Nein, natürlich nicht. Für eine "Fremdverliebtheit" würde ich keine Beziehung wegwerfen - sofern noch Liebe für den Partner da ist.Zitat von Inaktiver User
Aber was, wenn diese Liebe weg ist? Das passiert nunmal, ohne das man es geahnt hätte.
Wenn ich merke das sie langsam schwindet, das die Beziehung die Liebe nicht halten kann.. dann kann ich etwas tun und versuchen an der Beziehung zu arbeiten. Aber manchmal reicht das nicht, da schwindet die Liebe trotzdem weiter. Und da kann man dann nicht viel gegen machen. Ich wüsste zumindest nicht was.
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26.06.2008, 10:15
AW: Männer, die nicht heiraten wollen...
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26.06.2008, 10:16Inaktiver User
AW: Männer, die nicht heiraten wollen...
Gefühle verschwinden meiner Meinung nicht einfach. Und wenn man jemanden wirklich aufrichtig liebt dann bleibt diese Liebe auch bestehen wenn man an der Beziehung arbeitet. Vielleicht erkennt man diese Liebe nicht in jeder Lebenssituation und sie ist unter etwas vergraben aber sie ist da.
Liebe ist ja nicht nur das Kirbbeln im Bauch, es ist viel mehr.
Auch bin ich der Meinung, dass gerde bestimmte Situationen eine Prüfung der Beziehung sind. Wenn man in dieser Situation zusammenhält, dann funktioniert es auch. Es ist sicher nicht immer einfach aber das ist doch meistens so im Leben.
Man kann den leichten Weg gehen und eine Trennung in Kauf nehmen oder man reißt sich zusammen und versucht alles, damit es eben nicht kauputt geht.
Die Bereitschaft muss natürlich von beiden Seiten vorhanden sein.
Wenn nur einer "kämpft" der andere aber für sich schon einen Schlussstrich gezogen hat, macht es meistens keinen Sinn mehr allein an der Beziehung zu arbeiten.
Das ist ein wechselseitiges Verhältnis.
Es mag wohl so sein, dass es in manchen Lebensabschnitten richtig schlecht läuft aber hier kommt für mich wieder der Sinn einer Ehe ins Spiel, nämlich zusammenzuhalten und füreinander da zu sein. Komme was da wolle!
Ich sage jetzt mal ganz pauschal es gibt bestimmt Gründe die eine Trennung oder auch Scheidung rechtfertigen: wie z.B. Gewalt o.ä.
Da hört für mich auch die Liebe und das Vertrauen auf.
Alles andere kann man gemeinsam schaffen.
Deswegen heißt es ja auch: in guten und in schlechten Zeiten
Dass es hierfür keine Garantie gibt habe ich ja auch oft genug betont und das weiß ich selbst. Aber ich möchte diesen Glauben für mich bewahren, dass eine gut funktionierende Ehe die auch wirklich hält möglich ist.
Wenn man sich an bestimmte Regeln hält.
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26.06.2008, 10:16Inaktiver User
AW: Männer, die nicht heiraten wollen...
Ja in gewissem Maße...
Zitat von Inaktiver User
Trotzdem kann die Liebe auch abhanden kommen und lässt sich manchmal nicht einfach so erzwingen - manchmal liebt man jemanden auch und es ist trotzdem besser zu gehen...
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26.06.2008, 10:24Inaktiver User
AW: Männer, die nicht heiraten wollen...
Nein, ich glaube eben nicht, dass die Liebe "einfach so" weggeht, ohne dass man das merkt. Man wacht doch nicht eines morgens auf und denkt:"Ups, den lieb ich ja gar nicht mehr." Das ist doch eine Entwicklung, auf die man Einfluss nehmen kann, wenn man sie sich denn bewusst macht. Das heisst nicht, dass sich die Liebe immer retten lässt, aber wenn meine Ehe auseinander gehen sollte, will ich das Gefühl haben, dass ich alles versucht habe. Und wenn man sich noch nicht einmal die Entwicklung bewusst gemacht hat, dass die Liebe schwindet, hat man meiner Meinung nicht alles getan.
