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  1. Inaktiver User

    AW: Männer, die nicht heiraten wollen...

    Zitat Zitat von Marie-Madeleine Beitrag anzeigen
    Ein Mann ist er ja so oder so
    Du redest dann von "einem" Mann?

    Die Leute die ich kenne sagen "mein" Mann (oder Frau) - und für mich ist das falsch, wenn man nicht verheiratet ist.

  2. gesperrt

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    AW: Männer, die nicht heiraten wollen...

    Jetzt mal ganz unabhängig hier reingeworfen: Ich bin ja nu Single. Aber ich habe nicht vor, das auf Dauer zu bleiben. Und ja, ich weiß, dass das auf Dauer auch nicht so bleiben wird, da wird mit allerhöchster Wahrscheinlichkeit nochmal Wer kommen.

    Und natürlich befasse ich mich ab und an mit dem Gedanken, ob ich heiraten möchte. Und ja - ich bin da ganz oldschool - ich würde wahrscheinlich schon wollen. Aber nicht nur um des Heiraten willens, das mein ich nicht - aber ich würde es wollen, wenn ich mich wirklich für Jemanden voll und ganz entscheide. Das weiß ich einfach.

    Tja, und was würde das nun mit mir machen, wenn Derjenige "NO" signalisiert? Keine Ahnung, auch und trotz all der schlüssigen Postings von Stecher etc. hier - nein, ich wäre wohl sauer, und ich wär gekränkt und ja, es könnte gut sein, dass das langfristig das AUS wäre, wenn mein Partner diesbezüglich nicht mitzieht.

    Allerdings ist das alles jetzt nur sehr theoretisch gesprochen - man möge also nachsichtig mit mir sein. Keine Ahnung, was passiert, wenn ich wirklich wieder verpartnert bin.

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    AW: Männer, die nicht heiraten wollen...

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Du bist ja lustig, die meisten Paare, die ich so beobachte sind eher aus Gewohnheit zusammen, von "tiefen" Gefühlen ist da weniger zu spüren.

    Das ist ja interessant. Aus welchen Beobachtungen leitest du diese These denn ab?
    „Der Zeitpunkt ist immer richtig, um das Richtige zu tun.“
    ―Nelson Mandela

  4. gesperrt

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    AW: Männer, die nicht heiraten wollen...

    Zitat Zitat von Windweib Beitrag anzeigen
    Das ist ja interessant. Aus welchen Beobachtungen leitest du diese These denn ab?
    Aus eigenen frustrierten Augen und seiner Therapeuten-Tätigkeit mit durchweg frustrierten Paaren .
    Ich kann sowas echt nicht ab, diese generellen Pauschalisierungen.

  5. Inaktiver User

    AW: Männer, die nicht heiraten wollen...

    Zitat Zitat von Windweib Beitrag anzeigen
    Das ist ja interessant. Aus welchen Beobachtungen leitest du diese These denn ab?
    Aus denen, auf die der eigene Fokus gerichtet ist vielleicht.

    Man nimmt ja oft nur das wahr, was man wahrnehmen möchte oder auch kann.

  6. Inaktiver User

    AW: Männer, die nicht heiraten wollen...

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    ....
    @all
    Jetzt hätte ich gern einfach mal pragmatische (und nicht romantisch-emotionale) Gründe gelesen, die eine Ehe rechtfertigen - .....
    Die standesamtliche Ehe ist ein Konstrukt des Gesetzgebers, der das Zusammenleben zweier Menschen mit Rechten und Pflichten regelt: Zugewinn- und Versorgungsausgleich, Erbschafts- und Steuerfragen etc. etc.

    Auf manche Paare passen diese "Standardregeln" (die man duch Eheverträge noch modifizieren kann), auf andere nicht. Es sind in erster LInie vertragliche Vereinbarungen, was an romantischem Gesums in die standesamtliche(!) Eheschließung reininterpretiert wird ist ohne Belang.

    Auf mich z.B. passen diese Regelungen garnicht, von demher werde ich nicht mehr heiraten, warum auch ? Ich bin seit vielen Jahren geschieden, habe also durchaus "Eheerfahrung" und lebe seit mehr als 10 Jahren in einer Partnerschaft.

    Grundsätzlich habe ich garnichts gegen die Ehe, es ist eine Vereinbarung zwischen zwei Menschen. Die Außenstehende garnichts angeht und in der Regel nicht tangiert.
    Deshalb verstehe ich den Bohei nicht, ob ein Paar nun verheiratet ist oder nicht: "Herr Lehrer, ich weiss was, Tom und Erika sind nicht verheiratet und er nennt sie meine Frau, das darf er aber garnicht !" Meine Güte! Es hat mich genausowenig zu interessieren, ob ein Ehepaar aus Gewohnheit zusammen ist, aus Liebe, in einer offenen Ehe lebt oder was auch immer.

    Vor kurzem habe ich eine Gruppenreise gemacht. Bei der Vorstellungsrunde hat ein Paar gemeint ausdrücklich betonen zu müssen, dass sie verheiratet sind, obwohl sie unterschiedliche Zunamen haben. Manno Mann. In meiner Ehe hatten wir auch unterschiedliche Zunamen, den Trauschein mussten wir Gott sei Dank nie zeigen, wenn wir uns gegenseitig als "mein Mann" bzw. "meine Frau" vorgestellt haben. Was ich hier so lese, kann ich darüber grade froh sein, was ?

