Genau um diese zwei grundverschiedenen Blickrichtungen geht es:Zitat von Satyr
Die einen sagen, ich schau genau hin, wen ich mir da aussuche, grundsätzliche Dinge müssen übereinstimmen, die anderen sagen, wenn man nur richtig liebt, kann man auch Hindernisse überwinden.
Ausdrücken tun sich die beiden Systeme in den Sprüchen "Gleich und gleich gesellt sich gern!" und "Gegensätze ziehen sich an!".
Ich bin ja auch eine Vertreterin der ersten Variante - wobei es bei mir weniger wie bei Leonie ein bewusstes Hinsehen war, sondern es lief eher im Unterbewußtsein ab - ich habe mich auch in Männer verguckt, die absolut nicht zu mir gepasst hätten - aber irgendwie wurde da dann auch nie etwas Ernstes draus.
Tabea
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21.12.2007, 09:25
AW: Männer, die nicht heiraten wollen...
Bis auf Weiteres a.D.
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21.12.2007, 09:27
AW: Männer, die nicht heiraten wollen...
Also die Tendenz bei Frauen, nicht genau hinzusehen und zu hören und stattdessen zu glauben "Ach, das kommt schon noch. Wenn es so weit ist will er das auch!" ist leider relativ weit verbreitet.
Zitat von Satyr
Eine Freundin von mir war sehr unglücklich, weil ihr Mann sich nach der Geburt des Kindes strikt geweigert hat, in das Reihenhaus am Stadtrand zu ziehen. Dabei hat dieser Mann niemals auch nur den Hauch eines Zweifels daran gelassen, dass das für ihn indiskutabel ist. Sie hat mir wörtlich gesagt: "Ich war überzeugt, wenn das Kind erst mal da ist, will er das auch."
Gruß, JaaraGeändert von jaara (21.12.2007 um 09:32 Uhr)
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21.12.2007, 09:31
AW: Männer, die nicht heiraten wollen...
Wobei das eben eine "psychische Gesundheit" voraussetzt, habe ich weiter oben schon mal versucht anzumerken. Ich habe mich jahrelang nur in Männer verliebt, die geradezu schädlich für mich waren. Auch das ist leider gar nicht so selten.
Zitat von Tabea
Jaara
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21.12.2007, 09:42
AW: Männer, die nicht heiraten wollen...
Satyr,
Zitat von Satyr
das klingt alles ein bisschen so, als entstünde Liebe in luftleerem Raum, so ein chemisches/hormonelles Ding und dann liebt man einen Menschen eben - egal ob grundlegende Sachen passen oder nicht.
Gruss
hopscotch
Ach ja, und hier im thread ist doch auch schon mehrfach geschrieben worden, dass man den Menschen durchaus akzeptieren kann (eventuell sogar lieben kann oder zumindest verliebt sein kann) - aber eben nicht mit ihm leben kann. Wenn bestimmte Grundvoraussetzungen, die ja für jeden anders sind, einfach nicht passen.
Ich denke, auch bei Dir gibt es Grundvoraussetzungen für eine Lebenspartnerschaft, die Dir u.U. nicht so ganz bewusst klar sind, aber es wird sie geben.
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21.12.2007, 09:46
AW: Männer, die nicht heiraten wollen...
Ich wüsste grade nicht welche, ehrlichgesagt.
Zitat von Hopscotch07
Gut, ich würde mich nicht verprügeln lassen oder dergleichen. Aber ich denke nicht das wir von solchen Dingen reden, oder?
Ansonsten.. ja, verliebe ich mich ohne es steuern zu können. Und dann bin ich glücklich, wenn es auf Gegenseitigkeit beruht und beide bemüht sind daraus etwas zu machen.
Vielleicht könnte ich nicht mit jemandem zusammen sein, der nicht in der Lage ist Kompromisse einzugehen, DAS könnte sein.
Aber ansonsten... fällt mir grade nichts ein, ehrlichgesagt. Dafür ist jedes neue verliebt sein zu individuell, an den jeweiligen Menschen gekoppelt und nicht in eine Schablone passend.
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21.12.2007, 10:04
AW: Männer, die nicht heiraten wollen...
