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  1. User Info Menu

    AW: Geldgeschenke - wieviel ist ZUWENIG?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Meine Kinder bekommen immer Geld zum Geburtstag -
    dann können sie sich damit einen Wunsch erfüllen, oder eine Tankfüllung bezahlen , um uns zu besuchen, oder schön essen gehen etc.
    Nicht Schlimmeres als ein " erzieherisches" Geschenk zu bekommen -
    gilt auch bei Hochzeiten.
    Das mach ich auch so, ansonsten bekommen Leute von mir nur Geld wenn sie in Not sind.
    Los lassen ist einer der besten Geschenke die man sich geben kann.

    Mckenzie

  2. Inaktiver User

    AW: Geldgeschenke - wieviel ist ZUWENIG?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Nur was mich eben stört ist: wenn man davon ausgeht nur das haben zu wollen was man will. Und wenn dann ne eigentlich zu teure Location gewählt wird und man durch das Geld wieder was rein holen will.
    Das ist allein deine Interpretation. Wie gesagt, unsere Hochzeit haben wir komplett alleine finanziert. Von den Gastgeschenken haben wir unsere traumhafte Hochzeitsreise bezahlt, was wir zur Not auch hätten selbst bezahlen können Und an diese Traumreise werden wir uns bis zu unserem Lebensende erinnern. Finde ich persönlich viel besser als ein 3. Toaster.

    Und ja, selbstverständlich will ich nur das haben was ich haben will. Meine Wohnung ist zu klein für Tinnef, den ich nicht brauche.

  3. Inaktiver User

    AW: Geldgeschenke - wieviel ist ZUWENIG?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ja, die im (Uralt-) Eingangspost genannte inoffizielle Erwartung, zusätzlich zum Geschenk noch ein "Eintrittsgeld" von 50 EUR beizulegen, finde ich auch völlig daneben.

    Wenn ich das Geld für eine Hochzeit mit allem Pipapo nicht habe oder sie mir von Eltern nicht geschenkt wird, dann feiere ich einfach weniger aufwändig.
    Sowas kenne ich überhaupt nicht.

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    AW: Geldgeschenke - wieviel ist ZUWENIG?

    Warum wird denn hier "kein Geld schenken" mit dem 3. Toaster, unabgesprochenen Sets von Gläsern und Tassen und mit Tinnef gleichgesetzt?

    Natürlich können auch Sachgeschenke gedankenlos sein - "einfach so Geld" ist aber immer gedankenlos.
    Für mich geht da der Sinn des Schenkens verloren.


    Und zur Frage, ob das Schenken nur für den Beschenkten, die Feier nur für die Gäste (oder nur für das Brautpaar?) ist:
    Schenken, einladen, Gäste haben, feiern - all das sind Elemente von Beziehungen, und damit immer etwas "Beidseitiges".

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    AW: Geldgeschenke - wieviel ist ZUWENIG?

    Zitat Zitat von mckenzie Beitrag anzeigen
    Da bin ich ganz bei Dir, mir würde die Lust vergehen, Gast auf einer Hochzeit zu sein wo man fuer sein Essen bezahlen muss. Gott sei Dank ist mir so etwas noch nie in meinem ganzen Leben passiert.
    Sowas habe ich auch noch nie erlebt. Das einzige, was ich mal hatte, war auf einer amerikanischen Hochzeit, wo man alkoholische Getränke selbst zahlen musste.. da war ich schon leicht irritiert, scheint dort aber normal zu sein.

    (es gab aber zwei Weine zur Auswahl zum Essen)

    Zitat Zitat von mckenzie Beitrag anzeigen
    Mir wäre es peinlich Geld anzunehmen. Geschenke in der Form von Geld zu fordern finde ich auch völlig daneben.
    Wieso wäre dir das peinlich? Ich kenne es ehrlich gesagt gar nicht anders, bzw. war noch nie auf einer Hochzeit, wo nicht die meisten Gäste Geld verschenkt hätten (evtl. plus eine hübsche Kleinigkeit dazu wie ein Olivenbäumchen o.ä.)

    Die Alessi Brotkörbe musste ich erst mal googlen.. ich finde die ganz hübsch, aber es gibt doch unendlich viele, die genauso aussehen und wahrscheinlich nicht mal die Hälfte kosten. Und soo wichtig finde ich Brotkörbe jetzt nicht, dass ich da den qualitativ hochwertigsten bräuchte..

    Ich würde mir zu meiner Hochzeit auch Geld wünschen.

  6. Inaktiver User

    AW: Geldgeschenke - wieviel ist ZUWENIG?

    Zitat Zitat von Marta-Agata Beitrag anzeigen
    Natürlich können auch Sachgeschenke gedankenlos sein - "einfach so Geld" ist aber immer gedankenlos.
    Das sehe ich ganz und gar nicht so.

    Ein großer Vorteil an Geldgeschenken ist: Die Beschenkten können die Beträge zusammenwerfen und sich von der Gesamtsumme etwas Tolles, Größeres leisten, was kein einzelner Gast hätte bezahlen können/wollen.

    Beispiel: ein besonderes Möbelstück, das aus Geldgeschenken zu einem runden Geburtstag finanziert wurde.
    Die Person, die sich das gekauft hat, freut sich seit vielen Jahren darüber und verbindet das Möbelstück mit den Gästen ihrer Feier.

