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  1. User Info Menu

    AW: Männer, die nicht heiraten wollen...

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Ja klar. Deshalb verlieben sich ja Männer auch so oft in die schöne Seele einer Frau.

    Ein bisschen scheinheilig, deine Empörung, finde ich.
    Zumal einige, die hier mitschreiben, durchaus in zufriedenen und glücklichen Ehen leben.

    Ich finde es schade, dass einige nicht akzeptieren mögen, dass es verscheidene Lebensentwürfe gfibt. Für die einen gehört die Ehe dazu, für andere nicht.
    Wichtig ist doch, dass man mit seinem Lebensentwurf einen Partner findet und glücklich wird, oder?

    Im übrigen glaube ich, dass eine Entscheidung für eine Ehe mit Trauschein oder eine Partnerschaft ohne Trauschein keinen qualitativen Unterschied macht. Ich bin aber fest davon überzeugt, dass eine Partnerschaft ohne Trauschein leichter aufgegeben wird - im Positiven wie im Negativen.

    Tabea
    Bis auf Weiteres a.D.

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    AW: Männer, die nicht heiraten wollen...

    Eurer Ansicht nach könnte ich also mit Satyr oder Kebmo ein wundervolles Leben führen, ja?? Dass wir uns nicht verstehen, dem anderen nicht geben können, was er sich wünscht, unterschiedliche Dinge brauchen, um uns geborgen zu fühlen, alles egal??
    Ojee, Liebe ist ein seltenes Pflänzchen. Und was Du hier anführst ist äußerst weit hergeholt... Ich wage es bezweifeln, dass Du mit Leonie eine bessere Ehe führen würdest Ich meine so eng aufeinander ... auf dauer.

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    AW: Männer, die nicht heiraten wollen...

    Ich finde es schade, dass einige nicht akzeptieren mögen, dass es verscheidene Lebensentwürfe gfibt. Für die einen gehört die Ehe dazu, für andere nicht.
    Wieso ist es schade? Es ist eine Diskussion. Was ist daran verkehrt nicht einer Meinung zu sein?

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    AW: Männer, die nicht heiraten wollen...

    Zitat Zitat von stine38
    Wieso ist es schade? Es ist eine Diskussion. Was ist daran verkehrt nicht einer Meinung zu sein?
    Ich versuche in einer Diskussion die Meinung des Gegenübers zu akzeptieren - auch wenn ich sie nicht zu meiner eigenen mache.

    Tabea
    Bis auf Weiteres a.D.

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    AW: Männer, die nicht heiraten wollen...

    Ich versuche in einer Diskussion die Meinung des Gegenübers zu akzeptieren - auch wenn ich sie nicht zu meiner eigenen mache.

    Tabea
    Tust du das?

    Eine Diskussion ist eine Diskussion. Die Akzeptanz ist da. Aber deswegen halte ich nicht hinterm Berg, weiter meine Meinung zu vertreten.

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    AW: Männer, die nicht heiraten wollen...

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Auch wenn es anscheinend schwer zu kapieren ist: in der Seele drücken sich für mich die Werte und der Glaube aus und was für ein Mensch ich sein möchte. Und ich nehm dir nicht ab, dass du dich in Frauen verliebst, die völlig konträre Werte haben wie du.
    Was Du glaubst ist da völlig nebensächlich.
    Für mich ist das Thema "gothic/punk" ein recht starkes im Leben. Bei meiner Ex war es das nicht. Geliebt haben wir uns trotzdem, weil sie ein klasse Mensch war und ich mich in diesen Menschen verliebt habe.

    Schonmal was davon gehört das sich Gegensätze anziehen?
    Ich verliebe mich doch nicht nur in einen Zwilling in mir, da fehlt doch die Reibung.

    Ich für meinen Teil kann es nicht steuern ob ich mich in jemanden verliebe der so leben möchte wie ich oder ob ich mich in jemanden verliebe mit dem ich Kompromisse finden muss.
    Kompromisse finde ich übrigens klasse, zeigen sie doch das Produkt einer gemeinsamen, gelebten Liebe.

  7. Inaktiver User

    AW: Männer, die nicht heiraten wollen...

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    man lebt doch dann ein gemeinsames leben und da ändern sich die pläne, träume, vorstellungen doch zwangsweise.
    ja, man ist gemeinsam auf der Reise und weiß nicht, wie sich Wünsche verändern und welche Möglichkeiten es geben wird und welche Wege verschlossen sein werden.

    aber genau deshalb muss ich mir meinen Reisegefährten ja so genau aussuchen.
    Kann ich mit begründetes Vertrauen haben, dass ich mit ihm in jeder (!) Situation einen gemeinsamen Weg finden werde, auf dem sich beide wirklich wohlfühlen.

