Ach Mensch, kauf alles bei A L D I, so schlecht ist der Wein da nicht.
Wer nicht kommen will, soll bleiben, wo der Pfeffer wächst. Warum sollt ihr beide für nervige Gäste auch noch Geld ausgeben? Es ist doch eure Hochzeit und wer gern dabei sein will, soll sich auch ein wenig darum bemühen. Lieber ein kleine fröhliche Feier, Hauptsache schön für euch, das ist doch wichtig. Du kannst es nicht allen recht machen. Selbst wenn du alles perfekt geplant hast, wird trotzdem noch was schief gehen. Da hilft nur lächeln - und weitermachen. Man kann nicht alles vorhersehen.
Ich habe mir auch so viele Gedanken gemacht und meine Schwiegertochter hatte so ihre Vorstellungen und war irgendwann genervt. Und dann war doch alles schön und die kleinen Pannen haben wir auch gemeistert, mit fast 100 Gästen.
Antworten
Ergebnis 11 bis 20 von 21
-
16.07.2008, 22:16
AW: Der Planungspannen - Ausheulfred
-
22.07.2008, 15:01Inaktiver User
AW: Der Planungspannen - Ausheulfred
Der Schwester würde ich ein hübsches Umhängeschildchen basteln worauf steht "Ich bin NICHT die Braut". Natürlich darf sie es schon vorher sehen!
Ich dachte wir hätten Pannen, aber ihr seid schon besonders gut. Wusste gar nicht, dass so viel passieren kann.
-
23.07.2008, 10:36Inaktiver User
AW: Der Planungspannen - Ausheulfred
Es geht weiter!!
Wir haben endlich Pastor erreicht und die Uhrzeit festgemacht, und haben auch einen Termin fürs Vorbereitungsgespräch bekommen.
(Kann mir jemand erzählen, wie son katholisches Ehevorbereitungsseminar eigentlich aussieht??)
gestern hab ich selbst Bockmist gebaut, der aber schnell wieder behoben war:
bestimmt über eine Stunde am Layout für das Innenleben unserer Einladungen gebastelt, mit Spaltenformaten schöne Klappkärtchen im Hochformat gestaltet, dann unsere gekauften Karten rausgekramt, die aber doch querformat hatten...
Die Tante heiratet jetzt tatsächlich genau einen Tag vor mir, und meine Oma sowie meine andere Tante (die bei der 1. tante Trauzeugin ist) haben abgesagt.
Dumm gelaufen. Ich unterstelle ihr nicht einmal absicht - weil sie weit ab vom rest wohnt, hat sie sich in erster Linie nach dem Urlaub ihrer Schwester und Trauzeugin gerichtet, und hatte nur noch ein enges Zeitfenster, in dem es überhaupt ging.
Was den Familienkrach mit dem Onkel angeht: HILFE! Der Junge hat sich ziemlich ins Abseits geschossen, egal ob er jetzt noch stress macht oder nicht, alle die können gehen freiwillig lieber ins Hotel.
In sachen Tischornung müsste er nun eigentlich einen katzentisch in der Garderobe bekommen, wenn ich die Wünsche der anderen Gäste berücksichtige. (die schon an mich herangetreten sind um mir zu sagen "bitte ganz weit weg von dem.").
Wieder ausladen ist nicht. Wir ahben am Anfang vorgenommen, ganz klare regeln aufzustellen, und bvon beiden seiten gleichermaßen bis zu einem bestimmten Verwandtschaftsgrad einzuladen, extra damit wir ne ganz simple Begründung haben, warum denn jetzt x eingeladen ist und nicht y....
Schwesterchen zieht freiwillig was anderes an, haben wir klären können. (jetzt hat sie mir sogar angeboten, fürs Standesamtkleid mal ihre Brautschuhe zu probieren, haben aber nciht so gut gepasst wie die fürs richtige Kleid.
)
@Jogni
Wein ahben wir, nur mit dem Sekt machen meine Eltern das übliche bohei, ob und wie sie nun am besten ihre beiden sehr unterschiedlichen Töchter 100% gleich behandeln... Das ganze is schon weder ein Thema für sich.
-
24.07.2008, 00:28
AW: Der Planungspannen - Ausheulfred
Wenn du lachen magst, kannst du dir den Film mit Robin Williams anschauen "Lizenz zum heiraten".
Zitat von Inaktiver User
Der Pfarrer wird euch die Inhalte/Prinzipien einer christlichen/katholischen Ehe erläutern und fragen, ob ihr dem zustimmt. Das kann er pro forma in 5 Minuten abwickeln...
oder...
er erwartet, dass ihr als Paar lang und ausführlich euren frommen Lebensstil beschreibt, und erklärt, dass eine Scheidung niemals in Betracht kommt und ihr eure Kinder auch taufen lasst und zu guten Christen erzieht - somit weiß der Priester, dass ihr euch ernsthaft mit der Ehe und dem Sakrament derselbigen beschäftigt habt und einer Eheschließung nichts mehr im Wege steht.
