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    AW: Familienname??

    Ich hatte zu dem Thema mal einen witzigen Traum.

    Vorweg: die Mutter meines Freundes ist auch sehr konservativ, was solche Themen betrifft und mischt sich auch gern ein (so hinterrücks und zuckersüß, leider).

    Zum Traum:

    Es waren die letzten Momente vor der Hochzeit. Ich war sehr nervös und alles war sowieso schon chaotisch usw. Plötzlich stürmt meine Schwiemu auf mich zu und stellt mich zur Rede, warum ich nicht den Namen ihres Sohnes annehmen wolle, das ist Tradition und das gehört sich so und blablabla. Ich sage nur: ich bin schon 32 Jahre Frau X und werde auch in Zukunft Frau X heißen. Und außerdem gefällt mir euer Nachname nicht. Die Schwiemu schaut und wir streiten noch eine Weile.
    Ich ohnehin mit den Nerven am Ende, schau sie an und sage: Du, wenn du wen brauchst, dessen Name du bestimmen willst, dann kauf dir einen Hund!




    Hab ich nach dem Aufwachen meinem Freund erzählt, war ein sehr lustiger Start in den Tag...
    Jedes Ding hat drei Seiten: eine positive, eine negative und eine komische
    (Karl Valentin)




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    AW: Familienname??

    Ich werde meinen Nachnamen behalten (heirate am 30.Mai). Für mich ist er auch Teil meiner Identität und mir war schon immer klar, dass ich ihn niiiiieeeee hergeben würde :). Auch mein Freund will seinen Namen nicht ablegen und deshalb sind wir uns da einig. Die Kinder werden so heißen wie er, aber vielleicht können sie sich ja später noch umentscheiden...*g*

    Und ich finde es überhaupt nicht schlimm, anders als meine Kinder zu heißen. Dass es meine Kinder sind, wird man ja trotzdem rein äußerlich noch erkennen.

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    AW: Familienname??

    Zitat Zitat von Analuisa
    Sorry, dass ich mich schon wieder einmische, obwohl nicht betroffen.

    Dieser Satz, Schokominza, ist für mich wieder ein Beleg für meine These, dass es bei der Namensdiskussion eben in erster Linie nicht um solch seltsame Anliegen wie "der Name soll überleben" geht (das tut er eh nur wenn Nachwuchs da ist, siehe Eteterfon), sondern dass das Denken "der Name des Mannes ist der Wichtigere" immer noch in vielen, sonst vielleicht fortschrittlich denkenden Köpfen fest verankert ist.

    So, und jetzt halt ich meine Klappe
    Da will ich dir gar nicht unbedingt wiedersprechen, mag schon sein daß das allgemeine Denken noch so ist. Von mir aus darf mein Freund das ruhig auch so sehen. Mir geht es darum das mir sein Nachname nicht gefällt und weniger um das weitergeben. Kann ihn aber schon auch verstehen. Man hängt an seinem Namen und er würde es somit gerne sehen wenn dieser weitergehen würde. Zumal er etwas seltener ist als "Müller Meyer " oder "Schmidt".

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    AW: Familienname??

    Zitat Zitat von orangeplaty
    Und ich finde es überhaupt nicht schlimm, anders als meine Kinder zu heißen. Dass es meine Kinder sind, wird man ja trotzdem rein äußerlich noch erkennen.
    Rein äußerlich ? Du meinst optisch ? Also ich kenne sehr viele Kinder die ihren Müttern null ähnlich sehen, sorry.

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    AW: Familienname??

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Jep, also ich würde auch sagen, das ist die schiere Katastrophe von den Ausmaßen eines Weltuntergangs, wenn man der Sprechstundenhilfe sagen muß, mein heiße nicht Müller sondern Meier.
    Das habe ich so nicht gesagt. Aber ich finde es nervig das beim Kinderarzt (oder sonstwo) einfach automatisch davon ausgegangen wird das man genauso heisst wie die Kinder und ich mich somit ständig erklären müßte. Doch das ist eben noch dieses alte Denk-Muster welches noch in vielen Köpfen drinn ist.

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    AW: Familienname??

