das ist ja mal ein langer strang.
ich habe jetzt nicht jeden einzelnen post gelesen, dafür waren/sind es doch zu viele aber überflogen habe ich einzelne beiträge und manche auch etwas intensiver gelesen
aus gegebenem anlass wollte ich auch meine meinung in den raum werfen
ich akzeptiere menschen die der meinung sind sie brauchen die ehe nicht
aber ich verstehe sie nicht
vermutlich ist es andersrum genauso?
meiner meinung nach bringt die ehe doch fast nur vorteile und es ist ein tieferes gefühl von verbundenheit
es ist ein unterschied ob ich "nur eine beziehung" führe oder eine ehe
wie schon einige sagten - es ist die verbindlichkeit
mein freund verspricht und gelobt mir dass es für immer sein soll
ob es dann auch wirklich so ist oder so wird ist ein anderes kapitel aber darum geht es hier nicht
ich glaube eine "nur beziehung" wird von manchen nicht ernst genug genommen und bei schwierigkeiten könnte man sich ja schnell verdrücken
bei einer ehe ist dies zwar durchaus auch möglich aber durch das versprechen, dass man sich gegeben hat ist man vielleicht eher bereit füreinander zu kämpfen
eine ehe wirft man nicht einfach weg
wenn man zusammen ist
sich liebt und im grunde schon vorhat das leben gemeinsam zu durchlaufen - warum dann keine ehe?
mir persönlich ist dieses offizielle versprechen sehr wichtig
ein bekenntnis zur beziehung und zueinander
der mann den ich liebe will den rest seines lebens mit mir verbringen
durch eine ehe wird dies so richtig deutlich
man wird eine familie
zu sagen, was wäre wenn ist an den haaren herbeigezogen, soetwas kann zwar passieren aber darüber denkt man doch nicht bewusst nach
ich erinnere mich z.b. an einen beitrag in dem es darum ging auch für den partner da zu sein, wenn dieser z.b. sehr schwer erkrankt etc.
natürlich muss es mir klar sein, dass ich durch meine eheversprechen daran gebunden wäre es zu tun
und es stellt sich in diesem moment wirklich die frage ob man die kraft aufbringen könnte
aber mit 100%iger sicherheit könnte ich nicht sagen wie ich mich in dieser situation verhalten würde weil es eben nicht so ist
mir war es aber von anfang an wichtig mit meinem partner zu klären ob sich unsere lebensvorstellungen decken
wie steht mein freund zum thema ehe?
will er kinder?
wie stellt er sich seine zukunft vor?
wenn wir den weg gemeinsam gehen wollen ist doch die ehe eine wunderbare lösung hierfür
es wird nichts bringen menschen die anderer meinung sind hiervon überzeugen zu können und das ist ja auch in ordnung
jeder kann ja seine eigene meinung und vorstellungen haben
gewisse lebensformen werden von mir aber wohl nie verstanden werden
wie z.b. eine neue art der partnerschaft in der man eine bewusste und gewollte wochenendbeziehung führt
na ja jedem das seine
noch etwas
die bezeichnung "mein mann" oder auch "meine frau" gehört meiner meinung nach in die ehe
partner die sich einfach nur so betiteln sind nicht ehrlich
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12.06.2008, 11:14Inaktiver User
AW: Männer, die nicht heiraten wollen...
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12.06.2008, 11:50
AW: Männer, die nicht heiraten wollen...
haben wir uns auch versprochen. nur eben ohne staat, kirche, zeugen. und ich nenne ihn übrigens gelegentlich gern meinen mann, wieso das "nicht ehrlich" sein soll, erschließt sich mir nicht.
Zitat von Inaktiver User
"That life exists/
And identity/
That the powerful play goes on/
And you may contribute a verse."
Walt Whitman
“Eine Gesellschaft, die ihre Freiheit zugunsten ihrer Sicherheit opfert, hat beides nicht verdient.”
Benjamin Franklin
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12.06.2008, 11:55
AW: Männer, die nicht heiraten wollen...
Dann ist euch nur von Herzen zu wünschen, dass das beruflich immer so hinpasst - heute kommt man nämlich ganz schnell in die Situation Wochenendbeziehung, wenn sich nicht einer seine beruflichen Träume stecken soll (und wir wissen, wer das heute in der Regel immer noch ist...
Zitat von Inaktiver User
).
"That life exists/
And identity/
That the powerful play goes on/
And you may contribute a verse."
Walt Whitman
“Eine Gesellschaft, die ihre Freiheit zugunsten ihrer Sicherheit opfert, hat beides nicht verdient.”
