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  1. Inaktiver User

    AW: Männer, die nicht heiraten wollen...

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen

    Sondern die Zeiten, in denen das Paar es schwierig mit sich hat.
    Und echte Krisen hätte ich vor der Hochzeit nicht durchgestanden - denn da ist ja noch Kennlern- und "Prüfphase" und wenn es eine echte Krise zwischen uns gegeben hätte, dann hätte ich mich getrennt.
    Hinschauen, auf wen ich mich da einlasse (und wie er sich z.B. anderen gegenüber verhält) ist wichtiger.

    .
    diese einstellung hatte ich auch vor meiner ersten ehe und bin kläglich auf die schnauze gefallen. denn bei echten krisen zwischen uns hat mein exmann versagt.

    ich bin der meinung dass ich wissen will wie mein zukünftiger mann sich in krisensituationen die wir haben verhält, wie er die angeht, wie meistern wir die zusammen. DAS ist für mich essentiell und nicht nur wie er sich anderen gegenüber verhält.
    denn das unterscheidet sich meistens enorm davon wie er sich mir gegenüber verhält.

    lara

  2. Inaktiver User

    AW: Männer, die nicht heiraten wollen...

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Und was ist denn, wenn ich diese tägliche Kraft mal nicht habe - weil ich z.B. gerade überhaupt nur sehr wenig Kraft habe oder sie für anderes brauche, warum auch immer?
    Und was ist, wenn "böse Tage" sind, wenn das Paar es gerade mal schwer miteinander hat?
    Wenn diese Kraft wirklich nicht mehr da ist, dann nutzt auch die beste Ehe nichts mehr. Entweder es kommt von innen heraus oder garnicht, für mcih wäre ein ein Greul, wenn der Mann nur mit mir zusammen ist, weil er mit mir verheiratet ist, sorry aber das käme bei mir Betrug gleich.

    Farmelli heute mal fatal

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    AW: Männer, die nicht heiraten wollen...

    Zitat Zitat von Gary_Dove Beitrag anzeigen
    Die Frage ist doch, warum das so ist. Was verliert man denn durch eine Heirat? Lediglich die Möglichkeit, sich unkompliziert zu trennen.
    Ja, das ist der einzige Nachteil an einer Ehe, wenn man ihn als solchen sieht. Und ansonsten fallen mir eben nur Vorteile ein.

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    AW: Männer, die nicht heiraten wollen...

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Natürlich ist eine Ehe kein Kreditvertrag - aber wenn jemand nicht bereit ist, das Versprechen in die übliche Form zu bringen und das zu unterschreiben - dann würde ich stutzig.


    Manchmal fällt mir folgendes Gleichnis ein:

    Wir treffen uns auf einer Insel - jeder hat hinter sich eine Brücke aufs Festland. Die Insel ist unsere Beziehung.

    Die Eheschließung wäre ein Zerstören der Brücken - es gibt keinen Plan B mehr.

    Jetzt kann man argumentieren: Wir zerstören unsere Brücken nicht - wir wollen, dass jeder freiwillig auf der Insel bleibt.
    Und wenn es ihn mal wegzieht - dann soll er seine Brücke nehmen.

    Oder: Wenn er nicht bereit ist, seine Brücke zu zerstören, dann braucht er ein Hintertürchen - er will die Möglichkeit haben, leicht wegzukommen. Jemandem, der seine Brücke behalten will, glaube ich nicht, dass er fest vorhat, mit mir auf der Insel zu bleiben, egal was kommt. Und daran zu arbeiten, dass es auf der Insel schön wird, auch wenn das mal anstrengend ist - er braucht ja seine Outside-Option.
    (Und dann breche ich meine Brücke auch nicht ab - und werde mich im Zweifel auch erinnern, dass sie da ist, und sie benutzen. Denn wir haben ja nicht vereinbart, dass es keine Brücken mehr gibt.)

    Also - ich gehöre zu denen, die die Brücken abbrechen wollen - die werden nicht mehr gebraucht - und ohne Brücken wird die Beziehung besser, tiefer, mit mehr Gestaltungsmöglichkeiten. Meine jedenfalls, weil ich mich nicht richtig einlasse, wenn es noch Brücken gibt.

