das sehe ich anders - heiraten ist nicht nur eine Herzensangelegenheit.
klar sollte das Herz JA sagen - aber dazu brauche ich keine Heirat.
Heiraten ist eine Entscheidung - bzw. sollte es für mich zumindest sein - das hat vor allem mit dem Wollen zu tun.
man verspricht ja etwas.
und die Frage wird beantwortet mit "JA, ich WILL", und nicht mit "JA, ich werde Dich ewig lieben".
und warum soll ein ehrliches "JA, ich WILL" weniger wert sein, wenn einer signalisiert hat, dass er nicht beim Partner bleiben wird, wenn der sich nicht in diesem umfassenden Sinne auf ihn einlässt?
warum darf es da keinen - von einem angestoßenen - Klärungsprozess geben?
das ist mir zu romantisch und unrealistisch märchenhaft.
nicht unbedingt eine gute Voraussetzung für eine Ehe.
Ehen werden vielleicht im Himmel geschlossen - aber auf Erden gelebt.
Gruß, Leonie
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Thema: Andeutungen wg. Hochzeit
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29.04.2009, 15:58Inaktiver User
AW: Andeutungen wg. Hochzeit
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29.04.2009, 16:37Inaktiver User
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29.04.2009, 22:28
AW: Andeutungen wg. Hochzeit
Leonie, ich bin entsetzt.

In Deutschland wird einfach nur "Ja" gesagt - oder in der Kirche noch "ja, mit Gottes Hilfe", "ja, ich will" wird immer nur in englischen Filmen in der Synchronisation gesagt, weil das halt besser zum "yes, I will" passt, als ein Ja und noch ein bißchen stummer, zuckernder Mund. Auch wenn es inhaltlich nicht das Gleiche ist (das englische gefällt mir da besser).
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30.04.2009, 00:16Inaktiver User
AW: Andeutungen wg. Hochzeit
ich schaue keine synchronisierten, englischen Schnulzen.
darauf bezieht sich das nicht.
ich habe gar nicht JA gesagt - sondern den ganzen Spruch selber - und darin kam ein "ich verspreche ... " und ein "ich will ... " vor.
und die Frage beim Standesbeamten fängt doch auch mit "Wollen Sie ... ?" an, oder ?
und da antwortet man "JA".
was ich sagen wollte - es geht um die Entscheidung und das Wollen.
Gruß, Leonie
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30.04.2009, 09:12Inaktiver User
AW: Andeutungen wg. Hochzeit
Ich fühle mich nicht unwert ohne Trauschein, aber grad neulich wurde es mir bei einem Treffen mit der erweiterten Verwandtschaft meines Partners wieder mal vor Augen geführt, dass eben doch ein Unterschied gemacht wird: ich sieze meine Schwiegereltern in spe noch, obwohl wir mehrmals pro Monat zusammentreffen, sie bei uns zu Abend essen oder wir mit ihnen ausgehen oder sie besuchen. Die Schwägerinen meines Partners (und die Ehepartner seiner Schwesterrn) duzen ihre Schwiegereltern, sie sind ja verheiratet. Ich hingegen als Unverheiratete gehöre eben nur am Rande zur Familie.
Ein Paar kann noch lange keinen Unterschied zwischen unverheiratet oder verheiratet machen (wollen), wenn das Umfeld ihn macht, muss es ihn ausbaden. Dies kann besonders für die Person ungemütlich sein, die eigentlich heiraten möchte.
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30.04.2009, 09:40Inaktiver User
AW: Andeutungen wg. Hochzeit
Was mich mal interessieren würde. Wie gehen die hier noch unverheirateten Paare damit um wenn sie in der Öffentlichkeit bzw. eben bei Fremden für ein Ehepaar gehalten werden und z.B. man als Frau mit dem Nachnamen des Mannes angesprochen wird.
Berichtigt ihr das gleich oder lasst das so stehen?
Also bei mir gab es es Ende letzten Jahres die Situation, dass ich beim Autokauf meines Liebsten mit dabei war und der Autoverkäufer mich automatisch als seine Frau bezeichnet hat und mich dann auch so angesprochen hat.
Ich weiß nicht aber irgendwie fand ich nicht den richtigen Zeitpunkt das zu berichtigen. Das hätte so komisch geklungen:
Nein wir sind nicht verheiratet...
Na ja rausgekommen ist es dann letzten Monat als ich im gleichen Autohaus meinen neuen Wagen beim gleichen Verkäufer bestellt habe und der nette Herr gleich den Nachnamen meines Freundes eintragen wollte und ich dann dazwischenfunken musste.
Kam mir da auch ein wenig doof vor, da der arme Kerl ja de ganze Zeit davon ausgegangen ist, dass mein Freund und ich verheiratet sind. Und wenn mein Partner mal alleine dort war immer ein freundliches: Grüßen Sie ihre Frau kam.
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30.04.2009, 09:43Inaktiver User
AW: Andeutungen wg. Hochzeit
So wie der Mann muss man ja aber auch nicht unbedingt heißen, auch wenn man verheiratet ist.
Ich fände das jedenfalls arg übergriffig, gleich davon auszugehen, dass man erstens verheiratet ist und zweitens selbstverständlich den Namen des Mannes angenommen hat. Und das obwohl ich das getan hab - noch gruseliger wird es nur dann noch, wenn auf Briefen Familie Mannvorname Mannnachname oder gar Herr und Frau Mannvorname Mannnachname steht.
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30.04.2009, 09:53
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30.04.2009, 09:53
AW: Andeutungen wg. Hochzeit
Ich bin ja auch verheiratet, habe aber meinen Namen behalten. Kann dann schonmal passieren dass ich (letztens vom eismann Lieferanten
) mit dem Namen meines Mannes angesprochen werde oder auch umgekehrt er mit meinem.... wir korrigieren das meist nicht, Leute die uns näher kennen wissen wie wir heißen. Wir sehen das nicht so eng.
Wäre ich aber nicht verheiratet würde ich das schon richtig stellen...man wird doch dann auch anders vorgestellt "das ist meine Freundin - Frau xy" - oder?
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30.04.2009, 10:03Inaktiver User



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