Das scheint mir doch ein Unterschied zwischen den Positionen zu sein.
Zitat von minstrel
Ich möchte niemand in seiner Position angreifen, sondern nur mal vergleichen. Ich sammele gerne Meinungen. Und wir wollen uns doch nicht dauernd im Kreis drehen.
1. Liebe ist das wichtigste in der Paarbeziehung, Ehe oder nicht Ehe beweisen nichts.
2. Wenn du mich wirklich liebst, heiratest du mich. Nur dann hast du dich wirklich für mich entschieden.
3. Liebe entsteht sowieso erst im Laufe der Zeit.
4. Liebe ist wichtig, aber der Mann sollte noch Geld in die Ehe bringt, sonst scheitert die Ehe an Geldsorgen. Liebe alleine ist definitiv zu wenig.
5. Liebe wird überschätzt, Partnerschaft ist wichtiger, Partnerschaft wird durch die Ehe hergestellt. Verantwortungsgefühl und Zuverlässigkeit sind wichtiger als Liebe.
6. Die Ehe stellt eine Wirtschaftsgemeinschaft dar, die für die Partner wichtiger ist als Liebe, denn sie wirkt sich auf das ganze Leben aus. Dafür ist die Institution der Ehe sehr geeignet, denn - sofern es keine anderen Vereinbarungen gibt - basiert sie darauf, dass das während der Ehe erworbene Vermögen auch beiden gehört, unabhängig davon wer es verdient hat.
7. Die Ehe bestätigt mich in einer gesellschaftlich anerkannten Rolle, ich bin mehr wert als solo.
8. die Ehe ist ein heiliger Bund fürs Leben
Hab ich eine vergessen? Gibt natürlich auch jede Menge Mischmotive.Geändert von reiner (21.12.2007 um 10:18 Uhr)
"Eine Frau ist viel eher in der Lage, das Haus heimelig zu machen, schöne Kerzen zu platzieren, Blumen aufzustellen und Apfelkuchen zu backen" Eva H.
Trinke 8 Liter Wasser am Tag, schlafe 24 Stunden, verzichte auf jeden Stress und du siehst aus wie Iris Berben.
Länger glatte Achseln! Denn Schönheit ist Freiheit.
Konfuzius sagt: "Die Ziege beschwert sich, dass sie einen Affen zum Mann hat."
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21.12.2007, 10:17
AW: Männer, die nicht heiraten wollen...
Ich weiss nicht. Bei mir ist es so ein Mittelding. Es könnte natürlich "Zufall" oder "glückliche Fügung" sein, dass ich mich immer in Menschen verliebe, die zunächst einmal und ganz grundsätzlich gut sind für mich.Ansonsten.. ja, verliebe ich mich ohne es steuern zu können. Und dann bin ich glücklich, wenn es auf Gegenseitigkeit beruht und beide bemüht sind daraus etwas zu machen.
Und ein bisschen Glück gehört sicher auch dazu. Einen anderen Anteil würde ich aber schon "mir", das heisst der Art und Weise, wie meine Persönlichkeit strukturiert ist, zugute schreiben.
Und ob das jetzt wiederum Glück ist, oder Erziehung oder erarbeitete Entwicklung, das ist nun wirklich schwierig zu sagen.
Fest steht aber, dass es viele Menschen gibt, die ein weniger gutes Händchen bei der Auswahl ihrer Partner haben. Und dann bleibt tatsächlich die Frage, ob diese Menschen das ändern können. Das heisst, ob sie hätten "genauer hinschauen" können.
Seit ich die zahlreichen postings in der Bricom gelesen habe, beschäftigt mich diese Frage noch mehr.
Und ich kann sie immer noch nicht so eindeutig beantworten wie zum Beispiel Leonie.
Hätten sie genauer hinschauen können, oder KONNTEN sie nicht genauer hinschauen. Hätten sie im Gespräch noch etwas bewegen können, oder konnten sie einfach nichts mehr bewegen. Hätten sie sich aus der Situation rechtzeitig befreien und sich trennen können, oder konnten sie sich nicht trennen?
Ich bin der Ansicht, dass man da eine Differenzierung nach dem Zeitpunkt der Fragestellung vornehmen sollte.
