Was hindert Dich daran "Dein Mann" zu sagen?Zitat von kleinekatze
Es ist doch ein Mann und ihr gehört zusammen, oder?
Auch das Sakrament der Ehe macht Dich nicht zu seinem, und Ihn nicht zu Deinem Eigentum..nicht mehr oder weniger als die Zusammengehörigkeit jetzt schon besteht![]()
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Thema: Vom Heiraten überzeugen?
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16.07.2008, 15:34Inaktiver User
AW: Vom Heiraten überzeugen?
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16.07.2008, 15:59
AW: Vom Heiraten überzeugen?
Ich weiß, dass sich das komisch anhört.
Ich kann nicht "mein Mann" sagen, weil er es eben nicht ist. Mein Freund ja, mein Lebensgefährte ja, aber eben nicht mein Mann. Es geht rein um die Bezeichnung. Würde ich ihn so vorstellen, würde sich das für mich nicht richtig anfühlen. Als würde ich mir was anmaßen, was mir nicht zusteht. Ich möchte wie gesagt auch nicht, dass er mich als "seine Frau" bezeichnet. Ich war noch nie verheiratet, aber ich glaube, dass es sich anders anfühlt verheiratet zu sein als - wie soll ich es sagen - "in 25 Jahren eheähnlicher Gemeinschaft zu leben", denn ich glaube schon, dass man mit dem Eheversprechen (auf dem Standesamt) eine Art gegenseitige Verpflichtung eingeht. Ich fände das wunderbar, ich ginge sie gern ein, für ihn, ganz offiziell, ohne Netz und doppelten Boden. Ich weiß aber nicht, ob er das genauso gern tut, wenn ihm das nach eigener Aussage "nicht wichtig" ist.
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16.07.2008, 16:01Inaktiver User
AW: Vom Heiraten überzeugen?
Vielleicht ist es für ihn einfach kein Unterschied und er hat dieses "Zusammengehörigkeitsgefühl" auch ohne Trauschein?
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16.07.2008, 16:22
AW: Vom Heiraten überzeugen?
Du bringst es auf den Punkt. Für ihn macht es keinen Unterschied. Für meinen Bekannten auch nicht. Für dessen Freundin und für mich besteht da ein Unterschied. Sie hat jetzt Nägel mit Köppen gemacht und nach langen Jahren Warterei gesagt, du kommst jetzt mit (Sinngemäß). Ich hätte damit bis an mein Lebensende ein schlechtes Gefühl. Dann lieber nicht heiraten und alles so bleiben lassen wie es ist, ist ja voll okay. Bis auf die Bezeichnung *lach* Du kannst auch sagen: Sein Liebesbeweis (wenn es dir wichtig ist, tun wirs) geht bei mir voll nach hinten los.
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16.07.2008, 16:44Inaktiver User
AW: Vom Heiraten überzeugen?
schon mal einen fiesen Trick versucht? Wenn das Thema mal wieder hochkocht voll DAGEGEN sein, so richtig mit allen Mitteln.(dann kannste wenigstens gehen, wenn er Dir nicht mehr passt) .........vielleicht beisst er dann an?

(den Jagdinstinkt ein bisschen animieren)
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16.07.2008, 23:08Inaktiver User
AW: Vom Heiraten überzeugen?
und hat es für Dich Konsequenzen, wenn er das nicht tut?
Zitat von kleinekatze
wie lange seid Ihr denn zusammen - und wie alt?
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16.07.2008, 23:29Inaktiver User
AW: Vom Heiraten überzeugen?
[QUOTE=Inaktiver User]Nein, ich würde da niemanden überzeugen wollen. Das wäre ein komisches Gefühl für mich so zur Hochzeit zu gehen, da würde ich es definitiv lassen.Vieles lässt sich notariell, wie z.B. beim Immobilienerwerb, regeln.
Weil ich vorher schon so viel negatives zum Thema von ihm gehört habe, dass ich nachher nicht dran schuld sein wollte, dass er verheiratet ist. Er reagiert über und hat immer Angst, dann für die Frau aufkommen zu müssen.
Das geht mir genau so. Anfangs haben wir uns unterhalten über Heirat in ferner Zukunft (in 10 oder mehr Jahren) das hat er ausgeschlossen.Mittlerweile würde ich "nein" sagen.
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18.07.2008, 15:53
AW: Vom Heiraten überzeugen?
Niemals würde ich jemanden überzeugen wollen, mich zu heiraten. Entweder, der andere ist ebenfalls davon überzeugt, dass es eine gute Idee ist, mich zu heiraten, oder aber er ist es nicht, weil er irgendwelche Zweifel hat. Die gehören auf den Tisch. Aber wer bin ich denn, dass ich das Recht hätte, ihm diese Zweifel auszureden? Er muss schon selbst zu der Überzeugung kommen, dass sie nicht soviel wiegen, wie er vielleicht gedacht hat. Und ausserdem finde ich sowas würdelos, eine Braut, die sich anpreisen muss wie Sauerbier. Eine Braut sollte freudig erwählt werden!
Es gibt übrigens auch Gründe, nicht zu heiraten, die grundsätzlich und unabhängig vom Partner sind, z.B. dass man sich nicht vom Staat eine bestimmte Vertragsform für seine Beziehung mit allen rechtlichen Konsequenzen vorschreiben lassen will. Wer solche Überzeugungen hat, will auch nicht vom Gegenteil überzeugt werden. Zu einem Mann, der mich heute dazu überreden wollen würde, ihn zu heiraten, würde ich auf Distanz gehen, weil ich nicht heiraten will, höchstens vielleicht mal mit 70.
Geändert von Latona (22.07.2008 um 00:30 Uhr)
Liebe keinen, der nicht auch Dich liebt!
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22.07.2008, 11:57
AW: Vom Heiraten überzeugen?
@ kleinekatze Ich würde nicht drängeln - das geht schief. Wenn es an der Zeit ist kommt es von allein... manchmal ( wie bei uns ) durch die äußeren Umstände.
Wir waren ca. 10 Jahre zusammen, hatten uns gegenseitig testamentarisch abgesichert, hatten Eigentum zusammen erworben & wollten Kinder. Alles an sich kein Grund ( für uns ) zu heiraten. Wir wären auch ohne Trauschein zusammen alt geworden. Aus der Kinderplanung hatten sich aber Probleme ergeben, die Verheiratete so nicht gehabt hätten... da war ich der Meinung, jetzt erst recht nicht... und mein Mann hatte sich für das Gegenteil entschieden und hat mir aus heiterem Himmel einen Antrag gemacht.
Nun sind wir verheiratet - es hat sich aber sonst nichts geändert ( klopf auf Holz ). Klar habe ich einen neuen Nachnamen und kann "mein Mann" sagen - anfühlen tut sich das aber gleich.
Gruß deju
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22.07.2008, 12:49Inaktiver User
AW: Vom Heiraten überzeugen?
Überzeugen kann ja Verschiendes bedeuten:
1. Das bekannte Dängeln, unter Druck setzen und im Anschluss das Messer auf die Brust setzen
oder aber
2. vernünftige Argumente gemeinsam erörtern


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