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  1. User Info Menu

    AW: Männer, die nicht heiraten wollen...

    Zitat Zitat von jaara
    Ich kenne allerdings auch Leute, die genau das Leben leben, das sie sich immer erträumt haben und die trotzdem unglücklich sind. Und keine Idee haben woran das liegt.
    Es gibt Menschen, die haben kein Talent zum Glücklichsein, ich glaube, das ist auch Typsache. Ich bin auch jemand mit latenter Unzufriedenheit. Hat wie alles seine Vor- und Nachteile.

    Oder es kann sein, dass der Traum vom Leben, den sie hatten und den sie jetzt leben, ihnen in Wirklichkeit gar nicht entspricht. Dann muss man auch den Mut haben und sagen: ok, dann nicht, dann jetzt etwas anderes.
    Die Ente bleibt draußen.

  2. Inaktiver User

    AW: Männer, die nicht heiraten wollen...

    Zitat Zitat von Satyr
    Also mein Wunsch ist, das ich irgendwann mal entweder in der Schweiz, in London oder in Irland lebe. Glücklich könnte mich jeder dieser Orte machen. Wohin es mich am Ende dann verschlägt, wird das Leben zeigen.

    Warum soll man Dinge verplanen bei denen man sich sicher sein kann das man sich nie sicher sein kann?
    Ob du diesen Traum verwirklichen kannst, hast du nicht allein in der Hand. Wenn du aber nichts dafür tust, kannst du relativ sicher sein, dass du dort nicht hinkommen wirst, oder??

    Ich möchte schon, dass es mich nicht irgendwo hinverschlägt, sondern dass ich versuche, dahin zu kommen, wo ich sein möchte. Dafür muss ich aber wissen, was mir gefällt. Und nicht alles gleich schön finden.

  3. User Info Menu

    AW: Männer, die nicht heiraten wollen...

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Und du findest tatsächlich, es macht für dich keinen Unterschied ob du in Berlin lebst oder auf einer Hallig oder im Schwarzwald oder in Winsen an der Luhe?? Das eine würde dir nicht mehr geben als das andere, du würdest dich überall gleichermaßen wohlfühlen??? Ich nehme es zur Kenntnis und staune weiter...
    Jetzt verstehe ich glaube ich, wo das Verständnisproblem liegt. Natürlich ist mir nicht alles gleich lieb. Ich lebe zum Beispiel eindeutig lieber in der Stadt als auf dem Land. ABER Es ist für mich nicht das wichtigste Kriterium. Das mit dem Wohnen war ja im Grunde nur ein Beispiel. Um auf das Thema Beziehung zurückzukommen:

    Ich würde bedeutend lieber mit einem Mann, mit dem die Kommunikation ganz toll ist auf dem Dorf leben als mit einem Mann, mit dem die Kommunikation ganz gut ist, in meiner Lieblingsstadt.

    Am liebsten natürlich mit dem tollen Mann in der Lieblingsstadt, aber wenn ich Abstriche machen müsste, dann viiiiel eher bei dem Wohnort. Wird es so verständlicher?


    Zitat Zitat von Inaktiver User

    Jaara: Mich würde aber auch noch sehr interessieren, was ich weiter oben angesprochen habe: du konntest dir bevor du deinen Mann getroffen hast nicht vorstellen zu heiraten??? Weil du da nicht drüber nachgedacht hattest, du es abgelehnt hast oder es dir nicht vorstellen konntest? War das für dich eine Überraschung zu fühlen, dass es dir auf einmal doch wichtig sein kann??? Da liegt doch nahe zu meinen, dass du dich selbst vorher nicht wirklich gut gekannt hast??
    Ich konnte mir vor meinem Mann in der Tat nicht vorstellen zu heiraten und es war eine riesige Überraschung für mich, dass ich es dann sogar selbst WOLLTE.

    Warum konnte ich mir das nicht vorstellen? Einerseits hatte ich immer die Sorge, dass mit der Eheschließung das Bemühen umeinander weniger wird. Das man sich zu sicher fühlt, der andere zu selbstverständlich - das beobachte ich in der Tat in meiner Umgebung sehr häufig.

    Aber es gibt auch noch einen anderen, wichtigeren Aspekt: Meine Eltern sind heute fast 50 Jahre verheiratet und sie hatten wirklich gute und schlechte Zeiten, die sie miteinander überstanden haben. Meine Eltern sind also im Grunde ein leuchtendes Vorbild, dass man es schaffen kann und ich weiß, dass sie sich auch heute noch lieben. Trotzdem denke ich, sie hätten sich irgendwann lieber trennen sollen, denn in der Gesamtbilanz waren sie miteinander vermutlich häufiger unglücklich als glücklich. Und sie haben in so vielen Punkten nicht zusammen gepasst und in ihren Kompromissen letztlich beide nicht das Leben geführt, dass sie sich gewünscht hätten. Trotzdem haben sie auf Teufel komm raus an dieser Ehe festgehalten. Und DAS fand ich extrem abschreckend.

