Hm. Da ist doch was faul. Er kennt Deine Einstellung und weiss sehr genau, dass und wann Du heiraten möchtest. Du kennst seine Einstellung aber erst seit kurzem. Warum wollte/konnte er da nicht früher mit der Sprache raus. Wie sind diese Gespräche gelaufen?Zitat von suse2686
.Dieser Punkt bestimmt eigentlich, wann der Zukunftsplan, der in allen weiteren Punkten weitestgehend übereinstimmt umgesetzt wird
Das klingt für mich schon ein bisschen so als "bräuchtest" Du diese Hochzeit, um ihn festzunageln. Und sobald er Dir einen Antrag macht, geht`s ab aufs Land ins Häuschen. Vielleicht solltet Ihr ganz generell nochmal über Eure Zukunftsvorstellungen sprechen - mit und ohne Hochzeit.
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14.11.2007, 17:03
AW: ich will, er will eigentlich, vielleicht irgentwann
Geändert von minstrel (14.11.2007 um 17:11 Uhr)
Gefahr im Küchenschrank
Er steht im mittleren Regal,
ganz hinten in der Ecke.
Wann und wie ist ihm egal,
so hockt er im Verstecke.
Er kichert still in sich hinein,
gibt nicht den kleinsten Mucker.
Er ist so listig und gemein.
Der raffinierte Zucker.
Peter Sendtko
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14.11.2007, 17:10Inaktiver User
AW: ich will, er will eigentlich, vielleicht irgentwann
Das meine ich eben auch. Jemanden heiraten zu wollen, der in einer anderen Stadt lebt klingt für mich extrem nach:"Hauptsache unter der Haube und drei, zwei, eins, für immer meins!
Zitat von minstrel
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15.11.2007, 07:31
AW: ich will, er will eigentlich, vielleicht irgentwann
Liebe Suse,
vielleicht will er eben nicht "alles in der richtigen Reihenfolge" machen. Sondern sich bewußt dem gesellschaftlichen Druck widersetzen ... und erst Kinder, dann heiraten ...
Sowas gibt's - häufig sogar.
Aber (auch) in diesem Fall: IHR müßt mal miteinander reden. Deiner Aussage nach hast Du bereits Deinen Standpunkt klar gemacht. Dann sollte er mal KLAR sagen, was er einentlich, wann (in welcher Reihenfolge), wie will. Und dann müßt ihr sehen in einem GEMEINSAMEN GESPRÄCH, wie ihr mit Deinem und seinem Lebenskonzept weiterkommt!
Nachdenkliche Grüße, Lavina
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15.11.2007, 08:02
AW: ich will, er will eigentlich, vielleicht irgentwann
Ich vermute, ihr habt auf deine Initiative darüber gesprochen?
Zitat von suse2686
Warum zwingst du ihn nicht direkt, statt subtil durch Nachfragen das gleiche zu versuchen? Dein "Ansprechen" verschleiert doch nur deinen festen Willen, so schnell als möglich zu heiraten, hauptsache durch damit. Dein Freund hat doch überhaupt keine Wahl, seinen Lebensplan bezüglich Heiraten einzubringen. Du hast jetzt ein paar Jahre aus deiner Sicht gewartet und verlangst jetzt die Erfüllung deines Willens. Und er muss spuren. Welche Wahl hat er denn überhaupt inzwischen, ohne Heirat weiter eine glückliche Partnerschaft mit dir zu führen? Ich vermute: keine.Er kennt meine Einstellung und wußte auch schon länger, daß ich lieber heute als morgen Heiraten will.
Gruß
BlauerHimmel
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15.11.2007, 08:37
AW: ich will, er will eigentlich, vielleicht irgentwann
Auf einem Seminar zur Entscheidungsfindung habe ich mal eine wunderbare Frage gelernt: was brauchst Du, um Dich entscheiden zu können?
Zitat von Shaun78
Die habe ich auch meinem (damals noch nicht) Mann gestellt, als er zögerlich wurde, als es darum ging, die Hochzeit konkret festzuklopfen. Die grundsätzliche Frage war schon geklärt. Aber als es um das "wann" ging, kam das Muffensausen. Und ich wollte wissen, ist das einfach ein bißchen Angst vor der Courage oder gibt es tatsächliche Bedenken? Er hat sich der Frage gestellt und mußte zugeben: "nichts". Damit war klar, es war das erstere. Wir haben geplant (ja, wir, nicht ich
), und bisher scheint er es noch nicht im mindestens bereut zu haben.
Vielleicht wäre das auch eine geeignete Frage bei Euch, suse. Auch wenn ich ebenfalls finde, dass es danach klingt, als ob da deutlich mehr zu klären wäre. Ich kann allerdings auch nicht nachvollziehen, wie man zweieinhalb Jahre auf einen Antrag wartet. Wenn es mir wichtig ist, etwas klären zu wollen, dann gehe ich das an und warte und lauer nicht. Das verstehe ich unter Selbstverantwortung.
Allerdings wäre ich wohl schreiend davon gelaufen, wenn mein Mann gesagt hätte: "ich will Dich heiraten, weil das dazu gehört." Und auch dann, wenn er das etwas eleganter formuliert hätte.