    Vielleicht zerfallen die Brücken auch im Laufe der Zeit von alleine und der Rückweg wird sowieso immer schwieriger - aber ich will lieber die Entscheidung. Und man kann sich auch zu leicht täuschen, wie gut die Brücke des anderen noch in Schuss ist (oder sogar gepflegt wird in Gedanken).

    Und wenn es gar nicht mehr geht auf der Insel - so ganz gar nicht mehr - dann käme ich auch ohne Brücke weg - im großen Notfall muss ich dann eben schwimmen oder paddeln oder den Seenotrettungskreuzer rufen.
    Das finde ich sehr gelungen

    Ich finde, das ist eine Metapher, die es wirklich auf den Punkt bringt!

  5. User Info Menu

    AW: Männer, die nicht heiraten wollen...

    Zitat Zitat von Edelherb Beitrag anzeigen
    Aber ich gehe davon aus, dass es auch Durststrecken geben wird. Tage, Wochen, Monate, wo ich mich nicht so fühle, wo mein Partner nicht so fühlt. Und da möchte ich darauf vertrauen können, dass wir da einen Weg heraus suchen, damit es wieder schön wird - wenn auch vieleicht anders als vorher - jeder für sich und beide gemeinsam.
    Ja. So Durststrecken hatten wir. Nicht nur einmal. Und wir haben einen Weg gesucht. Weil wir das wollten. Nicht weil wir uns per Trauschein verpflichtet fühlten bzw. weil eine Scheidung zu kompliziert gewesen wäre.

    Mein LG ist 2 mal geschieden. Welche zusätzliche "Sicherheit" hätte ich durch eine Heirat mit ihm ? Keine, wie ich das sehe. Er weiss ja schon sehr genau, wie Scheidung geht....

    Allerdings hätte ich wohl finanzielle Nachteile, wenn ich heirate...

    Ich bin nicht grundsätzlich gegen heiraten. Er hatte mir von Anfang an gesagt, er war schon 2mal verheiratet und will nie mehr heiraten.

    Und für mich ist das kein Problem - für mich sind andere Dinge wichtiger (zB "Wege suchen in schlechten Zeiten", zueinander stehen, auch wenn es mal richtig scheixxe läuft)

  6. Inaktiver User

    AW: Männer, die nicht heiraten wollen...

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    solange wird die Liebe Deines Lebens nicht warten - der feiert dann glücklich 40sten Hochzeitstag mit einer anderen.

    .
    das ist doch käse leonie, geh doch nicht immer nur von dir aus.

    meiner wartet bis zum sankt nimmerleinstag bis ich heiraten will, denn er will nicht irgendeine heiraten sondern MICH.

    das ist doch ein riesenunterschied.

    lara

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    AW: Männer, die nicht heiraten wollen...

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Wenn diese Kraft wirklich nicht mehr da ist, dann nutzt auch die beste Ehe nichts mehr. Entweder es kommt von innen heraus oder garnicht, für mcih wäre ein ein Greul, wenn der Mann nur mit mir zusammen ist, weil er mit mir verheiratet ist, sorry aber das käme bei mir Betrug gleich.
    Es geht nicht um den Zeitpunkt, zu dem die Ehe schon geschlossen wurde, sondern um die Zeit davor.
    Natürlich ist selbst die freiwilligste Entscheidung zur Heirat keine Garantie, nicht, dass der andere sein Versprechen halten wird, noch, dass man das selber schafft. Aber in dem besagten Zeitpunkt drückt sie den festen Glauben aus, dass man selber alles tun wird, damit es hält.

  8. Inaktiver User

    AW: Männer, die nicht heiraten wollen...

    Zitat Zitat von Verheiratete Beitrag anzeigen
    Ooch schade, mein Fallbeispiel wurde komplett nicht verstanden. Es sollte eine Analogie zur Ehe bzw. zu einer "Nur-" Beziehung darstellen...
    Weiß du, eine Analogie zwischen Job und Lebensgrundlage (Maslowsche Basisstufe) und dem was ich empfinde das Leben Lebenswert macht und mich zu einem kulturellen Menschen, verstehe ich nicht.

