Hier ist ja ne hitzige Diskussion entbrannt
Wollte mich schon aus dem Strang verabschieden, weil ja nicht wirklich mein Thema, aber ich habe wohl in ein Wespennest gepiekst
Nun, auch wenn ich nicht glaube, dass die eine "Fraktion" die andere wird überzeugen können und vice versa, wollte ich doch auf ein zwei Dinge, die hier unter Nennung meines Nicks oder in Bezug darauf gefallen sind.
Schwer verwundert bin ich über die Hypothese, aufgrund fehlender Heiratswilligkeit "emotional flach" zu sein... Leichtes Stirnrunzeln meinerseits, um ehrlich zu sein... Denn mir wurde bisher eher das Gegenteil bescheinigt, allerdings im RLno harm done...
@marta
Verbindlichkeit und Nähe. Hab da noch ein wenig nachgedacht. Falls ich jemals tatsächlich aufgrund anderer Gesetzes- und Steuerlage heiraten wollen würde, dann meinen Lieblingsmenschen, so wie er jetzt im Hier und Heute ist. Bisher haben wir ziemlich viele Schwierigkeiten im Innen und im Außen gemeinsam durchgestanden und sind aneinander und zusammen gewachsen. Ich empfinde das als unheimlich schön. Und ich für meinen Teil hab vor, das genauso weiter zu führen, bis er irgendwann in meinen Armen seinen letzten Atemzug tut... - scheint er gut zu finden![]()
@hilfskonstruktion?
Ich wüsste tatsächlich nicht, was eine Hochzeit daran (s.o.) ändern sollte... Soviel nur zum Thema, nur im Hier und Jetzt zu leben, was ich sonst (wie Buddha) tatsächlich praktiziere...
@all
Jetzt hätte ich gern einfach mal pragmatische (und nicht romantisch-emotionale) Gründe gelesen, die eine Ehe rechtfertigen - bedenkt bitte, dass ich seit vielen Jahren beruflich/finanziell sehr erfolgreich, zielstrebig und unabhängig bin, daher (noch?) kinderlos und mein Lieblingsmensch geschieden ist und zwei Kinder hat...
Bin sehr gespannt![]()
Antworten
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20.07.2016, 19:02Inaktiver User
AW: Männer, die nicht heiraten wollen...
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20.07.2016, 20:40
AW: Männer, die nicht heiraten wollen...
@ThirdThought,
so ein bisschen widersprichst du dir.
Ich sage es mal allgemeiner:
"Nicht heiraten wollen" kann begründet werden mit 1. "es macht ja keinen Unterschied, unsere Beziehung ist genauso verbindlich" oder mit 2. "ich entscheide jeden Tag neu, so richtig für immer mag ich das nicht versprechen". Die Kombination davon knirscht irgendwie.
Bei 1. ist immer die Frage, ob das wirklich explizit gegenseitig so ausgesprochen ist - oder ob das einfach so "aus der Dauer der Beziehung" geschlossen wird.
Und die Frage ist, ob man die rechtlichen Konsequenzen nicht möchte - dass er der nächste Angehörige ist, eben auch nach außen. Ansonsten muss man sehr viele Verträge schließen, um die Wirkungen zu haben.
Und 2. ist weniger verbindlich, das kann man nicht bestreiten.
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20.07.2016, 20:44
AW: Männer, die nicht heiraten wollen...
Wenn er gegen den Baum fährt, fordern die Kinder zu Recht den halben Hausstand von dir.
Und wenn er seine Kinder per Testament teilweise enterbt und du etwas bekommst, zahlst du schon bei kleinen Beträgen sehr viel Erbschaftssteuer.
Wenn er im Koma liegt, bist du eine Fremde, die keine Auskunft bekommt und nichts entscheiden kann.
Das wären so zwei Punkte, wo die Frage, wer der nächste Angehörige ist, relevant ist.
Wenn Ihr zusammen Kinder haben solltet, kommen noch ein paar handfeste Gründe dazu.
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20.07.2016, 21:02Inaktiver User
AW: Männer, die nicht heiraten wollen...
Mit ner Vorsorgevollmacht wäre alles wichtige geregelt!
Den Punkt 2 muss man, so wie Du ihn formulierst, tatsächlich als weniger verbindlich ansehen. Volle Zustimmung. Ich sage jedoch: "wir entscheiden uns jeden Tag aufs Neue füreinander." Ich empfinde da einen großen Unterschied, abgesehen davon, dass ich es realistischer sehe, denn wer hat wirklich eine funktionierende Glaskugel? Das WOLLEN und das VERTRAUEN spielen eine riesengroße Rolle dabei. Wenn beide, so wir wie, einen großen Freiraum brauchen und das Gefühl, nicht angekettet zu sein, mag das für Außenstehende ein wenig wie Lotto klingen. Für mich nicht. Ich weiß immer, was ich will und mit wem. Und meine Erfahrungen sagen mir, dass ich das auch bekomme (unbescheiden, ich weiß). Und ich verdiene jemanden, der mich liebt, der mir meinen Freiraum lässt, der mich nicht einschränkt, mich so nimmt, wie ich bin und in schweren Zeiten mein bester Freund ist. Und umgekehrt gebe ich dasselbe. Für uns ist das gut so.
Ich liebe ihn, so wie er ist. Mit all seinem Temperament, seinen Macken, seinem Witz, seiner Leidenschaft und seinem Freiheitsdrang. Und er mich.
Ich höre beruflich so viel Leid, so viele Geschichten und habe selbst genug Erfahrung als Dramaqueen. Mit ihm bin ich ruhig geworden, angekommen. Ich will bleiben. Und er lässt mich bleiben, immer und immer wieder. Ich kann in seine Höhle kriechen, wenn mir danach ist. Diese Höhle will ich sein Lebtag nicht missen (er ist ein bisschen älter als ich). Und ich werde alles tun, dass er mich immer wieder hinein lässt. Und ich sehe, dass er alles tut, damit ich immer wiederkommen mag...
Ich weiß, dass das etwas unkonventionell ist... Und es ist richtig. Für uns. Da ist (momentan, wer weiß, was die Zukunft bringt) ein Trauschein überflüssig.
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20.07.2016, 21:08Inaktiver User
AW: Männer, die nicht heiraten wollen...
Ich seh nicht, wieso man das nicht auch als Ehepaar leben kann.
Ich finde eher, das sind sehr konventionelle Vorstellungen von Ehe, die du hast. Was du lebst find ich völlig normal.Ich weiß, dass das etwas unkonventionell ist...
Wenn man keinen Sinn für die emotionale und/oder spirituelle Bedeutung hat, natürlich.Da ist (momentan, wer weiß, was die Zukunft bringt) ein Trauschein überflüssig.
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20.07.2016, 21:12Inaktiver User
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20.07.2016, 21:15Inaktiver User
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20.07.2016, 21:18
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20.07.2016, 21:21Inaktiver User
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20.07.2016, 21:24
AW: Männer, die nicht heiraten wollen...
Du mogelst.
Klar rechnet man nicht damit, aber jeder weiß, wie schnell es gehen kann.
Deine nächsten Angehörigen sind deine Eltern (vermute ich mal), und du änderst das bewusst nicht.
Du willst das so.
(und als Mutter würde ich mich in der Situation natürlich dementsprechend verhalten).




) tatsächlich praktiziere...
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und genau der geht mir ab, dieser Sinn... Und was den Rest betrifft, hab ich die besten Vorbilder, die ich mir denken kann, meine Eltern
sollen) wäre auch noch ganz gut.
