Das sehe ich auch so.Hier geht es um einen Machtkampf zwischen zwei Frauen.
Der wäre aber definitiv nicht entstanden bzw. hätte nicht zu diesem anlass eskalieren müssen, wenn princess in einem geringfügigen punkt nachgegeben, wohlwollend, großzügig, cool reagiert hätte.
Und ich mein´: Was soll das denn? Ist der typ etwa ´n vollasi, der peinlich-pöblerisch die ganze hochzeitsgesellschaft sprengen wird?! Jemand, der dem paar den ganzen tag versaut?
Glaub´ich ja wohl kaum.
Mann, seid doch mal´n bisschen souverän und großmütig anstatt aus solcherlei pillepalle staatsakte zu machen und prinzipien zu postulieren, die euch das gegenteil dieser haltung nachweisen und am ende nur auf euch selbst zurückfallen! Weil man sich grämen und ärgern und dämliche grundsatzgespräche führen muss!
Ich kann den wunsch nach trauung im kleinen kreis durchaus begreifen, aber fakt ist für mich auch, dass es dieser freundin ein anliegen war nicht allein dort hinzugehen. Und warum ihr dies verwehren? Doch nur, um nun nach offensichtlich jahren defizitärer freundschaft an einem tag grenzen aufzuzeigen, an dem es einfach nur unangemessen ist. Dieses machtspiel hat princess ausgelöst und nun muss sie auch mit den konsequenzen leben.
K.
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07.03.2008, 13:54Inaktiver User
AW: fremde Person zur Hochzeit einladen ?
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07.03.2008, 14:46
AW: fremde Person zur Hochzeit einladen ?
@ Konstantina
Er war ein Fremder, der nicht in diese intime Trauung paßt. Er selbst sah das übrigens ähnlich. Die einzige, die darauf bestand, dass er trotzdem hier dabei sein muss, war die Freundin. Und warum muss sie drauf bestehen, dass er bei der Trauung dabei ist? Warum reicht es nicht, wenn sie abends mit ihm kommen kann? Für diese Fragen gibt es keine zufriedenstellenden Antworten – ausser, dass diese Dame um jeden Preis ihren Kopf durchsetzen will.
Ich finde nicht, dass man einen Machtkampf auslöst, wenn man sich dem unangemessenem Bestehen auf einem Wunsch verweigert. Ich finde es vielmehr stur, trotz zahlreicher dagegen sprechender Gründe weiterhin auf diesem Wunsch wie auf einem Anspruch zu bestehen – zumal als eingeladener Gast.
Großzügigkeit hin oder her – wenn die Brautleute die Trauung im kleinsten Kreis feiern wollen, dann haben sie dafür ihre Gründe, für die sie sich weder rechtfertigen noch als geizig, nicht großzügig genug oder sonstwas beschimpfen lassen müssen. Das ist ihr Gestaltungsrahmen, das sind ihre Prioritäten. Und für alle anderen, die da nicht dabei sein können, wurde die Abendveranstaltung angeboten. Das reicht meiner Meinung nach an Großzügigkeit vollkommen aus.Liebe keinen, der nicht auch Dich liebt!
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07.03.2008, 15:10Inaktiver User
AW: fremde Person zur Hochzeit einladen ?
Das finde ich durchaus. Denn sie ist ihre freundin und princess hat null verständnis für sie.Ich finde nicht, dass man einen Machtkampf auslöst, wenn man sich dem unangemessenem Bestehen auf einem Wunsch verweigert.
