nice,
ich verstehe!...männer!
ganz schön happig, was frau da manchmal einstecken muss.
aber wie sugernova schon sagte, geniess dein babyglück und ärger dich nicht mehr zu arg. er hat ja wohl gemerkt welchen bockmist er gemacht hat.
viele grüsse
bb
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29.08.2006, 09:12Inaktiver User
AW: Ich will geheiratet werden...
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29.08.2006, 09:27Inaktiver User
AW: Ich will geheiratet werden...
Wenn er das Thema Hochzeit jetzt garnicht mehr in den Mund nehmen darf, ist das aber auch nicht gerade zielführend, oder ?
Zitat von Inaktiver User
Irgendwie schafft Ihr es gerade, aus einem eher kleinen Problem - (kurzfristig) kalte Füße vor der Hochzeit - ein grundlegendes Beziehungsproblem zu kreieren...
Du erinnerst mich gerade fatal an meine Mutter (= Oberschmollerin vor dem Herrn) ....
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29.08.2006, 18:08Inaktiver User
AW: Ich will geheiratet werden...
Lorelei,
soll sie ihm, wenn er wieder vom Restaurant anfängt, strahlend den frischgebrühten Bohnenkaffee einschenken und strahlen: "Ja, Schatz, alles was Du willst..!"
Scherz beiseite: Zwar mag es kindisch sein, aber JEDE Frau würde sich doch bei so einem Rückzieher angesäuert fühlen (um nicht zu sagen: gedemütigt, wenn sie es dem Umfeld verklickern soll)...
Ich würde eine "laute" Aussprache zwar auch bevorzugen, aber auf eitel Sonnenschein machen würd ich auch niciht.
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30.08.2006, 09:21Inaktiver User
AW: Ich will geheiratet werden...
EBEND !!
Zitat von Inaktiver User
Das sie sauer ist, kann ich absolut verstehen, aber diese Geschmolle finde ich, ehrlich gesagt, kindisch.
Ich bin wirklich ein harmoniebedürftiger Mensch, aber ich würde einen Mann - bildlich gesprochen - umbringen, der erst überall rumerzählt, "wir kriegen ein Kind und heiraten" und dann einen Rückzieher macht ... Das wäre für mich absolut indiskutabel !
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30.08.2006, 11:52
AW: Ich will geheiratet werden...
Huhu,
kann bitte jemand für die begriffsstutzigen Leser unter uns (= me) erklären, warum Bettys Freund unerträglich "unter Druck gesetzt" wird, wenn sie den Wunsch nach Heirat äußert?
Ob jemand heiraten möchte oder nicht ist in meinen Augen Teil des individuellen Wertegefüges und der Lebensplanung. In einer langfristig angelegten Partnerschaft sollte man sich über solche wichtigen Fragen einig sein. Und dazu gehört, dass man darüber reden soll/kann/darf/muss.
Mir wäre es unerträglich, dürfte ich mit meinem Partner nicht darüber reden, was mir im Leben wichtig ist, weil er dann "unter Druck gesetzt wird" und (hach so verständlicherweise) ausflippt. Solche Probleme gehören auf den Tisch und nicht unter den Teppich gekehrt.
Betty ist jetzt auch nicht sooo jung und die Beziehung ist nicht sooo neu, als das dieses Thema nicht mal geklärt werden sollte. Auf sachliche Art und Weise wohlgemerkt. Wenn sich rausstellt, dass er eigentlich gar kein Interesse hat (sie) zu heiraten, dann weiss sie wenigstens woran sie ist und kann für sich über den zukünftigen Bestand der Beziehung entscheiden.
Ich denke auch, dass es wichtig ist mit dem Partner zu besprechen, was man unter "Ehe" eigentlich genau versteht und zuzuhören, was der andere sich darunter vorstellt. Geht es um das Bekenntnis zueinander? Um einen Vertrauensbeweis? Eine Wirtschaftsgemeinschaft? Eine Basis für eine Familie? Um nach außen als Paar erkenntlich zu sein? Die Meinungen gehen ja sogar hier im Forum enorm auseinander.
