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  1. Moderation

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    AW: Kirchliche Trauung: Formular C

    Zitat Zitat von sensuality
    Hallo, das mit dem Erziehen im Christlichen Sinne stimmt. Mein Göga und ich sind gemischtkonfessionell, er katholisch, ich evangelisch.
    Mir ist mein Glaube sehr wichtig, ihm eher weniger, dennoch haben wir katholisch geheiratet (dauert zu lang zum erklären). Bei diesem Vorgespräch erläuterte mir der Dekan, dass die katholische Kirche eine gemischt-konfessionelle (auch kath-moslem/jude/buddhist)Ehe nur dann akzeptiert, wenn unterschrieben wird, dass die aus der Ehe entsprungenen Kinder im christlichen Sinne erzogen werden.

    Es wird zwar von den Pfarrern gewünscht, dass die Kinder kath werden, ist aber keinerlei verpflichtung, nur der christliche Hintergrund zählt. Übrigens, mein Traupfarrer hat sogar für uns eine Brautmesse gehalten, was offiziell auch nicht gewünscht wird, bei gemischt-konfessionellen...
    Vielen Dank, Sensuality.
    Jetzt weiß ich mehr

    LG
    Lunete

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    AW: Kirchliche Trauung: Formular C

    Ich hatte erst letztens Traugespräch mit einem katholischen Pfarrer, mein Freund evangelisch, ich katholisch.

    Uns war es eigentlich egal, welche Konfession, aber die katholische Hochzeit ist halt noch eine Spur kitschiger, und deswegen haben wir gesagt, Hochzeit katholisch, und wenn wir mal Kinder haben, werden die evangelisch getraut, weil uns die Evangelen doch ein bißchen liberaler erscheinen.

    Nachdem wir mit dem Pfarrer fast den ganzen Vorbereitungsbogen durchgegangen sind (" Das Mindestalter für eine katholische Trauung haben sie defintiv erreicht, liegt ja auch bei 12 Jahren bei Frauen und 14 Jahren für Männer" oder "Wenn sie wissen, dass sie keine Nachkommen bekommen wollen oder können, müssen sie das jetzt sagen, dann darf ich sie nicht trauen") kam dann doch am Ende der Satz: "Versprechen Sie, dass sie ihre Nachkommen katholisch taufen und erziehen?"
    Ich ganz ehrlich :"Die wollen wir eigentlich evangelisch taufen lassen"
    Pfarrer:"Hier steht noch, nur wenn das ihr Ehe nicht ernsthaft gefährdet.
    Wenn sie es mir also heute versprechen, und sie bekommen irgendwann Kinder, und eine katholische Taufe würde ihre Ehe ernsthaft gefährden, gilt das nicht. Und eine Gefährdung liegt ja immer im eigenen Ermessen"
    Ich:"Na gut, dann verspreche ich das heute"
    Pfarrer:" Gut, dann sind wir fertig mit dem Schreibkram, wollen sie noch einen Kaffee?"

    War also ganz easy, deswegen würde ich mir nicht so viele Gedanken machen.
    Auch der Katholizismus hat ja auch noch seine Schlupflöcher: Zur Not versprichst du es einfach, gehst dann beichten und kommst trotzdem in den Himmel

  3. Moderation

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    AW: Kirchliche Trauung: Formular C

    Soso Mikka, traut ihr eure Kinder gleich mal prophylaktisch evangelisch

    Spaß beiseite, mir geht es bei der kirchlichen Trauung weniger um den Kitschfaktor.
    Der hängt m.E. eher von der Gestaltung des Gottesdienstes durch das Brautpaar abhängt als von der Konfession...

    Was man an der kath. Trauung evt. als kitschig auslegen kann, ist, dass sie wesentlich bedeutungsvoller (ein besseres Wort fällt mir nicht ein) ist als die evangelische.

    Eigentlich gibt es ja gar keine ev. Trauung. Dort wird lediglich die staatlich geschlossene Ehe gesegnet. Man ist also vor der Zeremonie genau so verheiratet wie hinterher, nur eben plus Segen. Das wird auch in der Zeremonie teilweise betont, z.B. indem die Partner mit ihrem neuen Ehenamen angesprochen werden: "Wir sind heute hier um die Eheschließung von Otto Müller und Lieschen Müller geb. Meier zu feiern".

    Nach kath. Verständnis findet die eigentliche Trauung dagegen erst in der kirchlichen Zeremonie statt.
    Die standesamtliche Trauung ist ein notwendiger und wichtiger Verwaltungsakt, die eigentliche Trauung inkl. der Statusveränderung von ledig zu verheiratet findet erst in der kirchlichen Zeremonie statt.

    Das ist der Unterschied.

    Und um den geht es mir.

    Damit, spätere Kinder evangelisch taufen zu lassen habe ich weniger Probleme. Die konzeptionellen Unterschiede im Großen und Ganzen sind minimal.
    Und wie sie sich trauen lassen dürfen sie sich selbst aussuchen...
    Aber was meine Trauung angeht ist mir der kath. Ritus wichtig. Und zwar eher aus den oben genannten Gründen und nicht nur damit nicht mein blöder Schwiegervater am Ende noch die Trauung zelebriert (der ist ja ev. Pfarrer) - aber da hätte glücklicherweise auch mein Freund so einiges dagegen.
    Und wenn ich eben beides haben kann, kath. Trauung und ev. Kinder, und zwar ohne beichten zu müssen , dann wär' ich froh

    Liebe Grüße
    Lunete

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