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    AW: Hochzeitspanik

    ich bin nicht die bohne streng katholisch! aber es ist trotzdem (auch ohne kirche) eine große entscheidung!

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    AW: Hochzeitspanik

    Klar ist es eine grosse Entscheidung.
    Aber es ist keine Entscheidung für immer, es ist nichts, was man nicht wieder rückgängig machen kann.
    Nicht jene, die streiten, sind zu fürchten,
    sondern jene, die ausweichen.


    Marie von Ebner-Eschenbach

  3. Inaktiver User

    AW: Hochzeitspanik

    Zitat Zitat von amray
    ich denke, aber auch, wenn ich "funktioniere" werde ich vielleicht nicht glücklich. nur so glücklich, wie man sein kann, wenn man auf das ganz große glück verzichtet hat....
    Was wäre für dich "das ganz große Glück", und warum ist es deine jetzige Partnerschaft nicht? Was könnt Ihr beide tun, um der Beziehung einen Schubs in Richtung Glück zu geben? Hast du dieses Zweifelgefühl erst jetzt, oder gab es schon vor der konkreten Hochzeitsplanung leise Bedenken, ob er der Richtige ist?

    Wärst du mit ihm rundherum glücklich (von normalen, kleinen Alltagsproblemchen abgesehen), wenn keine Hochzeit vor der Tür stünde?

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    AW: Hochzeitspanik

    @schnuefflerin das sage ICH MIR JA AUCH, ABER IST das in diesem fall richtig????
    @stella_maris ich hatte schon sehr oft zweifel, aber auch immer angst davor, eine endgültige entscheidung zu treffen. es war immer ein auf und ab. vielleicht tut man dinge, weil sie nun mal irgendwann an der zeit sind...? ohne hochzeit hätte ich wohl eher das gefühl, die dinge noch laufen lassen zu können!

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    AW: Hochzeitspanik

    hallo amray,

    Eine Ehe löst man nicht so einfach auf wie eine ehelose Beziehung. Das kann man positiv und negativ sehen.
    Hör einfach ganz genau in Dich hinein, und wenn Du meinst, dass Du mit Deinem Partner lieber ohne Trauschein zusammen sein willst, dann heirate nicht, oder warte, bis Du Dir ganz sicher bist.

  6. Inaktiver User

    AW: Hochzeitspanik

    Zitat Zitat von amray
    @schnuefflerin das sage ICH MIR JA AUCH, ABER IST das in diesem fall richtig????
    @stella_maris ich hatte schon sehr oft zweifel, aber auch immer angst davor, eine endgültige entscheidung zu treffen. es war immer ein auf und ab. vielleicht tut man dinge, weil sie nun mal irgendwann an der zeit sind...? ohne hochzeit hätte ich wohl eher das gefühl, die dinge noch laufen lassen zu können!
    Kenne ich von meinem Lebensgefährten. *lach* Wenn Dir das zu viel ist, dann heirate eben nicht. So wichtig ist das nun auch wieder nicht. Falls ihr mal eine Immobilie zusammen kauft, dann lässt sich das auch notariell regeln. Nicht verheiratet zu sein, kann auch Vorteile haben, man ist nicht verpflichtet und es können ganz faire und gute Partnerschaften werden. Der Andere strengt sich vielleicht mehr an, weil er weiß, dass man nicht verpflichtet ist und jederzeit gehen kann. Aber gut, berechnen lässt sich das nicht, aber jedenfalls spart man die Scheidungskosten und richtet sich sein Leben vielleicht auch etwas selbständiger und unabhängiger ein. Das ist meist klar von Vorteil.
    Weißt Du denn, was Dich genau stört an der Ehe?

  7. Inaktiver User

    AW: Hochzeitspanik

    Zitat Zitat von Schnuefflerin
    Bist Du streng katholisch oder so?
    Wer heiratet denn heutzutage noch "für immer"?
    Die meisten denken und wünschen natürlich, es sei für immer, aber die Scheidungsraten sprechen eine andere Sprache!
    Naja, aber bei der Eheschließung gleich davon auszugehen, dass es eh scheitert kanns ja nun auch nicht sein.
    Ich finde wenn man heiratet sollte man es zumindest für immer wollen.
    Wenn ich z.B. zu einer Prüfung antrete, will ich ja auch bestehen, egal ob die Durchfallquote 10, 50 oder 90% beträgt. Ich will bestehen.
    Geändert von Inaktiver User (22.02.2008 um 08:15 Uhr)