Wahrscheinlich wird er mit euch auch noch den Ablauf des Gottesdienstes, Auswahl der Kirchenlieder und Fürbitten etc. abklären.
Mein Mann ist evangelisch und als wir das Gespräch mit dem kath. Priester hatten, war er im Vorfeld auch irgendwie nervös (der Gute hat wohl befürchtet zwangskonvertieren zu müssen.)
Hypathia, keine Sorge, es wird sich alle regeln.
Natürlich ist es schon schade, dass die Oma nicht kommt...
Aber der Rest wird sich regeln, ganz sicher.
Ich warte auf HP VII, Teil 2.
-
24.07.2008, 09:00Inaktiver User
AW: Der Planungspannen - Ausheulfred
ich verstehe überhaupt nicht wie jemand überhaupt auf den gedanken kommt, sein brautkleid bei einer anderen hochzeit vorzuführen??? ich habe das auch mal erlebt, die braut war ganz schön stinkig, weil eine freundin ein langes weisses kleid anhatte...vorher nicht angekündigt...sie konnte es einfach nicht verknusen an diesem tag NICHT im mittelpunkt zu stehen! naja ...die freundschaft hat sich dann auch erledigt...da gabs aber auch noch ne vorgeschichte mit dem bräutigam;-)
bei all dem stress...zeigen menschen dann auch ihr wahres gesicht! ;-)
-
24.07.2008, 10:36
AW: Der Planungspannen - Ausheulfred
Ich.....
Zitat von Inaktiver User
*ganz kleinlaut in der Ecke verkriech*
Dazu gibt es aber natülich auch eine Geschichte. Ich habe in einem rosafarbenen, knielangen Seiden-Sommerkleid geheiratet.
Eine Woche später heiratete ein (mittlerweile) befreundetes Paar ganz groß und in weiß in der Frauenkirche.
Mein Mann wohnte zu der Zeit in Dresden, ich nicht. Ich bin also mit zwei unterschiedlich wettertauglichen Outfits angereist, geplant war nur, dass wir der Trauung beiwohnen und gut.
Ich kannte das Paar bis zu dem Abend ihrer standesamtlichen Trauung (zwei Tage vor der kirchklichen) nicht, aber die Braut verstand sich so gut mit mir, dass sie, nachdem ein anderes Paar kurzfristig absagen musste, UNS einludt. Eigentlich war für die Feier Abendgarderobe angesagt, aber woher hätte ich binnen 24 Stunden ein Abendkleid hernehmen sollen???
Ich habe gefragt, ob ich in meinem Brautkleid kommen dürfte, ich sei ja nicht darauf eingestellt gewesen und nachdem es rosa war, es ja auch nur deswegen auffallen würde, weil ich möglicherweise die einzige sei, die nicht in "lang" käme. Und weil ja viele Leute von den Fotos wussten, dass es mein Brautkleid war. "Alle kein Problem, ich will Euch dabei haben" sprach die Braut, ich zog das Kleid an und die Party war richtig gut.
Aber das ist ja nun auch eine ganz andere Konstellation gewesen als bei Hypathia und ihrer Schwester! Die Kombi hätte ich auch ziemlich frech gefunden!
-
24.07.2008, 10:44Inaktiver User
AW: Der Planungspannen - Ausheulfred
ist ja längst geklärt, die Sache mit dem Kleid...
und wenn sie es getan hätte: da ihre kirchliche Trauung für nächstes jahr noch aussteht, hätte ich sogar gelegenheit gehabt, mich zu revanchieren.
Und je nach Jahreszeit kann es auch so durchaus dazu kommen, dass ich da z.B. mein rotes Standesamtkleid tragen werde.
-
24.07.2008, 11:01
AW: Der Planungspannen - Ausheulfred
Ich persönlich fände das okay - es wird ja nicht "brautig" aussehen. Hätte das Kleid Deiner Schwester brautmäßig ausgesehen? Du schriebst nur von "weiß mit schwarzen Applikationen".
Zitat von Inaktiver User
-
24.07.2008, 11:10Inaktiver User
AW: Der Planungspannen - Ausheulfred
jepp - Baiserhäubchen mit schwarzen Strassblumen drauf.
(mein rotes ist ein knielanges Petticoatkleidchen.)
-
24.07.2008, 11:59
AW: Der Planungspannen - Ausheulfred
Klingt sehr hübsch!
Zitat von Inaktiver User


Zitieren
