Und da fängt für mich die "besondere" Verbindlichkeit an. Nein, nicht bei der Trennung, sondern bei der Frage, was denn da los ist, nach 20 Jahren. Und wie ich damit umgehe. Und eben nicht einfach sage: "tja, jetzt ist sie eben weg, die Verbindlichkeit." Das meine ich nicht speziell auf Dich bezogen, das Thema treibt mich hier immer wieder um.Zitat von Inaktiver User
Antworten
Ergebnis 601 bis 610 von 2648
-
11.06.2008, 14:32
AW: Männer, die nicht heiraten wollen...
Die Ente bleibt draußen.
-
11.06.2008, 14:38Inaktiver User
AW: Männer, die nicht heiraten wollen...
ich stimme dir zu, dass mit verbindlichkeiten viel zu häufig oberflächlich umgegangen wird. das sich trennen können, ist sehr einfach geworden. beziehungen sind wie konsumgüter zur "wegwerf-ware" geworden.
die ehe-schließung ist dafür aber keine lösung. denn auch eine ehe kann man schnell wieder lösen. es ist "nur" ein versprechen vor anderen.
einerseits zu verurteilen.
andererseits genießen wir doch auch die freiheiten, eine beziehung ausprobieren zu können. und nicht gleich den erst besten heiraten zu müssen.
und ich kenne zahlreiche ältere frauen, die aufblühen, wenn der partner verstorben ist. sie hätten doch auch schon vorher aufblühen können.
insofern muss ich mich revidieren. ich empfinde verbindlichkeit in einer beziehung so lange, wie ich ihn liebe und mir eine gemeinsame zukunft vorstellen kann.
die verbindlichkeit gegenüber meiner mutter oder besten freundin würde ich als stärker empfinden, denn sie überstehen die beziehungen
-
11.06.2008, 14:46
AW: Männer, die nicht heiraten wollen...
Ganz so banal habe ich das auch nie behauptet.
Zitat von Inaktiver User
Man kann aber auch eine Ehe deutlich verbindlicher führen, als dass in manchen Beispielen hier geschieht, nur dazu müssen das beide wollen. Also nicht so irgendwie "hach, wäre ja schön, wenn es klappt", sondern sich ernsthaft überlegen, warum sie denn heiraten wollen, ob es für beide "lebenslang" bedeutet und wie man das gestaltet. Und ob das mit diesem Partner, bei aller aktuellen Liebe, möglich ist.
Und nach dem "vorher überlegen" kommt dann das "mit Leben füllen".
Also den Stempel "Ehe" draufpacken, das meine ich überhaupt nicht, ganz im Gegenteil, da sehe ich eher die Gefahr. Und nur deswegen habe ich dieser Aussage wiedersprochen, die da hieße "Ach, manche wollen halt heiraten, andere nicht." Das klingt für mich wie: "manche tragen lieber rote Sommerkleider, andere lieber blaue."
Und dann sind wir bei einer anderen, geringeren Verbindlichkeit, oder?
Zitat von Inaktiver User
Was ich nicht wertend meine. Aber ich halte Differenzierungen für wichtig. Sonst kann man vielen Dingen nicht auf den Grund gehen.
Und ich möchte darüber hinaus gehen. Nicht dauerhaft eine Ehe führen, in der es keine Liebe mehr gibt und man sich die gemeinsame Zukunft auch nicht mehr gerne vorstellt, aber doch Zeiten überstehen, in denen es erstmal so aussieht.
Zitat von Inaktiver User
Die Ente bleibt draußen.
-
11.06.2008, 14:57Inaktiver User
AW: Männer, die nicht heiraten wollen...
und mit Verbindlichkeit zeigt sich eins "ja" der Partner möchte eine EHE (sorry für das "Hochzeit" aber wir können jetzt auch auf Kommastellung rumreiten :-).......mit mir eingehen.
Ich finde es einfach schöner, ab einem gewissen Alter, meinen Freund als meinen "Mann" zu sehen, vorzustellen etc.............
Und natürlich ist auch dieser Hochzeitstag doch was ganz aussergewöhnliches zwischen einem Paar?
Ich kann verstehen, dass manche Männer Angst haben, denke aber wohl eher das "Altlasten, Kindheit, die Stellung von Vater und Mutter......eine ganz entscheidende Rolle dabei spielen!
Schau Dir seine Eltern GENAU an, dann weisst Du was Du hast!
ist schon was wahres dran...
Dann verlieren die meisten Männer die Lust zu heiraten, weil sie die Beute ja schon ganz dick und sicher am Haken haben;-) also, was soll sich ändern?
Und meistens erzeugen Frauen dann irgendwann "unbewusst" Druck....und schon vergeht's dem Männe!
Für mich bedeutet "Ehe" keine Sicherheit, aber eine intensivere Verbundenheit schon. Und 1 x sollte man im Leben schon mal geheiratet haben, zumindest die, die es sich eben wünschen!!!!
Und da kann ich nur 100000000 x sagen, ja nicht an einem "unheiratswilligen" kleben bleiben.;-)
-
11.06.2008, 15:11Inaktiver User
AW: Männer, die nicht heiraten wollen...
oh je, ganz ehrlich, ich brauche gar keine garantie, dass es für immer hält. warum denn? ich liebe ihn, er mich, das ist das was zählt. was soll denn das immer mit für immer und ewig? warum denn?