    Zitat Zitat von Schokominza
    Rein äußerlich ? Du meinst optisch ? Also ich kenne sehr viele Kinder die ihren Müttern null ähnlich sehen, sorry.
    Ja, ich meinte optisch ;). Klar, ich kenne da auch viele Kinder, ich selbst sehe meiner Mutter nicht sehr ähnlich, nur von der Figur her ein bißchen und der sich daraus ergebenden Haltung.
    Aber mein Freund und ich sehen uns etwas ähnlich und bei den Kindern kann dann nichts ganz anderes bei raus kommen. Es sei denn, die großmütterlichen Gene kommen durch.

  7. Inaktiver User

    AW: Familienname??

    Naja,

    ich finde schon dass man es erkennt, wenn Mutter und Kind zusammen unterwegs sind. Nicht unbedingt am Äußeren, sondern auf jeden Fall am Verhllten/Umgang miteinander.

    Mein Sohn heißt auch anders als ich, ich bin aber noch nie gefragt worden ob ich die Tante oder sowas bin.

    Die einzigen, die jemals Probleme gemacht haben, weil mein Mann und ich unterschiedlich heißen, waren die Banken.

    Ich habe sofort eine neue Scheckkarte mit neuem Namen zugeschickt bekommen, als ich meine Heiratsurkunde zwecks Freistellungsauftrag dort hingeschickt habe. Das wieder rückgängig zu machen war ein größerer Akt.

    Viele Grüße
    Fritzi

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    AW: Familienname??

    Zitat Zitat von Schokominza
    Das habe ich so nicht gesagt. Aber ich finde es nervig das beim Kinderarzt (oder sonstwo) einfach automatisch davon ausgegangen wird das man genauso heisst wie die Kinder und ich mich somit ständig erklären müßte.
    Müsste ist aber Konjunktiv ... Heißt das, du befürchtest das oder du hast das schon erlebt?

    Ich bin nun schon 5 Jahre verheiratet und habe meinen Namen behalten, das war bis jetzt kein großes Problem. Die meisten Leuten können sich das sogar merken, wenn man es ihnen ein-, zweimal gesagt hat ;-)

    Allerdings haben wir noch keine Kinder. Aber wenn, sollen sie eh meinen Namen bekommen. Und wahrscheinlich werde ich viel häufiger mit ihnen beim Arzt sitzen als mein Mann ...

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    AW: Familienname??

    Zitat Zitat von Schokominza
    Das habe ich so nicht gesagt. Aber ich finde es nervig das beim Kinderarzt (oder sonstwo) einfach automatisch davon ausgegangen wird das man genauso heisst wie die Kinder und ich mich somit ständig erklären müßte.
    MÜSSTEST Du doch nicht unbedingt erklären, solang es nix zu unterschreiben gibt oder sowas und dann einer (berechtigterweise) nochmal sicherheitshalber nachfragt...

    Ich hätte sicherlich kein Problem damit, wenn man mich (so ich denn verheiratet wäre und jeder seinen eigenen Namen beibehalten hätte) in solchen Situationen z. B. mit "Frau Etesmann" anspricht statt mit "Frau Ete" - das passiert einem doch sogar schon beim normalen Zusammenleben, v. a. am Telefon, wenn einer Herrn Ete sprechen will und mich halt automatisch als "Frau Ete?" anspricht. Was will ich da groß rumerklären... Zuhören is nicht jedermanns Sache - und ich melde mich am Telefon immer mit Vor- und Nachnamen...
    “Sometimes I think the surest sign that intelligent life exists elsewhere
    in the universe is that none of it has tried to contact us.” (aus Calvin & Hobbes)

  10. Inaktiver User

    AW: Familienname??

    Und ständig erklären müsste man sich - wenn überhaupt, ich glaube nicht, dass die das beim Kinderarzt besonders interessiert - wohl auch höchstens einmal, nämlich beim ersten Besuch. Dann steht man nämlich in der Kartei und bei meinem Kinderarzt ist es auch so, dass er seine Patienten recht gut kennt. Gerade mit Babies ist man aufgrund der Vorsorgeuntersuchungen ja doch recht oft in kurzer Zeit da, so dass der Arzt und die Angestellten einen kennen.

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