    Ich finde, wenn man sich, durch welche Umstände auch immer, auseinander entwickelt und es nicht mehr passt – dann muss man sich – wohlgemerkt nach intensivem Bemühen um eine gemeinsame Lösung – auch trennen können. Und das wird in meinen Augen durch eine Eheschließung erheblich erschwert.

    Die beiden Beziehungen die ich vor meiner Ehe hatte waren bedeutend länger, als sie hätten sein sollen. Ich habe immer viel zu lange festgehalten, gelitten, das Beste gehofft - bis es gar nicht mehr anders ging. Eine Ehe habe ich mir früher vorgestellt wie einen riesigen Mühlstein, den ich bis an mein Lebensende um den Hals trage, und den ich nie wieder loswerden kann. Dass eine Ehe auch glücklich und leicht sein kann, konnte ich mir offensichtlich nicht vorstellen.

    Gruß, Jaara

  4. Inaktiver User

    AW: Männer, die nicht heiraten wollen...

    Zitat Zitat von jaara
    Jetzt verstehe ich glaube ich, wo das Verständnisproblem liegt. Natürlich ist mir nicht alles gleich lieb. Ich lebe zum Beispiel eindeutig lieber in der Stadt als auf dem Land. ABER Es ist für mich nicht das wichtigste Kriterium. Das mit dem Wohnen war ja im Grunde nur ein Beispiel. Um auf das Thema Beziehung zurückzukommen:

    Ich würde bedeutend lieber mit einem Mann, mit dem die Kommunikation ganz toll ist auf dem Dorf leben als mit einem Mann, mit dem die Kommunikation ganz gut ist, in meiner Lieblingsstadt.

    Am liebsten natürlich mit dem tollen Mann in der Lieblingsstadt, aber wenn ich Abstriche machen müsste, dann viiiiel eher bei dem Wohnort. Wird es so verständlicher?




    Ich konnte mir vor meinem Mann in der Tat nicht vorstellen zu heiraten und es war eine riesige Überraschung für mich, dass ich es dann sogar selbst WOLLTE.

    Warum konnte ich mir das nicht vorstellen? Einerseits hatte ich immer die Sorge, dass mit der Eheschließung das Bemühen umeinander weniger wird. Das man sich zu sicher fühlt, der andere zu selbstverständlich - das beobachte ich in der Tat in meiner Umgebung sehr häufig.

    Aber es gibt auch noch einen anderen, wichtigeren Aspekt: Meine Eltern sind heute fast 50 Jahre verheiratet und sie hatten wirklich gute und schlechte Zeiten, die sie miteinander überstanden haben. Meine Eltern sind also im Grunde ein leuchtendes Vorbild, dass man es schaffen kann und ich weiß, dass sie sich auch heute noch lieben. Trotzdem denke ich, sie hätten sich irgendwann lieber trennen sollen, denn in der Gesamtbilanz waren sie miteinander vermutlich häufiger unglücklich als glücklich. Und sie haben in so vielen Punkten nicht zusammen gepasst und in ihren Kompromissen letztlich beide nicht das Leben geführt, dass sie sich gewünscht hätten. Trotzdem haben sie auf Teufel komm raus an dieser Ehe festgehalten. Und DAS fand ich extrem abschreckend.

    Ich finde, wenn man sich, durch welche Umstände auch immer, auseinander entwickelt und es nicht mehr passt – dann muss man sich – wohlgemerkt nach intensivem Bemühen um eine gemeinsame Lösung – auch trennen können. Und das wird in meinen Augen durch eine Eheschließung erheblich erschwert.

    Die beiden Beziehungen die ich vor meiner Ehe hatte waren bedeutend länger, als sie hätten sein sollen. Ich habe immer viel zu lange festgehalten, gelitten, das Beste gehofft - bis es gar nicht mehr anders ging. Eine Ehe habe ich mir früher vorgestellt wie einen riesigen Mühlstein, den ich bis an mein Lebensende um den Hals trage, und den ich nie wieder loswerden kann. Dass eine Ehe auch glücklich und leicht sein kann, konnte ich mir offensichtlich nicht vorstellen.

    Gruß, Jaara
    Nur schnell danke für deine offene Antwort, ich versteh dich jetzt tatsächlich besser!!

    Aber jetzt muss ich in die Stadt, das Weihnachtsgeschenk für mein Schätzchen holen!!!

  5. User Info Menu

    AW: Männer, die nicht heiraten wollen...

    Zitat Zitat von Edelherb
    Oder es kann sein, dass der Traum vom Leben, den sie hatten und den sie jetzt leben, ihnen in Wirklichkeit gar nicht entspricht. Dann muss man auch den Mut haben und sagen: ok, dann nicht, dann jetzt etwas anderes.
    Ich glaube, dass es auch wirklich sehr schwierig ist, Dinge, die man sich immer ganz stark erträumt hat, hinterher in Frage zu stellen.