Welche da eigentlich wären?!Ich finde es vielmehr stur, trotz zahlreicher dagegen sprechender Gründe
Meiner kenntnis nach ist kein einziger triftiger grund nachweisbar, außer spekulative begründungen, wie 1. die prinzessin kennt den mann nicht, 2. hält ihn - ohne ihn zu kennen - für gesellschaftlich inakzeptabel bzw. geeignet sich daneben zu benehmen und ihr durch seine bloße anwesenheit den tag zu verderben, ist 3. bedingt durch mangelndes ego und fehlende souveränität schnell zu verunsichern durch anwesenheit eines ihr fremden auf ihrer hochzeit und glaubt 4. zudem nicht, dass diese beziehung hält, welch düstere prognose! Ist diese beziehung nur deshalb weniger ernstzunehmen, weil prinzessin - so hellseherisch, wie sie ja offensichtlich veranlagt ist - diese schon im scheitern begriffen sieht? Was geht sie das eigentlich überhaupt an, frage ich mich.
Und überhaupt: Was für ein vertrauensbeweis in diese freundin, welche akzeptanz und toleranz für ihre freundin - welch super freundschaft überhaupt!
Wie man sieht, endet an diesem punkt aber auch die großzügigkeit und das verständnis der freundin. Was ich nach wie vor absolut verstehen kann und für absolut berechtigt halte. Ich würde mich derartigen auflagen auch nicht aussetzen, ich hätte dieser "freundin", die meinen freund nicht dabei haben möchte, direkt abgesagt.Das reicht meiner Meinung nach an Großzügigkeit vollkommen aus.
Loyal ist man nicht nur zum partner sondern auch zu freunden.
Wer das nicht kapiert, hat ganz schnell nur noch ´nen partner, aber keine freunde mehr....
Und hochzeit gestalten bedeutet, es freunden auch recht machen zu wollen.
Hochzeit feiern ist für mich kein ultimativer egotrip, sondern ein fest, das ich mit verwandten und freunden TEILEN möchte.
Prinzessin möchte mit dieser freundin nix an freude teilen, sondern sie lediglich zu ihren bedingungen und in der konsequenz auch freudlos teilhaben lassen. Wenn sie das nicht akzeptiert, ist die freundin raus.
Ich wiederhole nochmal: Freundschaft ist das für mich überhaupt nicht, das ist ein bloßes aufdrücken von machtspielerischen bedingungen, auf die die freundin naturgemäß ihrerseits mit machtspielen reagiert.
Im übrigen immer: In dubio pro res. Und das ist für mich hier die dämlich behandelte freundin, die ihrerseits natürlich auch in der folge überzogen reagiert, die aber im kern als erste geringschätzig behandelt wurde.Geändert von Inaktiver User (07.03.2008 um 15:19 Uhr)
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07.03.2008, 16:04
AW: fremde Person zur Hochzeit einladen ?
@ Konstantina
Ich kann mich nur wiederholen: Der wesentliche Grund für die Nichteinladung des Freundes war, dass er ein Fremder ist, der niemanden von den Brautleuten kennt, und dass diese Zeremonie eine intime Sache ist, wo nur enge Vertraute des Brautpaars kommen sollen. Auch andere Freunde mußten vermutlich darauf verzichten, dazu ihre Partner mitzubringen und haben das ohne weiteres akzeptiert. Bis auf diese Freundin, die eine extra Wurst gebraten haben mußte.
Und warum gehst Du nie auf mein Argument ein, dass der Freund zur großen Abendveranstaltung eingeladen wurde? Warum ist das eine Einladung zweiter Wahl, die für die Freundin eine unzumutbare Bedingung darstellt, auf die sie sich auf keinen Fall einlassen will?
Dieses Argument mit dem Danebenbenehmen des Freundes kam hier zwar, wurde aber nie von Princess als Begründung genannt.Liebe keinen, der nicht auch Dich liebt!
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07.03.2008, 16:15Inaktiver User
AW: fremde Person zur Hochzeit einladen ?
Ich kann mich auch nur wiederholen:
Ok, ich sagte bereits, dass ich das akzeptiere. Dennoch hätte man dann auch besser diese freundin aussparen sollen, da sie offensichtlich keine vertraute ist. Wäre sie das, würde man mit ihr und ihrem freund anders umgehen.Der wesentliche Grund für die Nichteinladung des Freundes war, dass er ein Fremder ist, der niemanden von den Brautleuten kennt, und dass diese Zeremonie eine intime Sache ist, wo nur enge Vertraute des Brautpaars kommen sollen.
