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  1. Inaktiver User

    AW: Männer, die nicht heiraten wollen...

    Zitat Zitat von reiner
    Aber: sind wir nicht einig, dass sich die Liebe selbst genug ist?
    nein, Liebe alleine ist mir zu wenig - ich will mehr - nämlich Liebe und eine Lebenspartneschaft.

    jemand, der mir nur Liebe geben will, ist nichts für mich.
    genau, wie mein Mann keine genommen hätte, die ihm nur Liebe geben will.


    Die Reihenfolge ist doch folgende: Liebe ensteht und ein unverheiratetes Paar bildet sich. Die Bedingung Heirat wird von einem gestellt, der schon alles hat, nämlich die Liebe des anderen.
    nein, hier im Thead steht von den "Heiratsbefürwortern" mehrfach und ausführlich erklärt, dass sie diese Reihenfolge nicht gehen.

    Sondern die Liebe nur wachsen lassen, wenn die Grundeinstellung zu Ehe und Familie übereinstimmt.

    Aber wenn Dich das interessiert, musst Du schon den Thread lesen.
    Wir können ja nicht immer von vorne anfangen.



    Die Ehe ist eine Wirtschaftsgemeinschaft. Es ist doch kein Zeichen von Liebe eine Wirtschaftsgemeinschaft zu gründen.
    auch - und auch diese ist mir wichtig.
    Du hast recht - für die Liebe brauche ich die in dieser Form nicht.
    Aber für die Lebenspartnerschaft.

    noch einmal - Liebe allein ist mir zu wenig - mein Mann und ich wollten schon immer "Liebe plus".

    Gruß, Leonie

  2. Inaktiver User

    AW: Männer, die nicht heiraten wollen...

    Zitat Zitat von reiner
    Die Ehe ist eine Wirtschaftsgemeinschaft. Es ist doch kein Zeichen von Liebe eine Wirtschaftsgemeinschaft zu gründen.
    Und das kannst du so pauschal auch nicht sagen. Da wär meine Antwort: und eine Beziehung ohne Ehe ist eine bloße Wohngemeinschaft.

    Nein, heiraten ist für mich ein spiritueller Akt. Wo zwei Menschen bedingungslos ja zueinander sagen. Das bedeutet was und das ändert was in der Beziehung. Darum geht es. Das findet in einer Beziehung ohne Hochzeit nicht statt, da geht es ganz profan um das tägliche Miteinander, was mir zu wenig wäre.

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    AW: Männer, die nicht heiraten wollen...

    Aber: sind wir nicht einig, dass sich die Liebe selbst genug ist? Die Reihenfolge ist doch folgende: Liebe ensteht und ein unverheiratetes Paar bildet sich. Die Bedingung Heirat wird von einem gestellt, der schon alles hat, nämlich die Liebe des anderen. Diese Liebe ist groß oder nicht, sie kann nicht durch eine Ehe bewiesen werden.
    Also da kann ich Dir nun gar nicht folgen. Eine Ehe ist kein Liebesbeweis und keine Ehe ist kein Beweis für einen Mangel an Liebe.

    Aber darum ging es mir bei meiner Kritik auch gar nicht. Es ging mir darum, dass man Bedürfnis und Nichtbedürfnis gleichwertig nebeneinander stellen muss und nicht den status quo als "gottgegeben" und eine Abweichung davon als "Forderung" einstufen kann, während man die Beibehaltung als "Nichtforderung" ausserhalb des Kräftegleichgewichts stellt.

    Das entbehrt mE der Logik.

    Und mit "Liebe ist sich selbst genug" wird da nach meinem Gefühl auf eine fiese Art und Weise genau die Erpressung ins Spiel gebracht (wenn Du mich lieben würdest), die man bei der Gegenseite abstellen möchte.

    Das verstehe ich nicht unter Fairness.

    Zum Thema "Notwendigkeit der Ehe" habe ich persönlich wieder eine ganz andere Meinung, die aber pragmatisch orientiert ist und die spirituelle Ebene weder in der Bejahung (sich ganz einlassen) noch in der Verneinung (echte Liebe braucht kein Papier) bemüht.

    (Überhaupt wird Liebe - als Emotion gemeint - in meinen Augen häufig überbewertet.)
    Gefahr im Küchenschrank

    Er steht im mittleren Regal,
    ganz hinten in der Ecke.
    Wann und wie ist ihm egal,
    so hockt er im Verstecke.
    Er kichert still in sich hinein,
    gibt nicht den kleinsten Mucker.
    Er ist so listig und gemein.
    Der raffinierte Zucker.

    Peter Sendtko


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    AW: Männer, die nicht heiraten wollen...

    Einewiekeine und Leonie,
    sehr aufschlussreich, danke.
    Wenn das für euch so ist, werde ich euch nicht widersprechen.

    "Liebe plus" finde ich klasse, so wie "mehr als eine Bank", mehr ist immer besser. Und ein spiritueller Akt ist auch nicht verhandelbar.

    "Eine Frau ist viel eher in der Lage, das Haus heimelig zu machen, schöne Kerzen zu platzieren, Blumen aufzustellen und Apfelkuchen zu backen" Eva H.

    Trinke 8 Liter Wasser am Tag, schlafe 24 Stunden, verzichte auf jeden Stress und du siehst aus wie Iris Berben.
    Länger glatte Achseln! Denn Schönheit ist Freiheit.

    Konfuzius sagt: "Die Ziege beschwert sich, dass sie einen Affen zum Mann hat."

  5. Inaktiver User

    AW: Männer, die nicht heiraten wollen...

    Zitat Zitat von reiner
    Einewiekeine und Leonie,
    sehr aufschlussreich, danke.
    Wenn das für euch so ist, werde ich euch nicht widersprechen.