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    AW: Hochzeitspanik

    hallo amray,

    vor ca. 3 jahren hat mein freund mich gefragt ob ich ihn heiraten möchte. obwohl ich mir gewünscht habe das er mich fragt und obwohl ich mir gewünscht habe ihn zu heiraten, hat das bei mir eine mittelschwere depression ausgelöst.

    ich habe mir damals haargenau die gleichen fragen gestellt wie du, und zwar so lange bis ich fast daran kaputt gegangen bin. darum ist es mir auch ein bedürfnis dir zu antworten.

    ich habe mich hundert mal gefragt:
    liebst du ihn genug?
    kannst du diese verantwortung tragen einen menschen zu heiraten? bin ich reif dafür? fühle ich mich wenn ich verheiratet bin irgendwie "gefangen"?
    was ist, wenn dann alles kaputt geht? wie hälst du das dann aus?

    ich habe mich mit dieser fragerei - zweifelei innerhalb kürzester Zeit in eine tiefe Krise hinein manövriert und habe damals u.a. eine gesprächstherapie bei meinem therapeuten erneut und intensiv aufgenommen (ich war dort vorher schon wegen einer anderen sache in behandlung).

    irgendwann habe ich gemerkt, dass ich all das, was ich so verzweifelt versucht habe mit dem kopf zu lösen, indem ich es hundertmal durchdenke, so NICHT lösen kann.
    mein ziel war es, dass ich mir 100%ig sicher bin, bevor ich diesen wichtigen schritt tue.
    ich sehe es nicht so, dass man das ja einfach wieder auflösen kann - denn da ist auch ein anderer mensch, der damit hoffnungen, gefühle, sicherheit verbindet - und den kann man nicht einfach so wieder abservieren wenn einem danach ist (und in einer ehe geht so etwas auch nicht so einfach).

    hinzu kam bei mir, dass ich vor ca. 12 jahren schon einmal verheiratet war. diese ehe ist nach sehr kurzer zeit gescheitert und ich habe mir sehr lange daran die schuld gegeben (auch meine umwelt, sprich familie und natürlich mein ex-mann haben das getan). sie haben mich damals alle immer wieder gefragt "warum hast du das nicht vorher gewusst....?" (ich bin kurz nach der eheschliessung damals aus dieser ehe wieder ausgebrochen).

    was ich dir sagen möchte ist, dass du deiner angst auf den grund gehen solltest. was steckt wirklich dahinter?
    es gibt gute literatur zu dem thema (ich habe damals ein buch gelesen das hiess "nimm dein herz in die hand", aber auch "sorge dich nicht, lebe!" und "liebe dich selbst und es ist egal wen du heiratest" sind gute gedanken-anstoss-lieferanten :-)

    und: du kannst viele dinge nicht nur mit dem kopf entscheiden, das ist wie wenn du auf einem 10 meter brett stehst: irgendwann musst du springen und dir einen ruck geben (kann sein, dass das für dich oder andere kein passender vergleich ist, für mich ist es aber so gewesen).

    wir haben übrigens im letzten sommer geheiratet - es war ein wunderschönes fest und ein gutes gefühl!!!! ich habe es bisher nicht bereut :-)
    LIEBE GRÜSSE
    Cyber_Andrea

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    AW: Hochzeitspanik

    Liebe Amray,

    ich bin über das Wort "Funktionieren" gestolpert. Wer erwartet denn was von Dir? Richtest Du Dich sehr nach dem, was andere erwarten (weil es an der Zeit ist)? Und wo wäre denn das Problem, die Hochzeit noch aufzuschieben? Wie groß sind denn die Erwartungen Deines Freundes? Vielleicht magst Du darauf antworten.
    Liebe Grüße
    Babette

  10. User Info Menu

    AW: Hochzeitspanik

    Vielen lieben Dank für die vielen Beiträge! Ich denke, dass ich funktionieren muss, weil es erwartet wird und man sowas keinem antun kann. Ich habe allerdings auch angst, dass es mir wie cyber_andrea in ihrer ersten ehe geht...die meinung anderer menschen ist mir schon wichtig. Menschen zu enttäuschen, dinge nicht einzuhalten ist schlimm für mich. eigentlich leide ich dann wohl lieber selber, als andere. mir wurde auch gesagt "ich an deiner stelle hätte den mund gehalten"....es ist übrigens alles organisiert!!

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