diese einstellung hatte ich auch vor meiner ersten ehe und bin kläglich auf die schnauze gefallen. denn bei echten krisen zwischen uns hat mein exmann versagt.
ich bin der meinung dass ich wissen will wie mein zukünftiger mann sich in krisensituationen die wir haben verhält, wie er die angeht, wie meistern wir die zusammen. DAS ist für mich essentiell und nicht nur wie er sich anderen gegenüber verhält.
denn das unterscheidet sich meistens enorm davon wie er sich mir gegenüber verhält.
lara
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28.04.2010, 14:10Inaktiver User
AW: Männer, die nicht heiraten wollen...
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28.04.2010, 14:13Inaktiver User
AW: Männer, die nicht heiraten wollen...
Wenn diese Kraft wirklich nicht mehr da ist, dann nutzt auch die beste Ehe nichts mehr. Entweder es kommt von innen heraus oder garnicht, für mcih wäre ein ein Greul, wenn der Mann nur mit mir zusammen ist, weil er mit mir verheiratet ist, sorry aber das käme bei mir Betrug gleich.
Farmelli heute mal fatal
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28.04.2010, 14:14
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28.04.2010, 14:15
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28.04.2010, 14:20
AW: Männer, die nicht heiraten wollen...
Ja. So Durststrecken hatten wir. Nicht nur einmal. Und wir haben einen Weg gesucht. Weil wir das wollten. Nicht weil wir uns per Trauschein verpflichtet fühlten bzw. weil eine Scheidung zu kompliziert gewesen wäre.
Mein LG ist 2 mal geschieden. Welche zusätzliche "Sicherheit" hätte ich durch eine Heirat mit ihm ? Keine, wie ich das sehe. Er weiss ja schon sehr genau, wie Scheidung geht....
Allerdings hätte ich wohl finanzielle Nachteile, wenn ich heirate...
Ich bin nicht grundsätzlich gegen heiraten. Er hatte mir von Anfang an gesagt, er war schon 2mal verheiratet und will nie mehr heiraten.
Und für mich ist das kein Problem - für mich sind andere Dinge wichtiger (zB "Wege suchen in schlechten Zeiten", zueinander stehen, auch wenn es mal richtig scheixxe läuft)
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28.04.2010, 14:22Inaktiver User
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28.04.2010, 14:27
AW: Männer, die nicht heiraten wollen...
Es geht nicht um den Zeitpunkt, zu dem die Ehe schon geschlossen wurde, sondern um die Zeit davor.
Natürlich ist selbst die freiwilligste Entscheidung zur Heirat keine Garantie, nicht, dass der andere sein Versprechen halten wird, noch, dass man das selber schafft. Aber in dem besagten Zeitpunkt drückt sie den festen Glauben aus, dass man selber alles tun wird, damit es hält.
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28.04.2010, 14:28Inaktiver User
AW: Männer, die nicht heiraten wollen...
Weiß du, eine Analogie zwischen Job und Lebensgrundlage (Maslowsche Basisstufe) und dem was ich empfinde das Leben Lebenswert macht und mich zu einem kulturellen Menschen, verstehe ich nicht.
Daher meine Antwort darauf: Job ist tauschbar, Mensch eben nicht.
Manchmal meine ich hier eine Argumentationsunterschied zu entdecken. Die einen lesen einen linear zeitlichen Unterschied: vor der Ehe nach der Eheschließung.
Ehe als Einschnitt/Unterschied zu vorher und als Test für eine etwaige Ernsthaftigkeit.
Allein die Tatsache einen Test zu stellen, schließt für mich nunmal gegenseitiges Vertrauen und Respekt aus.Und das ist kein linearer Unterschied zur Eheansichtssache, sondern ein Einstellungsunterschied.
Eine Partnerschaft ist und bleibt für mich verbindlich daran ändert eben eine Ehe nichts. Und ja in einer Partnerschaft gibt es unterschiede wie Kennenlernphase, Alltäglichkeitsphase und Aussicht auf die Zukunft. Aber ohne letzteres muss ich auch garkeine Partnerschaft führen mit oder ohne Ehe, völlig egal.
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28.04.2010, 14:28Inaktiver User
AW: Männer, die nicht heiraten wollen...
dann bist Du für die Ehe vielleicht nicht geeignet - aber genau das zeigt ja, dass die Ehe "etwas anderes" ist - sonst könnte man ja auch nicht "dagegen" sein oder "nicht heiraten wollen".
Das dürfen dann aber diejenigen, die verheiratet sind und die Ehe ernst nehmen, auch sagen.
was Du da schreibst, ist nicht der Punkt - zu simpel gedacht.
klar, wenn es gar nicht mehr geht, dann geht es nicht mehr - ich will ja nicht die Möglichkeit der Scheidung abschaffen.
aber die Schwelle, sich zu trennen, ist doch wesentlich höher wenn man sich endgültig füreinander entschieden hat - das ist ja der Sinn der Sache. Und mit der Ehe übernehme ich auch nacheheliche Verantwortung - insofern ist sie immer auf Lebenszeit geschlossen, auch bei einer Scheidung.
mit der endgültigen Entscheidung ändert sich die Frage von "will ich das?" zu "in jeder Situation einen gemeinsamen Weg finden."
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28.04.2010, 14:29Inaktiver User
AW: Männer, die nicht heiraten wollen...
das ist kein wertesystem sondern meine eigene empfindung wenn ich mich auf den schlips getreten fühle.
wertesysteme sind für mich wenn mir jemand vorschreibt was man zu tun hat damit man in ein system passt.
z.b. wenn man 10 jahre zusammen ist dann heiratet man doch, oder wenn man verheiratet ist dann bekommt man kinder, etc.
diese art des wertesystems kenn ich nicht, damit bin ich nicht aufgewachsen sondern damit dass jede lebensform ok ist wenn sie die betreffenden glücklich macht. (das ist dann halt mein wertesystem, ist aber nicht das gängige ;-))
auf den schlips getreten fühle ich mich wenn man meine lebensform degradiert, anfeindet nur weil ich nicht dem gängigen muster entspreche.
es macht mich nur ärgerlich, es haut mich nicht zu boden
Geändert von Inaktiver User (28.04.2010 um 14:42 Uhr)



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