    "Liebe plus" finde ich klasse, so wie "mehr als eine Bank", mehr ist immer besser. Und ein spiritueller Akt ist auch nicht verhandelbar.

    Ich find es schön. dass dich meine/unsere Sichtweise erreicht hat.

    Es gibt nämlich nicht DEN Grund, zu heiraten, sicher wie auch nicht DEN Grund, es nicht tun zu wollen.

    Und es ist eine Frage des Respekts, genau hinzuhören, was der andere eigentlich damit verknüpft.

    Das ist eben das Problem: man kann rational argumentieren, aber die Emotion ist eben nicht verhandelbar. Wieso gibt es manchen Menschen was, zu beten? Wieso gehen manche täglich an ein Grab, andere trauern sicher genauso, gehen aber nie auf den Friedhof??? Kann man das erklären???? Wie kann man das bewerten???

    Was für mich aus der ganzen Diskussion bleibt, ist die Erkenntnis (die ich vorher schon hatte), dass ganz grundlegende Dinge zu unterschiedlich empfunden werden, wenn Heiratsgegner und Heiratsbefürworter aufeinandertreffen, und die Beschreibung: perfekte Beziehung, nur Trauschein fehlt, das eben nicht trifft. Weil eine Beziehung, in der man sich unter gegensätzlichen Bedingungen geborgen und angenommen fühlt, doch enorm belastet ist, Liebe hin oder her.

  6. Inaktiver User

    AW: Männer, die nicht heiraten wollen...

    Zitat Zitat von minstrel
    Es ging mir darum, dass man Bedürfnis und Nichtbedürfnis gleichwertig nebeneinander stellen muss und nicht den status quo als "gottgegeben" und eine Abweichung davon als "Forderung" einstufen kann, während man die Beibehaltung als "Nichtforderung" ausserhalb des Kräftegleichgewichts stellt.

    Das entbehrt mE der Logik.

    Und mit "Liebe ist sich selbst genug" wird da nach meinem Gefühl auf eine fiese Art und Weise genau die Erpressung ins Spiel gebracht (wenn Du mich lieben würdest), die man bei der Gegenseite abstellen möchte.

    Das verstehe ich nicht unter Fairness.
    Ja. Es steht beides gleichberechtigt nebeneinander. Beide Wünsche sind für sich richtig und legitim, aber eben unvereinbar. Und da wird es dann für die größte Liebe schwierig...

  7. Inaktiver User

    AW: Männer, die nicht heiraten wollen...

    Zitat Zitat von reiner
    Die Liebe und die Ehe als eins zu betrachten, ist, aus meiner Sicht, nicht zu begründen. Es sei denn, man ist religös. In jedem Falle scheint mir der soziale Status, einschließlich Hochzeit mit entsprechender "Kulisse", überlebenswichtig für die Selbstdefinition der/des Ehesuchenden. Dagegen kann man nichts machen. Nicht ohne Grund gab es zu früheren Zeiten die Moralvorstellung: Kein Sex vor der Ehe. Die angestrebte Gemeinschaftsform war die Ehe, nicht die Liebe. Das wollten die letzten Generationen ändern. Diese Bedingung ist überholt.
    klasse DAS unterschreibe ich sofort

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    AW: Männer, die nicht heiraten wollen...

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    klasse DAS unterschreibe ich sofort
    Ich auch *g*

  9. Inaktiver User

    AW: Männer, die nicht heiraten wollen...

    Zitat Zitat von reiner
    Die Liebe und die Ehe als eins zu betrachten, ist, aus meiner Sicht, nicht zu begründen. ... In jedem Falle scheint mir der soziale Status, einschließlich Hochzeit mit entsprechender "Kulisse", überlebenswichtig für die Selbstdefinition der/des Ehesuchenden.
    um das noch einmal klarzustellen (steht auch schon mehrfach im Thread:)

    Um Status geht es mir nicht. Und um das Hochzeitsfest erst recht nicht. Darauf kommt es nicht an und ich hätte darauf verzichten können - auch wenn es sehr schön war.

    Und dass Liebe und Ehe "eins ist" - der Meinung ist hier keiner.

    Ihr könnt bekämpfen wen und was Ihr wollt - aber die Einstellung derer, die hier im Thread schreiben, ist es offensichtlich nicht.



    Zitat Zitat von reiner
    Kindisch ist es aber dem/der Auserwählten den Vorwurf zu machen, dass er/sie nicht das gleiche Lebensmodell hat wie man selber. Man will nicht abwarten, sondern genau diesen und das zu den eigenen Bedingungen. Und das kommt in diesen "Männer wollen nicht heiraten threads" immer wieder vor.
    das kann ich unterschreiben, dass es das gibt und dass das nicht gut und "nicht erwachsen" ist.
    wie eben die immer wieder zu findende Einstellung "aber ich liebe ihn doch - wie kann ich ihn passend machen" überhaupt.

    aber das kommt ja eben gerade davon, dass man/frau anfangs nicht hinschaut und meint, Liebe oder dass was dafür gehalten wird, würde alles richten.

    Aber auch davon gibt es hier im Thread keine/n Vertreter/in. (In einigen BriCom-Threads schon - aber dann reagieren wir auch entsprechend.)

    Gruß, Leonie

  10. User Info Menu

    AW: Männer, die nicht heiraten wollen...

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    aber das kommt ja eben gerade davon, dass man/frau anfangs nicht hinschaut und meint, Liebe oder dass was dafür gehalten wird, würde alles richten.
    Kommt das nicht eher von dem Unwillen ihn so lieben und akzeptieren zu können wie er nunmal ist?

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