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    AW: Männer, die nicht heiraten wollen...

    Interessanterweise tragen von meinen Kollegen 50% einen Doppelnamen. Okay,ist ein typischer Frauenberuf, aber dass sich die wenigen Männer trotzdem so assimiliert haben ?

  2. Inaktiver User

    AW: Männer, die nicht heiraten wollen...

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Offensichtlich.

    Trotzdem ist es nicht richtig zu schreiben, durch eine Heirat ändert sich nichts, wenn viele andere das eben ganz anders erleben. Für die hat eine Ehe eine sehr viel tiefere Bedeutung als ein tolles Fest und ein Stück Papier, auch wenn sich dir das nicht erschließt.
    Ich habe geschrieben, dass es weder für meine Mann noch für mich etwas geändert hat, das ist ein Fakt.

    Wie es für andere ist, kann ich nicht beurteilen.

    Für mich hat eine Beziehung mehr zu bedeuten eine Eheschließung. Es gibt für mich deutlich wichtigere Dinge, Tage und Erinnerungen, die da deutlich wichtiger waren.

  3. Inaktiver User

    AW: Männer, die nicht heiraten wollen...

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Hierzulande gibt es aber sowas wie einen Familiennamen - und zur Familie Maier gehör ich halt nicht, wenn ich Frau Müller bin.

    Ich finde es jedenfalls absurd darauf zu beharren, dass Symbole und Rituale völlig sinnentleert und bedeutungslos wären. Wozu gibt es sie denn dann???
    Das kann ja jeder für sich selbst entscheiden. Fakt ist, dass man nicht den gleichen Namen in einer Ehe führen muss. Es gibt einige Länder auch in Europa, wo es mehr als normal ist, dass nicht alle in einer Familie einen Namen haben.

    Familienzugehörigkeit ist doch nicht vom Namen abhängig.

  4. Inaktiver User

    AW: Männer, die nicht heiraten wollen...

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Es gibt einige Länder auch in Europa, wo es mehr als normal ist, dass nicht alle in einer Familie einen Namen haben.
    Und? Da ist auch anderes anders. Ich sprach aber von Deutschland.

    Familienzugehörigkeit ist doch nicht vom Namen abhängig.
    Dann finde ich es umso merkwürdiger dass ein Kind wie sein unverheirateter Vater heissen soll. Wie die Frau heisst ist wurscht, aber beim Kind ist es wichtig?? Und das, obwohl der Vater aller Wahrscheinlichkeit nach sowohl im Alltag als auch nach einer Trennung weniger mit dem Kind zu tun haben wird. Von wenigen Ausnahmen mal abgesehen.

  5. Inaktiver User

    AW: Männer, die nicht heiraten wollen...

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ich habe geschrieben, dass es weder für meine Mann noch für mich etwas geändert hat, das ist ein Fakt.
    Äh, nein, geschrieben hast du das

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    sondern weil er heute sieht, dass sich durch eine Heirat an der Qualität der Beziehung und der Liebe nichts ändert.


    Dann meintest du wohl, dass er heute sieht dass sich durch eure Heirat an der Qualität eurer Beziehung und eurer Liebe nichts geändert hat.

    Das ist aber eine andere Aussage.

  6. Inaktiver User

    AW: Männer, die nicht heiraten wollen...

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Und? Da ist auch anderes anders. Ich sprach aber von Deutschland.
    Und ich wollte Dir klarmachen wie einfach es für andere so funktionieren kann.

    Dann finde ich es umso merkwürdiger dass ein Kind wie sein unverheirateter Vater heissen soll. Wie die Frau heisst ist wurscht, aber beim Kind ist es wichtig?? Und das, obwohl der Vater aller Wahrscheinlichkeit nach sowohl im Alltag als auch nach einer Trennung weniger mit dem Kind zu tun haben wird. Von wenigen Ausnahmen mal abgesehen.
    Das entschließt dann doch aber das Paar. Auch bei einem verheirateten Paar, bei dem beide ihren Geburtsnamen behalten haben.

  7. Inaktiver User

    AW: Männer, die nicht heiraten wollen...

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Dann meintest du wohl, dass er heute sieht dass sich durch eure Heirat an der Qualität eurer Beziehung und eurer Liebe nichts geändert hat.

    Das ist aber eine andere Aussage.
    Richtig, ich habe geschrieben dass ER das heute so sieht, nirgendwo, dass alle Menschen das so sehen oder sehen müssen.

    Nö, das ist dieselbe Aussage aus meiner Sicht, denn er spricht nur für sich und nicht für alle Menschen.....

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    AW: Männer, die nicht heiraten wollen...

