschten Geschenk in Geldform zu beteiligen. Und ob ich nun der Trauzeugin nen Hunni in die Hand gebe und sie dafür einen (mit dem Brautpaar vorher abgesprochenen) Hotelgutschein besorgt oder ich den Betrag in eine Hochzeits-Spardose vor Ort stecke, ist doch nun wirklich egal.
Hotelgutschein ist dabei grenzwertig.
Solange ich das Hochzeitspaar ausreichend gut kenne, dass ich mich bei ihnen erkundigen kann, oder die Trauzeugin kenne, die für Geschenke zuständig ist, kann ich doch nachfragen und eben sagen, dass ich kein Geld schenke, sie sich aber gerne etwas wünschen können.Wie macht ihr, die Freunde des persönenlichen Gegenstand-Schenkens, der mir Liebe ausgesucht wurde, das denn dann?
Und wenn da gar nichts kommt, dann mache ich mir Gedanken und suche etwas aus - mit der Chance, einen Volltreffer zu landen, und dem Risiko, danebenzuliegen.Geändert von Marta-Agata (10.09.2021 um 00:48 Uhr)
-
10.09.2021, 00:03
AW: Geldgeschenke - wieviel ist ZUWENIG?
Nur über Gruppen und dann schenkt die Gruppe gemeinsam was.
Sehr praktisch. Ersten kommen da ganz andere Summen zusammen und man kann was schenken, was die Leute sich nicht mal eben so kaufen, und zweitens, irgend jemand kennt immer die Hochzeitenden gut genug.
Wie du sagst:
für Beteiligungen.
War irgendwie leichter früher mit den Hochzeitstischen, als die Leute noch nicht zwei komplette Hausstände hatten, wenn sie heirateten ...** Moderatorin im Sparforum, und in "Fit und Sportlich"**
** ansonsten niemand besonderes **
-
10.09.2021, 06:39
AW: Geldgeschenke - wieviel ist ZUWENIG?
Ja, gibt es hier auch.
Aber von welchem *Zeug* (in Bezug auf Geschenke) ist denn hier die Rede?
Und vor allem von welchem Umfang?
Ich kenne es tatsächlich nicht, von Geschenken derart überfrachtet zu werden, dass ich theoretisch einen Container bestellen könnte. Ist einfach nicht meine Realität.
Die Idee, dass eines meiner Kinder seine Hochzeits-Geschenkliste in meine kompetenten ;) Hände legt finde ich auch eher skurril.
OT hier - aber Seifenstücke im Schrank, sparsam dosiert, machen einen guten Job :).

Kannst Du mal ein Beispiel nennen?
Obwohl ausdrücklich keine Geschenke außer Geld gewünscht sind??kann ich doch nachfragen und eben sagen, dass ich kein Geld schenke, sie sich aber gerne etwas wünschen können.
Ich meine das jetzt nicht provokant - aber welche Befriedigung ziehst Du daraus, Dich über explizit geäußerte Wünsche hinwegzusetzen?
-
10.09.2021, 07:13Inaktiver User
AW: Geldgeschenke - wieviel ist ZUWENIG?
-
10.09.2021, 07:49Inaktiver User
AW: Geldgeschenke - wieviel ist ZUWENIG?
Wie kommst du auf das schmale Brett, dass das eine Forderung wäre? Wenn das Brautpaar sich Geld wünscht und ich aus welchen Gründen auch immer kein Geld schenken möchte, kriegt das Brautpaar halt nix und ist glücklicher, als wenn es irgendeinen Schund bekommt, das es nicht möchte.
(Okay, das ist bei mir ein Fall, der niemals bei mir auftreten würde, weil ich den Wunsch des Brautpaars immer respektiere).
-
10.09.2021, 07:58
AW: Geldgeschenke - wieviel ist ZUWENIG?
Ich glaube nicht, dass es um eine zusätzliche Befriedigung geht. Eher darum, im Einklang mit den eigenen Werten zu handeln?
Meine Antwort wäre klar: bitte nichts schenken. Ich freu mich, wenn einfach alle entspannt beisammen sind und keiner sich über Geschenke Gedanken machen muss (vor allem ich nicht).
Ich könnte gut verstehen, wenn jemand halt kein Geld schenken möchte, oder irgendwelche anderen Kategorien aus weltanschaulichen Gründen ablehnt.
Was mich nur stört ist die Unterstellung, ich hätte irgendwie ein ärmeres Leben, wenn ich eine andere Grundeinstellung zu Geschenken habe.
Entspannte Zeit ist das wertvollste in meinem Leben und das grösste Geschenk, das man mir machen kann.
Sachen zum anfassen habe ich genug und ihre Gegenwart stresst mich zunehmend, weil sie mit meinem Streben nach Minimalismus kollidiert, mit dem ich noch nicht ganz im Reinen bin.A man is likely to mind his own business when it is worth minding. When it is not, he takes his mind off his own meaningless affairs by minding other people´s business. - Eric Hoffer







Zitieren


