Ich denke ein Ultimatum macht erst sinn wenn sich die Angelegenheit schon jahre hinzieht und der liebste einfach nicht in die gänge kommt
auch glaube ich, dass es immer auf den typ mann ankommen. wenn man ihm klar und deutlich zu verstehen gegeben hat, dass man gerne heiraten möchte aber von seiner seite eben absolut nichts kommt, ist eine ordentliche aussprache bestimmt nicht verkehrt
aber gleich eine trennung in betracht ziehen?
sicher sollten sich die lebenspläne von beiden doch decken aber wegen der hochzeitsfrage die beziheung in frage stellen?
es sind immer die zwei seiten der münze
auf der einen seite liebt man den menschen und wünscht sich eine hochzeit und daraus natürlich auch eine gemeinsame zukunft aber auf der anderen seite ist man auch enttäuscht wenn sich der partner auf diese verbindlichkeit nicht einlassen will...
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Thema: Andeutungen wg. Hochzeit
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29.05.2008, 13:44Inaktiver User
AW: Andeutungen wg. Hochzeit
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29.05.2008, 13:46Inaktiver User
AW: Andeutungen wg. Hochzeit
ich sehe den Sinn in einem Antrag zwar nicht (das habe ich oben geschrieben) - aber wenn es um ein bisschen Romantik geht, ist dagegen ja nichts einzuwenden.
Zitat von Inaktiver User
Was ich aber hier lese, sind Redeverbote.
Entweder selbstauferlegt - denn er soll ja wie im Märchen ...
Oder vom Mann auferlegt ... denn er will in seinen jahrelangen Überlegungen, wie er denn nun einen Antrag macht, nicht gesört werden.
Und über dieses wichtige Thema nicht fortlaufend (im Sinne von "immer wieder") zu sprechen und das noch nicht einmal zu dürfen - das finde ich ganz ganz schlecht.
Es geht ja nicht nur um das "Ob". Es geht um das Eheverständnis, was das bedeutet und was sich dann ändert, auch irgendwann um das Wie, etc.
die Lösung ist ganz einfach - hör auf zu spekulieren.Ich finde dieses Spekulieren über einen möglichen Antrag langsam nur noch dämlich.
WAS ist geklärt? Nichts - bzw. ganz ganz wenig.Mein Freund und ich haben zu Anfang der Beziehung abgeklärt dass wir irgenwann mal heiraten wollen ->> also alles klar er wäre ein möglicher Kandidat
Aber warum muss dann das Thema ständig aufflammen?
Das ist das Problem!
Es ist im Grunde alles geklärt und doch nichts.
Und "prüfst" Du denn auch? Nicht in dem Sinne, dass Du jeden Tag einen Test mit ihm machst - aber durchaus in dem Sinne, dass Du nicht nur auf einen Antrag wartest, sondern Dich auch immer wieder fragst, ob Du wirklich (mit Herz und Kopf) mit diesem Menschen die nächsten Jahrzehnte verbringen möchtest und sicher bist, in jeder (!) Situation einen gemeinsamen Weg zu finden?
Merkst Du, wie Du jetzt auch noch ihm ein Redeverbot erteilst?Denn mit seinem Gerede über mögliche Orte, Gäste oder div. Spielchen etc. macht er mich ganz wirr im Kopf.
Ja es ist ja schön, dass er dann sagt WENN wir heiraten...
Kann er trotzdem nicht einfach den Mund halten und mich irgendwann mal ordentlich fragen?
Er hat das Bedürfnis darüber zu sprechen - und Du würgst das ab.
Sprich lieber mit ihm über das Eheverständnis, über Kinderwunsch, über Möglichkeiten der Arbeitsaufteilung, Finanzen in der Ehe, ... , aber konzentrier Dich weder auf einen Antrag noch auf die Gästeliste.
Es gibt noch ziemlich viel zu klären - warum hast Du das große Bedürfnis, das zu verdrängen?
Gruß, Leonie
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29.05.2008, 13:47Inaktiver User
AW: Andeutungen wg. Hochzeit
Das mit den Verlobungsringen sehe ich nicht so eng. Man kann sie ja auch gemeinsam aussuchen, so geht man wenigstens auf nimmer sicher, dass sie auch beiden gefallen.
Romantik ja aber nicht zuviel kitsch... Der Mann zückt die Ringschachtel, klappt sie auf, drinnen funkelt ein kleines Vermögen und mit einem siegerlächeln auf dem Gesicht kommt die alles entscheidene Frage: Willst du meine Frau werden?
Neeee, muss doch gar nicht sein.
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29.05.2008, 13:48Inaktiver User
AW: Andeutungen wg. Hochzeit
Ihr wisst, dass Verlobungsringe bei uns in D keine Tradition haben und eigentlich unüblich sind?
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29.05.2008, 13:50Inaktiver User
AW: Andeutungen wg. Hochzeit
Zitat von Inaktiver User
Weisst du, eine Verlobung ist wirklich etwas Tolles. Schade, dass sie so unpopulär geworden ist.
