Es gibt Menschen, die haben kein Talent zum Glücklichsein, ich glaube, das ist auch Typsache. Ich bin auch jemand mit latenter Unzufriedenheit. Hat wie alles seine Vor- und Nachteile.Zitat von jaara
Oder es kann sein, dass der Traum vom Leben, den sie hatten und den sie jetzt leben, ihnen in Wirklichkeit gar nicht entspricht. Dann muss man auch den Mut haben und sagen: ok, dann nicht, dann jetzt etwas anderes.
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19.12.2007, 13:21
AW: Männer, die nicht heiraten wollen...
Die Ente bleibt draußen.
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19.12.2007, 13:59Inaktiver User
AW: Männer, die nicht heiraten wollen...
Ob du diesen Traum verwirklichen kannst, hast du nicht allein in der Hand. Wenn du aber nichts dafür tust, kannst du relativ sicher sein, dass du dort nicht hinkommen wirst, oder??
Zitat von Satyr
Ich möchte schon, dass es mich nicht irgendwo hinverschlägt, sondern dass ich versuche, dahin zu kommen, wo ich sein möchte. Dafür muss ich aber wissen, was mir gefällt. Und nicht alles gleich schön finden.
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19.12.2007, 14:10
AW: Männer, die nicht heiraten wollen...
Jetzt verstehe ich glaube ich, wo das Verständnisproblem liegt. Natürlich ist mir nicht alles gleich lieb. Ich lebe zum Beispiel eindeutig lieber in der Stadt als auf dem Land. ABER Es ist für mich nicht das wichtigste Kriterium. Das mit dem Wohnen war ja im Grunde nur ein Beispiel. Um auf das Thema Beziehung zurückzukommen:
Zitat von Inaktiver User
Ich würde bedeutend lieber mit einem Mann, mit dem die Kommunikation ganz toll ist auf dem Dorf leben als mit einem Mann, mit dem die Kommunikation ganz gut ist, in meiner Lieblingsstadt.
Am liebsten natürlich mit dem tollen Mann in der Lieblingsstadt, aber wenn ich Abstriche machen müsste, dann viiiiel eher bei dem Wohnort. Wird es so verständlicher?
Ich konnte mir vor meinem Mann in der Tat nicht vorstellen zu heiraten und es war eine riesige Überraschung für mich, dass ich es dann sogar selbst WOLLTE.
Zitat von Inaktiver User
Warum konnte ich mir das nicht vorstellen? Einerseits hatte ich immer die Sorge, dass mit der Eheschließung das Bemühen umeinander weniger wird. Das man sich zu sicher fühlt, der andere zu selbstverständlich - das beobachte ich in der Tat in meiner Umgebung sehr häufig.
Aber es gibt auch noch einen anderen, wichtigeren Aspekt: Meine Eltern sind heute fast 50 Jahre verheiratet und sie hatten wirklich gute und schlechte Zeiten, die sie miteinander überstanden haben. Meine Eltern sind also im Grunde ein leuchtendes Vorbild, dass man es schaffen kann und ich weiß, dass sie sich auch heute noch lieben. Trotzdem denke ich, sie hätten sich irgendwann lieber trennen sollen, denn in der Gesamtbilanz waren sie miteinander vermutlich häufiger unglücklich als glücklich. Und sie haben in so vielen Punkten nicht zusammen gepasst und in ihren Kompromissen letztlich beide nicht das Leben geführt, dass sie sich gewünscht hätten. Trotzdem haben sie auf Teufel komm raus an dieser Ehe festgehalten. Und DAS fand ich extrem abschreckend.
Ich finde, wenn man sich, durch welche Umstände auch immer, auseinander entwickelt und es nicht mehr passt – dann muss man sich – wohlgemerkt nach intensivem Bemühen um eine gemeinsame Lösung – auch trennen können. Und das wird in meinen Augen durch eine Eheschließung erheblich erschwert.