Zitat von Satyr
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26.06.2008, 10:37
AW: Männer, die nicht heiraten wollen...
DA gebe ich Dir ja vollkommen Recht. Ich würde auch keine Beziehung einfach so aufgeben, ohne alles getan zu haben was mir einfällt. Und natürlich ist es ein Prozess. Aber im Alltag geht dieser schonmal unter und man merkt es erst, wenn es verdammt spät ist.
Zitat von Inaktiver User
Das Problem ist einfach, das sich Menschen verändern. An sich nichts schlimmes, wenn beide sich in eine Richtung verändern, die noch immer mit einander harmoniert. Das passiert aber leider nicht immer.. und wenn mein Partner dann so sehr von der Person abweicht, die ich mal geliebt habe.. dann fehlen da die Eckpunkte, an die ich mich halten kann, die ich noch immer liebe und an denen ich die Liebe wieder aufbauen kann - und will.
Wenn der Mensch sich zu sehr verändert hat, dann gibt es vielleicht Dinge die mir sagen "Nein.. mit DIESEM Menschen will ich nichts weider aufbauen". Was auch völlig ok ist, dann hat es eben nicht sollen sein.
Das ändert aber nichts daran, das man Jahre vorher für sich beschlossen hat, mit diesem Menschen sein Leben verbringen zu wollen.
Was draus wird, weiß nie jemand. Nicht in einer Lebenspartnerschaft ohne Trauschein.. und nicht in einer Ehe.
Aber bevor ich Ärger bekomme.. ist das nun OT oder passt das zum Thema? *unsicher bin*
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26.06.2008, 10:43Inaktiver User
AW: Männer, die nicht heiraten wollen...
Eine 180° Wendung eines Menschen ist doch aber sehr ungewöhnlich oder?
Veränderungen sind ein ganz natürlicher Prozess aber, dass sie einen Menschen so stark verändern, dass ich mit dem Partner nicht mehr leben kann ist doch fast schon absolut abwägig...
Warum liebst du einen Menschen?
Und was an ihm könnte sich dermaßen stark verändern, dass du dir eine Beziehung mit ihm einfach nicht mehr vorstellen kannst?
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26.06.2008, 10:57
AW: Männer, die nicht heiraten wollen...
Jain. Du musst bedenken, das BEIDE sich verändern.
Zitat von Inaktiver User
Wenn ich mich zu 30% von meinem Partner weg entwickel, dieser zu 30% von mir.. dann bleibt da noch 40% Rest. Und das ist manchmal zu wenig, jeh nachdem welcher Teil am dominantesten ist.
Das sich EINER zu 100% anders entwickelt halte ich auch für selten. Das aber beide sich zu einem Teil auseinander entwickeln, der den Weg zu einander verstellen kann, das halte ich für menschlich.
Es ist sehr schade.. aber so spielt das Leben.
Es gibt sooo viele Dinge im Leben, die einen Menschen verändern, nachhaltig beeindrucken und aus Bahnen werfen können.. wenn der Andere da nicht mitzieht oder seinerseits in entgegengesetzte Bahnen geworfen wird, dann passt man irgendwann nunmal nicht mehr zu einander. Egal wie sehr man es versucht.
Des Menschen wegen.Warum liebst du einen Menschen?
Sein Charakter. Das ist für mich das A und O. Wenn dieser Charakter nicht mehr so zu dem meinigen passt, das ich mir denke "wow.. seelenverwandt.. eindeutig".. dann stimmt etwas nicht.Und was an ihm könnte sich dermaßen stark verändern, dass du dir eine Beziehung mit ihm einfach nicht mehr vorstellen kannst?
Wobei ich mit Seelenverwandt übrigens nicht meine das man 100%ig gleich ticken muss. Man muss nur gut aufeinander abgestimmt sein, als Charakter.