Benjamin Franklin
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12.06.2008, 12:24Inaktiver User
AW: Männer, die nicht heiraten wollen...
eben weil meiner meinung nach ein versprechen, welches öffentlich gegeben wird und das man in dem moment auch mit seiner unterschrift bestätigt bindender ist als eines welches man sich nur so gibt
ich habe nie gesagt, dass es nicht genauso ehrlich sein kann
aber für mich macht es eben einen unterschied
gesagt sind dinge immer schnell
wichtig ist es dann auch so zu leben!
und für mich ist die ehe eben die form einer partnerschaft die ich mir vorstelle
die ehe ist eben das tüpfelchen auf dem i
eine funktionierende partnerschaft zu haben ist schön
eine funktionierende ehe zu haben ist besser :-)
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ich habe ja auch eine bewusste entscheidung gemeint
nicht, weil z.b. die berufliche situation einen dazu zwingt
außerdem würde das für mich gar nicht in frage kommen auch finanziell gesehen
doppelte haushaltsführung könnten wir bzw. ich mir gar nicht leisten
aber das ist ein anderes thema
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12.06.2008, 12:29
AW: Männer, die nicht heiraten wollen...
kann ich akzeptieren, dass das für dich so stimmt - ich für mich habe keine veranlassung zu glauben, dass sich durch eine unterschrift irgendetwas in richtung mehr verbindlichkeit etc. verändern könnte. und was die "öffentliche" seite des ganzen angeht, weiß bei uns auch jeder so drüber bescheid, dass wir miteinander alt und grau werden wollen.
Zitat von Inaktiver User
das mit dem ehrlich bezog sich auf:
die bezeichnung "mein mann" oder auch "meine frau" gehört meiner meinung nach in die ehe
partner die sich einfach nur so betiteln sind nicht ehrlich"That life exists/
And identity/
That the powerful play goes on/
And you may contribute a verse."
Walt Whitman
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Benjamin Franklin
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12.06.2008, 12:53
AW: Männer, die nicht heiraten wollen...
Warum sollte man das auch wollen? Das ist das, was ich nie verstehe.
Zitat von Inaktiver User
Man führt da eine wundervolle Beziehung, sonst würde man ja erst gar nicht auf die Idee kommen zu heiraten. Wenn die Beziehung so wundervoll ist, muss das doch heissen das man Beziehungstechnisch momentan alles richtig macht.
Wieso also etwas ändern bzw. Veränderung reinbringen?
Warum etwas ändern das funktioniert, toll ist und gut tut? Um eine neue "Maxime" zu erreichen? Das klingt mir dann zu sehr nach Beziehung als Leistungssport.
Ich freue mich immer wenn Beziehungen funktionieren, genieße es und schätze das "glücklich sein". Es ist wertvoll.
Ich würde es nicht durch unvorhersehbare Verändungen aufs Spiel setzen wollen.
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12.06.2008, 12:58
AW: Männer, die nicht heiraten wollen...
satyr, volle zustimmung. never change a winning team.
"That life exists/
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12.06.2008, 12:59Inaktiver User
AW: Männer, die nicht heiraten wollen...
sehe ich genauso
Zitat von Satyr
ich antwortete auf das posting:
Ich meinte damit lediglich Männer, die anfangs sehr wohl gewillt sind und sich eine Ehe mit der Frau an ihrer Seite vorstellen können!.........im laufe der Zeit aber feststellen, dass man es nicht mehr nötig hat sich überhaupt Gedanken darüber zu machen:-) denn Frauchen ist ja bereits schon fast zur Ehefrau mutiert......*g* Also, was soll sich ändern?
und fragte mich irgendwie was sich verändern soll? und anscheinend sind dann manche frauen vor eheschluss anders als danach?
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12.06.2008, 13:05
AW: Männer, die nicht heiraten wollen...
eigentlich macht das nur sinn, wenn man a) kinder will und b) dafür den job an den nagel hängt/massiv einschränkt, denn dann geht es um handfeste finanzielle notwendigkeiten, verdienstausfallausgleich, rentenansprüche, die eine frau nicht mehr allein erwirtschaften kann und so fort. frauen, die so wild aufs heiraten sind, planen dieses modell vielleicht von vornherein ein, keine ahnung. kann mich da nicht hineinversetzen, mir aber vorstellen, dass es das gibt.
Zitat von Inaktiver User
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“Eine Gesellschaft, die ihre Freiheit zugunsten ihrer Sicherheit opfert, hat beides nicht verdient.”
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12.06.2008, 13:39Inaktiver User
AW: Männer, die nicht heiraten wollen...
Es scheint hier offenbar zwei Lager zu geben.
Zitat von Ariela
Ich persönlich würde gerne wieder heiraten, wenn sich dies doch noch ergeben sollte. Trotzdem glaube ich nicht, dass ich jemals wieder einen Job an den Nagel hängen werde, schon gar nicht, um einem Partner den Rücken freizuhalten. (Ich habe dies mal getan und bin nach der Scheidung unsanft auf dem Boden der Tatsachen gelandet.)
Ich würde wirklich nur aus emotionalen Gründen heiraten, teilweise aus rechtlichen, weil ich z.B. meinen Freund nicht mal im Krankenhaus besuchen könnte, aber wirklich nicht aus finanziellen.


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