Die beiden Beziehungen die ich vor meiner Ehe hatte waren bedeutend länger, als sie hätten sein sollen. Ich habe immer viel zu lange festgehalten, gelitten, das Beste gehofft - bis es gar nicht mehr anders ging. Eine Ehe habe ich mir früher vorgestellt wie einen riesigen Mühlstein, den ich bis an mein Lebensende um den Hals trage, und den ich nie wieder loswerden kann. Dass eine Ehe auch glücklich und leicht sein kann, konnte ich mir offensichtlich nicht vorstellen.
Gruß, Jaara
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19.12.2007, 14:12Inaktiver User
AW: Männer, die nicht heiraten wollen...
Nur schnell danke für deine offene Antwort, ich versteh dich jetzt tatsächlich besser!!
Zitat von jaara
Aber jetzt muss ich in die Stadt, das Weihnachtsgeschenk für mein Schätzchen holen!!!
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19.12.2007, 14:22
AW: Männer, die nicht heiraten wollen...
Ich glaube, dass es auch wirklich sehr schwierig ist, Dinge, die man sich immer ganz stark erträumt hat, hinterher in Frage zu stellen.
Zitat von Edelherb
Ich beobachte das schon in meinem Umfeld, z.B. bei Jobs, die man sich iiiiiiiiiimmer gewünscht hat und die sich dann als gar nicht so toll herausstellen. Oder auch wenn es um das Thema Famillie geht. Wenn man sich das so schön vorgestellt hat und dann ist das erst mal einfach nur sehr anstrengend mit dem Baby und man ist als junge Mutter auch einsam zu Hause.
Ich finde in diesem Zusammenhang die Begriffe TRAUM-Mann oder TRAUM-Job immer sehr verdächtig.
Gruß, Jaara
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19.12.2007, 14:23
AW: Männer, die nicht heiraten wollen...
Ich finde aber alles 3 schön. Nicht "gleich" schön aber durchaus "gleichwertig" schön.
Zitat von Inaktiver User
Ich weiss das es mich irgendwann in eine dieser 3 Gegenden tragen wird. Dafür habe ich schon alles was ich brauche. Welche dieser Gegenden es am Ende genau wird, setze ich aber nicht vorher fest. Warum auch? Ich finde sie ja alle schön - auf gleichwertiger Ebene.
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19.12.2007, 14:35Inaktiver User
AW: Männer, die nicht heiraten wollen...
Jetzt bin ich immer noch da.
Zitat von Satyr
Ja, das ist ja ok. Fanatisch muss man ja nicht sein.
Aber es ist doch was anderes, ob du dann in A,B oder C landest oder in Dubai, Kalifornien oder Grönland?? Das mein ich. Das wär für mich eben nicht gleichwertig.
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19.12.2007, 14:38
AW: Männer, die nicht heiraten wollen...
Schon.. aber nur weil ich Dubai noch nicht kenne, die Schweiz, London und Irland schon.
Ich kenne auch einige Gegenden der USA mit denen ich liebäugel.. aber die kenne ich nicht genug um zu wissen ob ich mich da langfristig wohl fühlen könnte. Vielleicht ändert sich das noch und dann wird meine Liste länger.
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19.12.2007, 14:42Inaktiver User
AW: Männer, die nicht heiraten wollen...
Kann ich auch mit leben.
Zitat von Satyr
Suspekt sind mir persönlich nur Menschen, die gar keine solche Liste (Träume, Sehnsüchte, Wünsche) haben.
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19.12.2007, 14:51Inaktiver User
AW: Männer, die nicht heiraten wollen...
sehr oft ist das auch Projektion.
Zitat von jaara
die Leute sind unzufrieden - von innen heraus - und leben auf etwas in der Zukunft hin - und nicht in der Gegenwart. Und dann kommen so Vorstellungen zustande, wie "wenn ich erst xxx, dann bin ich glücklich. Und für xxx kann man dann "in Berlin lebe", "einen Partner habe", "meinen Traumjob habe", "ein Kind bekomme", etc.
Und wenn ich das dann habe, dann wird klar, dass die Unzufriedenheit daran gar nicht hing - und sich somit auch nicht plötzlich Zufriedenheit einstellt.
Gruß, Leonie


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