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  1. Inaktiver User

    AW: Männer, die nicht heiraten wollen...

    [quote=Satyr]Ich will mich doch, wenn ich eine Beziehung führe, auch nicht dauernd neu (anderweitig) verlieben? Das hat damit doch garnichts zu tun? Ist mir bisher auch noch nie passiert, das ich mich anderweitig verliebt habe, wenn ich eine Partnerin hatte die ich liebe. Irgendwie wird mir der Zusammenhang da nicht ganz klar?



    Japp, das mag sein. Aber wenn sie das derart deutlich vor sich hertragen, würde ich mich gedemütigt fühlen, wenn ich das mitmache. DANN geht es wirklich nicht um mich als Mensch, darum Kinder von MIR zu bekommen - sondern nur um "ICH will Kinder".. und das wird mit mir nicht funktionieren.

    quote]

    verlieben ist für mich nicht nur eine gefühlssache, das meinte ich damit.
    ich verliebe mich nur in passende männer, also solche die einen ähnlichen lebensplan haben wie ich.
    ich wollte dir damit nicht unterstellen, dass du dich während einer beziehung fremdverliebst, sondern ich wollte nur sagen, dass man auch das verliebtsein steuern kann.
    in deinem fall müsse das heissen, dass du dich nicht in eine frau verliebst die heiraten will, da du dies ja nicht willst. also ist die sache ja von anfang an zum scheitern verurteilt.

    du musst dich nicht gedemütigt fühlen, ich finde dies ok von der frau, dass sie sagt, "du kommst mir nur ins haus wenn du kinder und ehe willst"!
    ich finde es schlimmer wenn ihr nach ein paar jahren herausfindet, dass es nicht klappt weil ihr unterschiedliche vorstellungen habt von ehe und kinder.
    lieber von anfang klären und notfalls die bremse ziehen und aus sympathie keine liebe entstehen zu lassen.

    lara

  2. User Info Menu

    AW: Männer, die nicht heiraten wollen...

    Ich hatte nach den Beiträgen, die ich gelesen habe angenommen (also interpretiert), dass
    2. "Wenn du mich wirklich liebst, heiratest du mich".
    und
    "Nur dann hast du dich wirklich für mich entschieden".
    häufig zusammen vorkommt.
    Ich habe es so verstanden, dass die Fraktion

    "Eine Heirat ist der entscheidende Beleg dafür, dass Du Dich endgültig für mich entschieden hast."

    mit "Liebe" in diesem Zusammenhang nicht argumentiert. Aber man korrigiere mich. Leonie?



    Ich gehe in der Tendenz mit:

    5. Liebe wird überschätzt, Partnerschaft ist wichtiger, Partnerschaft wird durch die Ehe hergestellt. Verantwortungsgefühl und Zuverlässigkeit sind wichtiger als Liebe.
    Allerdings mit einigen Änderungen:
    - Partnerschaft wird durch eine bewusste Entscheidung hergestellt.
    - Loyalität und der damit verbundene Wille zur Gemeinsamkeit sind insofern "wichtiger" als Liebe, als dass man eine glückliche Lebenspartnerschaft führen kann, wenn diese vorhanden sind, Liebe aber nicht - aber nicht wenn Liebe vorhanden ist, Loyalität und der Wille zur Gemeinsamkeit aber nicht.
    Der Idealfall ist natürlich das Vorhandensein aller Faktoren, aber ein häufiger Fehler ist die Annahme, das Loyalität zwangsläufig aus der Liebe folgt. Ich kenne Fälle, in denen zwar prinzipiell der Wille zur Loyalität vorhanden ist, aber wichtige Fähigkeiten fehlen, um diesen auch erfolgreich ins Handeln zu übersetzen.

    Das reicht mir nicht.
    Gefahr im Küchenschrank

    Er steht im mittleren Regal,
    ganz hinten in der Ecke.
    Wann und wie ist ihm egal,
    so hockt er im Verstecke.
    Er kichert still in sich hinein,
    gibt nicht den kleinsten Mucker.
    Er ist so listig und gemein.
    Der raffinierte Zucker.

    Peter Sendtko


  3. Inaktiver User

    AW: Männer, die nicht heiraten wollen...