Grüße,
EdelherbDie Ente bleibt draußen.
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15.11.2007, 09:33
AW: ich will, er will eigentlich, vielleicht irgentwann
Edelherb, so ähnlich ging es mir auch!
Ich war zwar leider (noch) nicht auf so einem Seminar (!!) aber ich hatte ja längere Zeit auch so komische Gefühle und Zweifel bezüglich Hochzeit usw.
Aber warum ich diese Gefühle hatte und woher sie kamen, wusste ich überhaupt nicht, ich konnte das gar nicht einordnen.
Bis ich mich angefangen habe so richtig zu fragen, was eigentlich das Problem ist - und habe dabei gemerkt daß es kein Problem gibt und daß ich nur Angst vor diesem großen Schritt hatte (und bestimmt bis zur Hochzeit ab und zu ein kleines bisschen haben werde, das schätze ich für mich als normal ein
).
Gespräche mit anderen haben auch sehr geholfen, denn dabei habe ich jedesmal festgestellt daß die positiven Seiten meines Freundes und unserer Beziehung eindeutig überwiegen. Ihn ziehen zu lassen wäre geradezu absurd gewesen.
Und jetzt traue ich mich einfach! Aber dazu braucht es Mut.
Und diesen Mut hat suses Freund einfach im Moment noch nicht -und vielleicht war ihm bisher einfach auch nicht klar, wie ernst sie es meint. Irgendwie glaube ich nicht zwangsläufig, dass jetzt bei den Beiden alles "im Eimer" ist oder er sie nicht liebt oder sowas...
Jetzt beginnt doch eine spannende Phase, in der sich sehr zeigen wird, ob die Beziehung (mit oder ohne Trauschein) überhaupt eine Zukunft hat.
Können sie kommunizieren und aufeinander eingehen? Können sie Kompromisse eingehen? Halten sie zusammen, auch wenns mal nicht nach Plan läuft? Entwickeln sie sich zusammen weiter?
Das sind doch ohnehin wichtige Punkte für eine überlebensfähige Ehe, oder?
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15.11.2007, 10:09Inaktiver User
AW: ich will, er will eigentlich, vielleicht irgentwann
Mal ganz ehrlich: was würdet ihr von einem Mann denken, der eine Fernbeziehung führt, aber schon einen Heiratsantrag macht? Da würde sich bei mir sehr schnell Unbehagen einschleichen.
Zitat von Edelherb
Am Anfang Fernbeziehung, seit 2 Jahren wohnen wir nun zusammen.
Das Thema Heiraten kam auch schon öfter auf. Er weiß, daß ich ihn lieber heute als morgen Heiraten will, von seiner Seite hätte ich das aus den letzten Gesprächen und der Entwicklung zwischen uns auch gedacht.
Hab ihm dann gebeichtet, daß ich ja eigentlich schon seit 2 1/2 Jahren auf seinen Heiratsantrag warte.
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15.11.2007, 10:26
AW: ich will, er will eigentlich, vielleicht irgentwann
Ich wollte damit ja nicht sagen, dass sie vor zweieinhalb Jahren das Thema direkt hätte festklopfen sollen.
Zitat von Inaktiver User
Es geht mir nur darum, dass ich mich um Themen, die mir wichtig sind, dann auch kümmere und nicht über lange Zeiträume in einer Warteposition verharre, wo aber andererseits die Erwartungshaltung immer größer wird. Das halte ich für ungut. Aber ich bin ja sowieso kein Fan von Heiratsanträgen, wichtiger finde ich es, dass man sich über die Inhalte unterhält. Sprich: wollen wir eine Lebenspartnerschaft? Und wenn ja, was heisst dafür jeden einzelnen und dann für uns zusammen? Wenn diese Gespräche stattfinden UND ein Heiratsantrag, bitteschön. Wenn aber nur der Antrag übrigbleibt, wird's düster.
Grüße,
EdelherbDie Ente bleibt draußen.
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15.11.2007, 10:28Inaktiver User
AW: ich will, er will eigentlich, vielleicht irgentwann
Da gibt es ja auch noch Dinge dazwischen.
Zitat von Inaktiver User
Ohne eine Aussage wie: "Wenn alles so läuft, wie wir das hoffen, heiraten wir in 2 Jahren" wäre ich nie mit einem Mann zusammengezogen.
Und nach 3 Jahren spätestens hätte ich dann entschieden - entweder Heirat (und zwar ganz freiwillig) - oder ich suche mir einen anderen.
Gruß, Leonie
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15.11.2007, 10:30
AW: ich will, er will eigentlich, vielleicht irgentwann
Mhm.
Für mich PERSÖNLICH war/ist das Zusammenleben vor der Hochzeit schon wichtig.
Aber ob das für alle so sein muß? Es gibt ja solche und solche Fernbeziehungen - vielleicht war sie damals schon so innig und fest, daß der Heiratswunsch aufkam.
Warum eigentlich nicht. Man darf doch Wünsche haben - leider in diesem Fall nur einseitig.


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