Guten Morgen liebe Hornilla,Zitat von Hornilla
genauso sehe ich das auch, mit der Ausnahme, dass ich mir noch nicht sicher bin, ob ich den Namen "mag".
Aber ich denke (hoffe), dass das bei mir wie mit so vielen Dingen, die neu in meinem Leben sind, ist..... dass ich mich eben erstmal dran gewöhnen muss.
Im Übrigen fand ich selber Doppelnamen vorher auch nervig, aber für mich war es nun eben die einzige Möglichkeit meine Vergangenheit und meine Zukunft sowie die zwei Menschen, die mir die Wichtigsten auf der Welt sind, miteinander bzw. mit mir zu verbinden.
Liebe Grüße
Hermine
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11.10.2007, 08:19
AW: Benutzung von Doppel-Namen im Alltag
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11.10.2007, 09:14
AW: Benutzung von Doppel-Namen im Alltag
Stimm dir voll zu, aber als ich geheiratet habe, hatte ich die Wahl:
Zitat von JuleBottero
Name des Mannes oder Doppelname. Dann als altmodisch belächelt zu werden, finde ich unfair.
Wobei ich denke, das soll jede/r machen, wie er will!Tapferkeit stärkt, Eigensinn macht Spaß und Geduld gibt Ruhe
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11.10.2007, 15:16
AW: Benutzung von Doppel-Namen im Alltag
@Hermine64:
Ich wusste, dass ich den Namen meines Mannes nicht "mag". Wobei das eigentlich falsch ausgedrückt ist. Ich wusste, dass ich meinen nicht hergeben will. Das war der Grund, warum ich meinen Mädchennamen behalten habe.
Ich wollte nicht mit meinen 37 Jahren plötzlich "Meier" heißen, wo ich doch schon 37 Jahre "Müller" hieß. Und ich hielt Meier-Müller für blöd. Vor allem, weil unsere Namen mit der gleichen Silbe enden - ...tsch. Das geht gar nicht. Daher mein Name für mich und sein Name für ihn. Und es war die richtige Entscheidung. Etwaige Kinder werden den Namen meines Mannes tragen. Kein Problem für mich.
@ Didi50: Genau - jeder nach seinem Geschmack.
LG Sabine
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11.10.2007, 15:35
AW: Benutzung von Doppel-Namen im Alltag
Hallo Sabine,
Zitat von sabinemaria
na ja.... bei mir ist es so, dass mein Name ja nicht mein Mädchenname sondern der meines Ex-Mannes ist. Trotzdem gefällt er mir immer noch ganz gut, aber ich hätte es eben komisch gefunden (für mich selber aber auch für alle anderen, vor denen ich mich hätte rechtfertigen müssen.... gerade jetzt in diesem Zeitalter, wo einige Frauen, die ich kenne, sofort nach der Scheidung wieder ihren Mädchennamen angenommen haben, egal, ob Kinder da sind oder nicht) diesen zu behalten und meinen neuen Mann aussen vor zu lassen.... kompliziert, ich weiss.... seufz. Meinem Mann wäre dieses übrigens egal gewesen..... sagt er jedenfalls.
Alles in allem ist es also toll, dass man heutzutage soviele Möglichkeiten zur Auswahl hat und auch ich werde mich bestimmt irgendwann an meinen neuen langen Namen gewöhnen.
Liebe Grüße
Hermine
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11.10.2007, 17:43
AW: Benutzung von Doppel-Namen im Alltag
Hallo Hermine,
bei mir hat es auch gedauert, bis ich mich daran gewöhnt habe. Das ist normal!
Inzwischen bin ich 1,5 Jahre verheiratet und ich bin dran gewöhnt und identifiziere mich mit dem Namen.
Wird bei Dir auch noch kommen, bestimmt!
LG Hornilla
Am 3. Juni 2011 kam unsere kleine Maus zur Welt - unser größtes Geschenk!

Die Liebe trägt unsere Seele wie die Füße unseren Leib.
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Papa, für immer in meinem Herzen!
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12.10.2007, 13:59
AW: Benutzung von Doppel-Namen im Alltag
Wie Hornilla es schon schrieb: gib Dir noch ein paar Monate Zeit!
Zu Anfang war das wie Theaterspielen wenn ich mich mit meinem neuen Namen meldete, mittlerweile (nach 14 Monaten) ist er fast vollständig in Fleisch und Blut übergegangen!
Da rede ich noch häufiger von Mark und Pfennig als von mir als Skunk Geburtsname (z.B. wenn man schon mal selber mit sich schimpft so nach dem Motto "Mensch Frau Mädchenname, schalt doch mal dein Hirn ein").
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12.10.2007, 16:28
AW: Benutzung von Doppel-Namen im Alltag
Fuer mich war immer klar, dass ich meinen Namen nicht hergeben moechte, da ich an ihm haenge. Mein Mann wollte meinen Namen auch nicht annehmen, dann haette er genauso wie mein Bruder geheissen. Also bin ich den faulen Kompromiss des Doppelnamens eingegangen, was ich heute nicht mehr tun wuerde. De facto verwende ich immer meinen Geburtsnamen, viele wissen noch nicht einmal, dass da eigentlich noch ein Anhaengsel hingehoert. Nur bei offiziellen Anlaessen/Dokumenten verwende ich meinen kompletten Namen.
Eine Hochzeit ist kein Grund, sein Name zu aendern finde ich heute und im 21. Jahrhundert koennten sich manche ruhig mal daran gewoehnen, dass es nicht selbstverstaendlich ist, dass man den gleichen Namen traegt und schon gar nicht, dass es immer noch (meistens!) die Frau ist, die den Namen des Mannes annimmt!
Eine Bekannte von mir hat nach ihrer Scheidung ihren Geburtsnamen wieder angenommen und hat zu den Lehren, etc. immer gesagt, hier ist Frau X, die Mutter von Vorname NachnameTochter - ist doch kein Problem.Es ist die Kunst - zu leben!
(R. M. Rilke)
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12.10.2007, 22:08
AW: Benutzung von Doppel-Namen im Alltag
Genauso ist's. Das macht überhaupt keine Probleme.
Zitat von Lilie
carpe diem et noctem
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12.10.2007, 22:21
AW: Benutzung von Doppel-Namen im Alltag
Als ich (noch im 20. Jahrhundert...) heiratete, war ich schon 32, hatte eine Karriere hingelegt und mein Mädchenname war wie eine Marke. Wir bildeten eine Patchworkfamilie (ich eines, er zwei, ein gemeinsames, alle bei uns) und fanden, dass die Kinder alle gleich (wie mein Mann) heißen sollten, dessen Namen ich zunächst auch angenommen hatte. Zum Zusammenwachsen (vier Kinder) war das OK, aber als ich wieder anfing zu arbeiten, habe ich dann meinen Geburtsnamen vorangestellt und lebe seitdem mit dem Doppelnamen. Der hat glücklicherweise insgesamt nur drei Silben und spricht sich leichter als er geschrieben aussieht
Inzwischen sind wir getrennt und ich habe darüber nachgedacht, den Namen meines Ex über Bord zu schmeißen, habe mich aber dagegen entschieden, weil ich auch gerne wie meine Kinder heißen möchte...
Ich finde es gut, dass frau/man sich frei entscheiden kann.
purpur
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12.10.2007, 23:20
AW: Benutzung von Doppel-Namen im Alltag
Volle Zustimmung. Ich habe meinen Namen behalten und noch nie gab es ein Problem. Meine Kinder sehen mir so ähnlich, zweifeln ist zwecklos.
Zitat von Lilie



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