Hier eine gemeinsame Basis zu finden, halte ich für wichtiger und sinnvoller als ständiges Zaunpfahlwinken a là "Hach, ist dieses Kleid nicht schön?", "Übrigens x und y werden im April heiraten *schmacht*", oder, ganz dezent "Wollen wir nicht mal einen Termin machen?"
LG,
Luni
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30.08.2006, 14:37
AW: Ich will geheiratet werden...
tse
Zitat von Inaktiver User
wenn du jedem Arzt glaubst was er dir erzaehlt dann gute Nacht ....
Ich bin 32 und habe immer verhuetet egal ob die Frau die Pille nahm oder unfruchtbar war habe ich immer einen Gummi benutzt
Wenn man keine Kinder will muss man verhueten und da ich mit Naturmedizin beschäftige weiss ich das die Natur viel schlimmeres wieder regenerieren kann ueber die Zeit....
Was hast du davon wenn er dich widerwillig heiratet weil du ihn erpresst mit Kind im Bauch weil er dich nicht verlieren will....
Und hinterher geht alles in die Brueche ...
Gruss Inno
Gruss euer Inno
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30.08.2006, 15:17Inaktiver User
AW: Ich will geheiratet werden...
Natürlich soll man sich über wichtige Ziele im Leben wie Heiraten und Kinderwunsch einig sein in einer Beziehung, keine Frage.
Zitat von Lunita
Hier geht es aber nicht darum, sondern um das WANN.
Betty möchte jetzt heiraten, Hr. Betty möchte mal heiraten, aber noch nicht jetzt.
Hier herrscht also keine Uneinigkeit über grundsätzliche Ziele, sondern über das wann + wie.
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30.08.2006, 15:25Inaktiver User
AW: Ich will geheiratet werden...
liebe lunita,
danke, danke, danke!
es ist schon ganz schön ärgerlich wenn man IMMER auf seine befindlichkeiten rücksicht nehmen muss oder anderenfalls das große drama hinterher hat. mich fragt ja auch keiner.
um aber etwas richtig zu stellen: ich kenne ihn ja. ich weiß auch, dass er mich sehr liebt und mich EIGENTLICH auch heiraten will. irgendwann!...und dieses IRGENDWANN macht mich narrisch! er kann diesen schritt doch nicht ewig vor sich herschieben...worauf wartet er? sollte ich vielleicht erfahren ob er noch "prüft" und wenn ja, was?
alles nicht so einfach...
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30.08.2006, 17:12
AW: Ich will geheiratet werden...
@Lorelei
Soweit ich es verstanden habe, hat Mr. Betty am Anfang der Beziehung mal den Wunsch nach Heirat geäußert. Ob diese Äußerung nun wirkliche eine Aussage über seine Lebensplanung war oder doch ehr als Ausdruck von Verliebtheit zu werten ist - schwer zu sagen. Zumal das Thema an sich bei ihm ja offensichtlich nicht auf besonders viel Diskussionsfreude stößt, um es vorsichtig zu sagen.
Und auch das WANN (egal ob Heirat, Kinder, Hausbau, etc.) ist doch Teil der Lebensplanung. Das bedeutet ja nicht, dass man eine To-Do-Liste fristgerecht abhaken muss, aber doch, dass man eine ungefähre Vorstellung davon hat, wann man gewisse Dinge in Angriff nimmt.
Was das WIE betrifft, naja, wenn er sagt, keine Zeit und Stress etc., dann verwechselt er doch eindeutig Hochzeit und Ehe, oder? Denn wie Leonie schon gesagt hat, heiraten kann man auch mit einem Zeitaufwand von 3h.