Und warum gehst Du nie auf mein Argument ein, dass der Freund zur großen Abendveranstaltung eingeladen wurde? Warum ist das eine Einladung zweiter Wahl, die für die Freundin eine unzumutbare Bedingung darstellt, auf die sie sich auf keinen Fall einlassen will?
Kann ich ganz klar beantworten: Das IST für mich eine einladung zweiter klasse. Darauf würde ich mich auch nicht einlassen.
Umgekehrt bist du auch nicht nie auf meine argumentation, dass zwischen prinzessin und der freundin überhaupt gar keine wirkliche freundschaft besteht sondern höchstens ein aus komischen konventionen gestiftetes verhaltensmodell für das gehabe an hochzeiten vorliegt. Das, was die prinzessin und ihre freundin teilen, ist im besten falle eine entfernte bekanntschaft, nicht mehr.
Wirklichen freunden komme ich in solcherlei geringfügigkeiten schlicht weitaus mehr entgegen.und stelle mich mit sowas nicht auf engstirnige und spießige weise an.
Ganz ehrlich: Mit leuten wie dir und prinzessin möchte ICH echt nicht befreundet sein.
K.
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07.03.2008, 16:18Inaktiver User
AW: fremde Person zur Hochzeit einladen ?
HM... ich finde sogar, die Freundin von Princess hat schon früher eher seltsam reagiert.
Wenn ich auf eine Hochzeit eingeladen werde, ist das jedenfalls ein Entgegenkommen des Hochzeitspaares. Um so mehr, als ich in einen "ausgewählten Kreis" aufgenommen werde.
Wenn ich nun nach der Einladung einen Partner finde, dann kann ich natürlich nachfragen, ob er auch kommen kann - allerdings ist das eine Bitte, bei der ich mit einer Absage zu rechnen habe. Schließlich hat das Paar ja schon alles geplant. Insofern finde ich ohnehin, dass Princess mit dem Hinweis, er könne am Abend gerne kommen, einen guten Kompromiss gefunden hat.
Ich fände es nämlich sehr unpassend, wenn ich als Gast anfange, Ansprüche zu stellen ("Ich komme nur wenn dieses und jenes"). Es steht mir vollkommen frei, eine Einladung abzusagen, aber dieses Fordernde würde mir persönlich nicht gefallen. Und Vorwürfe, warum jemand seine Feier so oder anders plant, schon gar nicht.
Insofern stimme ich Latona zu, dass der Machtkampf eher von der Freundin gestartet wurde - zuerst um etwas bitten und dann zicken, wenn die Bitte abgesagt wird...
Nebenbei hat die Freundin auch kein wirklich überzeugendes Argument vorgebracht, warum sie absolut den Freund bei der Trauung dabei haben möchte - sie können ja ohnehin am Abend feiern!
@princess: Überlege es dir nochmals, schlafe vielleicht mal drüber, ob du wirklich die Freundschaft beenden willst. Ansonsten kannst du ja im Restaurant anrufen, dass eventuell noch jemand kommt, dann kannst du - falls du dich doch mit ihr aussöhnst - sie immer noch kurzfristig dazu bitten. Und bei den Restaurants, die ich so kenne, ist es selten ein Problem, wenn die Zahl der Gäste leicht schwankt, ist ja bei größeren Runden eher üblich.
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07.03.2008, 16:27
AW: fremde Person zur Hochzeit einladen ?
@ Cannelle
Danke!
@ KonstantinaDann müssten sich alle anderen, die nur dazu eingeladen werden, auch deklassiert fühlen und einen Aufstand machen. Ausserdem war die Freundin ja durchaus zur Trauung eingeladen, nur ihr Freund nicht. Wie vermutlich die anderen Partner von engen Freunden, mit denen das Brautpaar nicht ebenfalls eng befreundet ist.Kann ich ganz klar beantworten: Das IST für mich eine einladung zweiter klasse. Darauf würde ich mich auch nicht einlassen.