    Zitat Zitat von minstrel

    Und mit "Liebe ist sich selbst genug" wird da nach meinem Gefühl auf eine fiese Art und Weise genau die Erpressung ins Spiel gebracht (wenn Du mich lieben würdest), die man bei der Gegenseite abstellen möchte.
    Was hat der Wunsch - mit einem Menschen fest verbunden zu sein - mit Erpressung zu tun?

  4. User Info Menu

    AW: Männer, die nicht heiraten wollen...

    Was hat der Wunsch - mit einem Menschen fest verbunden zu sein - mit Erpressung zu tun?
    Nichts. Füge ein "vermeintlich" vor der Erpressung ein. Dann wird vielleicht deutlicher, worum es mir in diesem Zitat ging.
    Gefahr im Küchenschrank

    Er steht im mittleren Regal,
    ganz hinten in der Ecke.
    Wann und wie ist ihm egal,
    so hockt er im Verstecke.
    Er kichert still in sich hinein,
    gibt nicht den kleinsten Mucker.
    Er ist so listig und gemein.
    Der raffinierte Zucker.

    Peter Sendtko


  5. Inaktiver User

    AW: Männer, die nicht heiraten wollen...

    Zitat Zitat von jaara
    Also die Tendenz bei Frauen, nicht genau hinzusehen und zu hören und stattdessen zu glauben "Ach, das kommt schon noch. Wenn es so weit ist will er das auch!" ist leider relativ weit verbreitet.

    Eine Freundin von mir war sehr unglücklich, weil ihr Mann sich nach der Geburt des Kindes strikt geweigert hat, in das Reihenhaus am Stadtrand zu ziehen. Dabei hat dieser Mann niemals auch nur den Hauch eines Zweifels daran gelassen, dass das für ihn indiskutabel ist. Sie hat mir wörtlich gesagt: "Ich war überzeugt, wenn das Kind erst mal da ist, will er das auch."

    Gruß, Jaara
    Ich meine auch, dass dieses Verhalten mancher Frauen dazubeiträgt, Männer kopfscheu zu machen.

  6. Inaktiver User

    AW: Männer, die nicht heiraten wollen...

    Zitat Zitat von Edelherb
    Das ist aber sehr im Konjunktiv geschrieben. Keine Ahnung, wieviele Leute zwischen 20 und 30 heiraten, "weil man das so macht". In meinem Umfeld war das nicht der Fall, aber da haben diejenigen, die bisher überhaupt geheiratet haben, auch größtenteils jenseits der 30 geheiratet. Und die anderen schienen auch recht überzeugt. Mußten sie auch, die haben nämlich eher zu hören bekommen: "wie heiraten, warum das denn?"
    bei mir ist das nur so. ich kenne nicht ein pärchen, dass geheiratet hat, die nicht angegeben hätten, dass man das halt so macht und dazugehört. das war nur so

  7. Inaktiver User

    AW: Männer, die nicht heiraten wollen...

    Zitat Zitat von reiner
    4. Liebe ist wichtig, aber der Mann sollte noch Geld in die Ehe bringt, sonst scheitert die Ehe an Geldsorgen. Liebe alleine ist definitiv zu wenig.

    5. Liebe wird überschätzt, Partnerschaft ist wichtiger, Partnerschaft wird durch die Ehe hergestellt. Verantwortungsgefühl und Zuverlässigkeit sind wichtiger als Liebe.

    Hier stimme ich Dir voll zu.

    Nur muss nicht der Mann Geld mit in die Ehe bringen, das kann auch die Frau machen oder sie erarbeiten es zusammen.
    Aber es stimmt, dass jede Liebe in Geldsorgen auf Dauer untergeht.

  8. User Info Menu

    AW: Männer, die nicht heiraten wollen...

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    So sehe ich das auch.
    Aber, wenn bei dem Wunsch auf Ehe, der Mann bereits kalte Füsse bekommt, kann es mit der Liebe doch nicht weit her sein.
    Dann ist doch MIsstrauen angesagt.
    Dann fehlt doch jede Grundlage für ein gemeinsames Leben.
    Ich wollte mich ja eigentlich von diesem Meinungsaustausch zurückziehen, aber wenn du mich schon direkt ansprichst:

    Die Grundlage für ein gemeinsames Leben ist Vertrauen. Wenn ich meiner Partnerin vertrauen, brauche ich keine Ehe. Das Vertrauen wird auch nicht durch die Ehe größer, jedenfalls nicht bei mir.