    Daher meine Antwort darauf: Job ist tauschbar, Mensch eben nicht.

    Manchmal meine ich hier eine Argumentationsunterschied zu entdecken. Die einen lesen einen linear zeitlichen Unterschied: vor der Ehe nach der Eheschließung.
    Ehe als Einschnitt/Unterschied zu vorher und als Test für eine etwaige Ernsthaftigkeit.

    Allein die Tatsache einen Test zu stellen, schließt für mich nunmal gegenseitiges Vertrauen und Respekt aus.Und das ist kein linearer Unterschied zur Eheansichtssache, sondern ein Einstellungsunterschied.

    Eine Partnerschaft ist und bleibt für mich verbindlich daran ändert eben eine Ehe nichts. Und ja in einer Partnerschaft gibt es unterschiede wie Kennenlernphase, Alltäglichkeitsphase und Aussicht auf die Zukunft. Aber ohne letzteres muss ich auch garkeine Partnerschaft führen mit oder ohne Ehe, völlig egal.

  9. Inaktiver User

    AW: Männer, die nicht heiraten wollen...

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Wenn diese Kraft wirklich nicht mehr da ist, dann nutzt auch die beste Ehe nichts mehr. Entweder es kommt von innen heraus oder garnicht, für mcih wäre ein ein Greul, wenn der Mann nur mit mir zusammen ist, weil er mit mir verheiratet ist, sorry aber das käme bei mir Betrug gleich.
    dann bist Du für die Ehe vielleicht nicht geeignet - aber genau das zeigt ja, dass die Ehe "etwas anderes" ist - sonst könnte man ja auch nicht "dagegen" sein oder "nicht heiraten wollen".
    Das dürfen dann aber diejenigen, die verheiratet sind und die Ehe ernst nehmen, auch sagen.


    was Du da schreibst, ist nicht der Punkt - zu simpel gedacht.

    klar, wenn es gar nicht mehr geht, dann geht es nicht mehr - ich will ja nicht die Möglichkeit der Scheidung abschaffen.

    aber die Schwelle, sich zu trennen, ist doch wesentlich höher wenn man sich endgültig füreinander entschieden hat - das ist ja der Sinn der Sache. Und mit der Ehe übernehme ich auch nacheheliche Verantwortung - insofern ist sie immer auf Lebenszeit geschlossen, auch bei einer Scheidung.

    mit der endgültigen Entscheidung ändert sich die Frage von "will ich das?" zu "in jeder Situation einen gemeinsamen Weg finden."

  10. Inaktiver User

    AW: Männer, die nicht heiraten wollen...

    Zitat Zitat von Edelherb Beitrag anzeigen
    Da fängt es aber schon an. Was hast Du dagegen, auf den Schlips getreten zu bekommen? Was ist so schlecht daran?

    Natürlich ist auch so etwas Teil eines Wertesysstems bzw. von Vorstellungen, wie die anderen agieren sollen - hier eben, mir nicht lästig zu werden, wobei ich dann auch immer noch selbst definiere, wie groß und empfindlich mein Schlips ist.
    das ist kein wertesystem sondern meine eigene empfindung wenn ich mich auf den schlips getreten fühle.
    wertesysteme sind für mich wenn mir jemand vorschreibt was man zu tun hat damit man in ein system passt.

    z.b. wenn man 10 jahre zusammen ist dann heiratet man doch, oder wenn man verheiratet ist dann bekommt man kinder, etc.

    diese art des wertesystems kenn ich nicht, damit bin ich nicht aufgewachsen sondern damit dass jede lebensform ok ist wenn sie die betreffenden glücklich macht. (das ist dann halt mein wertesystem, ist aber nicht das gängige ;-))

    auf den schlips getreten fühle ich mich wenn man meine lebensform degradiert, anfeindet nur weil ich nicht dem gängigen muster entspreche.
    es macht mich nur ärgerlich, es haut mich nicht zu boden
    Geändert von Inaktiver User (28.04.2010 um 14:42 Uhr)

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