Ich kann da nur aus meiner ganz eigenen Perspektive antworten, ob diese zu verallgemeinern ist, ist fraglich, aber ich versuchs trotzdem malum aber etwas richtig zu stellen: ich kenne ihn ja. ich weiß auch, dass er mich sehr liebt und mich EIGENTLICH auch heiraten will. irgendwann!...und dieses IRGENDWANN macht mich narrisch! er kann diesen schritt doch nicht ewig vor sich herschieben...worauf wartet er? sollte ich vielleicht erfahren ob er noch "prüft" und wenn ja, was?
Mein Freund (sind seit 2 Jahren zusammen) und ich haben die "Zielabgleichung" schon recht früh gemacht und dass diese sehr positiv ausgefallen ist unterscheidet diese Beziehung von allen vorhergehenden.
Trotzdem würde ich ihn nicht jetzt gleich direkt oder übermorgen heiraten wollen (wir peilen einen Zeitraum in ein bis zwei Jahren an). Warum das so ist, hat viel damit zu tun, dass für mich das Eheversprechen kein Verliebtheitsbeweis ist. Unter Verliebtheit verstehe ich das aufgeregte, warme Gefühl für den anderen.
Liebe lässt sich dagegen recht schwer erklären; jemand hat es mal damit verglichen, gemeinsam eine Straße zu bauen. Der eine legt den ersten Stein hin, der Partner legt den zweiten Stein hin und so arbeitet man sich Stückchen für Stückchen gemeinsam vorwärts, in die gleiche Richtung. Manchmal muss man vielleicht ein Stückchen der Straße alleine bauen, weil der andere gerade keine Kraft mehr hat oder sich mal die Landschaft ansehen mag. Manchmal baut man sich vielleicht einen kleinen Umweg für sich alleine, den der Partner nicht mitbauen will - das ist nicht so wichtig, solange man ungefähr die gleiche Richtung hält. Schlimm wird es erst, wenn der eine partout nach links will und der andere aber nach rechts. Kurz gesagt, Liebe ist ein gemeinsam zu gestaltender Prozess, der vielleicht oft harte Arbeit ist, mit Romantik nicht viel zu tun hat und bestimmt einiges an Kompromissen erfordert.
Heiraten ist für mich ein Stein in dieser Strasse. Aber einer, den ich erst legen möchte, wenn ich mir ganz sicher bin, dass wir bereits gut zusammenarbeiten (auch wenn wir die ungefähre Richtung schon festgelegt haben). Jetzt zu heiraten hieße für mich, einen großen Sprung machen, ein Stück Straßenbau einfach auslassen um dann 3 Meter weiter vorne weiterzumachen.
Ich hoffe, das war jetzt nicht allzu metaphorisch erklärt
Ich bin eigentlich kein so großer Metaphoriker, nur eben leider nicht besonders romantisch veranlagt
LG, Luni
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30.08.2006, 17:50
AW: Ich will geheiratet werden...
Hallo Nice,
leider kann man einen Heiratsantrag nicht erzwingen..Aus eigener Erfahrung weiß ich, entweder werden Dinge, die das Paar betreffen sofort nach dem Gespräch umgesetzt, bzw. angeleiert, oder es passiert nichts mehr. Den Partner mit bohren unter Druck zu setzen, ist das Schlimmste, was man machen kann. Die Fronten werden nur verhärtet.
Vorschlag: Finde dich damit ab, dass er nicht heiraten will. Du wirst sehen, es macht dich nach einiger Zeit gelassener. Dieses wird er merken, vielleicht entspannt sich die Situation dann so sehr, dass er von selber darauf kommt.
Tipp:
Von Anfang an in klaren Sätzen sprechen. Natürlich nicht in der ersten Woche/beim ersten Dating. Aber dennoch Fakt reden, genau artikulieren, wie man sich eine Beziehung vorstellt. Mit oder ohne Eheschein. Dann hat der Andere die Möglichkeit, früh genug auszusteigen...
Ganz liebe Grüße
Niedel


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