    Ich weise aber frau minstrel darauf hin, dass wir hier die Meinung: "Wenn du mich wirklich liebst heiratest du mich" haben. Oder interpretiere ich das falsch, hubba?
    Wäre natürlich interessant, ob du auch den Satz
    "Nur dann hast du dich wirklich für mich entschieden." unterschreibt. Nur so wegen der korrekten empirischen Wissenschaften.
    "Eine Frau ist viel eher in der Lage, das Haus heimelig zu machen, schöne Kerzen zu platzieren, Blumen aufzustellen und Apfelkuchen zu backen" Eva H.

    Trinke 8 Liter Wasser am Tag, schlafe 24 Stunden, verzichte auf jeden Stress und du siehst aus wie Iris Berben.
    Länger glatte Achseln! Denn Schönheit ist Freiheit.

    Konfuzius sagt: "Die Ziege beschwert sich, dass sie einen Affen zum Mann hat."

  9. User Info Menu

    AW: Männer, die nicht heiraten wollen...

    Geht doch!

    Wolltest Du denn eine Sammlung EINIGER Standpunkte oder eine umfassende Sammlung möglichst vieler Standpunkte oder eine Sammlung TYPISCHER Standpunkte?

    Dann wäre noch die Frage, anhand welcher Kriterien Du typisch definierst.

    (Hach, heute bin ich fast so nervig wie mein Chef und es macht direkt Spass )
    Gefahr im Küchenschrank

    Er steht im mittleren Regal,
    ganz hinten in der Ecke.
    Wann und wie ist ihm egal,
    so hockt er im Verstecke.
    Er kichert still in sich hinein,
    gibt nicht den kleinsten Mucker.
    Er ist so listig und gemein.
    Der raffinierte Zucker.

    Peter Sendtko


  10. Inaktiver User

    AW: Männer, die nicht heiraten wollen...

    Zitat Zitat von Satyr
    @minstrel
    Ich weiss nicht ob der verlorene Sohn wirklich die passende Analogie ist. Es ist ja nicht grade so, als würde man ein Schwerverbrecher oder dergleichen (falscher Weg eben) werden, wenn man mit jemandem zusammen lebt der heiraten will obwohl man das selbst nicht möchte *g*

    Ich sehe die Praxis auch ein wenig anders. Ich gehe ja nicht gezwungenermaßen komplett den Weg, den mein Partner gehen will. Das ist mir zu "stur". Deshalb.. ja, ist mir eine große Kompromissbereitschaft dann doch recht wichtig. So bastelt man sich seinen eigenen Weg, geht nicht starr irgendeinen vorherbestimmten Weg.
    Wenn man mit dem momentanen unglücklich ist, dann guckt man nicht alleine welche Abbiegung man nehmen könnte und zieht den Partner an den Haaren hinter sich her. Ich bin da eher für die Option, das jeder seine Schaufel auspackt und man zusammen einen neuen Weg bastelt. Zusammen Stein für Stein des Weges setzt, über jeden Stein redet und ihn in die Form bringt, mit der beide zufrieden sein können.
    Es mag sein das der Weg dann nicht ganz so grade wird sondern viele Schlenker hat. Aber ich glaube trotzdem das er am Ende an das Ziel führt, mit dem beide Glücklich sind. Weil beide Einfluss auf diesen Weg hatten, der vorher noch garnicht fest stand.
    Satyr,
    Deine Kompromissbreitschaft in allen Ehren.

    Wenn beide ganz an ihren Wünschen vorbeileben, weil sie grundsätzlich anderer Meinung sind, nur Liebe vorhanden ist und sie ihre Liebe leben wollen, dabei ständig - an den eigenen Wünschen und Vorstellungen vorbei - versuchen es dem anderen Recht zu machen, ist doch keiner von beiden glücklich, oder?

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