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    AW: Familienname??

    Zitat Zitat von Historia02
    Allerdings haben wir noch keine Kinder. Aber wenn, sollen sie eh meinen Namen bekommen. Und wahrscheinlich werde ich viel häufiger mit ihnen beim Arzt sitzen als mein Mann ...
    Genau das war bei uns auch der Grund, dass die Kinder den mütterlichen Namen bekommen und nicht den Väterlichen. Erstens um ein paar Jahrhunderte Patrilinearität auszugleichen , und zweitens weil ich ja doch den Löwenanteil der Arbeit für die Kinder leistete und leiste. Also auch Arztbesuche, Elternsprechtag etc.
    Geändert von Dachziegel (16.05.2008 um 08:22 Uhr)

  2. Inaktiver User

    AW: Familienname??

    Zitat Zitat von orangeplaty
    Es sei denn, die großmütterlichen Gene kommen durch.
    OT + klugscheißmodusan: das ist in mancherlei hinsicht nicht selten; von genen wird gern eine generation übersprungen... hoffen wir mal, dass eure großeltern nett und schön sind
    klugscheißmodusaus: alles gute für die hochzeit + ehe!

    lgS

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    AW: Familienname??

    Ich identifiziere mich sehr stark mit meinem Namen. Das mag bei verschiedenen Menschen ja auch unterschiedlich ausgeprägt sein.
    Ich war 30 Jahre lang Hornilla X. Der Name Hornilla Y hätte gut geklungen, wie meine Trauzeugin anmerkte. Ja, aber ich bin nicht Hornilla Y. Das klingt für mich einfach falsch. Also wurde ich Hornilla X-Y. (Kommt Ihr noch mit?)

    Eine Kollegin von mir, die seit acht Jahren verheiratet ist, findet immer noch, dass ihr Vorname in Kombination mit ihrem neuen Nachnamen zwar gut klingt, aber nach einer fremden Person.

    Andere haben überhaupt kein Problem damit, ihren Namen zu ändern. Ist eben unterschiedlich, und gut, dass es so viele Möglichkeiten gibt.
    Am 3. Juni 2011 kam unsere kleine Maus zur Welt - unser größtes Geschenk!


    Die Liebe trägt unsere Seele wie die Füße unseren Leib.


    Unsere Gedanken und Gebete sind bei Colina und Ticklish und ihren Familien und bei allen anderen Sternenkindern.




    Papa, für immer in meinem Herzen!

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    AW: Familienname??

    Habe mich gerade heute wieder (ein kleines bisschen zumindest) über zwei Briefe geärgert, die an "Hornilla und Herrn Hornilla Y" adressiert waren. So heiße ich nicht.
    (Ich weeeeeiiiiß, das ist haarspalterisch. Ist ja auch nicht so schlimm. Aber irgendwie wurmt es mich doch immer ein bisschen, und dann komme ich mir wiederum albern vor dabei... )
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    AW: Familienname??

    Hallo Maja,

    ich kenne die Situation und habe mich für einen Doppelnamen entschieden.
    Gründe:
    • es sprechen für beide Namen ca. gleich viele Gründe:
    o meiner ist zwar nicht Müller/ Meier/ Schmidt/ Schulze, aber dennoch recht häufig und soweit „nichts Besonderes“; andererseits bin ich nun 35 (zum Zeitpunkt unserer Hochzeit 36) Jahre lang damit herumgelaufen, weiterhin hat er eine positive Bedeutung (ist sehr gegenständlich), die ich irgendwo auch nicht „verlieren“ möchte
    o seiner ist auch nicht „familienexklusiv“, aber um einiges seltener als meiner und auch sehr schön.

    Für die Kombination spricht nun nicht (nur) das Sich- nicht- entscheiden- Können:
    • welcher Name „Familienname“ wird, ist weitestgehend egal, da wir keinen Nachwuchs planen,
    • ich möchte die „namentliche Zugehörigkeit“ zu meiner Ursprungsfamilie nicht aufgeben (wir haben ein enges Verhältnis), möchte aber auch die zu meinem Ehemann in spe herstellen („jeder behält seinen“ wäre uns persönlich (bitte nicht falsch verstehen) auch wieder zu blöd),
    • mein jetziger Name hat lediglich eine Silbe, seiner drei, es ergibt sich daher kein Konstrukt à la „Leutheusser-Schnarrenberger“ .