    Wir hatten feste Vorstellungen: Hausfrauenehe, viele Kinder, bald ein Haus.
    Allerdings auch das Bewusstsein, dass Glück und Zufriedenheit davon nicht wirklich abhängen.

    Alles ist anders gekommen - viele Kinder waren uns nicht vergönnt, beruflich haben wir immer mal wieder anders entschieden und ich war nie nur Hausfrau, und mit dem Haus ist es auch anders gekommen.

    Und trotzdem wäre ich mit jemandem, der keine Kinder und lieber einen Porsche als ein Haus möchte, nicht zurechtgekommen.

    Gruß, Leonie

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    AW: Männer, die nicht heiraten wollen...

    Zitat Zitat von stine38
    Tust du das?
    Das sollte man eigentlich merken.

    Nur bei Überheblichkeit werde ich manchmal fuchtig.

    Tabea
    Bis auf Weiteres a.D.

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    AW: Männer, die nicht heiraten wollen...

    Nur bei Überheblichkeit werde ich manchmal fuchtig.

    Tabea
    Geht mir genauso

  10. Inaktiver User

    AW: Männer, die nicht heiraten wollen...

    Stine,

    kannst du dir wirklich vorstellen, einen Mann zu lieben, der komplett andere Vorstellungen hat als du? Es gibt doch bestimmt Dinge, die dir wichtig sind im Leben, wie du dein Leben gestalten möchtest. Das können Kinder sein, wie sich das berufliche Leben gestaltet wird, wo man leben möchte, die Einstellung zur sexuellen Treue, sexuelle Neigungen - irgendetwas wird es doch auch in deinem Leben geben, dass so elementar wichtig ist für dich, dass es einen ganz wichtigen Aspekt deiner Persönlichkeit bildet, ohne den du nicht Stine wärst.
    Könntest du dich überhaupt in jemanden verlieben, der dich mit dieser Grundeinstellung nicht akzeptiert? Auch bei dir wird es Grenzen geben, wo du sagen würdest, das passt jetzt einfach nicht mehr und das kann ich trotz aller Liebe nicht mehr akzeptieren. Ich fände es eher erscheckend,
    wenn man für eine Liebe alle seine Bedürfnisse aufgeben müsste.

    Du wirfst uns immer vor, wir würden nur auf die Einhaltung unserer Bedürfnisse schauen - aber da gibt es ja auch einen Counterpart. Wenn ich nun jemanden kennengelernt hätte, dem Familie und Kinder vollkommen unwichtig sind oder der mit so einem Leben überhaupt nichts anfangen kann, dann stehen da doch zwei Wünsche gleichberechtigt nebeneinander. Wenn du nun sagst, die Liebe müsste doch alles überdauern, dann frage ich mich, wie das funktionieren soll in einem Bereich, indem die Wünsche so weit auseinandergehen. Ein bisschen schwanger geht nicht, ein bisschen verheiratet geht auch nicht. Irgendeiner müsste also von seinen Wünschen weg. Liebt dann derjenige mehr, der seinen Wunsch aufgibt? Was mach ich denn dann? Soll er mir zuliebe Kinder bekommen, wenn er das nicht will? Soll ich seinetwegen auf den Kinderwunsch verzichten, weil er das nicht will?

    Let's face it: es gibt Dinge, die funktionieren nicht. Mein Ex hatte eine sehr andere Auffassung von Treue als ich. Er hat sich das Recht herausgenommen, andere Frauen neben mir zu haben, ohne mir dasselbe zuzugestehen. Das hat die Liebe einfach kaputt gekriegt. War meine Liebe jetzt nicht stark genug, weil ich andere Wertevorstellungen hatte, wie sich Treue in einer Beziehung gestalten sollte? Natürlich ist eine Partnerschaft keine Wunscherfüllungsmaschine, aber ich möchte mich schon in meinen Bedürfnissen angenommen und akzeptiert fühlen, ohne mich verbiegen zu müssen. Das gilt natürlich genauso umgekehrt - und das wird eben einfach schwierig, wenn man in den Wünschen so weit auseinander liegt, dass ein Konsens nur schwer oder auch gar nicht zu finden ist.

    Es ist nun mal einfach nicht so, dass die Liebe schon alles richten wird, wenn sie denn nur groß genug ist.

    Und nein, ich halte weder von dem Spruch "Gleich und gleich gesellt sich gern" noch von "Gegensätze ziehen sich an" besonders viel. Da muss es schon ein Gleichgewicht geben - Punkte, in denen man übereinstimmt und Punkte, an denen man sich reiben kann.

    Aber werten, ob unsere Liebe nun die "richtige" Art der Liebe ist - das empfinde ich als sehr anmaßend und arrogant.

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