Ja, das war wirklich schade.@ Bettlerin: Das tut mir ja richtig leid für Dich. Standesamt kann auch wunderschön gemacht werden, so richtig mit Gefühl und Pipapo. Einfacher Unterschriftentausch...die haben sich ja wohl nicht sonderlich viel Mühe gegeben ?? Schade!! Und dafür zahlt man dann noch hohe Gebühren...tststs. Unsere Standesbeamtin hat sich schwer engagiert, es war einfach traumhaft schön. Einen alten Text nochmal...ja war das denn so besprochen?? Auf was man alles achten muß...ganz schön viel.
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Auch unser Pfarrer lehnte mir den Wunsch ab, dass mich mein Vater zum Altar führt mit der Begründung, dass man es nur in der frühen Vorzeit so machte, als Braut und Bräutigam vermählt wurden ohne sich voher zu kennen.
Wir bekamen zur Besprechung für die kirchliche Hochzeit auch erst einen Termin eine Woche vorher. Da durften wir lange auf heisse Kohlen sitzen, denn wir hatten uns schon 6 Monate vorher angemeldet.
Mein Ex-Mann war so sauer, dass er darauf hin aus der Kirche ausgetreten ist. Er fand es auch unmöglich, dass wir Gebühren für die kirchliche Hochzeit zahlen mussten, obwohl wir jahrelang Kirchensteuer zahlten.
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Thema: Wie heiraten Heulsusen?
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28.12.2007, 22:21Inaktiver User
AW: Wie heiraten Heulsusen?
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29.12.2007, 13:58Inaktiver User
AW: Wie heiraten Heulsusen?
OT
@Bettlerin
... das ist aber eine unschöne Geschichte. Auch unser Pfarrer hat uns darauf hingewiesen, dass das "zum Altarführen" bei einem Paar, das schon seit 5 Jahren zusammenwohnt nicht "nötig" ist. Klar - mit dem Brauch von früher hat das nichts zu tun - mein Opa war auf jeden Fall stolz wie Bolle das tun zu dürfen.
Gekostet hat unsere (evangelische) Trauung übrigens nichts, auch die Organistin hat nix extra gekostet. Hab aber auch schon von Gemeinden gehört, die sich das Glockenläuten zahlen lassen ...
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30.12.2007, 10:31
AW: Wie heiraten Heulsusen?
In der Apotheke gibt es auch tränenfestes Mascara, z. B. von La Roche Posay.
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31.12.2007, 11:16Inaktiver User
AW: Wie heiraten Heulsusen?
Ich finde es nicht in Ordnung, für die Trauung extra etwas zu verlangen, wenn man schon in der Kirche ist!
Ich bin auch mal vor Jahren ausgetreten, weil ich wegen eines großen Auftrages im Sommer unbedingt einen Waldheimplatz für meine ziemlich kleinen Kinder brauchte (so heißt das hier) und Hinz und Kunz hatten ihre Kinder im Sommer für diese Plätze angemeldet ohne in der Kirche zu sein und auch genau gewusst, dass man da immer ganz schnell mit dem Anmelden sein muss. Und als ich da nun kam, war für meine Kinder kein Platz da und mir wurde erklärt, als ich spitz fragte, ob da wenigstens die Kinder der Leute genommen worden wären, die immer Kirchensteuer zahlen, so weit wäre es noch nicht, die Kirche wäre für alle da. Da habe ich gesagt: "Ich trete noch heute aus, denn mir ist die Kirche gerade verschlossen." Da aber an diesem Nachmittag das Standesamt dann schon geschlossen hatte, trat ich erst am nächsten Tag aus.
Einige Jahre später bin ich dann wieder in die evangelische Kirche eingetreten, aus traditionell spirituellen, vielfältig kulturellen und sozial gesehenen Gründen und habe es nicht bereut.
Was das "Heulen" betrifft: Neben mir ist mal eine Chorsängerin in Tränen ausgebrochen, als wir aus dem Brahms-Requiem "Ich will dich trösten wie einen eine Mutter tröstet" sangen und darüber sang betörend süß der Solosopran " Ihr habt nun Traurigkeit ..." Ich habe mich dann ganz stark beherrschen müssen um nicht auch loszuweinen, denn dann wackelt die Stimme doch sehr. Ich glaube, Weinen gehört zum Singen und/oder ist irgendwie damit verbunden.
Ich finde Weinen ist etwas ganz Wichtiges zum Leben gehörendes, liebe Vishnja!!Geändert von Inaktiver User (31.12.2007 um 11:19 Uhr)


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