    Oder ein Wochenend-Trip an einen besonderen Ort. Oder eine tolle Kamera. Was das Herz begehrt

    Angenommen, ein Brautpaar lädt 10 Gäste zu seiner Hochzeit ein, und als üblicher Geschenkbetrag pro Gast gelten 50€.
    Warum soll sich das Paar nun zwangsläufig 10 Dinge im Wert von jeweils maximal 50€ wünschen, wenn es eigentlich lieber einen tollen Esszimmertisch hätte?

    Als Gast geb ich gern Geld zu einem größeren Wunsch dazu. Ich kann es trotzdem hübsch und persönlich verpacken, zum Beispiel mit der Lieblingsblume der Braut.

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    AW: Geldgeschenke - wieviel ist ZUWENIG?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Angenommen, ein Brautpaar lädt 10 Gäste zu seiner Hochzeit ein, und als üblicher Geschenkbetrag pro Gast gelten 50€.
    Warum soll sich das Paar nun zwangsläufig 10 Dinge im Wert von jeweils maximal 50€ wünschen, wenn es eigentlich lieber einen tollen Esszimmertisch hätte?
    Dann kann das doch jemand koordinieren - und schon ist es nicht mehr "Geld in den großen Topf".

    Ich habe schonmal für einen runden Geburtstag fast 50 Gäste auf ein Geschenk koordiniert (und das sogar für eine Überraschung, aber wir wussten, dass derjenige einen solchen Wunsch hat).

  8. Inaktiver User

    AW: Geldgeschenke - wieviel ist ZUWENIG?

    Kommt halt drauf an, wie teuer der große Wunsch ist. Sind die Geldgeschenke Anzahlung oder decken sie die Gesamtkosten ab?
    Und: Haben sie schon einen bestimmten Esstisch ausgesucht, oder wollen sie sich erst nach der Hochzeit in Ruhe umschauen?

    Wenn ein konkreter Wunsch existiert und zum Sammelbetrag passt, ist es natürlich perfekt.

  9. Moderation

    User Info Menu

    AW: Geldgeschenke - wieviel ist ZUWENIG?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    […]
    Nur was mich eben stört ist: wenn man davon ausgeht nur das haben zu wollen was man will. Und wenn dann ne eigentlich zu teure Location gewählt wird und man durch das Geld wieder was rein holen will.

    Dann komme ich mir wie ein Automat vor.

    Ich würde mir nie ganz ausdrücklich nur das oder das wünschen. Aber, ich bekomme auch ab und an Geld und freue mich darüber.

    Diese Erwartungshaltung stört mich einfach. Und der daraus folgernde Erfüllungszwang.

    Und was Hochzeiten betrifft: da ist doch wohl immer noch die Feier als solches das Wichtigste.
    Was soll man denn sonst "haben wollen", als nur das, was man will?
    Und indem du unerwünschte Geschenke machst, drehst du den "Erfüllungszwang" um. 'Freu dich gefälligst und sei dankbar, denn ich habe dir das geschenkt. Wertschätze und halte die Gabe in Ehren bis an dein Lebensende!' Finde ich, da emotional befrachtet, wesentlich unangenehmer als der Wunsch nach Geld, denn der ist einfach zu erfüllen, tatsächlich einfacher als sich irgendein Geschenk auszudenken, das im Zweifel doch nichts ist.

    A propos Geld und begrenzte Mittel. Wenn man nicht viel hat, ist doch auch ein kleiner Betrag gut und kann sehr persönlich vergeben werden. Das Paar wünscht sich Geld für die Hochzeitsreise nach Venedig? Kurze Internetrecherche und dann verschenkt man 10-20€ mit dem Hinweis, dass es in Straße X den besten Espresso/den leckersten Bäcker/die besten Pralinen der Stadt gibt und dass du sie dorthin einlädtst. Oder so. Fände ich persönlich schön.

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    […]

    […]Und wenn dann ne eigentlich zu teure Location gewählt wird und man durch das Geld wieder was rein holen will.
    […]

    Und was Hochzeiten betrifft: da ist doch wohl immer noch die Feier als solches das Wichtigste.
    Man könnte da einen Zusammenhang vermuten

    Also ich sage nicht, dass die prunkvolle Hochzeit auf Pump erstrebenswert ist, aber - damit wäre man wieder beim Mahlgeld-Prinzip - wenn es ums Mitfeiern geht, kann man überlegen, ob man das als Gast auf diese Weise mitträgt. Oder tatsächlich, indem man mittels eines Geldgeschenks dem Paar ein besonderes Extra ermöglicht, das die Feier unvergesslich macht?

    (meine Kürzungen)
    Geändert von lunete (04.09.2021 um 20:20 Uhr)

  10. Inaktiver User

    AW: Geldgeschenke - wieviel ist ZUWENIG?

    Ich stelle mir das gerade bildlich vor. Das Brautpaar wünscht sich einen Echtholz-Esstisch. Die Gäste legen zusammen und kommen zur Hochzeit mit einem Kleintransporter an, die Gäste haben Arbeitshandschuhe dabei und schleppen mit sechs Leuten (natürlich alle in feinem Zwirn) den Tisch in den Festsaal, natürlich mit einer großen Schleife drumherum, schaffen es kaum, den Tisch auf den Gabentisch zu hieven, aber ... ja.... alle sind wahnsinnig glücklich.

    Und nach der Feier fragt sich das Brautpaar, wie sie den Tisch nach Hause transportieren sollen.

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