Oh je. Jetzt also auch meine Familie. Ich bin im 3. Monat schwanger und wir sind seit 5 Jahren zusammen. Daher möchten wir im April heiraten, eh der Bauch zu dick wird. Da unsere Verwandtschaft super klein ist (bei mir: Mutti und Schwester, nicht reisefähige Großeltern, Tante und Cousine, bei ihm: nicht reisefähige Eltern) möchten wir nur zu zweit heiraten und dann ein Wellnesswochenende machen. Wir sind auch keine 20 mehr und müssen da keine Riesenparty haben. Nun hatte ich meinem Freund zu Weihnachten (vor Bekanntwerden der Schwangerschaft) eine Woche Weimar geschenkt mit Anna-Amalia-Bibliothek. Außerdem werde ich im April 35 und im Juni wollen wir seine Eltern mal einladen, da sie seit Jahren nicht hier waren. Problem: Meine Tante und Cousine laden nun Ende April zu deren 20. Geburtstag ein, 350 km entfernt, (bisher haben wir uns nie zu Geburtstagen eingeladen). Da wir aber noch keinen Termin auf dem Standesamt haben und nicht wissen, wann das sein wird (Urkunden kommen noch) und mir das alles dann ein bisschen viel wird, haben ich denen geschrieben, dass wir uns sehr über die Einladung gefreut haben, aber noch nicht wissen, ob wir können. Dabei habe ich Ihnen eröffnet, dass wir heiraten möchten und die Hintergründe. Darauf kam eine Mail von meiner Tante, in der sie erläutert, dass Anne (ihre Tochter, Einzel-Goldkind) doch sehr enttäuscht sei, dass wir ja auch nicht wissen, wie lange die Großeltern noch gut drauf seien und dass sie mit einem jein nichts anfangen könnten. Im PS stand dann: Warum wollt ihr so hoppla hopp heiraten, seid ihr katholisch? - Da war ich erstmal baff, ich meine, ist denn der 20. Geburtstag ihrer Tochter wichtiger als unsere Anliegen? Kann sie sich denn kein bisschen für uns freuen? War es denn sooooo wenig absehbar, dass wir heiraten wollen? Ich finde das egoistisch und bin echt sauer. Was meint ihr? Wie geht man mit sowas um? Dazu muss man sagen, dass sie ständig von den Erfolgen ihrer Tochter schwärmt, wie hochbegabt sie ist und erzählt von jeder Klausur aus dem Studium und alle müssen sich für deren Werdegang interessieren. Aber wer interessiert sich für uns? Fühle mich irgendwie an den Rand gestellt.
Antworten
Ergebnis 1 bis 10 von 39
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10.03.2008, 11:14
wenn eogistische Familie sich nicht mitfreuen kann
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10.03.2008, 12:33
AW: wenn eogistische Familie sich nicht mitfreuen kann
Hallo Haesin,
ich an deiner Stelle würde meine Hochzeit wie geplant durchziehen.
Rechtfertigen mußt du dich vor niemandem für gar nichts.
Ärgern über die Verwandten bringt dir nichts, freu dich lieber auf deine Hochzeit, den Wellness-Urlaub und euer Baby.
Herzlichen Glückwunsch (zu beidem) sagt
Herbstanfang."Freedom 's just another word for nothing left to loose."
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10.03.2008, 17:27
AW: wenn eogistische Familie sich nicht mitfreuen kann
wenn ich so eine kleine Mini-Verwandtschaft hätte und u.a. aus Gründen, (wer weiß wie lange Oma noch kann) eine feier plane, wäre ich auch traurig, wenn jemand absagt, der im Moment noch keinen richtigen Grund hat. Denn jetzt wo ihr wisst wann die Feier wäre, könnte man das anders planen.
und wenn ihr schreibt, ich wisst noch nicht, ob ihr im April heiratet oder nicht, dann hat das was wirklich vom Hopplahopp.
ach und zu dem was wichtiger ist, der Geburtstag oder die Hochzeit... in diesem Falle würde ich sagen: First come, first serve. eine Hochzeit ist keine Ausrede, wenn sie zeitlich noch variabel ist!
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10.03.2008, 19:11
AW: wenn eogistische Familie sich nicht mitfreuen kann
Herzlichen Glückwunsch zur geplanten Hochzeit und zur Schwangerschaft.
Ich würde mir an deiner Stelle nicht so viele Gedanken um die Verwandtschaft machen...
Warum schreibt eigentlich dir deine Tante und nicht deine Cousine? Die könnte dir doch selbst sagen wenn sie enttäuscht ist dass ihr nicht kommt.
Wenn der Termin auf dem Standesamt auf den Tag fällt und ihr nicht zu dem Geburtstag fahrt, dann macht euch einen schönen Tag und genießt noch die Zweisamkeit.