    Zitat Zitat von Meatloaf Beitrag anzeigen
    Das mag auf Dich so wirken, aber Doppelnamen waren hierzulande jahrzehntelang für Frauen die einzige Möglichkeit, bei einer Heirat ihren Namen weiterführen zu können, wenn er nicht Familienname wurde.
    Das ist mir schon klar.

    Ich würde allerdings lieber auf meinen Namen verzichten, als Rubenstein-Heinemeier zu heissen oder so...

    .

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    AW: Männer, die nicht heiraten wollen...

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ich fände es auch für mich ein Problem, es ist halt ein ewiger Heckmeck, weil es eben in D bislang ganz selbstverständlich den Familiennamen gab.

    Du rufst irgendwo an und musst halt immer erklären, ich bin Frau Müller, die Mutter von Kind Maier. Es erschließt sich halt nicht mehr automatisch, wessen Mutter du bist, ich find das anstrengend, du wirst permanent mit dem falschen Namen angesprochen (weil die meisten ja meinen du wärst Frau Maier) etc pp. Ganz zu schweigen vom Verreisen, da musst du ja u.U. nachweisen dass du überhaupt die Mutter bist und mit dem Kind ins Ausland darfst (teilweise wird da inzwischen sehr streng kontrolliert wegen den Sorgerechtsgeschichten und Kindsentzug, was ja an sich richtig ist).
    Hallo,

    so neu und ungewöhnlich ist das ja nun auch wieder nicht, dass eine Familie unterschiedliche Nachnamen hat. Seit über 20 Jahren kann bei der Eheschließung jeder Partner seinen Namen behalten, davon machen 7 % Gebrauch (wenn ich mich recht erinnere). Und knapp ein Drittel der Kinder wird nichtehelich geboren und trägt dann natürlich nur den Namen entweder des Vaters oder der Mutter (viele Eltern heiraten aber später noch und die Familie hat dann einen einheitlichen Nachnamen). Dass eine Familie einen einheitlichen Nachnamen trägt ist also beileibe keine Selbstverständlichkeit mehr.

    Die Freundinnen von mir, die entweder Kinder haben, ohne verheiratet zu sein, oder sich aber dafür entschieden haben, in der Ehe ihre jeweiligen Namen weiterzuführen, berichten von keinen Problemen oder "Heckmeck". Sie sagen eben, dass sie Frau Meier, die Mutter von Sarah Müller sind, und gut ists - so groß ist die Belastung dadurch nicht (die halbe Welt kommt ja damit zurecht, weil in sehr, sehr vielen Ländern kein gemeinsamer Ehename existiert). Und wenn man mit dem Namen des Kindes oder Mannes angesprochen wird, fällt einem ja hoffentlich kein Zacken aus der Krone.

    @ Schnellschnell, trägst Du selbst einen anderen Namen als Deine Kinder und findest es anstrengend? Oder meinst Du nur, dass es für Betroffene anstrengend sein muss?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ich finde es klarer, wenn sich das was ich im Inneren fühle auch im Äußeren zeigt. Und dazu gehört für mich sowohl die Ehe wie ein Familienname.
    Die Haltung zur Namensfrage ist eine sehr persönliche und zigfach in der BriCom diskutierte. Für den einen ist der gemeinsame Name als äußere Form der inneren Zusammengehörigkeit wichtig, für den anderen nicht.

    Mandelblüte
    Geändert von Mandelbluete (11.10.2012 um 11:55 Uhr)

  10. Inaktiver User

    AW: Männer, die nicht heiraten wollen...

    Zitat Zitat von Mandelbluete Beitrag anzeigen
    @ Schnellschnell, trägst Du selbst einen anderen Namen als Deine Kinder und findest es anstrengend? Oder meinst Du nur, dass es für Betroffene anstrengend sein muss?
    Nein, ich hab gottlob den gleichen Namen.

    Ich finde es aus eigenem Erleben anstrengend (weil man nicht weiß wie man die Mutter des Schulkameraden jetzt korrekt anspricht oder nach ihr fragt, zum Beispiel) - und kenne auch aus meiner Alleinerziehendenarbeit "Betroffene", die das für sich anstrengend finden. Hier überwiegend Mütter, deren Kinder wie der Vater heißen, was nach einer Trennung umso blöder ist. Ich meine das also nicht nur, sondern kenne Frauen die das nicht mehr so handhaben würden.

    In einem Fall war es besonders kontraproduktiv, weil eine neue Bekanntschaft der Mutter davon ausging, dass sie mit einem Partner zusammenlebe - dabei war es eben der anders heißende Sohn... Hat sich zwar geklärt, irritierend ist es aber dennoch.

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