Ich liebe also nur mit Bedingungen, heißt das für mich. Das ist eben nicht lieben wie ich es verstehe. Ich spreche auch nicht vom Aktzeptieren von Steuerhinterziehungen oder anderen Straftaten. Aber erwarten, dass der andere dies oder das TUT damit ich ihn lieben kann, gehört definitiv auch nicht dazu.Eben. Und dann bleibt die Frage, ob ich jemanden lieben kann, in dessen Lebensplan Hochzeit keine Rolle spielt bzw. ob mir das so wichtig ist, dass ich das vorher kläre.
Gruss Stine
Antworten
Ergebnis 171 bis 180 von 2648
-
15.12.2007, 12:22
AW: Männer, die nicht heiraten wollen...
-
15.12.2007, 12:22Inaktiver User
AW: Männer, die nicht heiraten wollen...
Wer sich gegen eine Heirat stellt, ist immer mit einem Bein draussen.
Warum auch immer.
-
15.12.2007, 12:26
AW: Männer, die nicht heiraten wollen...
Wobei ich mir bewußt bin, dass wir Menschen verschieden sind. Deswegen diskutieren wir ja auch hier. Nur mir persönlich würde diese Form auf einen anderen Menschen zuzugehen nicht liegen. Wobei ich nochmal betonen möchte, dass ich auch der Ansicht bin, dass ohne dem Einsatz von Verstand Liebe zu einer wabbernden Masse 'verkommen' kann.
Stine
-
15.12.2007, 12:32
AW: Männer, die nicht heiraten wollen...
Das mag sein. Aber ich habe schon die verschiedensten Lebenswege mitverfolgen dürfen: Das eine Paar lebte 10 Jahre glücklich miteinander - mit Kind, um dann total romantisch zu heiraten. Ein anderes Paar heiratete nach ganzen 20 Jahren. Ein anderer Mann erklärte seiner neuen Freundin kategorisch, dass er weder Kinder haben, noch heiraten wollte. Nach 2 Jahren war er mit ihr verheiratet, ein Jahr später kam ihr 1. Kind. Usw. usw.Eben. Und dann bleibt die Frage, ob ich jemanden lieben kann, in dessen Lebensplan Hochzeit keine Rolle spielt bzw. ob mir das so wichtig ist, dass ich das vorher kläre.
Den anderen erkennen, begreifen empfinde ich als wichtiger. Natürlich sollte ich meine Pläne und Wünsche nicht über Bord werfen. Aber da steht die Akzeptanz und Liebe zur anderen Person, und da meine eigenen Wünsche.... Aus dem Gefühl der Bedürftigkeit heraus, ist die eigene Wunscherfüllung immer näher.
- verständlich und menschlich -.
Stine
-
15.12.2007, 12:46
AW: Männer, die nicht heiraten wollen...
Hallo Marilyn74,
Ich verstehe schon diese Diskrepanz. Aber was nun, wenn sich der Mann den Du liebst und der sich auch mit heirat einverstanden erklärt bzw. es wünscht, als zeugungsunfähig herausstellt... DU aber eigene Kinder in Deinem Lebenspln verankert hast, keine Adoption??tausch doch einfach mal was Wort "Ehe" mit "Kinderwunsch" aus. Ist das für dich auch so unvorstellbar, dass das eine Grundvoraussetzung sein kann, dass eine grundsätzlich positive Einstellung gegenüber der Frage, ob man Familie gründen will, um überhaupt eine Beziehung einzugehen?
Verläßt Du ihn dann?
Stine
-
15.12.2007, 13:59
AW: Männer, die nicht heiraten wollen...
Das ist Unsinn. Wenn jemand draussen sein will, sei es nur mit einem Bein, dann kann er das mit und auch ohne Ehe. Sieht man in denug Threads hier in der BriCom.
Zitat von Inaktiver User
Ich verstehe irgendwie nicht wie das in der Realität aussieht, wenn manche Paare hier zusammen kommen. Da wird gesagt das man manche Dinge schon am Anfang "abklären" kann. Aber das hat doch nichts mit verlieben zu tun? Klar kann man Anfangs über vieles reden und merkt wie der Andere tickt. Wenn ich mich aber in genau DIESEN Menschen nunmal verliebt habe, sag ich doch nicht "Mist, der ist ja anders als ich meinen Traumprinzen immer wollte" und gehe? Was ist das denn für eine Liebe bzw. aufgrund WAS hat man sich denn dann in ihn verliebt?
Ich versteh da die Praxis nicht so ganz, ehrlichgesagt.
-
15.12.2007, 14:13Inaktiver User
AW: Männer, die nicht heiraten wollen...
stine, Dein Ansatz hängt doch aber an dieser Reihenfolge.
Zitat von stine38
die mag für Dich richtig sein - aber die ist doch in keiner Weise zwingend.
Wie Marilyn schreibt - was spricht dagegen,über grundlegende Dinge wie Lebensentwurf, "Grundwerte", Kinderwunsch etc. schon früh und fortlaufend zu sprechen? Und im Zweifel eben früh zu dem Ergebnis zu kommen, dass es nicht passt?
