P.S. Warum muss man für seinen Glauben eigentlich monatlich Steuer abdrücken? Kann man auch gläubig sein und trotzdem aus der Kirche austreten?
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Ergebnis 91 bis 93 von 93
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14.01.2008, 01:20
AW: kirchliche Hochzeit wird zum Streitthema...
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14.01.2008, 08:45
AW: kirchliche Hochzeit wird zum Streitthema...
Man muss überhaupt nichts. Aber eine Kirche funktioniert wie jeder andere Verein nur, wenn er auch Einnahmen hat. Und das am besten von den Mitgliedern, ist mir zumindest lieber als vom Staat.
Zitat von Divino
Dass das nun in Deutschland in Form von Steuern passiert, hat eine historische Bewandnis, ändert unterm Strich jedenfalls nichts. In einer Freikirche habe ich schon mitbekommen, dass im hinteren Teil des Gottesdienstes, der insgesamt weniger liturgisch ist, auch darauf hingewiesen wird, wer seinen Beitrag noch nicht bezahlt hat. Also keine Steuern, aber dafür engste soziale Kontrolle.
Du kannst auch außerhalb einer Kirche gläubig sein, es fragt sich dann nur, was Du dann glaubst. Das Christentum ist im Kern eine gemeinschaftliche Religion, d.h. lebt auch von der "Gemeinschaft der Heiligen" ("heilige" sind in der alten Bedeutung des Wortes alle, die an Gott glauben) und eignet sich überhaupt nicht für das einsame Kämmerlein. Aber irgendwie an irgendeinen Gott glauben darfst Du immer, wie Du lustig bist.
Grüße,
EdelherbDie Ente bleibt draußen.
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16.01.2008, 14:07
AW: kirchliche Hochzeit wird zum Streitthema...
Wir hatten sozusagen beide Fälle in der Familie: Ich als echt Ungläubige hab einen gemäßigten Katholiken geheiratet - und zwar bewusst nur standesamtlich. Ich hätte niemanden heiraten können, der an das katholische Ehesakrament glaubt, ich fürchte, das wär nicht gut gegangen.
Mein Bruder hingegen hat damit keine Probleme gehabt. Der hat seine Katholikin auch katholisch geheiratet und ist ebenfalls glücklich.


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