Du musst überhaupt nichts LeonieZitat von Inaktiver User
Aber ich für meinen Teil komme mit diesem Gedanken besser klar, als im Zweifelsfall meinem Noch-Mann gegenüber zu stehen und zu spüren, wie ich mich verraten und belogen fühle.
Bei euch. Und bei anderen erlaubt gerade die Tatsache, dass eben alles passieren kann die Ehrlichkeit und bringt einen nicht in die Verlegenheit irgendwann dem Partner gegenüber zu treten und sich einzugestehen, dass man niemals etwas versprechen kann, wofür es keine Garantie gibt.Und wir sind aufmerksam für unsere Ehe - gerade das Versprechen, dass es für immer ist, erlaubt, die Dinge zu klären.
Nein, nicht schicksalhaft. Mein "Fäntchen" ist 45 Jahre alt. Ich habe ihm als Kind ewige Treue geschworen. "Fäntchen" ist ein Stoffelefant der heute in einer Kiste unterm Dach liegt. Ich bringe es nicht übers Herz ihn herzuschenken. Nicht weil er heute noch das Wichtigste für mich ist, sondern weil ich mich-so albern es klingen mag- verpflichtet fühle. Und dennoch liegt er in der Kiste, nicht hier im Wohnzimmer.wer "klaut" denn die Liebe?
das wird hier immer so als "schicksalhaft" dargestellt.
Liebe ändert sich, weil wir uns ändern. Und macnhmal ändert sich soviel, dass nichts mehr geht.
Ich habe dieses Versprechen in dieser Form nicht abgegeben. Aber ich habe auch nicht kirchlich geheiratet."Ich nehme Dich, T., zu meinem Ehemann, und verspreche, Dir die Treue zu halten, in guten und in bösen Tagen, in Gesundheit und Krankheit. Ich will Dich lieben und ehren, bis dass der Tod uns scheidet."
Ich für meinen Teil möchte mich minstrels Aussage anschließen:
Einigen wir uns darauf, dass wir uns nicht einig sind![]()
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Thema: Hochzeit warum? Vorteile?
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18.04.2008, 16:55Inaktiver User
AW: Hochzeit warum? Vorteile?
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18.04.2008, 17:05Inaktiver User
AW: Hochzeit warum? Vorteile?
aber wenn Du bei minstrel "Sicherheit" durch "gefühlte Sicherheit" ersetzt, dann wurde von Ariel und Dir doch genau das geschrieben:
Zitat von Inaktiver User
Zitat von Ariel
Zitat von Inaktiver User
noch etwas:
das ist Bekenntnis zur Beziehung - nicht zur Lebenspartnerschaft.Richtig, die habe ich. Das Bekenntnis beginnt bei mir beim Händchen halten in jungen Jahren, beim öffentlichen Küssen, beim Zueinanderstehen wenn es darauf ankommt, beim Zusammenziehen, beim gemeinsamen Eintrag ins Telefonbuch. Das alles ist ein Bekenntnis zueinander und tatsächlich öffentlich.
(die ich Dir gar nicht abprechen möchte - bei Verheirateten gehe ich immer von einer Lebenspartnerschaft aus.
Für mich ist das ja auch nur in wenigen Situationen relevant).
Gruß, Leonie
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18.04.2008, 17:17Inaktiver User
AW: Hochzeit warum? Vorteile?
Nein. Ich habe niemals nicht geschrieben, dass Sicherheit zur Gleichgültigkeit führt, nur das die vermeintliche Sicherheit der Ehe u.U. dazu führen kann, dass man u.U. weniger Beziehungspflege betreibt, weil man sich seines Partners ja so sicher ist. Mit Gleichgültigkeit hat das nichts zu tun. Nur evtl. mit dem Unterschätzen einzelner Faktoren, die zusammengefasst irgendwann zum großen Knall führen können.
Zitat von Inaktiver User
Also wenn wir jetzt ganz genau sein wollen, dann hat gar keiner von uns eine Lebenspartnersachaft, weil man so nämlich eine gleichgeschlechtliche Beziehung nenntdas ist Bekenntnis zur Beziehung - nicht zur Lebenspartnerschaft.
(die ich Dir gar nicht abprechen möchte - bei Verheirateten gehe ich immer von einer Lebenspartnerschaft aus.
Für mich ist das ja auch nur in wenigen Situationen relevant).
Danke *g*
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18.04.2008, 17:19
AW: Hochzeit warum? Vorteile?
Das Argument meinte ich.nur das die vermeintliche Sicherheit der Ehe u.U. dazu führen kann, dass man u.U. weniger Beziehungspflege betreibt, weil man sich seines Partners ja so sicher ist.
Aber inzwischen schwirrt mir auch ordentlich der Kopf.Gefahr im Küchenschrank
Er steht im mittleren Regal,
ganz hinten in der Ecke.
Wann und wie ist ihm egal,
so hockt er im Verstecke.
Er kichert still in sich hinein,
gibt nicht den kleinsten Mucker.
Er ist so listig und gemein.
Der raffinierte Zucker.
Peter Sendtko
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18.04.2008, 17:21
AW: Hochzeit warum? Vorteile?
Vielleicht wäre Nachlässigkeit statt Gleichgültigkeit passender?
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18.04.2008, 17:22
AW: Hochzeit warum? Vorteile?
Wenn man (nicht ich) mit der Ehe eine Entscheidung trifft, die einen lebenslang bindet, kann man das wohl als maximal verbindlich verstehen.Was ich absolut nicht nachvollziehen kann ist wirklich, wieso ständig Unverbindlichkeit angeführt wird
Für jemanden (nicht mich), der das so empfindet, sind andere Formen der Bindung weniger verbindlich. Unverbindlich ist kürzer und handlicher als "weniger verbindlich als maximal verbindlich"
Gefahr im Küchenschrank
Er steht im mittleren Regal,
ganz hinten in der Ecke.
Wann und wie ist ihm egal,
so hockt er im Verstecke.
Er kichert still in sich hinein,
gibt nicht den kleinsten Mucker.
Er ist so listig und gemein.
Der raffinierte Zucker.
Peter Sendtko
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18.04.2008, 17:25Inaktiver User
AW: Hochzeit warum? Vorteile?
Bingo, das gibt ne Waschmaschine
Zitat von Edelherb
Das Wort hat mir gefehlt
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18.04.2008, 17:26Inaktiver User
AW: Hochzeit warum? Vorteile?
Okay, ich bin zu kleinkariert
Zitat von minstrel
aber ich nehms gerade einfach mal mit Humor
Danke für die Aufklärung! Auf den Gedanken wäre ich ehrlich gesagt nicht gekommen.
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18.04.2008, 18:37
AW: Hochzeit warum? Vorteile?
Aber hoffentlich nur eine aufblasbare, sonst wird's hier eng.
Zitat von Inaktiver User
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18.04.2008, 18:49Inaktiver User
AW: Hochzeit warum? Vorteile?
Ist das nicht schon ein Widerspruch? Unbedingt bedeutet eben bedingungslos. Geht man davon aus, dass es Situation gibt, in denen es keine Loesung gibt, ist das ja schon eine Bedingung.
Zitat von Inaktiver User
Leonie & Edelherb:
Geändert von Inaktiver User (18.04.2008 um 18:58 Uhr)


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