Zitat von Inaktiver User
ah ja, die ehe ist ein spiel, wettlauf um den besten fisch amhaken? wer ist der potenteste, wer kann mich armes frauchen auch im alter am besten versorgen?
Zitat von Inaktiver User
nicht nur dem männe. ich würde schnell rennen, wenn mir ein mann so käme.
Zitat von Inaktiver User
tja und ich würde eher sagen: 1 mal im leben sollte man richtig geliebt haben und geliebt worden sein. bringt mir 100000000 mehr als eine hochzeit in einem albernen weißen kleid.
Zitat von Inaktiver User
-
11.06.2008, 15:14Inaktiver User
AW: Männer, die nicht heiraten wollen...
zu dem partner stehen auch in schlechten zeiten, da gebe ich dir recht. aber zu dem partner stehen, wenn ich ihn nicht mehr liebe, das ist bei mir die grenze.
Zitat von Edelherb
allerdings gehe ich auch bei einer beziehung von 2 gleichwertigen partnern aus, die nicht finanziell voneinander abhängig sind. ist das nciht gegeben hat man sofort ein ungleichgewicht, dass sich in meinen augen natürlich amssiv auf die beziehung auswirkt. und natürlich klagt dann der abhängige mehr verbindlichkeit ein. klar, muss man ja, da man ohne den anderen nicht leben kann.
-
11.06.2008, 15:24
AW: Männer, die nicht heiraten wollen...
Ich möchte das gerne. Und daher nur einen Partner heiraten, der das genauso sieht.
Zitat von Inaktiver User
Und ich gehe davon aus, dass das nicht immer so leicht zu trennen ist. Dass es schlechte Zeiten gibt, wo man die Liebe nicht spürt, wo sie unter vielem anderen verschüttet ist, wo man von einer neuen Verliebtheit geblendet wird...
Zitat von Inaktiver User
Da möchte ich schauen, ob die Liebe wirklich weg ist. Was sicherlich ein nervenaufreibender und schmerzlicher Prozess sein kann, weil man vieles sehr genau ansehen muss. Aber die Bereitschaft, das zu tun, ist für mich Teil des Treueversprechens. Und zwar ein viel wichtigerer, als die sexuelle Treue, auf die das so häufig reduziert wird.Die Ente bleibt draußen.
-
11.06.2008, 15:37Inaktiver User
AW: Männer, die nicht heiraten wollen...
da sind wir doch gar nicht soweit voneinander entfernt. ich möchte natürlich erst einmal prüfen, ob die liebe noch da ist und was die beziehungskrise heraufbeschworen hat.
Zitat von Edelherb
das geht aber nur, wenn man jederzeit die freiheit hat gehen zu können. wenn man das nicht hat, ist man ja dem anderen "ausgeliefert" (mir fällt kein anderes wort ein, soll nicht so drastisch klingen), d.h. man liebt vielleicht irgendwann nicht mehr richtig oder ist zu bequem sich zu bewegen. gerade das tötet doch die liebe, weil dann alles beim alten bleibt.
oh je, schwierig.
ich glaube es ist eine wesenseinstellung. ich empfinde ehe als käfig und einengung. ich kann nur in freiheit lieben, wenn ich, ich selbst bin und eben keine sicherheit habe und frei in meinen entscheidungen bin, ohne die beziehung als "blockade" zu empfinden.
andere brauchen sicherheit bevor sie sich völlig auf eine beziehung einlassen können. was ich auch verstehen kann.
deswegen kann ich es nicht verstehen, warum über nicht-heirats-willige die nase gerümpft wird. (nicht von dir, aber von anderen in diesem fred)
-
11.06.2008, 15:54
AW: Männer, die nicht heiraten wollen...
Die Formulierung gefällt mir nicht. Ich brauche nicht die "Sicherheit". Ich sehe die Ehe auch nicht als "Käfig". Wir führen eine Ehe aus freiem Willen und wenn einer nicht mehr wollte, könnte man nichts tun. Ich möchte aber die Zusage, dass wir ein ähnliches Eheverständnis haben. Weil ich das als ganz wesentlich für die Beziehungsführung ansehe.
Zitat von Inaktiver User
Ich kann da nur Leonie zitieren, die in solchen Fällen sagt: ich möchte nicht irgendeine Ehe führen, ich möchte eine gute Ehe führen. Gerade weil es für immer sein soll (zumindest für einen).
Deswegen könnte man das Ganze auch umdrehen: solange ich im Hinterkopf habe, dass ich halt gehe, wenn es mir nicht mehr gefällt (auch wenn klar ist, dass die Hürde hoch ist), kann auch das dazu führen, die Beziehung schleifen zu lassen. Und wenn ich mich dann Hals über Kopf in den nächsten verliebe, dann war eben leider "die Liebe weg". Das ist eher das Szenario, was ich befürchte, und was man hier leider auch häufiger nachlesen kann.Die Ente bleibt draußen.
-
11.06.2008, 16:25Inaktiver User
AW: Männer, die nicht heiraten wollen...
hast du ein post von dir wo ich diese abstufungen lesen kann? vielleicht kann ich mir dann mehr darunter vorstellen
Zitat von Edelherb
!
ich hatte seit ich 19 jahre alt bin nie wieder eine beziehung wo ich das motto hatte "schauen wir mal wohin das führt". darum kann ich da schlecht mitreden.
lara


Zitieren