Und überleg mal: Princess hätte andere, enge Freunde ausladen müssen, nur damit diese Freundin ihren Typen zur Trauung mitbringen kann. Findest Du das etwa fair ihr und den anderen engen Freunden gegenüber? Ich nicht.Tut mir leid, aber das Brautpaar gibt nunmal den Rahmen vor. Ich an Princessins Stelle hätte die Freundin gefragt, wieso sie eigentlich nicht gleich verlangt, dass bei der Trauung eine Doppelhochzeit mit ihr und ihrem Freund gefeiert wird.Umgekehrt bist du auch nicht nie auf meine argumentation, dass zwischen prinzessin und der freundin überhaupt gar keine wirkliche freundschaft besteht sondern höchstens ein aus komischen konventionen gestiftetes verhaltensmodell für das gehabe an hochzeiten vorliegt. Das, was die prinzessin und ihre freundin teilen, ist im besten falle eine entfernte bekanntschaft, nicht mehr.
Wirklichen freunden komme ich in solcherlei geringfügigkeiten schlicht weitaus mehr entgegen.und stelle mich mit sowas nicht auf engstirnige und spießige weise an.Das bleibt Dir unbenommen.Ganz ehrlich: Mit leuten wie dir und prinzessin möchte ICH echt nicht befreundet sein.Geändert von Latona (07.03.2008 um 16:32 Uhr)
Liebe keinen, der nicht auch Dich liebt!
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07.03.2008, 16:34Inaktiver User
AW: fremde Person zur Hochzeit einladen ?
Um dieser außerordentlich guten freundschaft den letztendlichen todesverstoß versetzen zu wollen, hätte man natürlich exakt folgendes sagen sollen, insbesondere dann, wenn man wirklich ein gemüt wie´n pferd hat, d.h. soviel empathie wie´n autist und einen auch drüberhinaus nix wirklich was juckt:
wieso sie eigentlich nicht gleich verlangt, dass bei der Trauung eine Doppelhochzeit mit ihr und ihrem Freund gefeiert wird.Ja, zum glück.Das bleibt Dir unbenommen.
Amen.
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07.03.2008, 16:45
AW: fremde Person zur Hochzeit einladen ?
Also mir persönlich wäre es ja absolut peinlich, darum zu betteln, meinen neuen Macker gegen den Wunsch des Brautpaars auf deren Hochzeit mitzubringen. Aber mir geht sowieso nicht ganz auf, wieso der neue Freund unbedingt bei den intimen 20 Minuten Trauung und vielleicht einer Handvoll weiterer Gäste unbedingt anwesend sein muß. Noch dazu ist die Braut hochschwanger und möchte vielleicht allein deshalb schon keine großen Anstrengungen und wildfremde Menschen um sich herum haben. Wieso kann man das als "Freundin" nicht akzeptieren? Dahinter steht doch ganz klar Neid und Egoismus.
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07.03.2008, 16:53
AW: fremde Person zur Hochzeit einladen ?
Zitat von Inaktiver User
Komm mal wieder runter. Das Brautpaar ist schwanger und möchte mit ganz wenigen Freunden und Familienmitgliedern intim feiern. Die "Freundin" macht ihrer Freundin schon Wochen vorher Probleme und will mit aller Macht einen wildfremden Menschen für nix zu diesem intimen Moment, der es für manche nun mal ist, mitschleppen, obwohl die Person nicht einmal will und sich völlig fehl am Platz fühlen würde, was sie auch wäre. Dabei wurde von Princess ein guter Kompromiß gefunden.
Meiner Meinung nach muß die sogenannte "Freundin" den Anwesenden demonstrieren, daß sie jetzt auch einen abbekommen hat, sonst wäre sie nicht so scharf darauf, ihn unbedingt mitbringen zu müssen. Ich jedenfalls könnte die zwei Stunden Essen ohne meinen Verlobten unbeschadet überstehen.


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