    Ich beobachte das schon in meinem Umfeld, z.B. bei Jobs, die man sich iiiiiiiiiimmer gewünscht hat und die sich dann als gar nicht so toll herausstellen. Oder auch wenn es um das Thema Famillie geht. Wenn man sich das so schön vorgestellt hat und dann ist das erst mal einfach nur sehr anstrengend mit dem Baby und man ist als junge Mutter auch einsam zu Hause.

    Ich finde in diesem Zusammenhang die Begriffe TRAUM-Mann oder TRAUM-Job immer sehr verdächtig.

    Gruß, Jaara

  6. User Info Menu

    AW: Männer, die nicht heiraten wollen...

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Ob du diesen Traum verwirklichen kannst, hast du nicht allein in der Hand. Wenn du aber nichts dafür tust, kannst du relativ sicher sein, dass du dort nicht hinkommen wirst, oder??

    Ich möchte schon, dass es mich nicht irgendwo hinverschlägt, sondern dass ich versuche, dahin zu kommen, wo ich sein möchte. Dafür muss ich aber wissen, was mir gefällt. Und nicht alles gleich schön finden.
    Ich finde aber alles 3 schön. Nicht "gleich" schön aber durchaus "gleichwertig" schön.
    Ich weiss das es mich irgendwann in eine dieser 3 Gegenden tragen wird. Dafür habe ich schon alles was ich brauche. Welche dieser Gegenden es am Ende genau wird, setze ich aber nicht vorher fest. Warum auch? Ich finde sie ja alle schön - auf gleichwertiger Ebene.

  7. Inaktiver User

    AW: Männer, die nicht heiraten wollen...

    Zitat Zitat von Satyr
    Ich finde aber alles 3 schön. Nicht "gleich" schön aber durchaus "gleichwertig" schön.
    Ich weiss das es mich irgendwann in eine dieser 3 Gegenden tragen wird. Dafür habe ich schon alles was ich brauche. Welche dieser Gegenden es am Ende genau wird, setze ich aber nicht vorher fest. Warum auch? Ich finde sie ja alle schön - auf gleichwertiger Ebene.
    Jetzt bin ich immer noch da.

    Ja, das ist ja ok. Fanatisch muss man ja nicht sein.

    Aber es ist doch was anderes, ob du dann in A,B oder C landest oder in Dubai, Kalifornien oder Grönland?? Das mein ich. Das wär für mich eben nicht gleichwertig.

  8. User Info Menu

    AW: Männer, die nicht heiraten wollen...

    Schon.. aber nur weil ich Dubai noch nicht kenne, die Schweiz, London und Irland schon.

    Ich kenne auch einige Gegenden der USA mit denen ich liebäugel.. aber die kenne ich nicht genug um zu wissen ob ich mich da langfristig wohl fühlen könnte. Vielleicht ändert sich das noch und dann wird meine Liste länger.

  9. Inaktiver User

    AW: Männer, die nicht heiraten wollen...

    Zitat Zitat von Satyr
    Schon.. aber nur weil ich Dubai noch nicht kenne, die Schweiz, London und Irland schon.

    Ich kenne auch einige Gegenden der USA mit denen ich liebäugel.. aber die kenne ich nicht genug um zu wissen ob ich mich da langfristig wohl fühlen könnte. Vielleicht ändert sich das noch und dann wird meine Liste länger.
    Kann ich auch mit leben.

    Suspekt sind mir persönlich nur Menschen, die gar keine solche Liste (Träume, Sehnsüchte, Wünsche) haben.

  10. Inaktiver User

    AW: Männer, die nicht heiraten wollen...

    Zitat Zitat von jaara
    Ich beobachte das schon in meinem Umfeld, z.B. bei Jobs, die man sich iiiiiiiiiimmer gewünscht hat und die sich dann als gar nicht so toll herausstellen. Oder auch wenn es um das Thema Famillie geht. Wenn man sich das so schön vorgestellt hat und dann ist das erst mal einfach nur sehr anstrengend mit dem Baby und man ist als junge Mutter auch einsam zu Hause.

    Ich finde in diesem Zusammenhang die Begriffe TRAUM-Mann oder TRAUM-Job immer sehr verdächtig.
    sehr oft ist das auch Projektion.

    die Leute sind unzufrieden - von innen heraus - und leben auf etwas in der Zukunft hin - und nicht in der Gegenwart. Und dann kommen so Vorstellungen zustande, wie "wenn ich erst xxx, dann bin ich glücklich. Und für xxx kann man dann "in Berlin lebe", "einen Partner habe", "meinen Traumjob habe", "ein Kind bekomme", etc.
    Und wenn ich das dann habe, dann wird klar, dass die Unzufriedenheit daran gar nicht hing - und sich somit auch nicht plötzlich Zufriedenheit einstellt.

    Gruß, Leonie

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