Und wegen dem Hopplahopp: Mein Mann und ich haben uns letztes Jahr am 1.2. beim Standesamt angemeldet und am 14.2. ganz alleine geheiratet. Wir habe dann Freitags unsere Eltern zum Essen eingeladen und ihnen gesagt dass wir geheiratet haben und dass ich schwanger bin...
Gut wir hatten noch eine kirchliche geplante Hochzeit mit allem im April...aber das Standesamt war auch anders geplant als es von uns dann gemacht wurde. Würde ich aber immer wieder so nachen...
Lass dir kein schlechtes Gewissen machen..
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11.03.2008, 10:01
AW: wenn eogistische Familie sich nicht mitfreuen kann
na moment mal, es geht hier doch nciht darum, dass Haesin alleine heiraten will, sondern dass sie nicht zu der Geburtstagsfeier kommen möchte.
das ist ihr gutes Recht, aber ebenso ist es das Recht der Cousine, traurig darüber zu sein, wenn die einzige Cousine nicht kommt.
Denn für die Cousine ist das ebenso ein wichtiger Tag wie die Hochzeit. Sorry, wenn ich dass so sage, aber ich finde das ganz schlimm, wenn Frauen erwarten, dass ihre Hochzeit auch von allen anderen als non plus ultra angesehen werden.
und wenn ich eine Feier zu einem wichtigen Tag plane, und dann sagt mir jemand, denn ich sehr gern dabei hätte: "Sorry, das wird mir zuviel, vielleicht lege ich meine Hochzeit auf den Termin" dann wäre ich auch enttäuscht, weil eben der Termin für die Hochzeit noch variabel ist!
und das hat nichts damit zu tun, wie Haesin nun ihre Hochzeit feiert!
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11.03.2008, 10:09
AW: wenn eogistische Familie sich nicht mitfreuen kann
Und das ist der Satz der mich stört. Die Cousine hat einen runden Geburtstag, der ist ihr wichtig. Sie will planen und ihn im Kreise ihrer Familie verbringen, mit Großeltern. ja für sie ist es wichtig und dass solltet ihr auch respektieren. hätte ihr vorher gesagt, dass ihr an diesem Tag heiratet, hätte sicher keiner was gesagt, aber nach der einladung zu sagen: "wir wissen noch nicht ob wir irgendwann im April heiraten und das wird uns zu viel." nee, das würde mir auch nicht gefallen, zumal 350km für ein Wochenende keine Entfernung sind.
Zitat von Haesin
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11.03.2008, 11:56
AW: wenn eogistische Familie sich nicht mitfreuen kann
Also ich kann Haesin verstehen! Auf der einen Hand habe ich eine Hochzeit, auf der anderen einen 20sten Geburstag. Also wenn ich meinen 20gsten Geburstag Revue passieren lasse, dann hätte ich auf Besuch meiner Verwandschaft nicht so viel Wert gelegt - eben nur formhalber.
Bei einer Hochzeit ist es etwas anderes.
Also ich kann Haesin wie gesagt da gut verstehen, außerdem glaube ich das nur die Tante traurig darüber ist und nicht die Cousine, sonst hätte sie sich selbst gemeldet!
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11.03.2008, 13:02
AW: wenn eogistische Familie sich nicht mitfreuen kann
warum ist das was anderes? warum nehmen sich Bräute immer so wichtig?
Zitat von 11Uhr06
und nur weil du keinen Wert drauf legst, heißt das doch nicht, dass die Cousine auch keinen Wert drauf legt.
und er geht hier doch auch um was anderes. Die großeltern sind alt und nicht mehr reisefähig. da wird der Geb. eben auch zum Anlass genommen, eine schöne gemeinsame Familienfeier mit allen Verwandten.
Haesin beschwert sich, dass sie an den rand gestellt wird, aber sie macht genau das gleiche, indem sie den Geburtstag als unwichtig abtut, selbst aber noch keine konkreten Pläne hat!
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11.03.2008, 13:05
AW: wenn eogistische Familie sich nicht mitfreuen kann
dito
Zitat von Herbstanfang
hier ist es wirklich wichtiger die eigene Befindlichkeit vornan zu stellen
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11.03.2008, 13:42
AW: wenn eogistische Familie sich nicht mitfreuen kann
Da ihr doch eh noch keinen Hochzeitstermin festgelegt habt und da ihr alleine heiraten wollt (d.h., dieser Termin betrifft nur euch zwei), verstehe ich nicht, warum ihr den Besuch der Geburtstagsfeier schon absagt, weil ihr da vielleicht heiraten wollt.
Ich würde an eurer Stelle zur Geburtstagsfeier fahren und mich freuen, dabei meine Familie zu sehen und an einem anderen Wochenende heiraten.A reader lives a thousand lives before he dies... The man who never reads lives only one.
(George R. R. Martin)
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