Wenn ich mich mit jemandem auseinandersetze, der gerade mittendrinsteckt, dann vertraue ich in jedem Fall zunächst darauf, dass er es kann.
Wenn sich aber herausstellt, dass er es nicht kann (oder konnte), dann muss ich eine andere Fähigkeit aktivieren und einen anderen Akzent setzen - und ich bemühe mal so grosse Worte wie Verzeihen und Barmherzigkeit.
Nun bleibt noch die Frage, ob nur derjenige diese Form von Mitgefühl verdient hat, bei dem zur Einsicht auch die Anstrengung kommt. Und ob ich bei allen anderen womöglich sogar Schaden anrichten kann, wenn ich Verständnis für die Unfähigkeit zur Bewegung aufbringe. Verständnis für ihr Verharren in einer Situation, die sie selbst schon als "schlecht für sich" erkannt haben.
Und weil es alte Geschichten sind, in denen wir auf moderne Fragen treffen und alte Geschichten, die unser Verständnis von moralischem und richtigem Handeln prägen, erinnere ich an die Geschichte vom verlorenen Sohn.
Der sich auf einen schiefen Weg begeben hat. Und der diesen Weg hartnäckig bis zum Ende verfolgt hat. (Obwohl er wahrscheinlich schon vorher gemerkt hat und sicher schon vorher gemerkt haben KANN), dass etwas schief läuft. Den Weg bis zum Ende verfolgt, bis nichts mehr übrig war, bis er alles verloren hatte inklusive seiner Selbstachtung.
Und dann gibt es seinen Bruder, der anders war und diesen Weg nicht gehen musste. Der die Kraft und Stärke und Weitsicht besass, sich anders zu entscheiden - rechtzeitig.
Und an der Stelle, wo diese beiden Lebensentwürfe aufeinandertreffen, da fällt Verständnis häufig schwer.
Jetzt bin ich zwar weit vom Thema abgekommen, aber dieser Punkt - das ist ein Punkt, der mich hier immer wieder beschäftigt.Gefahr im Küchenschrank
Er steht im mittleren Regal,
ganz hinten in der Ecke.
Wann und wie ist ihm egal,
so hockt er im Verstecke.
Er kichert still in sich hinein,
gibt nicht den kleinsten Mucker.
Er ist so listig und gemein.
Der raffinierte Zucker.
Peter Sendtko
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21.12.2007, 10:21
AW: Männer, die nicht heiraten wollen...
@reiner
Mich würde noch interessieren, bei wem Du Punkt 4 und 7 gesammelt hast?Gefahr im Küchenschrank
Er steht im mittleren Regal,
ganz hinten in der Ecke.
Wann und wie ist ihm egal,
so hockt er im Verstecke.
Er kichert still in sich hinein,
gibt nicht den kleinsten Mucker.
Er ist so listig und gemein.
Der raffinierte Zucker.
Peter Sendtko
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21.12.2007, 10:21Inaktiver User
AW: Männer, die nicht heiraten wollen...
und wo ich mich wiederfinden könnte bzw. wo Du mich einordnest?
alle irgendwie am Punkt vorbei - oder Dinge verknüpft, die so nicht zusammengehören.
Gruß, Leonie
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21.12.2007, 10:27
AW: Männer, die nicht heiraten wollen...
Ja wo du dich einordnest weiß ich nicht, du kannst es ja besser formulieren.
Punkt 4 habe ich in einem anderen Forum gelesen.
Punkt 7 wird selten ausgesprochen, ist aber psychologisch belegt. Frag mich jetzt nicht nach einer Quelle.
"Eine Frau ist viel eher in der Lage, das Haus heimelig zu machen, schöne Kerzen zu platzieren, Blumen aufzustellen und Apfelkuchen zu backen" Eva H.
Trinke 8 Liter Wasser am Tag, schlafe 24 Stunden, verzichte auf jeden Stress und du siehst aus wie Iris Berben.
Länger glatte Achseln! Denn Schönheit ist Freiheit.
Konfuzius sagt: "Die Ziege beschwert sich, dass sie einen Affen zum Mann hat."


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