Und wenn das nicht mehr passt.. dann fehlt da einfach etwas das ich zum lieben brauche.
Das ist schwer in Worte zu kleiden. Es sind eben Gefühle :)
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26.06.2008, 11:11Inaktiver User
AW: Männer, die nicht heiraten wollen...
Na ja eine Entwicklung heißt ja nicht automatisch, dass man sich voneinander weg entwickelt. Veränderung bedeutet ja nicht automatisch, dass es negativ ist oder dass die Beziehung darunter leidet Es ist ja auch ein Prozess der langsam vorangeht und nicht von heute auf morgen.
In einer Ehe wie auch in einer Beziehung an sich sollte die Bereitschaft schon vorhanden sein die Veränderungen des Partners anzunehmen und richtig damit umzugehen.
Von beiden Seiten.
Troztdem bin ich nach wie vor der Meinung, dass es keine so graviernden Veränderungen sein können.
Sicher gibt es Vorkommnisse die einen verändern können aber hier ist jeder einzelne gefragt in sich selbst hineinzuhorchen.
Ist es z.B. nur eine Phase in der man sich befindet?
Sind diese Veränderungen vielleicht sogar positiv?
Schon klar du sagst, du liebst deinen Partner wg. seinem Charakter ->> aber dieser Charakter wird sich nicht so stark verändern dass gar nichts mehr geht
Das ist meine Meinung.
Beispiel:
Ein homorvoller Mensch wird nicht auf einmal todernst werden oder
jemand der immer alles absichern und kontrollieren muss auf einmal riskobereit.
Mir fehlt es da aber auch an Lebenserfahrung um das aus der Praxis sprechen zu können.
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26.06.2008, 11:23Inaktiver User
AW: Männer, die nicht heiraten wollen...
Manchmal passt es eben nur in bestimmten Lebensphasen.
Zitat von Inaktiver User
Ein Beispiel aus meinem persönlichen Nähkästchen: Ehemann Nr.2 war für mich der richtige Mann in einer bestimmten Lebensphase als es u.a. darum ging eine Familie zu gründen und ein Nest zu bauen. Irgendwann habe ich aber gemerkt, dass bestimmte Dinge fehlten die mir vorher nicht so wichtig erschienen...
Da habe ich feststellen müssen, dass es mit ihm nicht mehr passt - da hat auch alles reden nichts genützt und auch nicht die Tatsache, dass ich ihn sehr liebte - es ist mir schwer gefallen, aber ich habe mich getrennt und bin mit meinem neuen Partner viel glücklicher.
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26.06.2008, 11:35Inaktiver User
AW: Männer, die nicht heiraten wollen...
Ich will ja auch nicht behaupten, dass es hierfür ein Patentrezept gibt.
Deswegen ist es für mich ja auch wichtig die Beziehung und auch den Partner auf Herz und Nieren zu prüfen bevor ich mich endgültig entscheide. Ich will dir ja nicht vorwerfen, dass du dies nicht getan hast. Vielleicht waren für dich bestimmte Punkte am Anfang einer Beziehung/Ehe wirklich nicht wichtig wurden es dann aber und dein Partner kam bei dieser Entwicklung nicht mit oder es hat eben komplett gefehlt.
In so einem Fall ist es sicher besser sich zu trennen weil es eben nicht mehr harmoniert.
Ich würde sagen, dass ich schon eine ziemlich genaue Vorstellung davon habe wie ich mein Leben führen möchte.
Bei manchen ist es ja so, dass die erstmal nicht daran denken eine Famile zu gründen, dieser Wunsch kommt dann erst irgendwann. Wenn das Thema vorher z.B. nie im Raum stand aber bei der Frau dann doch irgendwann die Frage nach einem Kind auftaucht.
Die Beziehung wurde aber unter ganz anderen Voraussetzungen begonnen.
Dann kann ich den Schritt und Entschluss verstehen und ich würde sagen, dass er auch berechtigt ist.
Aber das ist ja nicht immer so.


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