Wobei ich mit Lebensentwurf jetzt nicht meine, dass festgelegt wird, nach wieviel Jahren wo ein Reihenhaus mit wieviel Kinderzimmern stehen soll. Man begibt sich ja gemeinsam auf die Reise - und sucht sich einen Reisegefährten dafür aus. Aber der muss eben in dem Sinne zu mir passen, dass wir an jeder Weggabelung (und ich weiß ja gar nicht, welche da kommen und an welcher Stelle plötzlich "Einfahrt nicht möglich" steht) eine Lösung finden werden, mit der beide wirklich zufrieden und glücklich sind.
das unterschreibe ich nicht, wenn es nicht passt, dann passt es nicht.Wenn ich gehe, ..., stelle ich mein Ego über seines. Das ist in meinen Augen keine Liebe.
wo gehört mein Ego in Relation zu seinem denn hin?
unter seines? daneben?
und wenn sie nebeneinander stehen und es einen Konflikt gibt - was dann?
das würde ich unterschreiben - aber wenn Grundlegendes nicht passt, dann passt es eben nicht. Dann muss ich eben meinen Verstand einschalten.Ich hatte es auch in einem anderen Posting geschrieben, dass Herz und Verstand auch immer zusammenfließen sollten bei der Partnerwahl. Aber ich verstehe es nicht so, dass ich meine starren Vorstellungen um jeden Preis durchsetzen sollte.
Aber was nun, wenn sich der Mann den Du liebst und der sich auch mit heirat einverstanden erklärt bzw. es wünscht, als zeugungsunfähig herausstellt... DU aber eigene Kinder in Deinem Lebensplan verankert hast, keine Adoption??
Verläßt Du ihn dann?
nach der Hochzeit ist es für mich klar - ich habe mich für diesen Menschen entschieden, wie er ist - mit allen "Problemen und Nachteilen" - auch den noch keinem bekannten. Man weiß nie, was kommt - da muss man dazu stehen.
vor der Hochzeit ist es ein Grenzfall, der nur im Einzelfall betrachtet werden kann und wo "man nicht richten sollte".
Ich weiß nicht, ob ich ihn deshalb verlassen hätte - aber es hätte sein können. Wobei es ja viele andere Wege gibt, wenn man von vornherein weiß, dass man keine Kinder bekommen kann (einschließlich "Samenbank", wenn es an ihm liegt").
Ich habe hier manchmal ein anderes Beispiel geschrieben - wenn er einen Unfall gehabt hätte und im Rollstuhl säße. Als junge Frau ein Jahr vor der Hochzeit (da war sie noch nicht geplant) hätte ich mir sehr wohl überlegt, ob ich das ein Lebenlang will.
Ohne dass ich im Gedankenexperiment sagen kann, wie ich mich entschieden hätte.
Ein Tag nach der Hochzeit - keine Frage, dann hätte mich das Leben vor die Aufgabe gestellt, jahrzehntelang den Rollstuhl zu schieben, vielleicht deshalb keine Kinder zu haben etc.
stine, bei Dir lese ich Vorstellungen von der "wahren Liebe" heraus, die ich manchmal mit "Märchenprinzvorstellungen" bezeichne.
Ich weiß nicht, ob Du das immer gelebt hast und damit glücklich geworden bist.
Die Erfahrung insgesamt ist aber, dass solche Vorstellungen sehr oft ins Unglück führen - für beide.
Gruß, Leonie
-
15.12.2007, 15:11
AW: Männer, die nicht heiraten wollen...
Das ist eine von DEINEM Denken sehr gefärbte Prognose. Die Liebe - nämlich einen Menschen mit ALL seinen Charakterzügen und Facetten zu lieben, und nicht starr an meinen eigenen Gedankenwelten festzuhalten - ist nach meinen Wertevorstellungen mit Sicherheit keine "Märchenprinzvorstellungen", sondern genau das Gegenteil. Die Liebe hoch zu stellen ist für Menschen, die sich mit großer Sachlichkeit durchs Leben bewegen eher fremd. Schade. Weil es ist das was uns Menschen zusammenhält und weiterbringt. Unser Ego zu streicheln ist weniger.stine, bei Dir lese ich Vorstellungen von der "wahren Liebe" heraus, die ich manchmal mit "Märchenprinzvorstellungen" bezeichne.
Ich weiß nicht, ob Du das immer gelebt hast und damit glücklich geworden bist.
Die Erfahrung insgesamt ist aber, dass solche Vorstellungen sehr oft ins Unglück führen - für beide.
Stine
-
15.12.2007, 15:25
AW: Männer, die nicht heiraten wollen...
"Das es nicht passt" ist relativ und stark geprägt von den eigenen Vorstellungen wie das Leben zu sein hat.stine, Dein Ansatz hängt doch aber an dieser Reihenfolge.
die mag für Dich richtig sein - aber die ist doch in keiner Weise zwingend.
Wie Marilyn schreibt - was spricht dagegen,über grundlegende Dinge wie Lebensentwurf, "Grundwerte", Kinderwunsch etc. schon früh und fortlaufend zu sprechen? Und im Zweifel eben früh zu dem Ergebnis zu kommen, dass es nicht passt?
Ich spreche mich nicht dagegen aus, sich fortlaufend über den grundlegenden Lebensentwurf auszutauschen. Ich spreche mich nur dagegen aus es vom beiderseitigen expliziten Heiratswunsch abhängig zu machen. Kinder kann das Paar auch ohne zu heiraten bekommen, ebenso in die Familien involviert sein usw.
Ich persönlich kann durchaus den Heiratswunsch verstehen, aber er würde nicht zwingend zur Trennung führen, wenn es nicht erfolgt. Darüber haben wir diskutiert. Für mich hat das Heiraten nur am Rande mit einem Lebensentwurf zu tun. Er ist nicht zwingend für den gemeinsamen Lebensweg, auch nicht wenn Kinder da sind.
Gruss Stine
-
15.12.2007, 17:14Inaktiver User
AW: Männer, die nicht heiraten wollen...
das bedeutet doch aber, dass du erst nach der hochzeit bedingungslos liebst. vorher nicht. das finde ich traurig.
Zitat von Inaktiver User


Zitieren