    Entweder bin ich als Mensch und Person sympathisch oder ich bin es nicht. Bzw. es besteht ein grundsätzliches Interesse, mich erstmal kennenlernen zu wollen. Mein Partner hat solche Leuts im beruflichen Umfeld: ich werde häufig nicht eingeladen, weil wir nicht verheiratet sind. Jo mei, wann's schee macht.... Als Frollein Elli bin ich nicht willkommen, als Frau Ellimann wäre ich es denn plötzlich doch ? Als diesselbe Person ? Nee danke, solche Kontakte brauche ich wirklich nicht, weder ledig, sorry "geschieden", noch verheiratet.

    Gruß Elli
    Geändert von Inaktiver User (22.07.2016 um 07:30 Uhr) Grund: Ergänzung

  7. Inaktiver User

    AW: Männer, die nicht heiraten wollen...

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Falls es doch noch aktuell wird, braucht ihr dafür allerdings auch keinen Trauschein. Beantragt vor der Geburt beim Jugendamt das gemeinsame Sorgerecht, inklusive Vaterschaftsanerkennung. Dann hat der Vater dieselben Rechte und Pflichten (auch nach einer evtl. Trennung) wie die Mutter.

    Das ist ein Aufwand von vielleicht einer Stunde und die Sache ist für immer (bis hin zur Erbschaft durch die Kinder) geregelt.
    Danke für den Tip, ein Kind war bisher die einzige Situation, die mich ins Grübeln gebracht hätte, aus genau diesen Gründen.

  8. Inaktiver User

    AW: Männer, die nicht heiraten wollen...

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Dagegen gibt's sicher was....Tabletten oder so was....ich hoffe, dass ist nicht ansteckend
    Dann muss ich mal mein Medizinschränkchen plündern gehn, sonst hört das nie auf *fg*

  9. Inaktiver User

    AW: Männer, die nicht heiraten wollen...

    Zitat Zitat von Josyfine Beitrag anzeigen
    Jetzt mal ganz unabhängig hier reingeworfen: Ich bin ja nu Single. Aber ich habe nicht vor, das auf Dauer zu bleiben. Und ja, ich weiß, dass das auf Dauer auch nicht so bleiben wird, da wird mit allerhöchster Wahrscheinlichkeit nochmal Wer kommen.

    Und natürlich befasse ich mich ab und an mit dem Gedanken, ob ich heiraten möchte. Und ja - ich bin da ganz oldschool - ich würde wahrscheinlich schon wollen. Aber nicht nur um des Heiraten willens, das mein ich nicht - aber ich würde es wollen, wenn ich mich wirklich für Jemanden voll und ganz entscheide. Das weiß ich einfach.

    Tja, und was würde das nun mit mir machen, wenn Derjenige "NO" signalisiert? Keine Ahnung, auch und trotz all der schlüssigen Postings von Stecher etc. hier - nein, ich wäre wohl sauer, und ich wär gekränkt und ja, es könnte gut sein, dass das langfristig das AUS wäre, wenn mein Partner diesbezüglich nicht mitzieht.

    Allerdings ist das alles jetzt nur sehr theoretisch gesprochen - man möge also nachsichtig mit mir sein. Keine Ahnung, was passiert, wenn ich wirklich wieder verpartnert bin.
    Ganz meine Rede, Josyfine

  10. Inaktiver User

    AW: Männer, die nicht heiraten wollen...

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ich kann von mir sagen, dass es immer ganz unromantische, außerhalb der emotionalen Beziehungsebene liegende Anstöße waren, die zu einer Heirat, einer Scheidung und nun zweiter Heirat führten. Solange diese nicht vorlagen, gab es keinen Bedarf für rechtliche Regelungen, so wie bei dir eben zur Zeit. Es gab immer eher keine Gründe, die gegen eine Heirat sprachen. Man war eben sowieso in einer auf Langfristigkeit angelegten Beziehung und durch diesen kleinen rechtlichen Schritt konnten die Lebensumstände für beide verbessert werden. (In anderen Fällen kann es völlig unromantische Gründe geben, nicht zu heiraten. Mein Vater und seine seine Lebensgefährtin, die über 50 Jahre bis zu ihrem Tod zusammen waren, haben nie geheiratet, weil sie dann ihre Witwenversorgung verloren hätte. Und sein Erbe hat er eben schon zu Lebzeiten an seine neue Familie verschenkt. So kann es auch funktionieren.)

    Heirat 1: Anspruch auf eine bezahlbare Wohnung mit nicht nur Innentoilette, sondern sogar einem Badezimmer, Zentralheizung und Doppelfenstern (welch ein Luxus), in der es sich einfach besser zusammen leben ließ.
    ...
    Heirat 2: Finanziell/beruflich prekäre Situation eines Partners ohne Aussicht auf grundlegende Besserung, wofür man auch als unverheirateter Partner einstehen muss (und will!) ohne steuerliche Vorteile zu haben. Man hat zusammen auf die Weise einfach ein bisschen mehr Geld in der Tasche und der Partner ist für den Fall des eigenen Todes über die Witwerrente ein Stück weit abgesicherter.
    Das sind natürlich triftige Gründe, da bringt die Ehe tatsächlich Schutz und Vorteile. In so einer Situation würde ich mich sicher auch verheiraten...

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