Verloben kann man sich ja schon relativ rasch nach dem Kennenlernen. Bei uns, wie gesagt, war es ein halbes Jahr. Man hat sich etwas versprochen, nämlich zu prüfen, ob man sich heiraten möchte. Und für mich war nach der Verlobung irgendwie der Druck verschwunden, möglichst bald heiraten zu wollen. Ich konnte diese Zeit so richtig geniessen. Dass wir beide einen Ring am Finger hatten, habe ich auch genossen. Und wäre es anders gekommen, hätten wir die Verlobung mit relativ wenig Aufwand (ausser dem emotionalen) rückgängig machen können.
Für mich ist eine Verlobung ein wirklich schönes Mittelding zwischen der Unverbindlichkeit von "nur eine Beziehung haben" und der Verbindlichkeit einer Heirat.
Mit einer Verlobung kann ich meinem Partner auch zeigen, dass ich ihn heiraten möchte, dass ich aber noch prüfen muss, ob dieser Entscheid im Alltag stand hält und von Dauer ist.
Und noch ein Vorteil einer Verlobung: die Frau ist ja meist schneller als der Mann, wenn es ums heiraten geht. Dies war sogar bei meinem Ex-Mann und mir so und mein Ex-Mann war für sein Alter (damals Anfang 20) ein absoluter Heiratsbefürworter. Die Verlobung hat dann quasi mir die gewünschte Verbindlichkeit gegeben und meinen Ex-Mann nicht unter Druck gesetzt, möglichst bald heiraten zu müssen.
Keine Ahnung, ob es überhaupt noch Männer gibt heutzutage, die sich verloben und ob mein aktueller Freund dies überhaupt möchte. Wirklich schade.Geändert von Inaktiver User (29.05.2008 um 13:56 Uhr)
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29.05.2008, 13:54Inaktiver User
AW: Andeutungen wg. Hochzeit
Also für mich ist ein Verlöbnis das verbindliche Versprechen, den anderen zu heiraten. Prüfung findet doch eher vorher statt.
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29.05.2008, 13:56Inaktiver User
AW: Andeutungen wg. Hochzeit
Zitat von Inaktiver User
Leonie, wie war das denn eigentlich bei dir? Du hast keinen Heiratsantrag bekommen? Oder wie?
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29.05.2008, 13:56Inaktiver User
AW: Andeutungen wg. Hochzeit
ich habe mich in den letzten wochen oft gefragt wie es wohl weitergehen wird mit mir, meinem freund und unserer beziehung
Zitat von Inaktiver User
natürlich mache ich mir darüber gedanken
bisher habe ich nichts endecken können, was mich dermaßen stört und unsere beziehung gefährden könnte
wir ergänzen uns gut
wir verstehen uns
wir beziehen den partner in alles mit ein
wir reden über (fast) alles ...
sicher gibt es einige kleine macken - aber die hat jeder mensch und mit denen kann und muss man dann auch leben
ich kann ihn mir gut als vater vorstellen
als ehemann
ich möchte genau diesen menschen für den rest meiner tage oder auch seiner an meiner seite haben und ich hoffe, dass er das auch so sieht wie ich
so nun zu dem anderen:
ich bin der meinung entweder er WILL mich heiraten, dann soll er mich auch ordentlich fragen oder wir lassen die ganze diskussion darüber
wir haben über unsere vorstellung von zukunft gesprochen, wir wissen was wir wollen
alles andere verletzt mich nur in gewisser weise
weil ich mir hoffnungen mache und es vielleicht doch gar nicht so wird wie ich es mir wünsche oder vorstelle
bisher habe ich ihm auch weder den mund verboten noch ihm gesagt wie sehr mir das zu schaffen macht...
es sind nur die gedanken in meinem kopf
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29.05.2008, 13:58
AW: Andeutungen wg. Hochzeit
Hallo Indian Summer,
Zitat von Inaktiver User
ich glaube, hier ist der Sinn der Verlobung ein wenig abhanden gekommen. Eine Verlobung ist bereits ein rechtsgültiges Eheversprechen. Geschenke, die in der Verlobungszeit gemacht werden, können bei Nichtzustandekommen der Hochzeit zurückgefordert werden. Auch wenn einer der Partner die Hochzeit platzen lässt, können anteilig Kosten für bereits gemachten Aufwand eingefordert werden. Also es ist nicht nur das Prüfen, ob man will. Das sollte schon vor dem Antrag sein.
Zum Thema Verlobungsring:
Ring im Internet raussuchen; Link kopieren, an den Liebsten schicken (Ringgröße nicht vergessen)
Hach - wie romantisch
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29.05.2008, 14:00Inaktiver User
AW: Andeutungen wg. Hochzeit
Zitat von Inaktiver User
Nein, so war das früher nicht gedacht. Die Verlobung war früher dazu da, sich zu versprechen, dass man heiraten will, aber auch zu prüfen, ob man wirklich zusammenpasste. Quasi "ich möchte dich heiraten, wenn es mit uns gut läuft und wir beide das auch nach einer bestimmten Frist noch wollen".
Eine Verwandte ist in einen anderen Kulturkreis ausgewandert. Dort verlobt man sich nach wie vor. Die Verlobungszeit dauert dann etwa ein Jahr bis zwei und stellt man fest, dass man nicht zusammen passt, geht man eben wieder auseinander. Es ist auch die Zeit, in der ein Mann dann im Haus der Eltern seiner Verlobten ein- und ausgehen darf.


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