    An "Frau Geburtsname" hat man sich im Berufsleben ja nun gewöhnt, auch wenn ich früher immer meinte, da müsste meine Mutter hinter mir stehen...
    "Frau NamevonMann" ist ungewohnter und auch irgendwo Schwiemu- und obwohl ich mit ihr keine Probleme habe (aber manchmal vermute, dass da wie bei käuzchen so ein paar Sachen "zuckersüß und hintenrum" laufen), möchte ich doch eher so wie meine Mutter heißen als so wie seine.

    Und eigentlich das Ausschlaggebende: mein Vorname endet und sein Familienname beginnt mit einem fast gleichen „Klang“ (beinahe reimt sichs), beide hintereinander klingt wie gestottert. Wäre nicht meins.
    Viele Grüße,
    amarylle

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    AW: Familienname??

    Zitat Zitat von amarylle
    Und eigentlich das Ausschlaggebende: mein Vorname endet und sein Familienname beginnt mit einem fast gleichen „Klang“ (beinahe reimt sichs), beide hintereinander klingt wie gestottert. Wäre nicht meins.
    Das ist bei einer Bekannten von mir (die völlig ohne auch nur drüber nachzudenken, solche gibt es auch noch, seinen Namen annahm). Ich finde, man kann ihren Namen jetzt fast nicht mehr sprechen - "gestottert" ist richtig ausgedrückt. *gg* NIE hätt ich das gemacht!
    “Sometimes I think the surest sign that intelligent life exists elsewhere
    in the universe is that none of it has tried to contact us.” (aus Calvin & Hobbes)

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    AW: Familienname??

    Hallo,

    auch auf die Gefahr hin, dass ich mit meiner Meinung als Mann virtuell "gesteinigt" werde... :-)

    Sollte meine künftige Frau auf einen Doppelnamen bestehen, würde ich sehr wahrscheinlich die Hochzeit absagen. Das ist für mich ein absolutes NoGo.

    Ich bin ein Mensch, der denkt, dass Traditionen weiter gelebt werden sollen. Denn früher wurde nicht alles falsch gemacht. So bin ich auch der Meinung, dass die Frau den Namen vom Mann annehmen sollte.
    Sollte die Frau berühmt sein und mit ihrem Namen ein bestimmten Bekanntheitsgrad haben (Sängerin, Politikerin) kann ich es verstehen, wenn die Frau den Namen behält, oder der Mann den Namen der Frau annimmt.

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    AW: Familienname??

    Gesteinigt wirst Du nicht, aber die Suche nach der richtigen Frau werden solche Ansichten auch nicht gerade erleichtern.

    Nur weil früher nicht alles falsch war, war aber auch längst nicht alles richtig. Und bei vielen alten Zöpfen wurde es höchste Zeit, dass sie abgeschnitten wurden.

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    AW: Familienname??

    Zitat Zitat von Fanta4_78
    Sollte meine künftige Frau auf einen Doppelnamen bestehen, würde ich sehr wahrscheinlich die Hochzeit absagen. Das ist für mich ein absolutes NoGo.
    Ist '78 dein Geburtsjahrgang? Wie oben schon geschrieben, meine Azubi-Kollegen vertreten die selben Ansichten, woher es kommt, weiß ich nicht?!? (Gut, es ist nochmal ein Unterschied zwischen 20 und 30, das weiß ich natürlich auch ;-))

    Am besten fragst du gleich beim 1. Date, wie die Frau gedenkt, es später mit dem Namen zu halten ;-)

    Mein Ex hat mir auch von vorherein unmissverständlich klar gemacht, dass ich seinen Namen annehmen müsste (obwohl es den wie Sand am Meer gab). Das war für mich ein Grund - wenn auch nur ein kleiner unter vielen anderen - ihn niemals, niemals zu heiraten.

    Ganz laienpsychologisch kommt es mir so vor, als hätte Mann direkt Angst vor Frauen, die ihren Namen behalten wollen ...

  10. Inaktiver User

    AW: Familienname??

    Tja, ich habe freiwillig und gerne den Namen meines Mannes angenommen. Bei so einer Einstellung hätte ich aber wahrscheinlich eher dazu geneigt, auf meinen eigenen Namen zu bestehen.

    Aber wenn sich die konservative Haltung auch in anderen Belangen durchzieht, wären wir wohl eh nicht zusammen gekommen....

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